Katastrophenschutz - Erste der 400 geplanten neuen Warnsirenen in Berlin installiert

Do 21.04.22 | 16:48 Uhr
Ersten beiden Sirenen des Berliner Sirenenprogramms installiert. (Quelle: Berliner Feuerwehr)
Audio: Inforadio | 21.04.2022 | Michael Ernst | Bild: Berliner Feuerwehr

Der Aufbau eines neuen Netzes von 400 Warn-Sirenen in Berlin hat begonnen. Die ersten beiden Sirenen wurden am Donnerstag an den Feuerwachen Mitte und Charlottenburg-Nord installiert, wie die Senatsinnenverwaltung mitteilte.

Die Sirenen sollen künftig im gesamten Stadtgebiet stehen, um die Bevölkerung in Krisenlagen warnen zu können. Der Aufbau der 400 Sirenen soll im kommenden Jahr abgeschlossen sein, so die Innenverwaltung. Finanziert werden sie demnach vom Bund.

Warntag 2020 zeigte große Lücken auf

Ein bundesweiter Warntag hatte 2020 teils große Lücken im bundesweiten Frühwarnsystem aufgedeckt. Das Bundesinnenministerium sprach danach von einem "Fehlschlag", viele Menschen habe die zentral gesteuerte Test-Warnungen zu spät erreicht. Im Frühjahr 2021 hatte der Bund dann ein Förderprogramm für Sirenen in Höhe von 88 Millionen Euro aufgelegt.

Warnungen werden in Berlin auch über Warn-Apps wie Nina und Katwarn, Anzeigen auf elektronischen Werbetafeln sowie in Rundfunk und Fernsehen verbreitet. Gezielt könnten Bürger in betroffenen Gebieten auch durch Polizei und Feuerwehr informiert werden, so die Innenverwaltung.

Sendung: rbb24, 21.04.2022, 21:45 Uhr

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