Kaum Regen, kaum Sonne in der Region - Trockenheit am Wochenende stresst den Wald weiter

Sa 30.04.22 | 09:27 Uhr
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Die Sonne zeichnet sich ab hinter der ehemaligen Abhoerstation auf dem Teufelsberg in Berlin. (Quelle: Florian Gaertner/dpa)
Audio: Antenne Brandenburg | 30.04.2022 | Björn Jansen | Bild: Florian Gaertner/dpa

So richtig sonnig soll es am Wochenende in Berlin und Brandenburg zwar nicht werden, aber es bleibt größtenteils trocken. Für die Wälder in der Region wird der fehlende Regen zunehmend zum Problem: Die Gefahr von Bränden ist sehr hoch.

Die Menschen in Berlin und Brandenburg erwartet am Wochenende überwiegend wolkiges Wetter. Wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte, zeigt sich die Sonne am Samstag nur abschnittsweise. Regnen soll es jedoch kaum.

Nur im Süden Brandenburgs ist mit vereinzelten Schauern zu rechnen. Die Höchsttemperaturen bewegen sich zwischen 15 Grad in der Prignitz und 21 Grad in der Niederlausitz.

Werte zwischen 14 und 18 Grad erwartet

Zum Maibeginn am Sonntag können die Menschen in der Niederlausitz bis zum Mittag sonniges Wetter erwarten. Ansonsten bleibt es meist wolkig mit vorübergehenden freundlichen Abschnitten, so der DWD. Regnen soll es nur vereinzelt. Die Temperaturen klettern im Tagesverlauf auf Werte zwischen 14 und 18 Grad.

In elf Landkreisen gilt Waldbrandwarnstufe 4

Der fehlende Regen lässt insbesondere in Brandenburg die Waldbrandgefahr wieder deutlich ansteigen. Der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, spricht von einer hohen Gefahrenlage. In elf von 14 Landkreisen gilt aktuell die zweithöchste Waldbrandwarnstufe 4, sagte er dem rbb am Samstagmorgen.

Seit Jahresbeginn habe es im Land bereits 58 Waldbrände mit über zehn Hektar Fläche gegeben. Erst am Freitagabend gab es demnach zwei neue Brände. Laut Engel gibt es für die Feuer kaum natürliche Ursachen. Meist sei der Mensch an ihrer Entstehung beteiligt - fahrlässig, aber teilweise auch mit Vorsatz.

Wald unter Stress

Die Trockenheit der vergangenen Jahre habe dem Wald zugesetzt, er stehe unter Stress, so Engel. Es sei ein Waldumbau nötig. Die großen Kiefernbestände im Land müssten durch Laubholz ergänzt werden, denn Mischwaldbestände könnten mit den klimatischen Bedingungen besser umgehen.

An Waldbesucher appelliert Engel: "Ganz wichtig: Bitte, die Zigarette bleibt aus. Rauchen ist im Wald verboten." Wer grillen wolle, solle dies an einem sicheren Platz machen mit guter Entfernung zum Wald.

Sendung: radioeins, 30.04.2022, 9 Uhr

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35 Kommentare

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  1. 35.

    Ich habe bei weitem nicht Ihre Phantasie, sondern nur die Aussage der WSE wiedergegeben und dazu auch noch einen Beleg, was Sie ja bei Ihren Dystopien beharrlich verweigern sondern aus bekannten Gründen lieber schön im Ungefähren bleiben.

  2. 34.

    1. Sie haben garnichts zu fordern. Sie mögen zwar bei Tesla eine untere Leitungsfunktion haben aber nicht hier.
    2. Die von Ihnen als Verschwörungstheorien sind tatsächlich mehrere Anzeigen juristisch selbständiger Personen zu verschiedenen Strafvorwürfe, die sich nach meiner Kenntnis bei drei Brandenburger Staatsanwaltschaftwn befinden und jetzt zusammengeführt werden.
    3. Ausserdem bereiten der NABU un BUND entsprechende rechtliche Schritte vor.
    Wie bereits in #22 geschrieben "Über das ganze Thema Tesla ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen. "
    19:10/19:32

  3. 33.

    Wieder eine ihrer Theorien? Wenn es so einfach wäre, warum sinkt der Spiegel weiter? Ich empfehle eher den Angaben der bürgerinitiative zu vertrauen, warum habe ich ihnen ja schon mitgeteilt.

  4. 32.

    Na klar, SIE wollen Belege... darum sollten sich Gerichte kümmern, wie jedes Gesetz kann es durch Einflussnahme bis zum erbr... gebogen werden. Ist nur ein finanzielles Problem. Nicht jedoch für den reichsten Mann der Welt. Das Gericht scheint auch unter die Wissenschaft gegangen zu sein, denn wie ich es geschrieben habe, war eine ihrer Begründung, dass der Grundwasser Körper keinen schaden durch die erhöhte Wasser Entnahme nehmen würde. Waren sie nun schon am Straußsee und haben versucht die Fähre von der Kaimauer zu erreichen???

  5. 31.

    Beim Straussee ist es komplizierter als Sie es gerne für Ihre Theorien hätten: "Die Isotopenprüfung habe zweifelsfrei ergeben, dass kein Wasser aus dem Straussee in einer der beiden Wasserfassungen (Spitzmühle und Strausberg) zur Grundwassergewinnung auftauche. Hingegen sei aufgelistet, dass zwischen 2011 und 2015 insgesamt vier Millionen Kubikmeter aus dem insgesamt 13,8 Millionen Kubikmeter fassenden Straussee über das Wehr in Richtung Postgraben–Annafließ abgelassen wurden. "2018 fehlten dem Straussee 2,7 Millionen Kubikmeter, sagt das Diagramm der Wasserbilanz auf Seite 107 des Gutachtens"
    https://www.moz.de/lokales/strausberg/straussee-wasserverband-strausberg-kritisiert-gutachten-zum-sinkenden-pegel-49188126.html

  6. 30.

    Ich vermisse weiterhin die Belege für Ihre Behauptungen. Die liefern Sie natürlich erwartbar nicht, bestenfalls zusammengequirlte Verschwörungstheorien angereichert mit Halbwahrheiten. Schließlich sind Sie schon oft entlarvt wurden, sobald Sie konkreter geworden sind. Dabei wird dann gern von jemanden wie Ihnen darauf gesetzt, dass unbedarfte Leser den Unterschied zwischen LSG und NSG bzw. LBO und BImSchG nicht kennen.

  7. 29.

    Dass es Grünheide und dessen Lebensqualität nicht betreffen würde, wurde auch kommuniziert als Tesla mit einmal im Wald stand und mit dreißig Harwestern den Wald im “Turbo Tempo“ niedermähte. Den Rest der Tatsachen haben sie auch schon fleißig dementiert.

  8. 28.

    In dem Bericht oben geht es darum, daß der Wald durch das Wetter ( Trockenheit) Gestresst und geschädigt wird
    In ganz Brandenburg und in ganz Deutschland
    Nicht nur territorial
    Das Beispiel Tesla mit der Territorialen Zerstörung des Waldes dort ist natürlich ein negatives Beispiel
    Eigentlich müsste man den Wald umbauen wie ich es schon geschrieben habe und vor solcher nachhaltigen Zerstörung schützen

  9. 27.

    Der Tesla-Effekt betrifft ein viel größere Region als Grünheide. In der Gemeinde sind keine neuen Industriegebiete geplant.
    https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2022/04/tesla-industrie-gruenheide-reindustrialisierung-nachfrage.html
    Sie kennen offensichtlich nichtmals die Größe der Gemeinde, über die Sie seit Monaten kommentieren oder des Forstes.

  10. 26.

    Waldumbau ist ja sehr schön - in vielen Regionen Brandenburgs wurden die Wälder und Feuchtwiesen, aber schon durch großräumige Landwirtschaft/ durch Trockenlegung und Abholzung vernichtet. Also immer wieder, nur in schon vorhandene Wälder investieren ???

  11. 25.

    Ach gotttchen, BMW. Das Gatten wir lange nucht mehr gehabt. Haben Sie Belege für Ihre Aussage oder stochern Sie als jemand, der LSG nicht von NSG unterscheiden kann, mal wieder im Nebel?

  12. 24.

    Wie kommen sie denn auf die Idee?
    Es geht in (fast) allen Kommentaren um Wald, unseren Wald. Das es territorial schädigende Eingriffe gibt gehört zum Thema. Ein zerstörtes Ökosystem kann keine Heimat für Wald mehr sein. Wenn ich fast schreibe bedeutet das, dass gewisse Leute (Muskjünger) die Tatsache, daß Brandenburg wie eine Zitrone ausgepresst wird, gut empfinden - zum Wohle ihres Dinstherrn.


  13. 23.

    Wusste garnicht das es hier nur um das Thema Tesla geht
    Wichtig wäre ein Umbau des Waldes zu einem Laubholz Nadelholz Michwald aus möglichst heimischen Baumarten

  14. 22.

    Im #12 wurde Ihnen gesagt "sie vermischen Wahrheiten, Halbwahrheiten und Falschaussagen, ein ganz gefährlicher Mix."
    Wissen sie wie ein klassischer Eigenheimschwarzbau funktioniert? Sie bauen nach gut dünken und wenn sie fertig sind beauftragen sie einen Architekten und dann reichen sie die Unterlagen ein. Das hat Musk gemacht, aber um ein vielfaches mehr und größer und mit viel mehr krimineller Energie. Jeder normale Mensch hätte jetzt ein Verfahrwn am Hals. Und jetzt halten sie mal den Ball schön flach. Es ist ja furchtbar mit den Teslaleuten heute wieder hier.
    Im übrigen werden der BUND und der NABU den ganzen string nocmal aufrollen. Über das ganze Thema Tesla ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.

  15. 21.

    „Also, sie vermischen Wahrheiten, Halbwahrheiten und Falschaussagen“

    Na, wenn Sie das mal nicht selbst tun … Ein ehemaliges und umgewidmetes „Landschaftsschutzgebiet“ ist KEIN „Naturschutzgebiet“, wie Sie es fälschlicherweise behaupten, und auch nie ein solches gewesen. Ebenfalls ist Bauen mit Vorabgenehmigung sicherlich kein Schwarzbau, da höchstoffiziell angemeldet und eben auch GENEHMIGT. Wie sinnvoll das Ganze an dieser Stelle wirklich (gewesen) ist, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Das können Sie gerne kritisch sehen, sich deshalb aber nicht einfach die Tatsachen so zurechtbiegen, wie es Ihnen für Ihre Argumentation am besten in den Kram passt; das ist in höchstem Maße unseriös.

  16. 20.

    Waren sie in Grünheide und dessen Wäldern vor Tesla? Wenn nicht, dann haben sie jetzt noch die Möglichkeit sich die noch vorhandene Natur dort anzusehen bevor die Wälder weiteren Industrieansiedlungen zum Opfer fallen. Wird in Fachkreisen zur positiven Belegung auch “Tesla Effekt“ genannt.

  17. 19.

    Es geht hier nicht um „hätte, wäre, könnte“, sondern einzig und allein um die Frage, ob das von Tesla bebaute Areal zum Zeitpunkt des Baubeginns ein Naturschutzgebiet gewesen ist, oder eben nicht. Und da scheint Herr Müller mit seiner Behauptung ganz eindeutig falsch zu liegen. Für die Genehmigung der Ansiedlung Teslas im Zusammenhang mit vorhandenem oder nicht vorhandenem Wasser war und bin ich nicht zuständig.

  18. 18.

    Es geht hier nicht um „hätte, wäre, könnte“, sondern einzig und allein um die Frage, ob das von Tesla bebaute Areal zum Zeitpunkt des Baubeginns ein Naturschutzgebiet gewesen ist, oder eben nicht. Und da scheint Herr Müller mit seiner Behauptung ganz eindeutig falsch zu liegen. Für die Genehmigung der Ansiedlung Teslas im Zusammenhang mit vorhandenem oder nicht vorhandenem Wasser war und bin ich nicht zuständig.

  19. 17.

    Erklären sie mir doch mal bitte, wie ein Gericht innerhalb weniger Wochen einschätzen kann ob der “Grunwasserkörper durch die erhöhte Wasserentnahme“ geschädigt wird oder nicht? Ist das hohe Gericht schlauer als ein Gutachter und der WSE? Die Abnahme des Wasserpegels des Strausberger See spricht Bände und ist auf eine erhöhte Entnahme von Grundwasser im Wasserwerk Eggersdorf zurück zu führen. Mittlerweile fällt der dritte pegelmesser am Strausberger See trocken! Aber sie können sich gern auf die Einschätzung des Gerichts verlassen. Nach deren Darstellung scheint die Welt ja in Ordnung zu sein.

  20. 16.

    Bleiben sie bei der ganzen Wahrheit. Das Gebiet wurde vor ca zwanzig Jahren aus dem Landschaftsschutzgebiet ausgegliedert. Um BMW die Möglichkeit der Ansiedlung zu bieten. BMW hat es aus guten gründen vermieden dort ein Industriegebiet aufzubauen. Aber Herr Tesla interessieren Auflagen zum Trinkwasser und Naturschutz nicht! Nicht umsonst gab es jetzt nur vier Wochen nach der (offiziellen) Eröffnung den ersten Störfall bei der 15.000 liter Wasser gefährdende Flüssigkeit ausgelaufen ist. Im übrigen befindet sich das Naturschutzgebiet Löcknitztal nur wenige hundert Meter entfernt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die harvester etwas weiter gefahren sind...

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