15 statt 170 Kubikmeter Abfall - BSR sammelt deutlich weniger Müll nach Mai-Feiern als vor Corona ein

Mo 02.05.22 | 18:10 Uhr
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Tonnen voller Müll stehen an der Kottbusser Straße. Gestern lief die Demonstration zum 1.Mai hier entlang. (Quelle: dpa/Annette Riedl)
Bild: dpa/Annette Riedl

Bei den Mai-Feiern in Berlin ist in diesem Jahr deutlich weniger Müll angefallen als in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Nach Angaben der Berliner Stadtreinigung (BSR) bei Twitter sammelten Mitarbeiter 15 Kubikmeter Abfall ein – ein Bruchteil dessen, was 2019 eingesammelt wurde.

Damals hinterließen Feiernde 170 Kubikmeter Müll, vor allem im Bereich des Straßenfestes "Myfest" in Berlin-Kreuzberg. Das war in diesem Jahr allerdings erneut wegen der Pandemie abgesagt worden.

Ungeachtet dessen hatte sich am Sonntag eine Art unorganisiertes Kiezfest zum 1. Mai gebildet. Besonders im Görlitzer Park und entlang der Skalitzer Straße, in der Wiener Straße und der Oranienstraße waren zahllose Menschen unterwegs. Zudem gab es bereits zur Walpurgisnacht in verschiedenen Parks wie dem Mauerpark in Prenzlauer Berg, der Hasenheide in Neukölln und dem Viktoriapark in Kreuzberg Feiern.

Die BSR war nach eigenen Angaben danach mit etwa 30 Beschäftigten und 15 Fahrzeugen im Einsatz, um die Überreste der Feiern im Stadtgebiet einzusammeln.

Sendung: rbb24 Abendschau, 02.05.2022, 19:30 Uhr

4 Kommentare

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  1. 4.

    Jeder gestaltet sich seine Umfeld so, dass er sich darin wohlfühlt. Da möchte man nicht wissen wie es bei so manchem Teilnehmer der 1.Mai Feier zu Hause aussieht.
    Und warum ist denn immer die BSR schuldig, wenn sich bei Euch zu Hause dreckiges Geschirr in allen Zimmern und in der Küche sammelt, ist dann immer "Mutti" schuld?

  2. 3.

    Da ist für die BSR noch Einiges zu tun. Zum Beispiel am Engelbecken, am Schlesischen Busch etc. Da türmte sich gestern Abend noch der Abfall insbesondere Flaschen...

  3. 2.

    Auf den gepflasterten Gehwegen und in den Grünanlagen liegen noch massenhaft Glasscherben rum. Auf den Fahrbahnen sind fast keine mehr zu sehen. @Berlin & BSR Wie wär's mit gründlicherer Reinigung auch der Gehwege - apropo Verkehrswende?!
    Sehr hilfreich dagegen sind die neuen öffentlichen Toiletten. Besonders die frei zugänglichen Pissoirs vor denen sich auf dem Oranien- und dem Mariannenplatz lange Schlangen bildeten. Im Vergleich zu früher nur wenige "Wildpinkler" in den Grünanlagen. Die neuen Anlagen mit fliessendem Wasser werden offenbar wesentlich besser angenommen als die eckligen Dixi-Klos zuvor.
    Das Aufsammeln der übrigen Flaschen haben bereits am 1. Mai die Armen im Kiez übernommen. Heute lange Schlangen vor den Pfandautomaten in den Supermärkten.

  4. 1.

    Was bringt diese Aussage konkret, wenn diese Stadt GRUNDSÄTZLICH derart vermüllt ist und einfach nur noch widerwärtig anzuschauen ist? Es gibt keine 50 Meter Fuß- und Radweg, die nicht von Glasscherben, Essensresten und Müll aller Art ubersäht sind! Eine Schande ist diese Stadt!

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