Streit zwischen zwei Gruppen - Polizei fasst Tatverdächtige nach Messerattacke auf 16-Jährigen im Grunewald

Sa 28.05.22 | 16:10 Uhr
Ein Rettungswagen fährt in Berlin. (Quelle: dpa/Emmanuele Contini)
Bild: dpa/Emmanuele Contini

Nach einem Streit von zwei Jugendgruppen in Berlin-Grunewald, bei dem ein 16-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei drei Verdächtige festgenommen. Wie ein Behördensprecher am Samstag mitteilte, wurden ein 19-jähriger Hauptverdächtiger und ein 18-jähriger mutmaßlicher Mittäter in einer Wohnung in Spandau festgenommen. Gegen die beiden wurde Haftbefehl beantragt. Bei dem dritten Verdächtigen handelt es sich um einen 15-Jährigen, der nach seiner Befragung wieder freigelassen wurde.

Messer nahe des Tatorts gefunden

Die Polizei hatte am Freitag mit einem größeren Aufgebot den Nahbereich des Tatorts in der Teufelsseechaussee abgesucht. Dabei konnte die Tatwaffe - ein Messer - gefunden und sichergestellt werden. Weitere Ermittlungen führten die Ermittler schnell auf die Spur der jugendlichen Tatverdächtigen, wie es in einer Mitteilung der Polizei vom Samstag hieß.

Die beiden Jugendgruppen waren in der Nacht auf Freitag in Grunewald in Streit geraten. Dabei soll eine Gruppe von sechs bis sieben Personen auf die andere Gruppe eingeschlagen und mit einem Messer angegriffen haben. Ein 16-Jähriger erlitt zwei lebensgefährliche Stiche in den Oberkörper. Die Hintergründe des Streits sind unklar.

Sendung: rbb24 Inforadio, 27.05.2022, 17:25 Uhr

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