Herkunft, Gefährlichkeit, Übertragung - Was Sie jetzt über die Affenpocken wissen müssen

Sa 28.05.22 | 14:11 Uhr | Von Oliver Noffke
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Eine elektronenmikroskopische Aufnahme aus dem Jahr 2003 zeigt Affenpockenviren (Quelle: Russell Regner/CDC/AP/Cynthia S. Goldsmith)
Bild: Russell Regner/CDC/AP/Cynthia S. Goldsmith

Bislang galten die Affenpocken auf einige afrikanische Länder begrenzt; seit einigen Tagen treten jedoch weltweit neue Fälle auf - auch in Berlin und Brandenburg. Steckt eine Mutation des Virus' dahinter? Wer ist besonders gefährdet? Und gibt es eine Impfung? Von Oliver Noffke

Am 20. Mai wurden erstmals in Deutschland Affenpocken diagnostiziert. Seither sind weitere Fälle hinzugekommen. Am 21. Mai ist das Virus in Berlin angekommen, eine Woche später auch in Brandenburg. Die absoluten Zahlen liegen auf niedrigem Niveau, allerdings ist die Lage derzeit sehr dynamisch. Bei allen bisher erkannten Fällen handelt es sich um milde Verläufe.

Um was für ein Virus handelt es sich bei den Affenpocken?

Affenpocken sind eine klassische Zoonose. Also eine Erkrankung, für die bestimmte Tierarten das Reservoir bilden. Menschen sind sogenannte Fehlwirte. Affenpockenviren können uns infizieren, wir sind ihnen aber keine ideale Umgebung. Sie können unsere Organismen nicht nutzen, um sich weiter zu entwickeln. Erkrankungen - auch schwere - können die Viren trotzdem auslösen.

Die Kuhpockenvieren - ebenfalls eine Zoonose - sind wie die humanen Pockenviren mit den Affenpocken verwandt. Der letzte Fall der humanen Pocken wurde im August 1978 bei einer Frau aus Birmingham registriert. Zwei Jahre später erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit für ausgerottet. Natürliche Reservoirs, in denen sich die Viren versteckt haben könnten, gibt es nicht mehr. Allerdings existieren Proben in russischen und US-amerikanischen Hochsicherheitslaboren - Überbleibsel aus dem Kalten Krieg.

Affenpocken sind DNA-Viren. Sie besitzen also einen doppelten Strang an Erbinformationen. Das bedeutet, das Virus verändert sich deutlich langsamer als etwa Grippeviren oder Sars-CoV-2. Diese Krankheiten besitzen einen einfachen Genstrang, wodurch es beim Kopieren der Erbinformationen öfter zu Mutationen kommt - neue Varianten entwickeln sich schneller und können sich so auch besser der Immunantwort des Körpers entziehen.

Haben wir es mit einer neuen Virusvariante zu tun?

Hinter dem derzeitigen Ausbruch steckt die westafrikanische Linie. Derzeit ist allerdings unklar, ob es sich um eine mutierte Variante handeln könnte. Erste Genanalysen waren uneindeutig. Es muss sich nicht unbedingt um eine neue ansteckendere Variante handeln. Der aktuelle Ausbruch kann auch mit den bekannten Stämmen erklärt werden. Eventuell konnte das Virus sich während eines Superspreader-Events ideal verbreiten [siehe unten].

Wo kommen Affenpocken vor?

Dass es zu größeren Ausbrüchen außerhalb Afrikas kommt, ist neu. Die Krankheit ist bisher im Westen und Zentrum des Kontinents vielerorts endemisch. Erkrankungen außerhalb dieses Gebiets standen in der Vergangenheit meist mit Reiserückkehrern in Verbindung.

Von den Affenpockenviren existieren zwei Linien: eine, die hauptsächlich im Westen des Kontinents auftritt, und eine weitere, die eher in zentralen Ländern vorkommt. Letztere gilt als gefährlicher. Sie führt bei mehr als jeder zehnten betroffenen Person zu schweren, manchmal auch tödlichen Krankheitsverläufen. Bei der westafrikanischen Variante ist dies bei etwa einem Prozent der Betroffenen der Fall.

Wie gefährlich sind Affenpocken?

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) verlaufen die Affenpocken deutlich milder als die ausgerottete humane Variante. Etwa sieben bis 21 Tage nach der Ansteckung machen sich die Affenpocken bemerkbar. Typische Symptome sind Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten.

Klingt das Fieber ab, bilden sich die typischen Pocken auf der Haut, kleine mit Flüssigkeit gefüllte Knoten. Diese schwellen an, brechen auf und verkrusten schließlich [rki.de]. Betroffen ist meist zuerst das Gesicht, die Handinnenflächen, Fußsohlen, Augen, Mundschleimhaut und der Genitalbereich. Die ausgeheilten Hautausbrüche können dauerhaft Narben oder Pigmentstörungen hinterlassen.

"Affenpocken sind in der Regel – und das ist die gute Nachricht – eine selbstlimitierende Krankheit, von der sich die meisten Menschen innerhalb weniger Wochen erholen", sagte RKI-Präsident Lother Wieler am Dienstag beim Deutschen Ärztetag in Bremen. In einigen Fällen kann die Krankheit jedoch schwer verlaufen. Besonders bei immungeschwächten Personen und Kindern sind schwere Verläufe wahrscheinlicher.

Das RKI weist auch darauf hin, dass der zentralafrikanische Stamm deutlich aggressiver ist. Insbesondere Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind gefährdet. Die Letalität - also die Wahrscheinlichkeit, dass die Krankheit tödlich verläuft - liegt demnach bei dieser Variante bei 11 Prozent.

Dieses Bild aus dem Jahr 1997 entstand während einer Untersuchung eines Affenpockenausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (Quelle: CDC/Brian W.J. Mahy)
Bild: CDC/Brian W.J. Mahy

Wie wird die Krankheit behandelt?

In erster Linie werden die Symptome der Krankheit behandelt. Dabei wird vor allem versucht zu verhindern, dass es zu Folgeinfektionen durch Bakterien kommt.

Seit Januar 2022 ist das Mittel Tecovirimat in der EU zugelassen. Es wirkt gegen Orthopock-Viren, zu denen auch die Affenpockenviren gehören. Das Medikament wurde in den USA entwickelt, wo es bereits seit knapp vier Jahren verwendet werden kann. Ursprünglich wurde es als Gegenmittel entwickelt, um vorbereitet zu sein, sollten Pocken als biologischer Kampfstoff eingesetzt werden.

Gibt es einen Impfstoff?

In den USA und Kanada ist ein Impfstoff speziell gegen Affenpocken zugelassen. In der EU nicht. Hier existiert ein Vakzin, das generell gegen Pocken wirkt. Menschen über 40 Jahren sind in der Regel gegen die humane Pockenvariante geimpft. Sie sind möglicherweise auch gegen die Affenpocken gut geschützt.

Unter jüngeren Menschen ist die Impfrate oft sehr niedrig. Derzeit prüft die Bundesregierung, ob Kontaktpersonen sich impfen lassen sollten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) teilte am Dienstag mit, dass der Bund 40.000 Dosen des allgemeinen Pockenimpfstoff bestellen will. Bereits nach vier Tagen entfaltet das Vakzin in der Regel seine volle Wirkung.

Wie werden die Viren auf Menschen übertragen?

Laut dem RKI werden Affenpocken vor allem von infizierten Tieren auf Menschen übertragen. Im Fokus stehen dabei Nagetiere. Affen sind für dieses Virus ebenfalls Fehlwirte. Bisse, Ausscheidungen, enger Kontakt oder der Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Fleisch infizierter Tiere können zu einer Übertragung führen. Auch Tröpfcheninfektionen können eine Rolle spielen, schreibt das nach dem Bakterienforscher Friedrich Loeffler benannte Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit [fli.de].

Übertragungen von Mensch zu Mensch sind ebenfalls möglich. Sekrete und Exkrete können die Viren enthalten. Als Eintrittspforte dienen winzige Verletzungen der Haut, Schorf sowie die Schleimhäute von Augen, Nase, Mund oder den Genitalien. Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut ist "[...] in der Regel durch sehr engen Kontakt" eine Übertragung möglich.

Welche Rolle spielen sexuelle Kontakte?

Enger Körperkontakt, Schleimhäute als Eintrittspforte, Austausch von Körperflüssigkeiten: Sex ist für die Viren ein idealer Verbreitungsweg. Die Art der Sexualpraktiken oder gar die sexuelle Orientierung spielen allerdings keine Rolle.

Allerdings sind von dem aktuellen Ausbruch mehrheitlich Männer betroffen, die auch Sex mit Männern haben. Offenbar kam es während eines Pride-Festivals auf Gran Canaria zu Übertragungen. Zwischen dem 5. und 15. Mai fanden dort verschiedene queere Parties und Veranstaltungen statt, an denen Zehntausende teilgenommen haben.

Bei einer Inkubationszeit von sieben bis 21 Tagen passt diese Veranstaltung zeitlich ins Bild, um als mögliches Super-Spreader-Event fungiert zu haben. Unklar ist bislang jedoch, wie die Affenpocken auf die Insel kamen. Offen ist auch, ob es einen Zusammenhang zu einem weiteren Fall gibt, der bereits am 7. Mai in England entdeckt wurde. Dabei handelt es sich um eine Person, die zuvor aus Nigeria eingereist war.

Alle zuständigen Institute sind sich jedoch einig: An Affenpocken kann jeder Mensch erkranken. Unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlecht, Alter oder Aussehen. Für die Übertragung der Viren reicht ein enger Kontakt, der nichts mit sexuellen Handlungen zu tun haben muss.

Muss ich nach einer Infektion in Quarantäne?

Wer mit Affenpockenviren infiziert ist, soll mindestens 21 Tage in Isolation, teilte Bundesgesundheitsminister Lauterbach am Dienstag mit. Gemeinsam mit dem RKI empfiehlt er dies auch Kontaktpersonen dringend.

Droht eine neue Pandemie?

In Deutschland und anderen Ländern gehen Gesundheitsbehörden davon aus, die derzeitigen Ausbrüche schnell unter Kontrolle zu bekommen und eindämmen zu können. Allerdings ist die Lage aktuell noch sehr dynamisch. Die relativ lange Inkubationszeit macht es wahrscheinlich, dass das gesamte Ausmaß des Ausbruchs noch lange nicht vollkommen erfasst werden kann.

In den kommenden Tagen und Wochen werden viele Expert:innen genau hinsehen, wie sich das Virus verhält. Dass der Ausbruch zur Pandemie anschwillt, gilt als extrem unwahrscheinlich.

Dennoch scheinen Zoonosen in einem immer schnellerem Takt großflächige Ausbrüche oder sogar Pandemien bei Menschen auszulösen. Allein im vergangenen Jahrhundert gab es mit der sogenannten Spanischen Grippe, HIV, Sars, Mers und dem aktuellen Corona-Virus mehrere Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übergesprungen sind und teils Millionen Todesfälle verursacht haben - oder dies nach wie vor tun.

In der Menschheitsgeschichte ist diese Dichte an Seuchen einmalig. Der Hauptgrund dafür ist der anhaltende Raubbau an der Natur. Natürliche und ungestörte Wälder werden immer kleiner oder verschwinden ganz. Schrumpfende Lebensräume zwingen viele Arten, dichter an Siedlungen zu leben. Es kommt zu Überschneidungen zwischen Tieren und Mensch und damit auch zum Austausch von Krankheiten.

Die eng vernetzte, globalisierte Welt ermöglicht eine schnelle Verbreitung von Erregern selbst in entlegende Winkel. Der Klimawandel verstärkt die Gefahr zusätzlich. Plötzlich tauchen auch vermehrt Krankheitsüberträger in Regionen auf, die bislang als zu kühl oder instabil galten. Die Asiatische Tigermücke, die derzeit unter anderem in einer Kleingartenkolonie in Berlin bekämpft wird, ist ein Beispiel dafür.

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 23.05.2022, 19:30 Uhr

Beitrag von Oliver Noffke

27 Kommentare

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  1. 27.

    „ Ehemann beim Fremdgehen “…. Anderen Stigmatisieren vorwerfen und dann so ein Alternativbeispiel. Klischees sind eben im Kopf.

  2. 26.

    Mir drängt sich langsam der Verdacht auf, dass diese plötzlich so zahlreich und nacheinander auftretenden, zahllosen Gesundheitsgefahren auch neben Corona und Affenpocken gibt es da ja noch andere... nicht ganz zufällig sein könnten.

  3. 25.

    Na endlich bekommen bestimmte Kommentatoren wieder die Möglichkeit, eine Bevölkerungsgruppe zu stigmatisieren. Muss herrlich sein, wenn man sonst nichts zu sagen hat, endlich ist der Sündenbock da. Lest endlich Beiträge vollständig, bildet euch eine Meinung und kein Vorurteil und beleidigt nie andere, weil ihr einfache Zusammenhänge nicht verstehen könnt. Die Affenpocken können alle bekommen, auch jene, die diese Erkrankung nur bestimmten Menschen zuordnen wollen. Der Kontakt mit Sekreten infizierter Tiere hat in Afrika zu Übertragungen geführt. Natürlich übertragen infizierte Menschen beim Geschlechtsverkehr diese Erkrankung. Das kann einem Ehemann beim Fremdgehen passieren, als auch der Oma, die ihrer Enkeltochter einen Kuss gibt. Ungeimpfte sind eben ungeschützt, alle Ungeimpften, auch ihr.

  4. 24.

    Es ist ein schwieriges Unterfangen. Durch Corana sind wir alle sensibilisiert. Daher bekommt natürlich ein Auftreten der Affenpocken mehr Aufmerksamkeit als seinerzeit die Vogelgrippe zB.; die Medien müssen daher sowohl informieren und auch sachlich bleiben. Ich fand den Artikel grundsätzlich angemessen, eine Serie sollte daraus aber nicht werden. Panik entsteht auch durch eine ständige Meldung des Wasserstands. Wie gesagt, es ist schwierig.

  5. 23.

    Ich zitiere aus dem Artikel: "Dass der Ausbruch zur Pandemie anschwillt, gilt als extrem unwahrscheinlich."

    Ansonsten enthält der Artikel eine Menge interessanter Informationen.
    Da wird nichts zu einer Pandemie aufgebauscht und auch keine Panik geschürt.
    Panikmache betreiben m. E. eher die, die einen solchen Artikel gar nicht lesen (wie ein anderer Forist auch zugibt) oder nicht lesen wollen und noch erwarten, dass der RBB andere Menschen nicht informiert. Was soll das?

  6. 22.

    Windpocken (Varizella-Zoster-Virus) ist aber schon was anderes als Pocken (Orthopoxvirus variolae), nicht von dem Namensbestandteil "pocken" täuschen lassen. Wenn Sie mit der Impfung noch die Impfung gegen die echten humanen Pocken meinen, sind Sie wahrscheinlich auch gegen die sog. Affenpocken wohl ganz gut geschützt.

  7. 21.

    Wie schon bei Corona aus manchen Schwurbel-Ecken ersichtlich haben wir uns vom 'Volk der Dichter und DENKER' meilenweit entfernt.

  8. 20.

    … bin geimpft und als Kind hatte ich Windpocken, also weitestgehend geschützt. Die Gefahr Corona zu bekommen halte ich für wahrscheinlicher.
    Finde es langsam zum kotzen, was in den Medien so abgeht.
    Schönen Tag noch …

  9. 19.

    Na, ganz so hirnllos sind ja die Behauptungen nicht das geht eindeutig aus den Bericht hervor.
    Sie sollten erst mal gründlich lesen und dann schreiben.



  10. 18.

    2020 fing es auch mit ein paar Fällen an. Keiner dachte Damals an eine Pandemie. Und auch wenn ich daran nicht unbedingt sterbe, möchte ich hinterher nicht die Narben im Gesicht haben. Sieht bestimmt noch schlimmer als Akne Narben aus. Die Kinder werden sich später bedanken, weil die Eltern nicht vorsichtig waren und es verharmlost haben.

  11. 17.

    Ganz genau und ebenda man sollte lesen und idealerweise auch das Gehirn mit einschalten.
    Irgendwelche Unterstellungen bzgl sexueller Gesinnung sind hirnlos.

  12. 16.

    Danke für Ihren Kommentar....ich kann mich Ihren Worten nur anschließen.

  13. 15.

    ...ganz ehrlich RBB? ...ich hab mir euren ellenlangen Bericht garnicht erst reingezogen, fangt bitte nicht wieder damit an, wie bei denn letzten beiden Grossereingnissen in Bildmanier zu berichten und wenn ihr Daten und Zahlen veröffentlicht prüft sie bitte vorher. Der größte Teil der Bevölkerung haben es satt schon wieder mit dem neuen Thema drangsaliert zu werden, seid regional und kritisch, recherchiert, bringt Berichte aus den Krisengebieten Hennigsdorf, Lausitz, Uckermark Brandenburg ebend

  14. 14.

    Genau darauf zielte doch meine Frage, warum die Affenpocken in Richtung Schwule "geschoben" wird.
    Selbst Charite-Arzt (weiß den Namen auf die Schnelle nicht) hat sich in diese Richtung geäußert.
    Daher - nochmal - finde ich es nicht gut bzw. bedenklich und nicht förderlich.

  15. 13.

    >"Ich finde es bedenklich, die Affenpocken-Infektion in die "Schwulen-Ecke" zu verorten."
    Ich auch.
    Die rbb Redaktion weist im Artikel auch nachdrücklich auf die Erkenntnisse der Mediziner hin:
    "An Affenpocken kann jeder Mensch erkranken. Unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlecht, Alter oder Aussehen."
    Das ist nur leider nicht fett gedruckt.

    In diesem Fall ist es eben nur Pech, dass das erste Superspreader Event ein CSD oder ähnliches war. Es hätte auch ein feucht-fröhliches Schützenfest in Bayern gewesen sein können mit Bummswallera und ... ;-))

  16. 12.

    "... Wollen Sie daraus eine jedermann-Volkskrankheit machen?"
    Was meinen Sie damit?

    P.S. Hinter "... Fragen über Fragen" stand ein Smiley kein Fragezeichen

  17. 10.

    Ich muss gar nichts über Uh-Uh-Uha Affenpocken wissen. Sie sind mir vollgekommen Banane. Es gibt schließlich auch noch andere schöne (chronische) Krankheiten mit denen man “gesegnet” und ausreichend beschäftigt sein kann. Krankheiten, die es aber auf keine Titelseite schaffen und mit denen man alleine “kämpft”.

  18. 9.

    "Wieder einmal Fragen über Fragen ?" Reichen ihnen die medizinischen Ausführungen nicht? Wollen Sie daraus eine jedermann-Volkskrankheit machen?

  19. 8.

    Die Berichterstattung ist nicht schwulenfeindlich sondern weist lediglich auf eine Tatsache hin, wo der Ausbruch begonnen hat. Auch wird in dem Bericht betont, dass eine Ansteckung unabhängig von Sexualpraktiken erfolgt und jeden/ jede treffen. Also, bevor hier wieder rumgemotzt wird und die Homophobiekeule gezogen wird, besser genau lesen!

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