Interview | Neuer Sound für E-Busse - "Es sollte nicht nach Star Wars klingen"

Do 12.05.22 | 13:56 Uhr
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Ein neuer Elektrobus des polnischen Herstellers Solaris steht bei einem Termin zur Vorstellung neuer E-Busse auf dem Gelände der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)
Video: rbb|24 | 09.05.2022 | Bild: dpa/Monika Skolimowska

Sie sind umweltfreundlich, aber auch sehr leise: E-Busse. Damit die Sicherheit im elektronischen Öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet bleibt, sollen die Busse nun einen einheitlichen Sound bekommen. Entwickelt wurde er in Berlin.

Elektrobusse im Nahverkehr sollen künftig ein einheitliches künstliches Fahrgeräusch verbreiten. Das empfiehlt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und präsentierte nun
den Entwurf eines Sound-Designers aus Berlin. Die Mitgliedsunternehmen sollen diesen Sound bei Ausschreibungen für den Kauf neuer Busse vorgeben. An der Entwicklung beteiligt war auch Sebastian Waschulewski, Mitgründer des FOAM-Instituts in Berlin.

zur person

Sebastian Waschulewski (Quelle: privat)
privat

Sebastian Waschulewski, geboren 1980 in Berlin, war Professor für Mediendesign an der SRH Berlin University of Applied Sciences, ist Creative Director bei der Agentur Why do birds und Mitgründer des FOAM-Instituts, das sich wissenschaftlich mit der akustischen Qualität urbaner Räume befasst.

rbb|24: Herr Waschulewski, warum brauchen E-Busse überhaupt einen eigenen, künstlichen Sound?

Sebastian Waschulewski: Die Elektrifizierung des Verkehrs ist einerseits ein Segen: Dadurch, dass Fahrzeuge leiser werden, wird sich auch die Lebensqualität in der Stadt verbessern. Viele Studien belegen, dass Lärm krank machen kann. Andererseits kann die Stille aber auch ein Fluch sein. Denn wie die US-Bundesbehörde für Straßensicherheit, die National Highway Traffic Safety Administration, herausgefunden hat, ist die Zahl der Unfälle von E-Fahrzeugen mit Beteiligung von Fahrrädern und Fußgängern bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h drastisch gestiegen, um 35 Prozent.

Bereits seit ein paar Jahren gilt daher in der EU eine Verordnung, nach der alle Elektro- und Hybridfahrzeuge in Europa mit einem speziellen Warngeräusch-Generator ausgestattet sein müssen, dem sogenannten AVAS (Acoustic Vehicle Alert System). Und nun hat der Verband der Verkehrsunternehmen beschlossen, einen einheitlichen Sound für E-Busse zu entwickeln und uns als Forschungsinstitut mit ins Boot geholt. Denn: Die EU-Verordnung lässt sehr viel Gestaltungsspielraum. Und stellen Sie sich mal eine Stadt mit zig verschiedenen E-Bus-Sounds vor. Das kann ein wahnsinniges Chaos werden.

Der Sound wurde gemeinsam von Ihrem Institut und dem VDV im Rahmen eines Studierendenwettbewerbs entwickelt. Wie gestaltet man ein Bus-Geräusch?

An den Gestaltungskriterien waren sehr viele Branchenverbände und Institutionen beteiligt, beispielsweise das Umweltbundesamt, der TÜV oder der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband. Die haben dann jeweils ihre Anforderungen genannt und daraus bildeten sich dann Gestaltungskriterien. Einerseits technischer Art: Also, was sind die wichtigsten Momente, wenn der Sound zu hören ist, beispielsweise die Momente des Ankommens oder Losfahrens an einer Haltestelle. Und dann gab es inhaltliche Kriterien. Viele Interessenverbände haben Wert darauf gelegt, dass es so klingen sollte wie ein freundlicher Nachbar, unaufdringlich, gelassen. Das haben wir dann in Workshops mit den Studierenden erarbeitet. Die Verbände waren am Ende dann auch wieder in der Jury, so dass sie den Gewinner mit ausgewählt haben.

Stellen Sie sich mal eine Stadt mit zig verschiedenen E-Bus-Sounds vor. Das kann ein wahnsinniges Chaos werden.

Sebastian Waschulewski, FOAM-Institut

Gewonnen hat am Ende ein Berliner Student von der Universität der Künste. Beschreiben Sie doch mal den neuen Sound mit Ihren Worten.

Für mich klingt er freundlich, warm und mit futuristischen Anteilen. Es sollte aber nicht nach Star Wars klingen, denn wir brauchen keine Wow-Momente im Straßenverkehr, das finden wir die ersten drei Mal vielleicht noch lustig, aber dann nervts auch irgendwann. Klar würde auch die Sicherheit gesteigert werden, wenn wir einen piepsenden Signalton einbauen würden. Aber es soll ja auch ein angenehmer Klang sein. Und vor allem war uns wichtig, dass nicht ein Dieselmotor nachgemacht wird. Das machen wirklich manche Hersteller so. Für uns ist das nicht zukunftsgerichtet.

Wie funktioniert das dann in der Praxis: Drückt der Busfahrer auf einen Knopf und dann kommt der Sound aus zehn Lautsprecherboxen?

Die Fahrer:innen können nicht darüber entscheiden, ob der Sound läuft oder nicht. Das passiert ganz automatisch. Laut EU-Verordnung darf das AVAS auch gar nicht abgeschaltet werden, auch nicht, wenn der Wagen rückwärts fährt. Es ist also keine Musik, wo man einen Playbutton braucht. Der Sound reagiert beispielsweise auf die Geschwindigkeit des Fahrzeugs, auf Bewegungen des Gaspedals oder auf die Last. Das ist also eine sehr organische Geschichte.

Und wann wird der Sound auf Berliner und Brandenburger Straßen zu hören sein?

Das ist noch nicht genau vorherzusehen. Wir sind jetzt mitten in der Phase, in der wir den Sound auch in Fahrzeugen testen. Dafür werden wir noch einige Zeit auf Teststrecken verbringen. Im Juli soll der Sound dann nochmal offiziell auf einer Konferenz des Verbandes der Verkehrsunternehmen vorgestellt werden. Aber der Verband kann ja auch nur Vorschläge machen, es gibt keine Verpflichtung für die Hersteller, diesen Sound zu nehmen. Wir hoffen natürlich, dass er so gut ankommt, dass er auch flächendeckend angenommen wird. Einfach auch, um dem akustischen Chaos von Großtstädten entgegenzuwirken.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Mark Perdoni, rbb|24.

Sendung: Radioeins, Sonntagsfahrer, 15.05.2022, 12 Uhr

35 Kommentare

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  1. 35.

    Nicht IM Bus, sondern draussen! Lesen Sie doch bitte erstmal den Beitrag.....

  2. 34.

    Was bitte ist an einem Link zu einem professionellen Tonarchiv unsachlich? Es liegt mir auch fern Ihnen Senilität, in welcher Form auch immer, zu unterstellen. Es ist richtig, ich habe diese Alarme nie hören müssen, sehe sie deshalb frei von frühereren Erlebnissen. Die Unterschiede der Tonfolgen sind signifikant.
    Ihr "Experten" kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Wer sind schon u.a. " Umweltbundesamt, der TÜV oder der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband"?
    Ihr Empfinden zu diesen Tonfolgen ist jedoch nachvollziehbar - hier auch gut erklärt
    https://www.scinexx.de/news/biowissen/wie-wir-uns-an-negative-erlebnisse-erinnern/

  3. 33.

    Der Mercedes E-Citaro wiegt, wenn auch nicht 'zig', doch immerhin 13,4 Tonnen und je nach Auslastung noch einiges mehr. Ich weiss ja nicht, wo Sie so unterwegs sind, aber bsw. in der teils eng bebauten Innenstadt und im Berufsverkehr sind m. E. E-Motoren und Abrollgeräusche allein eher unzureichend wahrnehmbar.

  4. 32.

    12 Meter-Omnibus ca.12 Tonnen, Abrollgeräuche sind unvermeidbar und gut hörbar , auch für blinde Menschen. Deren Gehör ist meistens besser als das Sehender . Und bitte Zitate nicht aus Zusammenhang reißen,ist kein guter Stil .

  5. 31.

    Ich finde es klingt bedrohlich - ja, eben wie Fliegeralarm - nicht schön.

  6. 30.

    Wieso muss in einem E-Bus unbedingt ein Sound abgespielt werden.
    Es ist doch schön, wenn man bei einer Busfahrt die Ruhe des E-Busses genießen kann.
    Warum muss es überall eine BESCHALLUNG geben - leider auch in allen Geschäften des täglichen Bedarfs.

  7. 29.

    Wer den Artikel gelesen hat, weiß, dass es nicht darum geht, etwas leises laut zu machen, sondern etwa schon längst hörbares einheitlich klingen zu lassen. Mich würde dabei interessieren, welche Assoziationen die Generation Ü80, die hier an Luftalarm denkt, zum Ampelsignal für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit hat.

  8. 28.

    Bitte bleiben Sie sachlich !
    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich die Alarme selbst hören müssen und nein , keine Täuschung oder Altersverklärung . Ich bin noch gut bei einander , auch im Kopf .

    Auch andere Kommentatoren haben die eindeutige Nähe des neuen Signals zu Alarmen bestätigt .
    Warum macht man nicht einfach Töne wie die Fahrzeuge immer klingen ? Das ist auch für Hörbeeinträchtigte einfacher . Daber die " Experten " müssen ja was ganz neues erfinden , um sich zu bestätigen .

  9. 27.

    Alarmtöne können sie sich gern in Tonarchiven anhören. Z.B. bei
    https://www.avosound.com/de/artikel/alarm-sirenen-gestern-und-heute-klangbeispiele-von-sirenen-und-sirenen-sounds
    Sollten sie in der Lage sein, den Frequenzbereich beim BVG-Signal optisch darzustellen, werden sie vermutlich feststellen, das es kein Fliegeralarm ist. Das Signal deckt aber eine Bandbreite ab, die von Hörgeschädigten wahrnehmbar ist. Darum geht es - um Schutz von Menschenleben - nicht um vermeindliche Befindlichkeiten.

  10. 26.

    Es ist erschreckend : da wird eine " Experten "- Kommission eingesetzt und herraus kommt ein Flieger- Alarm .
    Sehr geschmacklos und die " Experten " sind sicher alle unter 30 , die dieses Geräusch lustig finden .
    Es ist , wie andere schon richtig festgestellt haben , exakt das Signal der verschiedenen Alarme !

  11. 25.

    Natürlich muss der Sound szs. etwas atonal klingen, da er sonst im allgemeinen Straßenlärm nicht als Obacht wahrgenommen würde. Ich finde das Warnsignal erstmal gut soweit. Wie es sich beim Feldversuch schlägt und ob noch nachjustiert werden muss, wird sich zeigen.

    Aber wenn man nüscht zu meckern hat, würde dem Berliner ja wat fehln, wa?!

  12. 24.

    Zitat: "Verkehrsteilnehmer sollten grundsätzlich aufmerksam unterwegs sein. Wozu also diese Sirene?!"

    Na, mglw. deshalb, weil ein zig Tonnen schweres Fahrzeug, das sich in von viel schwächeren Verkehrsteilnehmern stark frequentierten Bereichen bewegt, so viel besser wahrnehmbar ist, Manne.

  13. 22.

    Also wenn ich die Augen dabei schließe und den Sound mit anhöre, hat das etwas tiefenentspannendes. Das in Dauerschleife und ich schlafe sofort ein.

  14. 21.

    Unglaublich, eine künstliche Lärmquelle (die wie Fliegeralarm klingt). Totaler Schwachsinn, etwas leises extra laut zu machen. Vollkommen irre, überhaupt auf so eine Idee zu kommen. Wer für die Idee und Ausführung verantwortlich ist/war sollte permanent mit dem Geräusch beschallt werden, natürlich von mehreren dieser künstlichen Lärmquelle gleichzeitig.

  15. 20.

    Wie in dem Artikel auch geschrieben wurde, ist es einerseits gut, dass die Fahrzeuge so leise sind, anderseits gibt es auch sehbehinderte Menschen, die auf die Geräuche angewiesen sind, um mit geringerer Gefahren über die Straße zu gehen.
    Ein einheitlicher Sound ist sinnvoll.

  16. 19.

    Genau,da bekommt man ja Angst.Keine Ahnung wer sich so etwas immer ausdenkt und dafür noch bezahlt wird.Fürchterlich.

  17. 18.

    Das ist schon krass, dass Teile der Bevölkerung so degeneriert sind, dass man leisen Dingen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte, nun einen hörbaren Sound geben muss.

    Zum Glück leiden wir nicht an Reizüberflutung, sonst würde das echt richtig nerven... ja, das war sarkastisch gemeint!

    Bekommen Fahrräder, E-Roller und Jogger/innen jetzt auch einen Sound übergeholfen?

  18. 16.

    "Der Vorteil von E Antrieben ist doch gerade, dass man die nicht hört."
    Das findet jemand der schwer hören kann, vll. auch bei der Zieloptik nicht mehr so ganz auf der Höhe ist, und bei der Altersstruktur in Berlin sind das bestimmt nicht wenige, gewiss ganz anders.
    Diese "Anti-E-Auto-Werbung" (Man sieht es nicht, man hört es nicht und plötzlich liegtste drunter) muss keine Realität werden.

  19. 15.

    Sachen gibt's. Aber für Blinde etc. ist es sicher sinnvoll. Warum eigentlich kein Star-Wars-Sound, ein klassischer TIE-Fighter oder AT-AT hätte was. Ich hätte ja eine galloppierende Herde Pferde gewählt. Oder Schafe. Der berühmte Katzenbus aus "Mein Nachbar Totoro" macht leider kaum oder keine Geräusche. Mich fragt ja keine*r.

  20. 14.

    Cool... da wird mal was leiser, um es dann künstlich wieder lauter zu machen.
    Für die Nichtssehenden unter uns hat das zumindest mal Vorteile.
    Bekommen E-Autos dann auch solche Soundsysteme oder reicht bei denen das übliche Bass-Boxen boom boom boom... mit Ghettorapper-Gjappel als akustische Aufmerksamkeit?

  21. 13.

    Mir ist auch schleierhaft warum man E-Fahrzeuge künstlich laut machen muss und dann auch noch mit so einem nervigen Sound. Sind denn im Umkehrschluß alle momentan betriebenen E-Busse eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit? Schließlich sind auch vor der Einführung des Sounds schon welche unterwegs. Und wie sollen das die Bussfahrer ertragen wenn ihr Fahrzeug den ganzen Tag vor sich hin jault?
    Im Übrigen scheint mir die Bemerkung ein Dieselgeräusch wäre nicht zukunftsgerichtet genug furchtbar albern. Das Geräusch soll doch den Zweck erfüllen den Bus höhrbar zu machen und gleichzeitig so wenig wie möglich auf die Nerven zu gehen (das sollte jedenfalls der Anspruch sein). Ob das ganze "rückwärtsgewandt" wie eine Postkutsche oder "futuristisch " wie ein Raumschiff klingt ist doch nun wirklich schnurz. Hauptsache es nervt nicht!




  22. 12.

    Das kann nur jemand entwickeln der den Krieg in Oranienburg nicht erlebt hat. Ich bin Jahrgang 1940 und habe diesen Ton mit einem Schauer im Rücken und im Ohr: "Fliegeralarm - Keller - Bomben - Angst" schrecklich! Nur das nicht.
    Meine Frau hat den Krieg nicht erlebt und hört tatsächlich einen "anfahrenden Zug" oder so ähnlich!?
    Vielleicht wartet ihr mit der Entscheidung bis der letzte von uns ausgestorben ist?
    Die alten Dieselloks haben schon gereicht: pfeifen beim anfahren und dann Knall (?),

  23. 11.

    Selbst E-Motore laufen nicht völlig geräuschlos,Reifen machen Abrollgeräuche .
    Verkehrsteilnehmer sollten grundsätzlich aufmerksam unterwegs sein.
    Wozu also diese Sirene?!

  24. 10.

    Den bisherigen Kommentatoren möchte man nicht wünschen blind oder sehbehindert zu sein. Dann wüssten sie wozu dieser Sound gut ist.

  25. 9.

    Ein "Fahrgeräusch" ist dringend notwendig. Der vorgestellte Sound klingt schon sehr künstlich. Aber nun gut, hauptsache, man hört das Fahrzeug. Für manche Menschen ist so ein Geräusch lebenswichtig. Als Blinder orientiert man sich an Geräuschen. Klar hört man vielleicht nachts ohne anderen Straßenlärm das E-Fahrzeug, aber im Gemisch mit anderen Geräuschen eben nicht.
    Auch Radfahrer sind froh, wenn sie den hinter sich fahrenden Bus hören, bevor er an einem vorbei rauscht.

  26. 8.

    Mal für 30sec. die Augen schließen und sich empathisch in die Situation von Blinden und Sehbehinderten in einer Großstadt versetzen, die sich an Geräuschen orientieren müssen...
    Ob eine ganze Forschungsgruppe daran arbeiten muss, ist eine ganz andere Frage....

  27. 7.

    Wie schon erwähnt im Artikel es geht um Sicherheit. Wenn zum Beispiel blinde, schlecht sehende Menschen das Fahrzeug nicht wahrnehmen können, weil man es nicht hört , dann ist die Gefahr groß sich in einem Unfall zu verwickeln.
    Die Diskussion gab es bereits bei Straßenbahnen, die wohl überhört werden.
    Der Soud allerdings ist nicht sehr angenehm und ist doch eher StarWars.

  28. 6.

    Berliner sollten eigentlich wissen, wie laut die Diesel-Busse sind. Das vorgeschriebene AVAS ist leiser und auch nur bei langsamer Fahrt erforderlich. Darüber dominieren die Abrollgeräusche der Reifen. Warum mögen hier offensichtlich einige Menschen mit einschränkter Sehfähigkeit nicht?

  29. 5.

    ok, angehört...hm, Sirene? Ne, Jagdgeschwader im Anflug ;-) Bitte denkt an die vielen akustisch sensiblen Menschen, mit Hyperakusis, die sind schon von Lampentrafos genervt, E-Autos ist eine Qual, die hören das, was sonst nur unser Hund noch wahrnimmt. Und bedenkt, die Jugendlichen hören vieeel mehr als wir, es gib so einen Jungend-Vertreibe-Schreck genannt Mosquito, da hör ich NIX - mein Kind läuft schreiend aus dem Raum! Ich kann nicht beurteilen, wie/ob der Bus jetzt so klingt, wie gesagt, ich höre das schon nicht mehr :-) stand wohl zu oft an der Box im Club...

  30. 4.

    Das wird doch im Artikel erklärt. Es ist zwar angenehmer für die Ohren, wenn der Verkehr leiser wird, allerdings steigt dadurch auch die Unfallgefahr, da Fußgänger/Radfahrer die von hinten kommenden Busse nicht mehr hören können.

  31. 3.

    Das klingt ja wie Fliegeralarm. Was soll der misst, warum macht man Sachen künstlich lauter, das ist mir unbegreiflich. Der Vorteil von E Antrieben ist doch gerade, dass man die nicht hört.

  32. 2.

    Schwachsinn.

  33. 1.

    Gott sei Dank, ich hatte schon Angst, der Verkehr würde deutlich leiser werden.

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