Zensus 2022 - "Im schlimmsten Fall macht mir einfach jemand die Tür zu"

So 15.05.22 | 12:52 Uhr
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Symbolbild: Passanten gehen über die Straße. (Quelle: dpa/Edith Geuppert)
dpa/Edith Geuppert
Audio: Inforadio | 15.05.2022 | K. Buchmann | Bild: dpa/Edith Geuppert

Der Zensus 2022 steht vor der Tür. 700.000 Menschen aus Berlin und Brandenburg werden befragt und sollen Auskünfte zu ihrem Leben erteilen. Eringa Niederland ist einer der Befragerinnen - und auf genervte Teilnehmer vorbereitet. Von Ismahan Alboga

Ab Montag geht es für Eringa Niederland los. Die 65-jährige Potsdamerin ist offizielle "Erhebungsbeauftragte". Sie wird Interviews für den Zensus 2022 durchführen. Gefragt wurde die ehemalige Datenbearbeitungs-Kauffrau von der Stadt, weil sie mal Wahlhelferin war. Und sie hat zugesagt: "Statistische Daten sind wichtig", findet sie.

In Brandenburg gibt es 19 Erhebungsstellen

Für die Organisation und Durchführung der Volkszählung in Potsdam ist eine Zensus-Erhebungsstelle in der Stadtverwaltung eingerichtet worden. Sie ist eine von 19 Erhebungsstellen im Land Brandenburg. Bereits seit September vergangenen Jahres arbeiten sechs eigens eingestellte Mitarbeiter an der Vorbereitung des Zensus.

Die Leiterin Christine Dümmler und ihre Mitarbeiter kümmern sich um die 115 ehrenamtliche Erhebungsbeauftragten in der Landeshauptstadt. Insgesamt werden 3.000 von ihnen im Land Brandenburg gebraucht. Christine Dümmler erzählt, dass nur die kreisfreien Städte genügend ehrenamtliche Helfer hätten: "Wir suchen noch vereinzelt Leute, aber die Landkreise suchen noch tatsächlich sehr angestrengt nach Erhebungsbeauftragten."

Interviewtermine innerhalb von vier bis sechs Wochen

Eringa Niederland bekommt eine Tasche voller wichtiger Unterlagen überreicht. Diese sind personalisiert, deshalb ist die Tasche mit einem Zahlenschloss versehen. Die Unterlagen darin müssen verschlossen aufbewahrt werden. Ab Montag wird sie an 20 Adressen Informationsbriefe verteilen.

Zum eigentlichen Befragungstermin will sie dann wiederkommen. Die Interviews sollen in einem Zeitraum von vier bis sechs Wochen nach dem Stichtag 15. Mai stattfinden. Auf mögliche Widerstände ist sie vorbereitet, sie hofft Skeptiker noch überzeugen zu können.

Selbst der Oberbürgermeister muss an die Tür klopfen

"Im schlimmsten Fall macht mir einfach jemand die Tür zu und sagt: 'Nee Schluss!' Dann bin ich raus. Da kann ich ja nicht mehr viel tun."

Die Potsdamer Erhebungsstelle sei nach außen abgeschottet. Das bedeutet unter anderem, dass außer den eigens dafür eingestellten Mitarbeitenden niemand Zutritt zu den Räumen der Erhebungsstelle hat. "Selbst der Oberbürgermeister muss an die Tür klopfen”, sagt Christine Dümmler. Die ausgefüllten Fragebogen sollen hier dann auch sicher gelagert werden. Informationen würde die Erhebungsstelle mit anderen Behörden nicht teilen, versichert Leiterin Dümmler.

Grafik: Volkszählung - Zensus 2022. (Quelle: rbb)

Sendung: rbb24 Brandenburg aktuell, 15.05.2022, 19:30 Uhr

70 Kommentare

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  1. 70.

    Ich bekam die Aufforderung heute zugestellt und soll jetzt Angaben zu einem Gebäude machen was mir nicht gehört, nie gehört hat, ich dort nie gewohnt oder verwaltet oder irgendwas mit zu tun habe. Diesen Fall hat die per definitionem unfehlbare deutsche Verwaltung in ihrem Onlineprozess nicht vorgesehen, und deren Telefonanschluss meldet Dauerstörung.

    Lieber RBB24: Könnt ihr in Erfahrung bringen, was in so einem Fall zu tun ist?

  2. 69.

    Mal informieren, wenn man das „Maul“aufmacht. Der „Erhebungsbeauftragte“ , welcher geschult wird und dies ehrenamtlich macht, benachrichtigt persönlich schriftlich den zu Befragenden mit Tag und Uhrzeit plus seinen persönlichen Angaben , Telefonnummer von seinem Besuch.

  3. 68.

    Der Normalfall ist die direkte Auskunft, als Alternative können die Onlinezugangsdaten angeboten werden.
    Die Papierbögen sind vorrangig für Bürger bestimmt, die glaubhaft über keinen Zugang zum Internet verfügen oder für alte, behinderte Bürger. Alternativ können dem Bürger auch noch die telefonische Befragung angeboten werden. Dazu muss der Bürger aber selbst beim Amt anrufen. Dies sollte aber nur für Bürger sein, die aufgrund Krankheit oder Behinderung keinen anderen Weg nutzen können.

    In der heutigen Zeit verfügt ja fast jeder Haushalt über eine Möglichkeit, ins Internet zu gehen.

  4. 67.

    Heidekind, Sie haben ja überhaupt keine Ahnung. Weder wissen Sie, was Verwaltungshelfer oder Beliehene sind. Ihre Aussage zeugt von Unkenntnis und dem Fehlen jeglicher Verwaltungskenntnisse.

    Der Poster hat durchaus Recht. Auch wenn es Ihnen nicht passt.

    Etwas mehr Kenntniss würde Ihnen ganz gut tun.

    In diesem Sinne....

  5. 66.

    Sie haben Recht. Jedoch haben Sie wohl etwas falsch verstanden. Der Poster mit dem Rückruf meinte wohl etwas anderes:

    Wenn ein Bürger einen Termin genannt bekommt und nicht kann, besteht die Möglichkeit, den Erhebungsbeauftragten anzurufen und ggf. einen neuen Termin zu vereinbaren. Falls sich ein Erhebungsbeauftragter verspätet, könnte man anrufen und fragen. Von Müssen war dort nichts zu lesen.

    Letztlich ist es möglich, schon Terminankündigungen vor dem 16.05. in die Briefkästen zu werfen, damit am ersten möglichen Tag gleich begonnen werden kann.

    Im Ankündigungsschreiben ist auch die Nummer der Erhebungsstelle genannt. Dort kann man anrufen, offene Fragen klären oder nachfragen, ob der Erhebungsbeauftragte wirklich für diesen Bürger zuständig ist.

    Letztlich liegt die Entscheidung bei jedem Bürger, ob er sich verweigert oder nicht. Dann müssen aber auch die Folgen klaglos hingenommen werden. So ist das Leben halt

  6. 65.

    Geht beides, digital und per Brief - wie man mühelos herausfinden könnte, wenn man es wollte und einem das Meckern nicht wichtiger wäre. :-)
    Kriminelle bieten auch eher selten die Möglichkeit an, einen Fragebogen von ihnen anzufordern und and an sie zurückzuschicken...
    Aber wer was finden will, der findet eben auch was.

  7. 64.

    Also bei dem Vergleich fallen mir Birnen, Äpfel und Erdbeeren ein.
    Der TÜV untersucht das Auto, bei Privatpersonen eher sehr selten eine techn. Anlage. Um beim Auto zu bleiben. Dazu musste ich noch nie den Perso rauskramen. Der Fahrzeugschein reichte und es war immer egal, ob es mein Fahrzeug ist.
    Der Schornsteinfeger sieht sich z.B. die Heizung an, kehrt den Kamin, macht eine Feuerstättenschau etc. und es ist ihm "schietwurst" wer die Türe aufmacht.

  8. 63.

    Toller Vergleich. Hauptberufliche mit reinen Hobbyberfragern zu vergleichen. Aber das werden diese Frager schon noch merken wenn sie an den Türen klingeln. Sind Sie so naiv? Recht hin oder her. Berliner pflegen den zivilen Ungehorsam. Ich finde, man hätte einen besseren Weg finden können. Fragebogen zusenden zB.

  9. 62.

    Wildfremden Menschen öffne ich nicht meine Tür, geschweige denn dass ich sie in meine Wohnung lasse.

    Aber interessant, dass der Staat einen solchen Aufwand treiben muss, um Alter, Geschlecht, Familienstand und Staatsangehörigkeit zu ermitteln. Wozu gibt es eigentlich Melderegister?

  10. 61.

    Sicher, dass das Berlin war und nicht die BRD? Dazu frage ich mich ernsthaft, wie man das herausbekommen haben will, wenn 10% der Bürger befragt wurden. Und weiter, was das für eine Schlamperei bei den zuständigen Behörden ist, wenn man nicht mal weiß, wieviele Menschen im Land leben. Was stimmt da nicht? Hat man die Kontrolle verloren?

  11. 60.

    Na klar wird die Tür zu gemacht, und zwar mit einem heftigen Knall.

  12. 59.

    Ich bin der Meinung das dieses Vorgehen Kriminellen Tür und Tor öffnet. Auch im Treppenflur und draußen kann man von Kriminellen dazu gebracht werden die Wohnungstür aufzumachen. Was wenn Post und Ausweis gefälscht sind?
    Es müsste doch möglich sein so was digital oder per Post zu erledigen?!
    So was auch noch mit einem Bußgeld belegen wenn man das so nicht möchte finde ich unmöglich!

  13. 58.

    So so .. typisch deutsch. Erstens weiß hier niemand, welcher Nationalität die Kommentatoren sind und zweitens spielt dies keine Rolle. Die Bevölkerung Deutschlands wird befragt. Und ich bin der Meinung, es gehört zum Service des Staates, zu informieren. Wenn ich die Kommentare lese und mit dem Bericht vergleiche, ist ja schon mal bei den Terminvergaben etwas unklar. Einige haben schon Briefe, die im Bericht Genannte versendet sie ab Montag. Manche nennen einen Termin und erwarten, dass der Bürger anruft, andere vergeben zwei Termine (zur Auswahl?). Am besten ist wohl abwarten und reagieren. Infos vorher einzuholen erscheint sinnlos. Und Sie machen Leute an, die Fragen zum Ablauf stellen….

  14. 57.

    Offenbar hast Du die Intention meines Kommentars nicht verstanden. Ich hoffe, ein Interview wird mit mehr Kompetenz durchgeführt. Weder Schwänzen noch Vergütung waren hier Thema……

  15. 56.

    Wenn die Bürger weniger meckern und motzen würden und mal etwas zu akzeptieren wie es ist - wäre allen geholfen.

    Letztlich ist es so wie es ist - ob es dem Bürger passt oder nicht. Es steht jedem frei, die Auskunft zu verweigern. Allerdings muss er dann auch die Folgen klaglos ertragen.

    Trash, nicht vergessen, dass es neben Rechten auch Pflichten gibt.

  16. 55.

    Es ist völlig normal, dass die Verwaltung eine Person mit der Durchführung bestimmter Aufgaben betreut. Man denke an TÜV und den Schornsteinfeger. Für solche Dinge gibt's Verwaltungshelfer und beliehene. Das können auch ehrenamtliche Interviewer sein.

    Das Verwaltungsrecht gibt diese Möglichkeiten her.

    Da ja die Deutschen Register nicht vollständig sind, ist eine Befragung ohne Besuch und Erhebung nicht möglich.

    Ein Interviewer erhebt nur, verarbeitet aber nicht.

  17. 54.

    Befragt werden darf von Montag bis Samstag.

    Es müssen nicht alle volljährigen Haushaltsmitglieder Zuhause sein. Ein volljähriges Haushaltsmitglied, welches über alle anderen Auskunft geben kann, reicht.

    War vor 11 Jahren auch so. Es wurde vorab gemeckert und gekotzt. Jedoch lief es gut über die Bühne.


  18. 53.

    Steht doch im Bericht bzw. in den Infos. Lesen Sie bitte erst den Artikel ;-)

  19. 52.

    Pauline, wenn ein Bürger beim ersten Termin nicht da ist, gibt's einen zweiten Termin. Wird beim 2. Termin niemand angetroffen, wird dies vermerkt und das Amt schreibt den Bürger an. Also Termin schwänzen hilft nix.

    Ich mache es so, dass es pro Anschrift einen Ersttermin und bei Bedarf einen Zweittermin gibt. Wenn beide Termine nicht erfolgreich waren, wird nicht angetroffen auf dem Formular vermerkt.

    Die Vergütung erhält der Interviewer trotzdem

  20. 51.

    Das Gedöns entsteht, weil ein völlig Fremder eInen Zuhause belästigt und sehr persönliche Fragen stellt. Die Akzeptanz wäre höher, wenn man es online erledigen könnte. Und der Fragebogen nicht von irgendeiner ehrenamtlich tätigen Person ausgefüllt und verarbeitet werden würde.

  21. 50.

    Es ist typisch deutsch, erstmal zu meckern und sich nicht vurab umfassend zu informieren.

    Leider vergessen viele Bürger, dass man nicht nur Rechte hat

    Ich bin gespannt, was das Ergebnis anzeigt. Vor 11 Jahren wurde festgestellt, dass die tatsächliche Einwohnerzahl Berlins um mehr als 1 Mio Bürger abweicht

  22. 48.

    Grundsätzlich finde ich eine statistische Datenerhebung gut. Darüberhinaus werden für etliche Planungsgrundlagen Daten benötigt. Warum da manche so ein Gedöns machen, ich weiß es nicht. Die deutsche Befindlichkeit schlägt mal wieder durch. Alle kümmern sich um ihre Rechte, mit den Pflichten haben sie es nicht so. Ich mosere jetzt auch mal rum: Die Urlaubssaison Juni bis September ist ein wenig unglücklich gewählt.... aber sonst alles gut.

  23. 47.

    Gegen ein Zeitfenster spricht nichts. Wird diese Zeitspanne überschritten, hat meine persönliche Planung was dagegen. Aber Fragen und so .... Was spricht z.B. gegen eine postalische Verteilung von Fragebögen?

  24. 46.

    Naja, man könnte sich vor dem Losmeckern ja auch erstmal informieren... :-)
    Bei uns kam so ein Schreiben jetzt an - also, natürlich kann man die Sache auch online machen, und genauso könnte man sich das Ganze zum Beispiel auch auf Papier zum Selberausfüllen zuschicken lassen.
    Andererseits geht daraus auch hervor, dass es nur mit dem Türschließen nicht getan ist, dann wäre es ja quasi freiwillig.
    Da es das aber nicht ist, sind eben doch einige Strafen angedroht...

  25. 44.

    Nicht ganz richtig. Triffst Du am ersten Termin keinen an musst Du einen zweiten Termin vorschlagen. Also, in Berlin wird das wie üblich ziemlich stressig. Viel Spaß beim Interview. Denn so richtig ernsthaft informiert wurde die Öffentlichkeit nicht. Das bleibt alles an Euch hängen.

  26. 43.

    Falsche Angaben? Da wäre ich ja interessiert, wie das überprüft werden soll. Wissen Sie was?

  27. 42.

    Zustimmung,

    Kritik muß auch an dieser Stelle erlaubt sein. Ich weise in solchen Fällen immer darauf hin, daß ich nicht die Person kritisiere sondern die Umstände. Und nat. sage ich auch oft, sie wollen das doch ausüben, dann müssen sie leider auch Gegenargumente ertragen.

  28. 41.

    Das statistische Amt prüft schon genau, wer als Erhebungsbeauftragter/-e tätig sein darf. Jeder Interviewer musste an einer Schulung teilnehmen und wurde auch zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit belehrt und musste dafür unterschreiben. Somit sind die gesetzlichen Vorschriften erfüllt.

    Natürlich hält man den Abstand ein und trägt eine Maske. Somit ist die Einhaltung der Vorschriften gesichert.

    Falls man noch fragen hat, einfach beim statischen Amt anrufen oder eine E-Mail schreiben.

  29. 40.

    Du hast es gut zusammengefasst. Ich bin auch Erhebungsbeauftragte. Die Erstermine sollten etwa 6-7 Tage vorher angekündigt werden.

    Dann hat der Bürger Zeit, mit dem Erhebungsbeauftragten ggf eine Terminänderung zu besprechen.

    Allerdings muss man auch sagen, dass jeder Erhebungsbeauftragte seine Termine selbst macht.

    Ich denke, dass es kein Problem ist, beim Terminschwierigkeiten mit dem Erhebungsbeauftragten Kontakt aufzunehmen. Telefonnummer steht ja in der Ankündigung.



  30. 39.

    Die Interviewer sind Teil des Systems, daher auch eine geeignete Adresse für das Ablassen des Frustes. Man könnte das Feld schließlich den Beamten über lassen, dann würde sich das von selbst erledigen.

  31. 38.

    Verweigern wird mit einem Bußgeld geahndet. Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung

    Wer gegen die Auskunftspflicht verstößt oder falsche Angaben macht. muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

    Daher ist ihre Aussage falsch.

  32. 37.

    Was spricht gegen ein Zeitfenster? Selbst wenn dieses einige Zeit nach hinten ausgedehnt werden muss.

    Die Aufteilung erfolgt nach Anschriften. Befragt werden alle Anwohner, die dort wohnen.

  33. 36.

    Hey Andy,

    ich bin auch Erhebungsbeauftragter. Sollte Deine Adresse und damit Dein Haushalt ausgewählt worden sein, wird ein amtlicher Brief der Erhebungsstelle vom Zensus 2022 in Deinem Briefkasten landen. Drin steht einiges zum Datenschutz, allg Infos und der Termin, an dem der Beauftragte oder die Beauftragte Dich besuchen wird. Dieser Interviewer hinterlässt schon im Brief Ihren Namen sowie eine Kontaktmöglichkeit. Für Betrüger wäre es deshalb schwer, weil sie nicht wissen, wann der Termin angesetzt ist. Zusätzlich haben wir einen Ausweis als Erhebungsbeauftragte mit unserem Namen erhalten, der mit dem Perso abgeglichen wurde und sind geschult worden. Wir sollen zwischen Briefeinwurf und Termin ein Zeitfenster von 6 bis 7 Tagen einhalten, damit sich die Befragten darauf einstellen können. Viele Grüße

  34. 35.

    Diese Wortwahl lässt tief blicken...
    In einer Demokratie müssen auch unbequeme Fragen gestellt werden dürfen. Nicht ALLES lässt sich über "Zensor2022" erlesen. Z.B. bleibt dort offen, ob d. Interviewer für d. Tätigkeit geeignet sind. Polizl. Führungszeugnis, psychologische Unterweisung u.s.w. Immerhin werden sensible Daten v. Bürgern erfragt... Zur Covid 19-Pandemie: d. Verweis auf d. geltende Infektionsschutzgesetz ist für d. Umgang mit Vulnerablen, Behinderten, Alten... nicht ausreichend...

  35. 34.

    Jo, schon klar. Wenn diese Zeitspanne nicht eingehalten wird, ist das Date geplatzt. Da hilft auch kein vorbeugender Rechtfertigungsversuch des Users "Roy". Dann heisst es einfach "Mach's noch einmal Sam.".

  36. 31.

    So viele offene Fragen...Wer sich detailliert über den Ablauf und die Möglichkeiten informieren möchte, findet hier die Antworten:

    https://www.zensus2022.de/DE/Aktuelles/PM_Wie_laufen_die_Befragungen_ab.html

  37. 30.

    Diese Webseite wird von Cloudflare "geschützt".
    Also gut überlegen, ob Mensch da was eintippen will.

  38. 29.

    Aushorchen (richtige Schreibweise) lehnen Sie ab? Was hat das mit dem Zensus zu tun? Kann es sein, dass Sie das Ganze nicht verstanden haben?

  39. 28.

    Wenn man an einem Termin verhindert ist, kann man den Interviewer anrufen und einen Zweittermin vereinbaren. Grundsätzlich gibt's für jede Anschrift bei Bedarf einen Zweittermin.

    Mich riefen die letzten einige Bürger an und baten um eine Terminverschiebung oder eine Terminverlegung kurz vorher oder kurz nach dem vereinbarten Termin.

    Ich denke, wenn man vernünftig miteinander redet, klappt das schon.



  40. 26.

    Es ist schon erstaunlich, wie wenig informiert viele Bürger bezüglich des Zensus sind. Aber Hauptsache die Klappe aufreißen. Aber das ist typisch deutsch.

    Letztlich sind die Interviewer die falschen Ansprechpartner zum Ablassen des Frustes. Ansprechpartner ist die EU, die die Zensuspflicht für die Mitgliedsstaaten erlassen hat.

    Meine Hochachtung vor der Dame im Beitrag und den vielen ehrenamtlichen Interviewern, die sich mit der Dummheit vieler Bürger herumschlagen müssen

  41. 25.

    Darum gibt man besser Zeitspannen mit dem Zusatz ca an.

    Nun ja, die Deutschen machen aus jeder Mücke einen Elefanten

  42. 23.

    Sie können ja verweigern. Allerdings müssen Sie dann auch die Folgen tragen

  43. 22.

    Dann möge das Amt den Interviewern bitte die Telefonnummern der AP zur Verfügung stellen.

  44. 20.

    Soll ich mich dann erkundigen, wo Sie bleiben? Sind Sie nicht pünktlich, dann keine Auskunft.

  45. 19.

    Na wenn ihnen sowas schonmal passiert ist, hatten sie ja elf Jahre Zeit am Zeitmanagement zu arbeiten. Ein Termin beinhaltet doch eine konkrete Uhrzeit an einem bestimmten Tag oder einen datierten Zeitraum, der einzuhalten ist - oder?

  46. 18.

    Einfach Tür zu und gut. Bei mir fragt niemand irgendwelche persönlichen Daten ab.

  47. 17.

    "Erhebungsbeauftrager"
    So ein Wort können sich nur Deutsche ausdenken. Gruselige Wortschöpfung.

    Es gibt so viel schöne Bezeichnugnen die man verwenden könnte:

    Spion, Agent, Durchleuchter, Nervensäge,Klinkenputzer...

  48. 16.

    Kein Sachbearbeiter kommt zu den Patienten ins Haus, wenn man einen Antrag auf Pflege Geld stellt.
    Auch die Wohnungsbau Gesellschaften lassen mit der Begründung Coraona niemanden in ihr Büro.
    Wieso soll ich da einen fremden Menschen zu dieser Zeit, in meine Wohnung lassen.

  49. 15.
    Antwort auf [Mandy] vom 14.05.2022 um 11:37

    ...Ihre Fragen habe ich auch in meinem Kopf.

  50. 14.
    Antwort auf [Mandy] vom 14.05.2022 um 11:37

    Mandy, warum verbreiten Sie unnötig Panik? Auf der Website zensus2022 werden alle Fragen beantwortet.
    Wenn ein Bürger eine Ankündigung erhält, kann er bei der im Anschreiben genannten Rufnummer anrufen oder eine E-Mail schreiben.

    Also alles kein Problem. Aber viele Menschen machen aus jeder Mücke einen Elefanten.


  51. 13.
    Antwort auf [Mandy] vom 14.05.2022 um 11:37

    Mandy, Sie schüren unnötig Panik und haben sich nicht auf der Website des Zensus oder beim zuständigen Amt für Statistik schlau gemacht.

    Wer garantiert, dass die zu befragenden Bürger aktuell getestet sind?

    Wer lesen kann, ist nämlich oft im Vorteil

    Wer prüfen möchte, ob der angekündigte Erhebungsbeauftragter wirklich zuständig ist, kann bei der im Ankündigungsschreiben genannten Nummer anrufen oder eine E-Mail schreiben.

    Schauen Sie auf die Website - lesen lohnt sich

  52. 12.
    Antwort auf [Mandy] vom 14.05.2022 um 11:37

    Auf der Website Zensus 2022 werden alle möglichen Fragen beantwortet. Wer lesen kann, informiert sich.

    Wer garantiert denn, dass die befragten Personen getestet sind?

  53. 10.
    Antwort auf [Mandy] vom 14.05.2022 um 11:37

    Wieso sollten Interviewer ein Führungszeugnis vorlegen?
    Selbstverständlich werden die aktuellen Regeln zu COVID beachtet.

    Erhebungsbeauftragte haben einen Ausweis, der zusammen mit dem Personalausweis vorgelegt wird.

    Nun bitte nicht wieder die Leier mit Betrügern. Jeder Interviewer kündigt sich vorher schriftlich an. Mit Namen und Telefonnummer

  54. 9.

    Jeder Interviewer macht seine Termine selbst. Ich mache es so, dass ich mich 1 Woche vorher anmelde. Ja, wir haben einen Ausweis, der zusammen mit dem Personalausweis vorgezeigt werden kann

  55. 8.

    Die Mitarbeiter müssen nicht ins Haus gelassen werden. Hausflur oder Draußen. Somit kein Problem wegen COVID. Und solange es zügig geht, okay. Allerdings ist das mit dem Termin wieder bestimmt kompliziert, wenn man den verlegen will. Ich finde es ziemlich antiquiert, dass die Befragung zuhause persönlich stattfinden soll. Es lebe die digitale Welt.

  56. 7.

    "am frühen Abend" *lach* ok, also werden nur Rentner und Schüler befragt? Dann macht Mal einen Termin, wenn ICH zu Hause bin, und nein, ich nehme KEINEN Urlaub für Dinge, wo man an der schlechten Organisation schon erkennt, WIE weit die Behörden vom Bürger entfernt sind!
    Da wäre einiges:
    Zeitrahmen
    Auswahl der Befragten
    Demente/Alte
    Sprachbarriere
    Datensicherheit
    Infektionsschutz
    Schutz vor Verbrechern
    Verständnisproblem
    Nachweisprobleme
    Kein Internet
    Keine Ahnung vom gefragten Sachverhalt

    Die Daten sind ALLE vorhanden. Wenn Deutschland zu un-digital ist, sie zu kombinieren und zu föderal, um das überhaupt möglich zu machen, ist das nicht das Problem der Bürger.

    Wie will man die Klagewelle gegen die Verweigerer eigentlich bewerkstelligen, wo die Gerichte am Limit sind und bald wieder Herbst und lockdownoffice im öffentlichen Dienst herrscht?

    Deutschland, blamier dich, so gut es geht...

  57. 6.

    Wie wird denn das Sprachproblem gelöst oder ist das uninteressant und kann strukturell vernachlässigt werden?

  58. 5.

    "Im schlimmsten Fall macht mir einfach jemand die Tür zu und sagt: 'Nee Schluss!' Dann bin ich raus. Da kann ich ja nicht mehr viel tun." Frau Niederland, könnte es nicht sein, dass das mit der Tür zumachen der harmloseste Fall wäre.

  59. 4.

    Falsch Roy, wenn Sie sich verspäten sollten, sind Sie in der Pflicht den zu Befragenden darüber zu informieren!!!!!

  60. 3.

    Bei mir bräuchte niemand zu klingeln. Aus horchen lehne ich ab.

  61. 2.

    Würde ich jetzt schon wissen, dass ich befragt werde? Bisher war noch nichts im Briefkasten. Mit welcher Vorlaufzeit werden die Termine gegeben? Und woher weiß man, dass da kein Betrüger vor der Tür steht? Habt ihr so nen speziellen Ausweis?

  62. 1.

    Ich bin auch Erhebungsbeauftragter. Sicherlich ist zu befürchten, dass einige Bürger ihren Frust über den Zensus an uns (der falschen Stelle) abladen. Aber wir machen auch nur unseren ehrenamtlichen Job.

    Meine Termine finden immer am frühen Abend statt. Letztlich sollte der Auskunftspflichtige wissen, dass Termine sich auch mal etwas nach hinten ausdehnen können. Ist mir beim letzten Zensus vor 11 Jahren passiert.

    Zur Not ist ja die Telefonnummer des Erhebungsbeauftragten bekannt.

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