Nord- und Südbrandenburg - Unwetterwarnung für Nord- und Südbrandenburg aufgehoben

Sa 25.06.22 | 20:09 Uhr
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Symbolbild. (Quelle: picture alliance / Fotostand)
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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Nord- und Südbrandenburg eine Unwetterwarnung der Stufe 4 herausgegeben. Um 20 Uhr wurde die bisherige Unwetterwarnung aufgehoben.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Samstagnachmittag im Norden und Süden Brandenburgs vor teils extremem Unwetter mit Starkregenmengen. Es würden demnach in kurzer Zeit 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter mit heftigen Windböen und Hagel erwartet. Um 20 Uhr wurde die Unwetterwarnung aufgehoben.

Laut ARD-Wetterredaktion war ein Streifen von der Prignitz über das Ruppiner Land über Berlin bis in die Lausitz betroffen. Dabei könnte der massive Starkregen ein sehr kleinräumiges Wetterphänomen darstellen, sagte ein ARD-Meteorologe. So könnten Keller und Unterführungen in einem Stadtteil voll Wasser laufen. In einem anderen Ortsteil könnte aber noch die Sonne scheinen, so der ARD-Meteorologe weiter.

Meisterschaften im Berliner Olympiastadion unterbrochen worden

Wegen eines Gewitters sind die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Berlin am Samstag unterbrochen worden. Aufgrund einer Unwetterwarnung mussten Athletinnen und Athleten sowie Offizielle und sämtliches weiteres Personal gut eine halbe Stunde nach Beginn der Nachmittagsveranstaltung den Innenraum des Olympiastadions verlassen. Die rund 3.000 Zuschauer wurden per Durchsage gebeten, sich unter dem Dach des Stadions aufzuhalten. Für den Nachmittag und frühen Abend sind noch zehn Entscheidungen vorgesehen.

Auch Sonntag Gewitter und Regen erwartet

Allgemein betrachtet stehen Berlin und Brandenburg unter schwachem Tiefdruck-Einfluss, der eine feuchtwarme und zu Gewittern neigende Luftmasse in die Region geführt hat. So sind zunächst leichtere örtliche Gewitter mit Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter möglich, so der Deutsche Wetterdienst. Windböen können, währenddessen Geschwindigkeiten von bis 60 Stundenkilometer mit kleinkörnigem Hagel erreichen.

Vereinzelt kann sich die Entwicklung auch verschärfen. So sind auch unwetterartige Entwicklungen mit heftigem Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit oder auch extreme Unwetter mit Starkregenmengen bis 60 Liter pro Quadratmeter möglich.

Gegen Abend soll laut DWD die Gewitterneigung allmählich abnehmen.

Ab Sonntagmittag soll Gewittertätigkeit mit ähnlichen Regenmengen wieder aufleben. Betroffen soll dann vor allem Nordbrandenburg sein, hieß es.

Der große Waldbrand an der sächsisch-brandenburgischen Landesgrenze

Sendung: rbb24 Inforadio, 25.06.2022, 15 Uhr

8 Kommentare

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  1. 8.

    Na klar, es muss wieder gemeckert werden. Ist es denn so schwer zu verstehen, dass sich die ersehnten Niederschläge nicht punktgenau vorhersagen lassen. Genau so ist es mit den Unwetterwarnungen. Wird nicht gewarnt, und es rumpst, ist das Geschrei gross.

  2. 7.

    Wie jeden Abend stand ich auch heute brav ab 20 Uhr ( früher darf man ja nicht) im Garten um Obstbäume und Gemüsebeete zu sprengen...mit Blick in den Himmel der verheißungsvolle Wolken hatte aber mir war klar: da kommt nichts runter, bei uns regnet es nie....aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. 6.

    Das meinte Ich mit Kommentar 5 : Unwetterwarnung aufgehoben - 5 Wolken am Himmel - leichter Wind und 3 Regentropfen. Aber Panik wird geschoben, als wenn die Welt untergeht. Die nächste Wetterstation ist hier wahrscheinlich in Werder/ Havel oder Groß Kreutz/Havel in PM, das trifft unser Klima im Osthavelland aber nicht annähernd. Brandenburgs Wettervorhersage muss kleinteiliger werden, oder ist für viele Kommunen und Regionen wertlos. Panik in ganz Brandenburg zu schüren, verjagt nur Tagesausflügler und hat mit der Realität nichts zu tun - Danke.

  4. 5.

    Ja stimmt !!! Könnte, Hätte, Wollte. Bei uns an der Havel, kommt auch selten Regen an. Das einzigste, was durch diese Wettervorhersagen in Brandenburg erreicht wird, ist das, das Besucher aus Potsdam und Berlin, regelmäßig das Weite suchen, vor angeblichen Stürmen und Dauerregen. Brandenburg hat eine Fläche von fast 30000 Quadratkilometer und mehrere unterschiedliche Regionen, mit unterschiedlichen Gegebenheiten. Das Wetter für Brandenburg, stimmt bei uns an der Havel, seit Jahrzehnten schon nicht - da fehlen wahrscheinlich mehr Wetterstationen, die kleinteiliger bewerten. Ich kann im Osthavelland, mit diesen negativen Wettervorhersagen, nichts anfangen, Diese treffen hier einfach nicht zu.

  5. 3.

    Drei Tropfen und leichtes rumpeln. Mehr nicht.

  6. 2.

    War tatsächlich EXTREM.....30 min schöner Regen, bissl gedonnert hats auch...aber nicht ansatzweise etwas von der oben beschriebenen Panikmache.
    Kaskoversicherungsgesellschaft braucht aber vielleicht solche Nachrichten für die Erstattung des Sonnenschirms.....

  7. 1.

    Hilfreiche Information. Hoffentlich kriegt Planebruch auch mal ein paar Tropfen ab.

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