Nutzung deutlich gestiegen - Neun-Euro-Ticket erreicht laut BVG auch "eingefleischte Autofahrer"

Di 21.06.22 | 18:13 Uhr
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Symbolbild: Zahlreiche Fahrgäste warten vor dem Bahnhof Zoologischer Garten auf einen einfahrenden BVG-Bus. (Quelle: dpa/M. Skolimowska)
Audio: rbb24 Inforadio | 22.06.2022 | Martin Adam | Bild: dpa/M. Skolimowska

Die Berliner Verkehrsbetriebe sind mit dem Verlauf der Neun-Euro-Ticket-Aktion nach eigenen Angaben "sehr zufrieden". 1,25 Millionen der Fahrscheine seien verkauft worden, etwa sieben Prozent an zuvor eingefleischte Autofahrer.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben die Nutzung des seit 1. Juni erhältlichen Neun-Euro-Tickets ausgewertet. Bisher seien etwa 1,25 Millionen der Tickets, die je einen Monat gelten, verkauft worden, heißt es in einer Pressemitteilung der BVG vom Dienstag.

Etwa sieben Prozent, das zeigten erste Marktforschungsergebnisse der BVG, der Ticketkäufer und -käuferinnen sollen Autofahrer sein, die bislang die öffentlichen Verkehrsmittel nicht genutzt hätten.

Die Nutzung der Verkehrsmittel der BVG sei im Vergleich zum Mai um 16 Prozentpunkte gestiegen und liege nunmehr damit bei 96 Prozent der Nutzung vor der Pandemie. Im Mai hatte die Nachfrage noch bei rund 80 Prozent des vergleichbaren Vor-Corona-Zeitraums gelegen.

Auslastung nur selten über 70 Prozent

Da man sich bei dem Verkehrsunternehmen auf die Situation vorbereitet hätte und das Angebot für den Gültigkeitszeitraum des Neun-Euro-Tickets verstärkt habe, seien die Busse und Bahnen der BVG nur vereinzelt "jenseits der 70 Prozent" ausgelastet. Bei der BVG sei man "sehr zufrieden" mit dem bisherigen Verlauf der Aktion, hieß es weiter.

BVG-Chefin Eva Kreienkamp hatte dem rbb vor zehn Tagen bereits in einem Interview gesagt, das Neun-Euro-Ticket gehe "weg wie warme Semmeln und die Menschen fahren tatsächlich unterschiedliche Strecken, die sie vielleicht sonst nicht gefahren wären". Sie sprach sich zudem dafür aus, öfter "neue Produkte" in dieser Art zu liefern.

Für neun Euro durch ganz Deutschland

Im Juni, Juli und August können Inhaber des Neun-Euro-Tickets damit durch ganz Deutschland fahren. Prinzipiell gilt das Ticket bundesweit in allen Bussen, Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und Zügen des Nah- und Regionalverkehrs.

Gültig ist das Neun-Euro-Ticket außerdem auf den Linien der privaten Anbieter, die im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) unterwegs sind. In den Geltungsbereich fallen die Linien der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG), der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) und der Hanseatischen Eisenbahn.

Allerdings sind deutschlandweit sieben Regional-Express-Linien von der Nutzung des Neun-Euro-Tickets ausgeschlossen, bei denen es sich eigentlich um ICs handelt. In der Region Berlin-Brandenburg betrifft das die Regiostrecken Potsdam-Berlin-Cottbus (RE 56), Elsterwerda-Berlin (RE 17) und Berlin-Eberswalde-Prenzlau (RE 28). Wer bereits vorher mit einem Abonnement der VBB auf diesen Strecken fahren durfte - Stammkunden, Studierende, Dauerkartenbesitzer - kann dies nun auch weiterhin tun.

Intercity-Express (ICE), Eurocity-Express (ECE), Intercity (IC), Eurocity (EC), Railjet (RJ) sowie FlixTrain und FlixBus können mit dem Ticket generell nicht benutzt werden.

Sendung: rbb24 Inforadio, 22.06.2022, 7:30 Uhr

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74 Kommentare

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  1. 74.

    Was nichts kostet, ist nichts wert.

    Die Nutzung des ÖPNV ist schon ohne 9 Euro Ticket nicht teuer.

    Jeder kann sich eine Fahrkarte leisten, zumal es sogar ein Sozialticket gibt.

    Vielleicht sollte man die Geldstrafe für das Schwarzfahren sehr massiv erhöhen. Damit könnte sehr viel Geld eingenommen werden.

    Über zu hohe Preise im ÖPNV können wir uns Deutsche wahrlich nicht beschweren.

  2. 73.

    Das 9€-Ticket ist großartig. Ich habe für Juni vor lauter Begeisterung gleich zehn Stück gekauft.

  3. 72.

    Würde in den Öffentlichen konsequent die Masknpflicht durchgesetzt, würden noch mehr Personinnen umsteigen. Leider nimmt die Zahl der asozialen Maskenverweigerer täglich zu. Bei jedem Schneefall sind Anwohner im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht verpflichtet schon früh morgens den Schnee zu räumen, damit nicht mal einer ausrutscht und auf die Schnautze fällt. Eine solche Schutzpflich haben meines Erachtens auch die BVg, DB u.a.Hier ist die Gefahr sich eine gesundheitliche Beeinträchtigung abzuholen zig tausendmal größer als dass einer bei Glatteis auf dem Hintern landet. Aber das interresiert die berliner Verantwortlichen offensichtlich nicht.

  4. 71.

    „Welcher Autofahrer hat schon Lust, sich in überfüllte Züge zu quatschen …“

    Die einen quatschen sich in (angeblich) überfüllte Züge, die andern hier das Forum zu – dem Anschein nach, ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben …

  5. 70.

    Schon ewig meine Meinung. Öffis für lau.
    Das würde viele Probleme lösen.
    Finanzierung dürfte kein Thema sein.
    Wird ja genug Geld rausgeschmissen, da findet sich bei überbezahlten Beamten und Verwaltungsangestellten bestimmt noch Einsparpotential. Soviel, dass sogar für Sicherheit bei Bus und Bahnfahrt gesorgt werden kann.

  6. 69.

    "Welcher Autofahrer hat schon Lust, sich in überfüllte Züge zu quatschen ohne Garantie, dass man überhaupt mitgenommen wird?"

    Die beliebteste Ausrede der Autofahrer, die überhaupt nicht vorhaben auf den ÖPNV umzusteigen.

    "Aus meiner Sicht müsste zuerst die Kapazität des ÖPNV bedeutend erhöht werden, bevor man eine Verkehrswende ausruft." Wie soll das gehen? Der ÖPNV, also Busse und Straßenbahnen, stehen schon jetzt im Stau, Kapazitäten erhöhen ist so unmöglich. Also muß erst der MIV verringert werden damit Busse und Straßenbahnen wieder durchkommen.

    Wir brauchen endlich eine gerechte Aufteilung des Verkehrsraums, statt der einseitigen Bevorzugung des MIV.

  7. 68.

    "Welcher Autofahrer hat schon Lust, sich in überfüllte Züge zu quatschen ohne Garantie, dass man überhaupt mitgenommen wird?"

    Die beliebeste Ausrede der Autofahrer, die überhaupt nicht vorhaben auf den ÖPNV umzusteigen.

    "Aus meiner Sicht müsste zuerst die Kapazität des ÖPNV bedeutend erhöht werden, bevor man eine Verkehrswende ausruft." Wie soll das gehen? Der ÖPNV, also Busse und Straßenbahnen stehen schon jetzt im Stau, Kapazitäten erhöhren ist so unmöglich. Also muß erst der MIV verringert werden damit Busse und Straßenbahnen wieder durchkommen.

    Wir brauchen endlich eine gerechte Aufteilung des Verkehrsraums, statt der einseitigen Bevorzugung des MIV.

  8. 67.

    Bahn und BVG waren schon am Limit, bevor diese Marketingaktion ins Leben gerufen wurde.
    Aus meiner Sicht müsste zuerst die Kapazität des ÖPNV bedeutend erhöht werden, bevor man eine Verkehrswende ausruft.
    Welcher Autofahrer hat schon Lust, sich in überfüllte Züge zu quatschen ohne Garantie, dass man überhaupt mitgenommen wird?

  9. 66.

    Angesichts des Grauens was sich jeden Tag in den Öffis abspielt,bin ich auf eine ganz tolle Idee gekommen.Lauf mal wieder.Nicht immer geht das und auch nicht für Jeden umzusetzen,irgendwie ist es aber oft entspannend und erholsam.Da kann man dann darüber nachdenken was für ein Unsinn sich unsere Politiker ausdenken und uns dann im Chaos alleine lassen.Die Herrschaften werden ja in dicken Autos durch die Gegend chauffiert.

  10. 65.

    Ja,danke für den Beitrag.Ich weiß ja nicht wer das toll findet sich jeden Tag in die U Bahn zu quetschen( spreche von der U 5 )und da bald erstickt und Todesängste bekommt wenn da kurze Züge in den Bahnhof einfahren.Hoffentlich hat das Grauen bald ein Ende.

  11. 63.

    Entschuldigung, aber der Besitz eines Smartphones hängt ganz sicher schon lange nicht mehr mit dem Geldbeutel zusammen. Es ist maximal noch Gewohnheit, gerade bei älteren Menschen, noch einfache Mobiltelefone zu nutzen. Bei Tchibo oder den Discountern kosten die einfachsten Smartphones nur ein paar EUR und da ist das Startguthaben noch dabei. Man bekommt die fast geschenkt und für einfache Aufgaben reichen die Teile locker aus. Deutschland hinkt bei der Digitalisierung nur mal wieder meilenweit hinterher. Ein elektronisches Ticket wäre durchaus umsetzbar.
    Davon ab ist das Ticket für 9,00 EUR ohnehin ziemlich sinnbefreit, weil es mehr Kosten verursacht, als es Nutzen bringt. Warum bietet man dann den ÖPNV nicht gleich kostenfrei an? Die geringe Differenz wäre nun wahrlich kein Hindernis mehr gewesen und diverse Streitpunkte wären gar nicht erst aufgekommen.

  12. 62.

    Also ich hätte das Ticket auch gern genutzt und wenigstens gelegentlich, wenn es zeitlich nicht so drauf ankommt, aufs Auto verzichtet. Gerade in den Ferien. Da die S-Bahn-Linie, die ich bräuchte, aber leider für zwei der drei Monate 9€-Ticket wegen Bauarbeiten unterbrochen und durch Schienenersatzverkehr ersetzt wird - leider als Alternative gestrichen.

  13. 61.

    Da die zahlen wieder massiv steigen, muss die Maskenpflicht ausgebaut werden.

    Sind nicht schon genug Menschen an und mit COVID gestorben?

  14. 60.

    Gott sei Dank stirbt das Ticket Ende August

    Solange es keine massiven Beschränkungen für die Mitnahme von Fahrrädern gibt, ist das Ticket ein Reinfall.

    Züge total überfüllt, Sicherheit der Fahrgäste gefährdet. Dazu kommt die Unvernunft der Reisenden.

    Behinderte Reisende werden geschubst..

    Ticket ja, aber mit Beschränkungen. Funktioniert im Metronom zwischen Hamburg und Bremen ganz toll!

  15. 59.

    Ich denke, dass kaum jemand damit in den Urlaub fährt. Daher dürfte dieser Effekt gering sein.

    Ich erlebe es immer öfter, dass viele Urlauber einen Billigurlaub machen. Die kochen selbst und gehen nicht essen. Somit bleibt nichts in der Wirtschaft hängen.

  16. 58.

    In einer Großstadt wie Berlin ist das Problem mit dem 9€ Ticket nicht sonderlich groß. Hier gibt es ein ausreichend großes Angebot auch mit alternativen wenn ein Verkehrsmittel mal versagt. Die Probleme entstehen wenn Bewohner einer Großstadt sich aufmachen ins Umland. Hier stößt das Vorhandene Angebot an seine Grenzen und die Ferien haben noch nicht einmal begonnen. Der Anreiz dieses Tickets ist völlig fehlgeleitet und genau dies macht die größten Probleme. Baustellen, Personal und Materialmangel sorgen für weiteres Chaos. Da auch der Ersatzverkehr nicht für diese Auslastung geplant wurde. Die Politik hat ohne die Verkehrsunternehmen zu Fragen einfach etwas beschlossen. Das Personal kann diese Entscheidung jetzt ausbaden. Vielen Dank! Es wird immer über das Angebot Diskutiert, über die Arbeitsbedingungen nicht. Es muss immer jemand früher Aufstehen der andere zur Arbeit fährt! Da braucht man sich über Personalmangel und hohe Krankenstände nicht wundern.

  17. 57.

    Bin Vegetarier, bin ich jetzt eingesojater Autofahrer?
    Glaube auch nicht an ein nachhaltiges Interesse am 9€ Gedöns.
    Wenn der Event-Charakter verpufft ist, is vorbei.
    Tschüss und weg is wie nie da gewesen.

  18. 56.

    Hallo Roxelane,
    angesichts der wieder steigenden Inzidenzen sollte die MASKENPFLICHT auf jeden Fall erhalten bleiben.

  19. 54.

    Fast so als machte man statistische Erhebungen nicht zum Spaß, sondern weil persönliche Eindrücke meist wenig Aussagekraft haben.

  20. 52.

    Die Busse sind nicht voller als sonst, die Maskenpflicht wird nicht ernst genommen und auch nicht sonderlich kontrolliert und mehr Busse wird die BVG nicht einsetzen, oder wollen Sie noch länger im Stau stehen??? Des weiteren hat die BVG eh kein Personal mehr.

  21. 51.

    Komisch, nach meinen persönlichen Eindruck ist die S-Bahn nicht voller und die Staus sind nicht kürzer.

  22. 50.

    Warum muss jeder einen Telefonanschluss haben? Wer bestimmt das? Warum muss jeder einen Briefkasten haben? Wer bestimmt das?

  23. 49.

    Aber wenn Sie beim Autofahren einschlafen sind die Folgen viel dramatischer. Ein Grund mehr auf die Öffis umzusteigen!

  24. 47.

    Warum muß jeder ein Smartphone haben??? Wer bestimmt, daß dies "Pflicht" ist? Z.B. hat auch nicht jeder ein Auto oder ein Fahrrad!

    Vielleicht wollen sich manche Menschen nicht damit belasten. Es muß immer für alles, was so anfällt, eine Möglichkeit ohne
    Smartphone angeboten werden.

  25. 46.

    Es nervt, das stimmt aber es wäre für mich noch ok wenn es etwas nutzen würde.
    Es fahren so viele UNVERNÜNFTIGE ohne Maske, das ist für mich schwer zu ertragen.
    Am liebsten würde ich diesen Leuten meine Meinung zuschreien aber das würden sie genauso ignorieren wie die Maskenpflicht.

  26. 45.

    Hab als eingefleischter Autofahrer auch gekauft.Mal so auf der Kurzstrecke, anstatt zu Fuß ganz nett,aber mit Einkäufen oder Werkzeug schon nervig.Auf längeren Strecken zu langsam,stickig voll und unbequem,wohl kaum eine Alternative.zumal später zum vollen Preis.die 9 Euro sind annehmbar.

  27. 44.

    Die 9Euro Tickets wurden Deutschlandweit eingeführt ,was in meinen Augen bedeutet das nicht nur Berufspendler günstiger dabei weg kommen. Schon mal daran gedacht das auch die Wirtschaft angekurbelt werden soll? Mehr Menschen kaufen etwas mehr wenn sie im ''Urlaub'' sind.

  28. 43.

    Für mich war der „Erfolg“, dass ich von den Öffis auf das Auto umgestiegen bin.

  29. 42.

    Einbildung ist auch ein Bildung!
    Ticket kaufen ist eine Sache, Sie benutzen ist eine Andere. Wann man nur zweimal von A nach B und zurück fahren möchte, ist einfach das Ticket billiger als Dias Einzelticket. So einfach ist die Rechnung. Nach dem Ende des 9 Euro Tickets sind auch alle " Neukunden" wieder weg....

  30. 41.

    Ich wusste gar nicht, dass man beim Kauf des Tickets angeben muss, dass man eigentlich Autofahrer ist.

  31. 40.

    Ich finde das einzig nervige am ÖPNV diese ständigen Durchsagen, am besten zweisprachig mit Hinweisen zur Maskenpflicht - besonders bei längeren Strecken kann man sich da nur die Ohren zu halten.

  32. 39.

    Ich selbst bin eingefleischter Autofahrer und habe kein 9€ Ticket, wozu auch? Es ändert sich dadurch nichts an dem aktuellen Zustand der Öffentlichen Verkehrsmittel. Zu voll, zu laut, zu stickig, zu häufige Verspätungen/Ausfälle, keine vernünftigen Fahrzeiten gerade Nachts/Wochenende in den Speckgürtel und wenn man zufällig einschläft wird einem das Handy geklaut...

  33. 38.

    Nur zur Info! Entweder wurde mein Name gekapert, oder es gibt jetzt tatsächlich noch einen Falk. Also ick bin der echte Falk und habe den Smartphone-Kommentar nicht geschrieben. Sozusagen Falk 1 ;-)

  34. 36.

    Ich empfinde die Berichterstattung nicht als polarisierend. Irritiert hat mich nur der klägliche Versuch der Autoindustrie (und deren medialen Vertretern) das 9€-Ticket in den Dreck zu ziehen...

  35. 35.

    Das mag für die BVG in ihren Augen so sein, für das Personal eine große Mehrbelastung. Im Regionalverkehr bricht am Wochenende und bei Sonnenschein das Chaos aus. Nicht nur auf den bekannten Strecken zur Ostsee, seit der Einführung z.Bsp auf der RB36 läuft es alles andere als "Super". Hier einige Fakten aus dem Gruselkabinett:

    In Wendisch Rietz Räumung des Zuges durch den BGS, Verzögerungen durch Ein u. Aussteigen, Notarzteinsatz, ab Müllrose werden Regelmäßig Fahrgäste auf dem Bahnsteig zurückgelassen. Es gibt Zweifel ob der Eisenbahnverkehr so noch sicher durchzuführen ist! Das Personal hat die Schnauze voll und meldet sich krank.

    Für Pendler war das Ticket gedacht und diese werden jetzt auf dem Bahnsteig zurückgelassen oder sind von den vollen Zügen genervt. Der Regelbetrieb kann nur noch schwer durch Personal und Materialmangel aufrechterhalten werden. Die Ferien haben noch nicht einmal begonnen, die Situation wird sich weiter verschärfen.

  36. 34.

    Nicht nur die Nutzung, sondern leider auch die überfüllten Busse und Bahnen sind sehr deutlich angestiegen.
    Angesichts dieser Überfüllung des ÖPNV sollten mehr Busse und Bahnen eingesetzt werden.
    Außerdem sollte - was ich ganz wichtig finde - nicht nur an die Maskenpflicht per Lautsprecher appelliert werden, sondern auch viel mehr Kontrollen stattfinden, weil ein großer Teil der Mitfahrenden die MASKENPFLICHT völlig ignoriert.

  37. 33.

    Ein mobiler Bürger ist nicht Autofahner oder ÖPNV-Nutzer oder Fahrradfahrer oder Fußgänger, sondern ein Mix aus allem. Auch als Autofahrer hatte ich immer die 4-Fahrten-Tickets in der Tasche und habe das Verkehrsmittel je nach Sinn und Zweck meines Vorhabens gewählt. Wenn nun also ein Autofahrer ein 9-Euro-Ticket kauft, mutiert er nicht zum Auto-Gegner ... Die Schwarz-Weiß-Malerei in der Berichterstattung zur Mobilität ist erschreckend!

  38. 32.

    Auf welchen Planeten leben Sie denn? Wenn alle sich ein Smartphon leisten können, dann brauchen wir ja Leute die wenig Geld haben und es vorziehen sich von ihrer kleinen Rente oder Menschen die arbeiten gehen aber gerade so über die Runden kommen sich lieber Lebensmittel kaufen als ein Smartphone das wohl nicht satt macht. Und wenn nach Ihrer Meinung alle sich ein Smartphone leisten können dann braucht es keine soziale Unterstützung mehr schöne heile Welt.

  39. 31.

    die Leute werden aber nicht dauerhaft umsteigen, wenn sie das Chaos was die Tages Ausflügler Gruppen verursachen erleben (zumindest in Berlin). Das macht niemend der nur zur Arbeit will freiwillig mit und somit ist das 9€ Ticket zumindest nett für die Touris. Endlich mal Orte bereisen wo man mit dem Auto nie hingefahren wäre, aber so war es ja wohl nicht gedacht !

  40. 30.

    Schön, Menschen unternehmen jetzt Ausflüge die sie mit dem Auto nie gemacht hätten. Ist das wirklich die Idee dahinter gewesen, oder sollten nicht eher Berufspendler vom Auto zum ÖPNV motiviert werden? Die haben aber bereits jetzt schon die Faxen dick, ob der meist total überfüllten Bahnen. Was soll das also ?

  41. 29.

    Was bringt das? Ich muss jeden Tag mit dem Regio fahren um zur Arbeit zukommen. Die Züge sind so überlastet das es nur noch Stress ist . Die Leute sitzen in den Gängen auf dem Fußboden und vor den Türen. Hätte ich nicht so eine weite Strecke ich würde jeden Tag mit dem Auto fahren. Schön ist auch das die anderen Züge jetzt leer sind! Aber dafür alle mit dem Regio fahren. Corona lässt grüssen.

  42. 28.

    Akzeptieren Sie bitte, dass nicht jeder Bedarf oder Interesse an einem Smartphone hat. Ihr Argument schwächelt eher als die Realität, die man nicht negieren kann.

  43. 27.

    Das nennt man "sich die Statistik schön rechnen", oder anders gesagt "trau keiner Statistik, die du selbst gefälscht hast".
    Ich kenne nicht einen einzigen Autofahrer, der sich ein 9 Euro Ticket gekauft hat.
    Leute, die sich bisher kein Ticket kauften bzw. es sich aufgrund der horrenden Preise, nicht leisten konnten, haben sich allerdings tatsächlich das unter zehn Euro Ticket gekauft.
    Im Gegenteil, ein sicheres Transportmittel gibt man nicht auf.
    So lang die BVG es nicht interessiert für Sicherheit zu sorgen. Man kann praktisch jeden Tag sehen, wer bei der BVG in Bus, Bahnen keine Maske aufsetzt.
    Grünes Wunschdenken Frau Jarasch

  44. 26.

    Ganz ehrlich: Riesen-Sauerei! Dass Sie sich trauen, das hier zu schreiben..... unglaublich! Und weil Sie das ja nicht allein tun, werden die Tickets immer teurer, herzlichen Glückwunsch!

  45. 25.

    Ganz Ihrer Meinung und ich möchte mal wissen.... woher die BVG diese Zahlen geholt hat.

  46. 23.

    Sollen Sie doch auch. Aber ich bitte Sie aufrichtig, denken sie weiter.
    Machen sie die Öffis nicht schlecht. Jeder Mensch der bisher regelmäßig Auto gefahren ist und dauerhaft umsteigt entlastet die Straßen und lässt den Verkehr fließen. Für alle die, die mit dem Auto fahren müssen und unbedingt wollen.

  47. 22.

    Sorry, das zieht 2022 einfach nicht mehr. Handys sind erschwinglich wie nie und die ältere Generation hatte nun auch genügend Zeit sich mit der Technik auseinanderzusetzen. Alles nur schwache Ausreden.

  48. 21.

    :) sehr schön viel Spaß im Elbsandsteingebirge....
    Für Ihre Trips lohnt sich das Ticket ohne Frage.

  49. 20.

    So ist es leider. Würde gerne mehr BVG nutzen, aber das kostet mich die doppelte Fahrzeit. Hoffe, es wird besser. Fussläufig kann ich nur eine Buslinie erreichen, die aber vor 6 so gut wie nicht fährt. Und dazu noch 20 min zur UBahn braucht. In der Zeit bin ich mit dem Auto schon am Ziel.

  50. 19.

    Weder für 9 Euro noch geschenkt oder für zusätzlich ausgezahltes Geld würde ich mit Bus und Bahnen fahren.

    Wenn ich die oft vollbesetzten öffentlichen Verkehrsmittel sehe, fahre ich doch lieber individuell, bequem und klimatisiert direkt von meiner Garage bis zum gewünschten Ziel.
    Davon halten mich weder hohe Benzinpreise noch kostenpflichtige Parkhäuser ab.

  51. 18.

    Ich kann , als eingefleischter Autofahrer , nur müde lächeln . Auch ein kostenfreier ÖPNV würde mich nicht von meinem Auto trennen können . Selbiges gilt für Fahrräder. Baut soviel Radwege wie ihr möchtet , ich bleibe beim Auto .

  52. 17.

    Weil es auch Menschen ohne Smartphone gibt. Nur APP oder Internet ist keine Lösung und kein Service!

  53. 16.

    Schon mal daran gedacht, das es Menschen gibt die kein Handy besitzen? Alte Leute und arme Menschen die sich kein Handy leisten können und sich gerade noch das Ticket kaufen können?
    Mal auch an andere Menschen denken!

  54. 15.

    "eingefleischte Autofahrer"... niemals, das Leben in vollen Zügen genießen. Selbst wenn es umsonst wäre, meine Ruhe im Auto ziehe ich vor!

  55. 14.

    Lesen bildet. Etwa 7% der Käufer waren/sind eingefleischte Autofahrer.
    Offizielles Ziel ist aber nicht die Reduzierung des Autoverkehrs sondern Entlastung der Bürger von zu hohen Energiekosten. Da man das mit so einem Ticket gut hinbekommt und nebenbei den Ölverbrauch des Landes senken kann, bietet es sich natürlich an. Wie nachhaltig eine Idee war bzw. ist weiß man üblicherweise erst nach dem Probieren und nicht nach 3 Wochen.

  56. 13.

    Super Aktion, war schon im Harz , Sauerland/Familie/ und zweimal an der Ostsee. Und ich werde weiter machen. Hab immer zwei Tage in der Woche frei und da ist es nicht so voll. Nächste ins Elbsandsteingebirge

  57. 12.

    Eigentlich eine gute Aktion, nur wenn zu der Zeit wo der ÖPNV benötigt wird, nix fährt oder die Fahrzeit je strecke 3 mal zu lang ist, wird man nicht umsteigen. Und nein nicht in BRB, sondern selbst in Berlin. Da leider die Außenbezirke immer vergessen werden. Für Rot/Grün hört Berlin immer an der Grenze A->B auf. :(

  58. 11.

    Woher will die BVG denn wissen, welcher "eingefleischte Autofahrer" ein 9€ Ticket gekauft hat. Was für ein Blödsinn. Fragen muss man am Ticket Schalter ja wohl nicht beantworten oder muss man vor dem Kauf an Umfragen teilnehmen?

  59. 10.

    Frage 1,
    Wie hoch sind die Einnahmeverluste ?
    Frage 2,
    Wann zahlt der Bund ?
    Frage 3,
    Bei 70 % Auslastung, wo fahren die leeren
    Busse ?

  60. 9.

    Das sind doch meist Leute, die sowieso jeden Monat ihre Monatskarte kaufen, jetzt dann eben für 9 Euro. Ist doch keine besondere Sache.

  61. 8.

    Warum Stammkunden und Dauerkartenbesitzer, aber nicht Studenten? Warum dieser inkonsequente Genderquatsch?

  62. 7.

    Ohne die Angabe wie viele Monatskarten die BVG normalerweise verkauft bringt die Aussage 1,25 Millionen gar nichts.
    1/3 der Berliner hat ein 9€ Ticket bei der BVG gekauft (oder hatte sowieso schon ein BVG Abo). Besonders viel finde ich das nicht.

  63. 6.

    Es zeigt sich einmal mehr, dass Menschen sich bei Geschenken irrational verhalten. Schade nur, dass diese Aktion des 9-Euro-Tickets nicht auch zur Digitalisierung und Abschaffung des Papiertickets und der Fahrscheinautomaten genutzt wurde. Hat mal einer berechnet, was diese Infrastruktur der nicht mehr in die Zeit passenden Automaten an Geld, Papier und Energie kostet? Wir haben eine Energiekrise, also hin zum umweltfreundlicheren App-Ticket, weg vom Papierticket. Warum bekommt Berlin so etwas nur nicht hin, hier langfristig zu denken und zu handeln?

  64. 5.

    Wissenswert wäre, wie viel 4er-Karten im April bzw. im Mai verkauft wurden. Diese Stückzahl wäre bei dem Juni 9 Euro-Ticket zum großen Teil zu berücksichtigen.

  65. 4.

    Welche Tickets hat die BVG dafür nicht verkauft ? Zu den 7 Prozent der eingefleischten Autofahrern zählt auch meine Tochter die mit Ihrem Freund zwei oder dreimal feiern war und sich das Geld für den Einzelfahrschein gespart hat.

  66. 3.

    Das 9-Euro-Ticket ist das Geilste, was seit Jahrzehnten im ÖPNV-Tarifdickicht der Bundesrepublik erfunden wurde: einfach zu verstehen, günstig und überall gültig. Aber dieser Fahrschein wird Ende August den Heldentod sterben, denn was funktioniert und so gut angenommen wird, das geht garnicht! (Erinnert sich noch jemand an den rosaroten Elefanten der Bundesbahn Ende der 80'?) Es wird kaputtgeredet und viel zu teuer ist das für den Steuerzahler natürlich auch! Man kennt das Alles zur Genüge.

  67. 2.

    Bin vorher eigentlich immer schwarz gefahren. Außer auf echt langen Strecken, da war der Trill zu krass. Aber jeden Tag zur Arbeit, 3 Stationen 2 Bahn, 2 Tram. Is keine Kurzstrecke, aber 3€ pro Strecke, 2 mal täglich, 5 mal die Woche, Umweltkarte super teuer, auch im Abo - soviel verdiene ich ja gar nicht. Rad keine Alternative nach 4 Diebstählen. Könn das auf Arbeit nicht ordentlich sichern. Also steht’s vorm Rewe. Oder stands. Bestes Schloss half nix. Jetzt 9€ Ticket und alles perfekt! Danke

  68. 1.

    1,25 Mio Tickets ist eine Zahl die bewertet/eingeordnet werden muss um zu prüfen, ob das Ziel (weniger KFZ-Anteil) erreicht worden ist.

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