Neue On-Demand-Angebote geplant - BVG verabschiedet sich vom "Berlkönig"

Do 23.06.22 | 12:35 Uhr
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Ein Berlkönig der BVG fährt in Berlin über eine Straße. (Quelle: dpa/W.Steinberg)
Bild: dpa/W.Steinberg

Die fast vierjährige Testphase des Rufbusses "Berlkönig" der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) endet am 20. Juli. Das hat die BVG am am Donnerstag mitgeteilt. Gleichzeitig würden neue On-Demand-Angebote der BVG vorbereitet.

Seit September 2018 sei der digitale Rufbus durch die östliche Berliner Innenstadt gefahren. Jetzt ende das Projekt planmäßig. Trotz der Corona-Pandemie hätten 1,85 Millionen Passagiere den BerlKönig genutzt.

Die BVG will die Erfahrungen mit dem "BerlKönig" nach eigenen Angaben für die Entwicklung weiterer On-Demand-Services nutzen: Man arbeite an an einem "BVG Rufbus und die Alternative Barrierefreie Beförderung (ABB)", teilte die BVG weiter.

Der Rufbus soll die östlichen Berliner Außenbezirke mit dem Ostkreuz verbinden. Die Ankündigung hatte bereits letztes Jahr Kritik ausgelöst - vor allem von Seiten der Taxifahrer.

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Das Unternehmen "Via" sei bis Ende 2025 mit dem Ridepooling-Algorithmus, die Fahrzeugflotte und das Fahrpersonal betraut, hieß es weiter. Einen Namen und ein genaues Stardatum gebe es noch nicht für den Rufbus im Osten Berlins. In einer Mitteilung vom März 2022 hatte die BVG den Projekt-Start für das dritte Quartal 2022 angekündigt.

 

Sendung: rbb24 Inforadio, 23.06.2022, 14 Uhr

7 Kommentare

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  1. 7.

    Warum ist die Fete der Musik nicht an einem Samstag? Hat nix mir dem Thema hier zu tun, ist aber eine grundsätzliche Frage der Volksgesundheit von Berlin, denn Musik heilt und kennt keine Grenzen!

  2. 6.

    Schade, ich habe sehr gerne diese Dienstleistung genutzt und auch anderen dafür begeistert. Mir hat es gut gefallen das die Fahrer in Gegensatz zu normalem Taxifahrer leistungsunabhängig entlohnt sind. Die Mercedes V-Klasse super bequem sind. Der Einsatz von E- Fahrzeugen vernünftig ist. Dieses Projekt eine wirklich schöne Ergänzung individuelle maßgeschneiderte Mobilität ist. Das Folgeprojekt wird wegen des Wirkungskreises wahrscheinlich eher nicht von mir genutzt werden. Die Ultimative Lösung wäre Berlkönig Berlin weit. Schade ist es diese Marke aufzugeben.

  3. 4.

    Sollte bei Niederflurstraßenbahnen mit entsprechend angelegten Haltestellen kein Problem darstellen.

  4. 3.

    Warum beendet man eine Testphase, wenn noch keine "neue" barrierefreie Alternative vorhanden ist?
    Wo bleibt da Teilhabe / Inklusion?

  5. 1.

    Warum nur in Ostberlin? Die West- Außenbezirke sind grottenschlecht, gerade ab 20h, mit den ÖFFIS verbunden. Die Ostbezirke haben ja wenigstens noch die Straßenbahn.

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