Zahlreiche Sperrungen - Zehntausende Menschen nehmen an Fahrrad-Sternfahrt in Berlin teil

So 12.06.22 | 17:57 Uhr
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Teilnehmer der ADFC-Sternfahrt fahren über die für Autos gesperrte Autobahn-Teilstrecke Avus der A115. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)
Video: rbb|24 | 12.06.2022 | Material: rbb24 Brandenburg aktuell | Bild: dpa/Fabian Sommer

Die Avus und die A100 gehörten am Sonntag zeitweise den Radlern. An der jährlichen Fahrrad-Sternfahrt nach Berlin haben sich Zehntausende beteiligt. In der Innenstadt kommt es bis zum Abend zu Verkehrseinschränkungen.

Zehntausende Radlerinnen und Radler haben am Sonntag bei der jährlichen Fahrrad-Sternfahrt in Berlin für bessere Bedingungen fürs Fahrradfahren demonstriert. Nach Angaben von Polizei und Veranstalter beteiligten sich rund 30.000 Menschen.

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hatte zu der Sternfahrt aufgerufen. Auf 18 Routen durch die Stadt fuhren die Radler zu einem zentralen Punkt an der Siegessäule. Die Sternfahrt führte auch über die Avus sowie die A100. Die Autobahnen wurden gegen Mittag abschnittsweise für etwa zwei Stunden für den Autoverkehr gesperrt. Die Polizei riet dazu, die Innenstadt bis zum Abend mit dem Auto zu meiden, weil es partiell zu Sperrungen kommen könne.

ADFC Berlin: "Stadt ist organisatorisch nicht gut aufgestellt"

Der Berliner Senat und die Bezirke sollten mit der Sternfahrt aufgefordert werden, "die Verkehrswende umzusetzen und endlich stadtweit das Radnetz auszurollen", hieß es in einer Mitteilung des ADFC.

Im Berliner Radverkehr hat sich in den vergangenen Jahren manches verändert. An einigen Orten sind beispielsweise Radwege entstanden, die mit Pollern vom Autoverkehr abgegrenzt sind. Ein weiteres Projekt: Bis 2030 sollen Radschnellverbindungen mit einer Gesamtlänge von rund 100 Kilometern entstehen. Der rot-grün-rote Senat hat sich zum Ziel gesetzt, die Radwege auszubauen.

Der Landesvorsitzende des ADFC Berlin, Frank Masurat, sieht allerdings noch viel zu tun in der Stadt. "Die gute Nachricht: Die Mindeststandards für den Ausbau des Radnetzes hat Berlin letztes Jahr im Radverkehrsplan festgeschrieben", schrieb er. "Die schlechte Nachricht: Derzeit ist die Stadt organisatorisch nicht dafür aufgestellt, diesen Plan und damit das Berliner Radnetz auch umzusetzen."

Umweltfestival auf der Straße des 17. Juni

Am Ziel der Fahrrad-Sternfahrt, der Straße des 17. Juni, findet bis 19:00 Uhr das Umweltfestival der Grünen Liga statt. Für den Aufbau und den anschließenden Abbau ist die Straße des 17. Juni zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor, sowie die Ebertstraße zwischen Scheidemannstraße und Behrenstraße seit dem frühen Morgen noch bis 24:00 Uhr gesperrt.

Thematisch geht das Festival in diesem Jahr um das Thema Wasser und die Folgen des Klimawandels: Hitzewellen oder Starkregenereignisse gefolgt von Überschwemmungen, wie jüngst im Westen und Süden Deutschlands. Erwartet werden unter anderem Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne).

Teilnehmer der ADFC-Sternfahrt fahren über die für Autos gesperrte Autobahn-Teilstrecke Avus der A115. (Quelle: dpa/Fabian Sommer)

Sendung: rbb24 Inforadio, 12.06.2022, 11:09

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112 Kommentare

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  1. 112.

    Natürlich merke ich was. Sie erfinden irgendwelche Sachen, die sie dann auch noch verallgemeinern. Ich hingegen verallgemeinere nicht wenn ich vorhin auf 500 Meter Radspur (nicht räumlich getrennt) 12 (!) Falschparker gezählt habe, wegen denen ich mich in den fließenden Verkehr einordnen mußte.

    Aber mit "Hipstereltern" und "Teppichterroristen" haben sie sich eh schon lächerlich und total unglaubwürdig gemacht.

  2. 111.

    Die Sternfahrt war sehr schön. Bin mit Freunden von Erkner aus gestartet. Kann ich jedem empfehlen, besonders sportlich muss man nicht sein, weil es gemächlich voran geht.

  3. 110.

    Ihre Aussage zu Bremsen ist schlicht falsch!
    Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung:
    § 65 (1) StVO: Fahrräder müssen zwei voneinander unabhängige Bremsen haben.
    §69a (4) StVO: Ordnungswidrig im Sinne des § 24 Absatz 1 des StVG handelt ferner, wer(...)Fahrzeuge unter Verstoß gegen eine der folgenden Vorschriften in Betrieb nimmt :
    6. des § 65 Absatz 1 über Bremsen oder des § 65 Absatz 3 über Bremshilfsmittel

    § 24 StVG (3):Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen
    5. des Absatzes 1 mit einer Geldbuße bis zu zweitausend Euro geahndet werden

  4. 109.

    Wenn ihr Radfahrer quasi den Autofahrern gleichgestellt werden möchtet, dann sollte ein Führerschein und die TÜV-bestätigte Verkehrssicherheit des Rades obligatorisch werden.

  5. 108.

    Meinste die ganz mutigen lebensmüden Radfahrer, die trotz sicherem Radweg provozierend die Straße nutzen?

  6. 107.

    "Wenn wir Autofahrer nicht ständig auf euch unverschämte Radfahrer achten würden, gäbe es noch viel mehr Tote. Verkehrserziehung und Kennzeichnungspflicht für Radfahrer sofort!"

    Oh, wie sachlich. Daran erkennt man den Autofanatiker, der ohne Rücksicht weiter rasen will. Fakt ist hingegen dass motoriserte Verkehrsteilnehmer jeden Tag schwere bis schwerste Verkehrsvergehen begehen und das trotz Kennzeichen. Da wäre doch mal Verkehrserziehung und stärkere Kontrollen angesagt, gerne mit der Fahrradstaffel der Polizei, die sich dann auch um Radfahrer kümmern, die sich nicht an die StVO halten. Nur, wer begeht die gefährlicheren und zahreicheren Verkehrsverstöße?

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/06/berlin-mitte-unfall-radfahrerin-verletzt-flucht.html

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/06/mord-anklage-unfall-tote-frauen-bundesstrasse-schildow.html

  7. 106.

    Ich stimme ihnen zu. Bin selbst mehrmals in solch eine Situation geraten.....Regen, Dunkelheit und Radler ohne Licht. Wenn ich nicht so gut reagiert hätte, wäre dieser Radler vermutlich nicht mehr am Leben.

  8. 105.

    Komisch. Komisch?
    Ich grüble gerade darüber, weshalb sowohl auf Kronprinzessinnenweg wie auch Mauerweg - beide beradle ich häufig und regelmäßig - das Miteinander (und nicht Gegeneinander) ziemlich gut funktioniert. Weder erlebe ich da lautstarke Pöbeleien (bisher nicht mal einen Streit mitbekommen) noch Unfälle (da würde mich mal eine Statistik interessieren).
    Und das, obwohl da (alles m/w/d) Radfahrer, Skater, Jogger von sehr jung bis sehr alt sich da durcheinander bewegen in unterschiedlichen Tempi.
    Was fehlt: Motorisierte und Spaziergänger. Ok, was auch fehlt größtenteils, sind Ampeln. Aufm Mauerweg gibt's ein paar.
    Ich jedenfalls bin da keineswegs nur Freitzeit-mäßig unterwegs und gewiss viele andere auch nicht.

    Und nun Sie: woran liegt's, dass es da offenbar super klappt?

  9. 104.

    Sie sind ein Radfanatiker und nicht besser als die, die Sie seitens der Autofahrenden anklagen.

  10. 103.

    Wann bezahlen Fahrradfahrer auch endlich mal Steuern? Sie benutzen die Straßen, die von Autosteuern gebaut wurden , unentgeltlich. Neue Fahrradwege werden gefordert. Wer finanziert sie?

  11. 102.

    Japp eben erst wieder erlebt: fahre mit dem Moppet 30 auf einer 50'er Strecke. Noch weit vor mit eine Mama mit Lastenrad und dazugehörende Kind. Sie fährt die ganze Zeit normal und kurz bevor ich ran bin kommt ein Handgelenk nach links und ohne einzuordnen oder wenigstens Schulterblick, zack, ab nach links abbiegen.Auf meinen Hinweis, sie solle sich besser vorher einordnen kommt nur ne dumme Bemerkung.
    Merken Sie was?

  12. 101.

    Deine Zustimmung ist irrelevant. Autobahnen sind per se nicht für Radfahrer. Und nu?

  13. 100.

    Richtig. SUVs sollten aus der Stadt verbannt werden, oder eine City-Maut bezahlen - wie in London.

  14. 99.

    Weiss ich nicht. Ich hab aber auch niemals zugestimmt, dass Autos dort fahren sollen. Was machen wir jetzt?

  15. 98.

    Wenn wir Autofahrer nicht ständig auf euch unverschämte Radfahrer achten würden, gäbe es noch viel mehr Tote. Verkehrserziehung und Kennzeichnungspflicht für Radfahrer sofort!

  16. 97.

    "Das ist aber leider die Realität in Berlin. Trotz Radwegebenutzungspflicht (Angezeigt durch eines der Verkehrszeichen) wird munter auf der Straße geradelt und alle werden behindert. Hier würden nur Kennzeichen helfen um den Raudis einhalte zu gebieten. Genau wie die Gehwegradler. Daher absolut Pro Kennzeichnungspflicht für Fahrräder."

    Genau, nur trifft ihre völlig übertriebene Wahrnehmung auf die Realität brechen ihre Vorurteile wie ein Kartenhaus zusammen. Und was Kennzeichen bringen sieht man bei KFZ und Tausenden von Verkehrsverstößen an nur einem (!) Tag.

    Immer wieder gerne von Autofanatikern vorgebracht um sich die unliebsame Konkurrenz vom Hals zu schaffen, zumal der Sinn längst widerlegt ist und der Aufwand enorm.

  17. 96.

    "Wir Autofahrer bezahlen Steuern, sollen aber das Auto stehen lassen." Sie bezahlen Steuern, die nicht einmal für den geringsten Teil der Kosten reicht, die sie damit verursachen. Das zahlt die Allgemeinheit, auch die, die nicht Autofahren.

    "Die Fahrradfahrer benutzen die Straßen obwohl Radwege vorhanden sind, die fahren bei Rot über die Ampel gefährden die Fußgänger, der Rot grün rote Senat soll verschwinden, am besten aufs Land"

    Ach, da merkt man doch gleich welch Geistes Kind der Verfasser solcher Kommentare ist. Radwege müssen nur benutzt werden, wenn sie gekennzeichnet sind und benutzbar. Die Novelle gibt es ja auch nur erst seit 1997! Und dann gibt es da noch eine Polizeistatistik die besagt welche Verkehrsteilnehmer absolut Spitze sind was Rotlichtverstöße angeht.

  18. 95.

    Hat wie erwartet Spaß gemacht. Mal wieder interessant zu erleben wie gut ausgebaut doch die Innenstadt für Autos ist und wie gefährlich es wird, wenn man nicht mehr privilegiert die Straße nutzen kann, sondern sich den Weg wieder zwischen Autos und Fußgängern suchen muss. Also hier muss noch viel passieren, damit das Fahrrad zum allgemeinen Verkehrsmittel, nicht nur für die ganz Mutigen, wird. Die Sternfahrt sollte am besten monatlich stattfinden ;)

  19. 94.

    Beispiel:
    Unterwegs gegen 16:30 Uhr stadtauswärts auf der Frankfurter Allee B1/B5…. Berufsverkehr, hat man früher gesagt.
    2 ziemlich schmale Fahrstreifen, links ein ca 20cm hoher Bordstein, die ehemalige ganz rechte, dritte Fahrspur mit einem Popup-Radweg ausgestattet, auch mit massiven Stahlpollern vor Kraftfahrzeug-Verkehr „geschützt“. Von hinten kommt ein Rettungswagen mit Sonderrechten, Martinshorn und Blaulicht, unterwegs zu einem dringendem Einsatz.
    Wohin soll ich??

  20. 93.

    "Mit zunehmendem Alter ist man nicht unbedingt noch fit genug, immer mit dem Fahrrad zu fahren."
    Sie haben völlig recht.
    Vielleicht sollte sich die Anhänger der Fahrradlobby mal öfter mit Oma/Opa unterhalten warum sie ein Auto benötigen.

  21. 92.

    "Hier sollte nicht nur schwarz-weiss für das eine oder andere Lager Lobbyisten werden. Es geht vielmehr darum allen Berlinern ein ausgewogenes Mobilitätskonzept zu bieten."
    Genauso ist es, für ALLE!
    Die größte Anzahl der Verkehrsteilnehmer sind Fußgänger, sprich wir ALLE!
    Also sollten vorhandene Radwege instand gesetzt und verbessert werden damit Radler nicht auf der Straße oder dem Gehweg fahren......und allen wäre geholfen.

  22. 91.

    Lasst sie einmal im Jahr an einem Sonntag aus politischen Gründen auf einer Autobahn fahren. Bis jetzt hat man die freie Wahl des Verkehrsmittels (das man sich leisten kann). In der Freizeit fahren wir mit dem Rad wenn wir es möchten. Die Wahl des Verkehrsmittels bleibt jedem selbst überlassen. Ein Automobil ist individuell und bequem. Wir möchten es individuell und bequem. Und wir unterstützen die politischen Kräfte die eine freie Wahl des Verkehrsmittels in Deutschland weiterhin verbindlich ermöglichen.

  23. 90.

    Mir fehlt das Verständnis dafür, dass man manchmal einfach ein Auto braucht. Mit zunehmendem Alter ist man nicht unbedingt noch fit genug, immer mit dem Fahrrad zu fahren. Junge Familien finden Autos nützlich, um Kinder zu Arztterminen zu bringen und den Einkauf zu machen. Ich finde, das ist auch ihr Recht, wenn sie sich ein Auto leisten können. Es muss aber nicht ein riesiges Benzin fressendes Auto sein. Meine Familie hat das Leben mit einem kleinen PKW geschafft.

  24. 89.

    Es ist eine Frechheit, dass für die "Sternfahrt" die Stadtautobahn genutzt wurde. Wer hat dem zugestimmt?

  25. 88.

    Nachdem es eine erwartbare Diskrepanz zwischen Veranstalter, die gerne einmal Wunschdenken äußern, und der Polizei gibt, sage ich mal, es waren Hunderttausende!
    Spannend wird wohl die Abreise derer, die euphorisiert die Autobahn mit dem Fahrrad nutzten und jetzt mit dem, weil erschlafft, mit dem RE zurück wollen und feststellen müssen, dass es keine Fahrradmitnahme gibt. Diesmal wohl dann die langen Gesichter bei den Radfahrern und nicht bei den Autofahrern. :-))

  26. 87.

    Wir Autofahrer bezahlen Steuern, sollen aber das Auto stehen lassen. Die Fahrradfahrer benutzen die Straßen obwohl Radwege vorhanden sind, die fahren bei Rot über die Ampel gefährden die Fußgänger, der Rot grün rote Senat soll verschwinden, am besten aufs Land

  27. 86.

    "Und leider machen das auch die Hipstereltern mit ihren unsäglichen Lastenfrachtern, wenn die Kisten mit ihren Teppichterroristen beladen sind. Die berufen sich auf Rücksicht, aber geben keine? Nicht alle wohlgemerkt - aber die Mehrheit - aus leidlich gemachten Erfahrungen, jeden Tag aufs Neue in Pankow beispielsweise. "

    Und Autofahrer sind unsachlich, erzählen gern Lügen und übertreiben grundsätzlich. Nicht alle wohlgemerkt - aber die Mehrheit - aus leidlich gemachten Erfahrungen, jeden Tag aufs Neue beim RBB beispielsweise. "

    Na, merken sie was?

  28. 85.

    Ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer wäre aus meiner Sicht erstrebenswert. Berliner der Randbezirke brauchen das Auto, weil die Verbindung in die Innenstadt mit dem ÖPNV oft nicht wirklich gut ist. Das sollte zuerst verbessert werden. Wo sind die wegweisenden Projekte in Berlin?
    Nicht jeder kann mit dem Fahrrad zur Arbeit im Nahbereich fahren, das sollte nicht vergessen werden.
    Und: 20.0000 Demonstranten sind etwa 0,56% aller Berliner.

  29. 84.

    "Es sollte unbedingt eine Kennzeichenpflicht für alle Radfahrer wie bem Mofa eingeführt werden. "

    Man sieht ja an den KfZ und Tausenden Verkehrsverstößen täglich (!) was ein Kennzeichen bringt. Die Polizei ist schon jetzt mit dem motorisierten Verkehr überfordert.

    "Wir sind in diesem Monat schon zweimal von Ebike-Rennfahrern fast über den Haufen gefahren worden. Die sind so schnell und leise und bremsen nicht für Menschen."

    Erst einmal haben E-Bikes ein Versicherungskennzeichen, was sie meinen sind Pedelecs, die mit Motorunterstützung bis 25 km/h fahren dürfen, danach ist Schluß. Jeder Radfahrer bremst selbstverständlich für Menschen, er selbst würde sich bei einem Zusammenprall schwer verletzen. Ihre Aussage ist also völlig frei erfunden.

  30. 83.

    "Wer genehmigt immer so ein Mist.
    Den die Umweltbelastungen die durch die Sperrungen und die Staus entstehen, stehen in keinem Verhältnis. "

    Da demonstrieren Radfahrer an EINEM Tag für mehr Fairness im Straßenverkehr und schon sind Autofanatiker auf dem Plan. Sie sind es die 365 Tage im Jahr für Tote und Schwerverletzte sorgen!

  31. 82.

    "Nach Schätzungen der Polizei beteiligten sich rund 15.000 Menschen, der Veranstalter, der Fahrradclub ADFC, sprach von 30.000."
    ????
    Also irgendwer scheint ja hier einem großen Irrtum zu erliegen: 100% mehr oder weniger ist ja mal ne Hausnummer.
    Naja Sternfahrt ist ok, aber bitte nicht auf der Autobahn. Demonstriert doch mal für die Reparatur der vorhandenen Radwege dann können Radler auch sicher auf nem schönen Radweg durch die Stadt fahren.
    Es werden jedes Jahr zig Milliarden ausgegeben, da sollte es doch möglich sein verfünftige Radwege zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu schaffen.

  32. 81.

    "Es ist einfach kein Platz für immer mehr Fahrzeuge" ganz Richtig!!!
    All die massigen (Gewichtsmäßig) Lastenradboliden gehören registriert, versteuert und versichert.
    Und offiziell sind bei den Biestern nicht mal Bremsen vorgeschrieben, übrigens bei keinem Fahrrad!!!
    (Sehet Bußgelder Betreff Verkehrssicherheit Fahrrad)

  33. 80.

    Hoffentlich trägt es dazu bei, dass der Berliner Senat über den Tellerrand hinweg auf eine gute Mischung und Koexistenz aller Verkehrsteilnehmer achtet. Hier sollte nicht nur schwarz-weiss für das eine oder andere Lager Lobbyisten werden. Es geht vielmehr darum allen Berlinern ein ausgewogenes Mobilitätskonzept zu bieten. Dann hat man auch die Chance möglichst viele Berliner hier zu erreichen.

  34. 79.

    "Aber Abhilfe dieser einseitigen Politik ist ja Forderung der Sternfahrt." - dieser einseitigen Politik = ?
    wird hier gerade die Berliner Politik mit einbezogen?
    Also da sind ja nun wohl schon diverse Abschnitte, ob Abgepollert oder eigentlich lediglich als Popup beabsichtigt,
    eingerichtet und produziert worden.
    Und die zugemuteten Einschränkungen für Autofahrer/-besitzer nehmen auch immer mehr zu.
    Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt darauf wie sich die Radlerkomunitie und -lobbiisten untereinander aufreiben.
    Auch da wird nicht jeder eingebunden fühlen.
    Viel Spaß im Klimageschützten Zeitalter!

  35. 78.

    In jedem konventionellem Auto stecken mehr seltene Erden als in einem E Pedelec. Uralt Argument zieht nicht.

  36. 77.

    Die über das fast gesamte Stadtgebiet führende Sternfahrt der Radfahrer ist die größte Aktion in Berlin, die den ÖPNV in Bus und Tram behindert oder gar verhindert.
    Das schafft keine andere Demo.

  37. 76.

    Sie haben hoffentlich kein Handy und auch kein Laptop. Da sind nämlich auch ähnliche Akkus drin. Welche seltenen Erden aus Afrika meinen Sie dabei eigentlich?

  38. 75.

    Ich bin Berliner und was mit der Stadt passiert ist nicht mehr normal. Fahre auch mit Fahrrad zur Arbeit, das was gemacht werden muss ja okay verstehe ich. Was wollen diese Idi… von Grünen, ein Dorf aus Berlin machen ?
    Ich bin für ein Autokorso nächstes Wochenende alle Straßen dicht machen. Wer organisiert? Ick bin dabei mit meinen 190 Diesel PS

  39. 74.

    Einschränkungen in der Innenstadt sind leider untertrieben, hier herrscht Chaos! Im Bereich Kronprinzessin Einweg war man praktisch gefangen, nur über die Havelchaussee konnte man zur Heerstraße fahren und dann durch zahlreiche Nebenstraßen weiter nach Norden...
    Was für Klopsköpfe haben das so geplant und genehmigt. Das geht bestimmt auch etwas weniger radikal und intelligenter. Auf der Route ist der ÖPNV leider keine Alternative.

  40. 73.

    "Tausende Radler" und ein paar Millionen, die von den dauernden Sperrungen genervt werden.

  41. 72.

    Die Sternfahrt ist ein voller Erfolg!
    Wäre es in der Kaiser-Friedrichstraße zwischen Luisenplatz und Bismarkstraße in Richtung Stuttgarter Platz zu einem medizinischen Notfall gekommen wären die Rettungsdienste nicht durchgekommen.
    Der Verkehr incl. der BVG-Busse stand zwei Stunden still.

  42. 71.

    Ich frage mich immer wieder was solche Aktkionen mit Umweltverbesserung zu tun haben soll.
    Mal abgesehen davon das man bin Berlin an keinen WE von A nach B kommt hinterlassen gerade diese ach so umweltfreundlichen Radfaher jede Menge Dreck.
    Zumal werden über Grünflächen gefahren wie es gerade kommt.
    An alle die das mitmachen sei gesagt dass sie die größten Umweltbanausen sind. Radfahrer konsequent in die Pampa , oder mit Kennzeichnu und Versicherung.

  43. 69.

    Die Zeit der kompromisslos autofreundlichen Stadt ist vorbei. Zeit für Kompromisse, auch von Ihrer Seite.

  44. 68.

    Ja, leider nimmt das Auto zu viel Platz in der Stadt ein. Aber Abhilfe dieser einseitigen Politik ist ja Forderung der Sternfahrt.

  45. 67.

    Das sollte man mal den Zugezogenen sagen, die ihr Auto mit in die Stadt bringen, den dadurch wird es immer voller. Ick bin ein Berlin Kind und brauche kein Auto.

  46. 66.

    Wenn (hoffentlich!!) erst mal das automatische, unbeeinflussbare Autofahren flächendeckend verpfichtend umgesetzt ist, haben diese Themen Feierabend, dann kann man endlich ungehindert wie im MIttelalter durch die Friedrichstraße spazieren.

  47. 65.

    Hier wird gebetsmühlenartig beschrieben, wie wervoll das Fahrradfahren sei. Vergessen wird hier scheinbar, die Ebikes nehmen täglich zu. Voll ökologisch, was interessiert uns denn in Berlin, dass z. B. in Afrika die Umwelt zur Gewinnung der seltenen Erden für die Akkus zerstört wird. Wir sind ja so umweltfreundlich. (-:

  48. 64.

    Steuerzahler ja aber mir ist nicht bekannt, dass es eine Fahrradsteuer, vergleichbar mit der Kfz. - steuer gibt!

  49. 63.

    "Es muss mal wieder an den Autoverkehr gedacht werden"
    Wie stellen Sie sich das vor? Straßen untertunneln, oder überbauen, Häuser abreißen, damit mehr Raum für den Autoverkehr geschaffen wird?
    Wann merken die Autoverfechter endlich, dass sie nicht im Stau stehen, sondern der Stau SIND? Es ist einfach kein Platz für immer mehr Fahrzeuge, und der vorhandene muss gerechter verteilt werden...

  50. 62.

    City-Maut für alle motorisierten Fahrzeuge innerhalb des Stadtrings (wie in London. )
    Sollte m.E. auch für mobiles Spielzeug (E-Scooter) gelten.
    Parkgebühr verdreifachen und engmaschige Überwachung durchs Ordnungsamt.
    Dann wird sich der Putin aber ärgern.

  51. 60.

    Die jetzt auf der Autobahn radeln, halten wenigstens die Züge leerer.

  52. 59.

    Also eigentlich ist es gar keine Sternfahrt. Der Streckenplan sieht doch eher wie eine Spirale aus. Für einen Stern ist noch Potential vorhanden. Z.B. die A 111 mit ihren akustisch wertvollen Tunnelanlagen, die A 100 ab Wedding, die West- Ostachse Heerstraße über Theo, Kaiserdamm, Erpl und nach Vereinigung der Nordringfahrer gehts für die am ICC raus und über die Kantstr. Richtung Großer Stern. Über die A 114 ginge bestimmt auch noch was.

  53. 58.

    :-) na das ist doch mal ein Beitrag. So etwas liest man hier sehr selten.
    Ich selber mache auch gerne mal für einen Radfahrer auf dem Fußweg platz, aber leider Gottes denken die meisten Radfahrer auf dem Fußweg das er ihnen gehört. Und dann werde ich zickig.

  54. 57.

    Und ich werde auch weiterhin meinem Auto die Treue halten denn diese Verkehrspolitik ist nur noch Autofeindlich aufgebaut seit dem die Grünen in dieser Stadt mit an der Macht sind. Es wird alle höhste Zeit daß man auch mal wieder an den Autoverkehr denkt. Wir Autofahrer und weitere Motorisierte Verkehrsteilnehmer zahlen Steuern für unser Gefährt was Fahrradfahrende nicht brauchen für mich höhst ungerecht sollten die Grünen mal umdenken bei ihrer Fahrradpolitik.

  55. 56.

    "Dem ist auch heute noch bei den allermeisten Radwegen nicht so(VIEL zu schmal, querliegende Pflastersteine, Hochwölbungen durch Bäume, losen Untergrund z.B.)."
    Gut erkannt! Deshalb sollte nach meiner Meinung erst einmal die Beseitigung der Mängel behoben werden bevor in Träumereien über Radschnellwege ab 2030 - ? gutes Geld verarbeitet wird. Gute Radwege bedeuten weniger Radler auf den Straßen was der Sicherheit aller zugute kommt.

  56. 55.

    Das Problem sind die, die nicht wissen, wo sie sich gerade befinden. Autofahrer, haltend auf dem Radweg. Fussgänger träumend auf dem Radweg. Radfahrer rasend und klingend auf dem Gehweg. Das Problem sind also all die egoistischen Verkehrsteilnehmer, die in allen Fraktionen gleichermaßen(!) anzutreffen sind. Wenn alle sich so benehmen würden wie es sich gehört könnte man auch mal ein Auge zudrücken. ABER am meisten bedroht fühlen sich die stärksten, die Autofahrer. Und das lässt doch tief blicken

  57. 54.

    Gehört DIESE Audiodatei wirklich zu DIESEM Beitrag?

  58. 53.

    Icke fahr Daimler, Strasse jehört mir, wer nich Platz
    macht, den nehm ick uffs Korn und ins Visier.
    Damit meene Icke och alle VWs und Opels.
    Spaß bei Seite, ich besitze selbst ein Auto,
    Fahre aber auch Rad. Viele Autos in der Innenstadt
    Sind der größte Mist. Da müssten ÖPNV, Fußgänger
    Radler Vorrang haben. Ander Großstädte in Europa
    sind da viel weiter. Berliner werden das auch noch lernen.
    Die Autonarren können ja aufs Land ziehen.
    Allen Sternradlern viel Spaß heute.

  59. 52.

    Tausende? Ich dachte 10000 mindestens

  60. 51.

    Bevor Radfahrer auf den Autobahnen fahren sollten, sollten sie erstmal lerne Fahrradwege zu benutzen und sich, als Verkehrsteilnehmer einigermaßen angemessen im Straßenverkehr zu bewegen.
    Es macht aber in Berlin eher den Eindruck, dass viele Radfahrer die Stadt mit einer Crossover Strecke verwechseln und sich und alles anderen Verkehrsteilnehmer stark gefährden!

  61. 50.

    Zu den Radwegen wurde ja schon einiges Richtige bemerkt.
    Tatsache ist: Radfahrer(m/w/d) sind die am wenigsten begünstigte Verkehrsteilnehmergruppe (sieht man von Rollifahrern mal ab), was die Infrastruktur angeht. Die beiden anderen Gruppen Fußgänger und Motorisierter haben eindeutig mehr Wege, die breit genug für sie angelegt sind. Wo sie sich gefahrenfrei und rechtsgetreu überholen können.
    Untergrund und Belag der Wege für diese beiden Gruppen entsprechen ebenfalls i.d.R. (sieht man mal von Schlaglöchern und lockeren Gehwegplatten ab) den Bedürfnissen, genauso wie die Verkehrsführung.
    Dem ist auch heute noch bei den allermeisten Radwegen nicht so(VIEL zu schmal, querliegende Pflastersteine, Hochwölbungen durch Bäume, losen Untergrund z.B.). Mit dem Auto einen 1km U-Turn machen zu müssen, um Verkehrsregeln korrekt einzuhalten, beansprucht keine Muskulatur. Komisch, dass es in BRB geht, Beispiel Oderstraße, wo das Fahren in beide Richtungen auf dem breiten Radweg erlaubt.

  62. 49.

    Das gleiche Problem hat der rbb genauso wie die ganzen Teilnehmer und Organisatoren: Autofahrer werden behindert.

    Und dann kommt der Kommentar "Ist doch nur einmal im Jahr"! NEIN! Jeder, der das nun gedacht hat, zeigt leider, dass er über den Tellerrand nicht schauen kann. Denn die, die auf den Bus angewiesen sind, haben dies regelmäßig durch Läufe, Demonstrationen, Fußballspiele, Baustellen etc.

  63. 48.

    Das ist aber leider die Realität in Berlin. Trotz Radwegebenutzungspflicht (Angezeigt durch eines der Verkehrszeichen) wird munter auf der Straße geradelt und alle werden behindert. Hier würden nur Kennzeichen helfen um den Raudis einhalte zu gebieten. Genau wie die Gehwegradler. Daher absolut Pro Kennzeichnungspflicht für Fahrräder.

  64. 47.

    Ich denke, das wahrlich nicht jeder, der hier den Saubermann raushängen lässt im richtigen Leben auch ein solcher ist. Zumindest ich stehe dazu, nicht immer ein Engel zu sein, allerdings nie rücksichtslos oder rechthaberisch gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

  65. 46.

    "Noch sind Berlin und Brandenburg nicht fusioniert"
    Das wird auch nicht passieren, das wurde 1996 glücklicherweise abgelehnt und ist heute von Politik/Bürger auch nicht gewollt. Der Speckgürtel hat wunderbare Radwege an denen sich Berlin mal ein Beispiel nehmen sollte.....auf gehts!!
    Außerdem macht es am Sonntag bei ca. 26° bestimmt viel mehr Spaß in Brandenburg an den See zu fahren als über die Berliner Stadtautobahn!

  66. 45.

    Zitat: "Bin voll bei Ihnen für mich eine total überflüssige Veranstaltung von einer völlig unbedeutenden Minderheit angesichts von über 6 Millionen Hauptstädtern ."

    Noch sind Berlin und Brandenburg nicht fusioniert - denn nur so würde man auf die von Ihnen genannten über 6 Mio EW kommen. Ausserdem sind Radler keine unbedeutende Minderheit in Berlin, sondern millionenfach auf den Straßen unterwegs, Ule.

  67. 44.

    Und warum steigen Sie auf dem Fußweg nicht ab und schieben Ihr Rad???
    Das wäre doch mal ein cooler Beitrag von Ihnen, statt nur aufzuzählen wann Sie der Meinung sind auf dem Fußgängerweg zu radeln.
    Das Rad hat dort nichts zu suchen.....

  68. 43.

    In der Tat haben Sie Salz in die Wunde gestreut, die Kampfradler, die nie um eine Ausrede verlegen sind, reißen, auch z.B. wenn ich vor den Haustür in eine 320PS-Diesel steige wie er mich schon lange durch die Stadt bringt. Irgendwas ist bei solchen Menschen immer, seit es die Schlange an der roten Ampel, das Kopfsteinpflaster der Fahrbahn oder ganz banal der kürzere Weg auf dem linken Gehweg.

  69. 42.

    Nun dann, ich freue mich auf die Autofahrer*innen, die ganz freiwillig alle Verkehrsflächen des öffentlichen Raumes (Straßen, Fuß-, Fahrrad- und sobstige Wege, Parkplätze, ...) zu gleichen Teilen an Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen verteilen. Der Rad- und Fußverkehr wäre glücklich...

  70. 41.

    So richtig. Gaspedal Bodenblech und Heidewitzka durch die 30´er Zonen der Dörfer und Kleinstädte - platte Igel, tote Vögel und Insekten inklusive, abgesehen von Rehen, Wildschweinen etc.
    Dafür lohnt es sich, aus Berlin wegzuziehen.....*Kopfschüttel*

  71. 40.

    Ich zitiere von der Seite des ADAC: "Es gilt die Formel: Bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen Kinder mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren. Bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen sie den Gehweg noch benutzen. Aber: Ist ein Radweg vorhanden und baulich von der Fahrbahn getrennt, dürfen ihn auch Kinder unter acht Jahren benutzen. "

    Eltern dürfen ihre Kinder auf dem Gehweg mit dem Rad seit 2016 begleiten. Das bedeutet aber nicht RASEN und keine Rücksicht zu nehmen. Und leider machen das auch die Hipstereltern mit ihren unsäglichen Lastenfrachtern, wenn die Kisten mit ihren Teppichterroristen beladen sind. Die berufen sich auf Rücksicht, aber geben keine? Nicht alle wohlgemerkt - aber die Mehrheit - aus leidlich gemachten Erfahrungen, jeden Tag aufs Neue in Pankow beispielsweise.

  72. 39.

    Wenn schon aufgeblasen daherkommen, dann aber richtig. Die Hauptstadt hat nur knapp 3,7 Mio Einwohner.

  73. 38.

    Zum Glück wohne ich seit 4 Jahren nicht mehr in Berlin, jetzt kann ich frei Auto fahren"
    Boah ey, echt?
    So richtig frei Auto fahren?

  74. 37.

    Diese Argumentation ist doch arg konstruiert. Warum sollte man auf dem Gehweg fahren, wenn man einen vernünftigen Radweg nutzen kann? Mir fallen da nur Eltern von Kindern unter 8 ein und die dürfen das.

  75. 36.

    Wie schon 2021 geht allerdings nicht durch den Britzer Tunnel, sondern erst dahinter auf die Autobahn.

  76. 35.

    Naja - Minderheit wohl eher nicht, jedoch ein Teil einer Interessens-/Nutzergruppe, die anderen gerne mal mit der Faust vor die Stirn kloppt, aber selbst nicht besser ist.
    Anstatt im Miteinander zu kommunizieren, gehts es denen um die Durchsetzung eigener egoistischer Interessen. Mehr Radwege, eine bedeutend bessere Infrastruktur ist begrüßens- und wünschenswert, der ich immer offen bin und diese auch wünsche - aber nicht mit der gründoktrinierten Klatsche. Was nützt allerdings die geilste Infrastruktur, wenn der Deutsche Radelmichel dann wieder sein Ego vollends auslebt und Fußgänger, Kinder und Senioren auf Fußwegen wegballtert - ääh ..klingelt.

  77. 34.

    Ja, ich gehöre mindestens ins Straflager aber echauffiert habe ich mich nicht wirklich. Vll. habe ich nur etwas Salz in eine Wunde gestreut. Tuts noch weh? Tapfer sein. Heilt wieder.

  78. 33.

    Bin voll bei Ihnen für mich eine total überflüssige Veranstaltung von einer völlig unbedeutenden Minderheit angesichts von über 6 Millionen Hauptstädtern .

  79. 32.

    Verkehrswende kann nicht bedeuten, dass Autofahrern immer mehr Schikanen in den Weg gestellt werden, es muss vor allem ein attraktives Angebot in Bezug auf ÖPNV gemacht werden. Erst wenn der öffentliche Nahverkehr attraktiver wird, werden Autofahrer umdenken.
    Das 9€-Ticket zeigt zudem, dass der ÖPNV eine wirklich steigende Nachfrage momentan gar nicht zufriedenstellend bedienen kann. So las ich heute, dass von Wochendreisen mit dem Regionalexpressabgeraten wird. Die arbeitende Bevölkerung hat aber nunmal vor allem an Wochenenden Zeit.
    Das ist alles nicht stimmig. Es müsste bedeutend (!) mehr in ÖPNV und DB investiert werden, um von einer "Verkehrswende" sprechen zu können! Durchfahrtsperren in Kreuzberg stellen für mich noch keine Verbesserung dar.

  80. 31.

    Sie echauffieren sich über andere, dass die die StVO missachten oder keine ausreichende Infrastruktur schaffen, sind aber selber nicht besser, weil Sie das als Ausrede benutzen, um vorsätzlich illegal den Gehweg zu befahren.

  81. 29.

    "Ich leiste mir den "Gimmick" aber z.B. nur, wenn der Radweg wiedermal
    - von faulen, rücksichtslosen Blechkistentreibern zugeparkt ist
    - das Land Berlin nicht in der Lage war mit einer Machete einen Weg durchs Kraut zu schlagen
    - schlechter ist als ein Wald- oder Feldweg
    - einer Altglassammlung gleicht
    - einer Tretrollersammlung (warum heissen die eigentlich TRETroller?) nahekommt."
    Moin moin, das haben sie gut beschrieben. Ich kann nicht verstehen warum in Phantasieprojekte investiert wird (Schnellradwege ab 2030 - ?) wo es doch beim Istzustand mehr als genug zu reparieren gibt.
    Aber das würde ja keine monatliche Schlagzeile bei den Medien geben wenn man erst einmal Ordnung in den Laden bringt.
    Träumereien dagegen bekommen ganze Seiten bei der Presse, man muß nur mal "Radschnellwege" oben rechts bei SUCHE eingeben!
    Bin gespannt ob das freigeschaltet wird!

  82. 28.

    In Berlin wurden zwar viele Planstelle zum Ausbau der Radinfra besetzt und sogar mit der infraVelo eine landeseigene GmbH gegründet. Trotzdem drohen Bundesmittel für diesen Ausbau zu verfallen, da auch bei dem Thema die SenUMVK traditionell vor allem mit Ankündigungen beschäftigt ist. Drei Projekte sind bisher bewilligt worden und drei weitere angemeldet. Zum Vergleich: Ganz ohne Wasserkopf hat Brandenburg 37 Projekte bewilligt bekommen, darunter einige, die nach Berlin führen. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit mehr als 160 Projekten.

  83. 27.

    Ein wunderschönes Thema an welchem sich die Gemüter so schön erhitzen. Fest steht für mich, ich nehme an dem Affentanz nicht teil. Mögen sich andere mit Fahrrad in die Züge quetschen oder mit ihren PKW, anreisen. Viele machen nur aus Spaß an der Freude mit.

  84. 26.

    " Es werden Millionen für Radwege ausgegeben und die Radfahrer fahren mit völliger Rücksichtslosigkeit lieber auf dem Gehweg."
    Mach' ich auch ab und an und wenn Fußgänger da sind ganz vorsichtig, auch fragend ob ich mal vorbei könnte. Das Danke ist selbstverständlich und böse Antworten habe ich bisher auch nicht bekommen. Ich leiste mir den "Gimmick" aber z.B. nur, wenn der Radweg wiedermal
    - von faulen, rücksichtslosen Blechkistentreibern zugeparkt ist
    - das Land Berlin nicht in der Lage war mit einer Machete einen Weg durchs Kraut zu schlagen
    - schlechter ist als ein Wald- oder Feldweg
    - einer Altglassammlung gleicht
    - einer Tretrollersammlung (warum heissen die eigentlich TRETroller?) nahekommt.
    Ok, ab und an weiche ich auch mitunter abenteuersuchend auf die Straße aus, feststellend, daß die Einsfuffzig für Autofahrer eher in der Senkrechten gelten müssen.
    Komm' mir jetzt keiner mit "Steuern", hab'n Auto und seit meine uralte Maico wieder läuft auch wieder 'n "Mopped".

  85. 25.

    @ Autofahrer, wenn Sie selber nie so einen Radweg genutzt haben, steht es Ihnen auch gar nicht zu, solch intelligenzlose Vorschläge zu machen.

  86. 24.

    Wieso gesperrt?! Aus meiner Perspektive sind die Autobahnen zur Sternfahrt geöffnet und die anderen 364 Tage im Jahr für Radfahrende gesperrt ;)
    Mit dem Rad darf mensch da am Sonntag mit der Demo fahren :)

  87. 23.

    Ich spüre: nicht.
    Sie gehen von einer dauerhaften Benutzung eines Verkehrsmittels aus, ich von einer zeitweisen.
    Genau im Ersten liegt das Problem und es heißt faktisch Neurose.

  88. 22.

    Wenn es Ihnen nur um das freie Autofahren geht, ist es schön, dass Sie nicht mehr die Berliner Luft verpesten.

  89. 21.

    Es braucht mehr neue und sichere Radwege und nur weil vereinzelt Radfahrer auf dem Gehweg fahren bedeutet dies nicht, dass diese unütz sind. Es gibt bei jedem Verkehrsmittel Teilnehmer welche gegen Regeln verstoßen. Im übrigen bin ich dafür 2 spurigen Fahrtrichtung zu Gunsten von breiten Radwege 1 sourig zu machen. Somit bleibt im Grunde die Möglichkeit weiterhin das Auto zu nutzen und wenn mann dann eben für die 6 km eine Stunde im Stau steht und das doch die Freiheit die die Autowerbung gerne verspricht.

  90. 20.

    Zitat: "Nicht zu vergessen die vielen Ratten in Berlin."

    Hört hört, Berlin ist voller Ratten und rücksichtsloser Radler, dazu völlig verdreckt und überhaupt und so . . . eine SCHANDE für Deutschland!!!!!!

    Dabei ruft Berlin, diese Autohasser- und Kampfradler Stadt von Senats Gnaden, kaum Bundesmittel für die Radwege-Finanzierung ab. Also irgendwas scheint in der Argumentation der PS-Freunde hier nicht ganz zu stimmen, würde ich meinen.

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/kein-plan-fuer-26-millionen-euro-berlin-ruft-kaum-mittel-fuer-radwege-finanzierung-ab/28336660.html

  91. 19.

    "Sternfahrt macht Laune" und das stimmt! besonders, wenn es in den Britzer Tunnel geht :-)

  92. 18.

    Und außerdem sind RadlerInnen ja auch berufstätig = Steuerzahler.

  93. 16.

    Nicht zu vergessen die vielen Ratten in Berlin. Werden schön vom Menschen gefüttert….. Dreck gibt es ja genug in dieser Stadt. Also, so dreckig wie diese Stadt ist und die Menschen sich anscheinend wohlfühlen, kann Berlin sicherlich nicht für Umweltschutz usw. werben und demonstrieren. Diese Stadt ist ja wohl eine Schande für Deutschland. Und Thema Rad! Es werden Millionen für Radwege ausgegeben und die Radfahrer fahren mit völliger Rücksichtslosigkeit lieber auf dem Gehweg. Läuft ja prima!!!!!

  94. 15.

    Sternfahrt macht Laune, besonders den Kindern, wir sind wieder dabei :)
    Auto diesen einen (halben) Tag einfach mal stehen lassen, dürfte doch den wenigsten wehtun, Wetter soll auch gut werden, also Fahrrad raus und die Stadt/Straßen mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Montag können sich dann alle wieder in den Stau stellen, die es ohne nicht aushalten ;)

  95. 14.

    Unter Mobilitätswende verstehe ich, dass alles Verkehrsteilnwhmer ihre Existenzberechtigung in Berlin haben. Meistens wird dieses Thema einseitig "missbraucht". Schade.

  96. 13.

    Es sollte unbedingt eine Kennzeichenpflicht für alle Radfahrer wie bem Mofa eingeführt werden. Wir sind in diesem Monat schon zweimal von Ebike-Rennfahrern fast über den Haufen gefahren worden. Die sind so schnell und leise und bremsen nicht für Menschen.

  97. 12.

    Die ungenügende Umsetzung der StVO ist ein großes Manko in dieser Stadt. Ohne diese Umsetzung wird in der Hauptstadt der selbsternannten INDIVIDUALISTEN und Egoisten keine Verkehrswende umzusetzen sein. Wenn man nicht wenigstens bei jedem zweiten Regelverstoß Gefahr läuft zur Verantwortung gezogen zu werden wird weiter falsch und behindernd geparkt und mit dem FAHRrad auf dem FUSSweg gefahren. In Berlin geht es nicht ohne umfangreiche Kontrollen. Der Egoismus ist zu weit verbreitet.

  98. 11.

    Sternfahrten sind ne feine Sache, aber bitte nicht über die Autobahnen.
    Bevor man die Grünen Träumereien von Radschnellwegen plant, die vielleicht 2030 fertig werden, sollten zuerst die bestehenden Radwege saniert werden. Ich fahre des öfteren über die Lipschitzallee. Dort kommt man sich vor als ob man grad nen Pavè-Sektor bei Paris-Roubaix unter den Rädern hat. Da kann ich jeden Radfahrer verstehen der auf die Straße ausweicht. Solch schlechte Radwege, übrigens auch Straßen, gibt es massig in Berlin.
    Mit deren Instandsetzung hätten Baufirmen eine Dauerbeschäftigung in Berlin!

  99. 10.

    Es gibt keine Kfzler, auch vglw. wenig Autofahrer im Sinne eines ausgeübten Berufs oder einer fortdauernden Tätigkeit. Dafür gibt es außerordentlich viele Menschen, die mal dieses Verkehrsmittel und mal jenes benutzen. Damit diese Wahlfreiheit zwischen den Verkehrsmitteln faktisch nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch im Straßenraum sichtbar ist, dazu braucht es die so bez. Verkehrswende:

    Hin zu attraktiven Angeboten, dass die einen vom Platz her nicht auf Kosten der anderen leben. So wie die ersten drei Nachkriegs-Jahrzehnte in Berlin, Hamburg und sonstwo praktiziert. Sogar nachgeahmt auch in der DDR, trotz weniger Autos.



  100. 9.

    Zitat: "Es wird doch schon lange sehr viel Geld für neue Radwege in der Stadt ausgegeben. Obwohl kein einziger Radler Steuern dafür bezahlt......ganz im Gegenteil zu den Autofahrern.
    Fazit: Die Radler sollen mal den Ball flach halten, jetzt sind erstmal wir Autofahrer an der Reihe."

    Ach du meine Güte. Zunächst mal, auch Radler zahlen wie jeder Bürger Steuern, die gemeinsam mit den Steuerzahlungen der Autofahrer in einem großen Topp landen und dann nicht-zweckgebunden(!) für alles mögliche verwendet werden. Zudem übersteigen die Staatsausgaben für die Aufrechterhaltung der Straßeninfrastruktur, welche aufgrund des motorisierten Verkehrs eine permanente Aufarbeitung benötigt, die KFZ-Steuereinnahmen um einiges.

  101. 8.

    an alle, die sich über die Sperrungen und Staus aufregen:
    Steigen Sie doch zur Abwechslung mal selbst aufs Rad und erleben Sie an einem (!) Tag im Jahr, wie entspannt, leise und friedlich Fahrradfahren sein könnte, wenn mensch nicht ständig vom Autoverkehr bedroht, bedrängt und behindert werden würde!

  102. 7.

    Dass Radler keine Steuern zahlen stimmt so nicht: Ich bin sowohl Autofahrer, als auch Radler. Aus beidem Rollen heraus wünsche ich mir bessere Radwege, damit Radler diese auch gern benutzen.
    Viele Grüße, Axel

  103. 6.

    Zum Glück wohne ich seit 4 Jahren nicht mehr in Berlin, jetzt kann ich frei Auto fahren, habe ein stressfreieres Leben und verdiene mehr Geld. Richtige Entscheidung nach 35 Jahren Berlin zu verlassen, ich kann es jedem Empfehlen.

  104. 5.

    @ Chiristina und Hansen:
    Steigen Sie doch zur Abwechslung mal selbst aufs Rad und erleben Sie an einem (!) Tag im Jahr, wie entspannt, leise und friedlich Fahrradfahren sein könnte, wenn mensch nicht ständig vom Autoverkehr bedroht, bedrängt und behindert werden würde!

  105. 4.

    Ich höre und lese immer Verkehrwende. Gemeint sind aber Verbote und keine Anreize für Freiwilligkeit. Solange eine Gruppe die andere versucht mit Doktrin zum Umstieg / Verzicht zu zwingen und die hiesige Senatspolitik dazu immer weiter Öl ins Feuer gießt, solange werden sich Fronten verhärten und schon aus Trotz weiterhin das Kfz genutzt. Und wie jetzt auf die Kfz-Nutzenden eingeprügelt wird, ist unsäglich. Klar muss fix was geschehen. Die Frage ist doch, wie kann man die Kfz'ler mitnehmen anstatt zu verärgern? Konsens statt Dissens, aber das verstehen die Berufsradfahrenden leider nicht.

  106. 3.

    Langsam fehlt mir jedes Verständnis.
    "Die Radler fordern bessere Radwege "
    Es wird doch schon lange sehr viel Geld für neue Radwege in der Stadt ausgegeben. Obwohl kein einziger Radler Steuern dafür bezahlt......ganz im Gegenteil zu den Autofahrern. Die Krönung ist dann, wenn trotz ausgebauter neuer Radwege, auf dem Gehweg gefahren wird ( zb. Danziger Straße) Kann ich täglich beobachten.
    Fazit: Die Radler sollen mal den Ball flach halten, jetzt sind erstmal wir Autofahrer an der Reihe.

  107. 2.

    Statt korrekt fahrende Autofahrerinnen und Autofahrer durch die Autobahnbefahrung mit Fahrrädern zu behindern und mehr Kraftstoffverbrauch und mehr Abgase zu verursachen könnten die Teilnehmer im gesamten Stadtgebiet falsch geparkte Autos zur Anzeige bringen. Und wenn dann noch Zeit ist könnte man Kampf- und Geisterradler/innen auf Fußwegen auf die StVo aufmerksam machen. Das hätte einen praktischen Nutzen.

  108. 1.

    Wer genehmigt immer so ein Mist.
    Den die Umweltbelastungen die durch die Sperrungen und die Staus entstehen, stehen in keinem Verhältnis.

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