Feuerwehreinsätze in Brandenburg - Lage bei Mühlberg entspannt sich weiter - Waldbrand bei Jüterbog gelöscht

Di 28.06.22 | 18:45 Uhr
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Ein Mann bearbeitet am 25.06.2022 mit dem Löschwasser den Wandboden. (Quelle: dpa/Daniel Schäfer)
Audio: rbb24 Inforadio | 28.06.2022 | Bild: dpa/Daniel Schäfer

Bei dem seit Ende voriger Woche lodernden Waldbrand bei Mühlberg hat sich die Lage weiter entspannt. Der am Montag ausgebrochene Brand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog ist bereits gelöscht.

Die Situation bei dem Waldbrand nahe Mühlberg (Elbe-Elster) hat sich am Dienstag weiter entspannt. Wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz dem rbb am Dienstagnachmittag sagte, wird ab Mittwoch die Zahl der Einsatzkräfte reduziert.

Am Dienstag waren demnach noch rund 130 Feuerwehrleute am Brandort, am Mittwoch werden es voraussichtlich 60 sein. Sie sollen den Boden auf Glutnester absuchen und diese löschen. Nach Einschätzung des Brandenburger Waldbrandschutzbeauftragten Raimund Engel könnte der Einsatz noch zwei bis drei Tage dauern.

Das Feuer in der Region war am Donnerstag auf einem früheren Truppenübungsplatz in der Gohrischheide in Sachsen ausgebrochen und hatte sich am Freitag nach Brandenburg in Richtung Mühlberg ausgeweitet. Zeitweise standen mehr als 800 Hektar in Flammen, je zur Hälfte in Brandenburg und Sachsen.

Regen half bei Brandbekämpfung in Jüterbog

Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog (Teltow-Fläming) ist inzwischen gelöscht. Das hat die Feuerwehr am Dienstagmorgen dem rbb bestätigt. Gegen 2:30 Uhr hätten die Einsatzkräfte das Gebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz verlassen können, hieß es.

Durch den einsetzenden Regen in der Nacht habe sich die Lage entspannt, teilte die Regionalleitstelle Brandenburg am frühen Dienstagmorgen mit. Die Feuerwehr habe den Ort verlassen, nachdem keine Brandstellen mehr wahrgenommen wurden. Im Laufe des Tages werde das Gebiet aber noch einmal überprüft.

Der Waldbrand im Kreis Teltow-Fläming war am Montagnachmittag ausgebrochen und hatte sich schnell auf rund 25 Hektar ausgebreitet. Weil das frühere Militärgelände bei Jüterbog mit Munition belastet ist, waren die Löscharbeiten kompliziert. Ein Hubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei den Löscharbeiten.

Ein Feuerwehrauto im Einsatz bei einem Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog im Landkreis Teltow-Fläming. (dpa/Julian Stähle)Ein Feuerwehrauto steht am 27. Juni 2022 während eines Einsatzes auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog.

Bereits mehrere Waldbrände auf ehemaligem Truppenübungsplatz

Erst vor etwa einer Woche hatten ganz in der Nähe Waldbrände in Treuenbrietzen und Beelitz für große Gefahr gesorgt. Jeweils etwa 200 Hektar standen dort in Flammen. Später kam dann der Großbrand bei Mühlberg hinzu: Betroffen war zwischenzeitlich ein Gebiet von mehr als 800 Hektar.

Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog hat es in den vergangenen Jahren mehrfach gebrannt. Im Jahr 2019 breitete sich das Feuer auf einer Fläche von rund 750 Hektar aus, die Feuerwehr war eine Woche lang im Einsatz.

Der ehemalige Truppenübungsplatz wurde von 1864 bis in die 1990er Jahre hinein militärisch genutzt. Dort lagert nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes noch immer Munition aller Art. Blindgänger blieben liegen, alte Kampfmittel bildeten mittlerweile eine dicke Schicht im Erdboden. In den vergangenen Jahrzehnten verrotteten sie und wurden damit unberechenbar.

Sendung: rbb24 Inforadio, 28.06.2022, 7:00 Uhr

32 Kommentare

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  1. 32.

    Eine gute Idee...

    Und ich frage mich die ganze Zeit, warum die Experten noch nicht darauf gekommen sind?
    Liegt vielleicht daran, das ER hier rumtippt, anstatt zum beraten...
    Und er soll den den THW'ler gleich mitnehmen...

  2. 31.

    Geld ist wohl eher das geringere Problem dabei.
    Geld allein kann keine Munition suchen. Das machen Menschen mit Technik.
    Davon gibt es nicht allzu viele, die das können. Und die die wir haben, haben reichlich in den Städten zu tun also dort wo es um Menschenleben geht und nicht um Bäume. Innerstädtisches Bauen in Brandenburg in vielen Städten von vornherein Munitionsfreigabe einkalkulieren. Wenn man Pech hat auch mit Sondierung.
    Im Krieg waren alles strategische Ziele, Autobahnen Wasserstraßen, Schleusen brücken etc. Damals ist man anch dem Motto verfahren viel hilft viel, insbesondere die Rote Armee hat im Krieg viel Material verbraucht. Militärstrategen sagen heute noch eine schelchte "Effizienz" der Roten Armee nach. Deutschland hätte man mit weniger Mensch und Material auch besiegt. Die DDR Jahre waren dann auch keine Erholung für die Gebiete. Und die Vorbelastung aus den Kriegen zuvor ist sicher auch nicht hilfreich.

  3. 30.

    Wir haben den löschenden Hubschraubern lange zugesehen von der Düne aus. Die waren definitiv nicht nicht 1000 m hoch, das Wasser wurde gezielt "abgelassen", also wie Regen gestreut, denn ein Wassersack ist nun mal kein B-Rohr oder Monitor.

    Dort vom Boden zu bekämpfen ist nahezu unmöglich. Zum einen liegen dort wirklich ! Granaten direkt neben dem Weg, Freitag fanden wir 2 Stück! Nur beim Umschlängeln umgestürzter Bäume... und zum Anderen ist dort nach dem Waldbrand 2019 nicht beräumt worden. Da sind die Wege voll umgestürzter Bäume, die pulvertrocken sind. Die brennen wie Zunder (auch dabei), und ruinieren die Fahrzeuge. Ein Panzer wäre nötig. Wir sind stundenlang über Baumstämme geklettert, abseits des Weges langen die Granaten...

    Das Gebiet ist sehr speziell und ich hatte - im Nachhinein - noch nie einen so gruseligen und gefährlichen Wanderweg wie dort bei Felgentreu. Wirklich apokalyptisch.

    Ich hoffe, man hat die Pferde in Sicherheit gebracht... °_°

  4. 29.

    https://taz.de/Waldbraende-in-Brandenburg/!5860687/

  5. 28.

    Bitte die Lieberoser Heide nicht vergessen.
    Gefühlt ist halb Brandenburg und Sachsen schon seit Ewigkeiten der Spielplatz aller möglichen Armeen .
    Aber leider haben uns unsere Freunde, die ehemaligen Streitkräfte der UDSSR ,ihren Mist einfach vergraben .
    Vielleicht sollte man Vladimir über diese Flächen jagen?
    Nur eine Idee

  6. 27.

    @ Opi, Google hilft bestimmt auch bei der Frage: war es russisches oder sowjetische Militär?

  7. 26.

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/06/treuenbrietzen-waldbraende-ursachen-brandstiftung-boden-kiefern-ibisch-forschung.html
    Da wird ein Waldbrandforscher zum Brand bei Beelitz interviewt, der meint, dass herumlieende Munition Brände auslösen kann, es bedarf aber extremer Bedingungen und sei sehr unwahrscheinlich.
    Viel wahrscheinlicher ist absichtliche oder fahrlässige Brandstiftung.

  8. 25.

    Es ist wirklich so, dass viele Waldflächen in Brandenburg früher militärisch genutzt wurden. Früher bin ich viel durch die Wälder gefahren und stand dann häufig nach rund 3-5 Kilometern vor einem Sperrgebiet... Bis 1945 wurde bereits Brandenburg z.B. um Zossen, Jüterbog, militärisch stark genutzt (z.B. Heereswaffenversuchsanstalt, Oberkommando des Heeres). Ab 1945 wurden es immer mehr Flächen, die durch die Sowjetarmee oder der NVA genutzt wurden. Nur ein Bruchteil wurde nach 1990 beräumt. :-((

  9. 24.

    "auf welche Politiker beziehen Sie sich,"
    Sie haben die Kommentare der letzten Tage nicht verfolgt?
    Da dieser Teil des Angebotes des rbb dem Austausch dient, möchte ich Ihnen eine Dialog anbieten.
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/06/beelitz-treuenbrietzen-waldbraende-glutnester-dienstag.html Kommentar 20
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2022/06/brandenburg-rheinsberg-waldbrand-warnung-rauch-schwanow-neuruppin.html Kommentar 4

    Die Landespolitik wollte das nicht. Sogar entgegen dem Willen der Anrainergemeinden. Den Appell der Bürgermeisterin aus Welzow werde ich nicht mehr los.
    Bericht: Land gegen EU, Bund und Welzow
    https://www.rbb24.de/studiocottbus/beitraege/2019/09/europaeischen-staffel-loeschflugzeuge-welzow-besuch-eu-kommissar.html

  10. 23.

    "Auch für Luftfahrzeuge gilt bei mit Munition belasteten Flächen die 1000m Abstandsregel."

    Das erklären Sie mal den Hubschraubern der Bundespolizei (500er) oder der Bundeswehr (NH-90 3000er)
    Da bin ich gespannt auf die Antwort, warum die Hubis die Höhe während des Lastabwurfs nicht eingehalten haben.

  11. 22.

    ...Ich bin aus dieser Gegend gebürtig ,ich bin ganz deiner Meinung. Mich erschreckt nur ,dass in vielen dieser "Gebiete" gleichzeitig Brände audbrechen, nicht normal oder? Warum hat man 30 Jahre nach Mauerfall keine Gelder zur Beräumung? Für mich völlig unverständlich.

  12. 21.

    Klar brennt es hier immer wieder, der letzte vernünftige Tropfen Wasser von oben kam, als er bei Treuenbrietzen half, seit dem über 30°C und Trockenheit. Ob nun die typische Zigarette, die Munition oder der Müll im Wald, es gibt genug Gründe Möglichkeiten für einen kleinen Funken, der auf unseren ausgedörrten Flächen mehr als reicht!
    Bewässern?! den Wald?! Wie soll das gehen, wir haben nicht mehr viel Wasser. Überall sinken die Grundwasserspiegel, von oben kommt kein Nachschub... Interessante Überlegungen :P

  13. 20.

    34°C um es ganz genau zu machen. Und das ist in der Sonne leicht erreichbar.
    Falscher Bernstein an der Ostsee, gleiche Ursache aber fatale Folgen wenn man es in der Hosentasche hat.
    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Phosphor-statt-Bernstein-Gefahr-am-Strand,phosphor126.html
    Die Mengenangaben in Nord und Ostsee könnten für BB auch fast zutreffen. Um Mal die Jahrhundertaufgabe aufzuzeigen. Hier schaffen die vorhanden Ressourcen ein paar 100 t/Jahr. Leider kann man solche Fachleute nicht schnitzen oder ausdrucken.

  14. 19.

    Ob Jüterbog, Altes (Neues) Lager und ein Teilvon Luckenwalde war zu Kaiser's Zeiten schon Militärisches Gelände. Vor dem zweiten Weltkrieg wurde dieses extrem vergrößert und das Russische Militär fand dieses so genial das es nochmal erweitert wurde. Wer hier aufgewachsen ist, ist auch mit dem russischen Militär aufgewachsen. Jüterbog hatte damals einen eigenen Stadtteil (Garnisonsstadt). Einfach mal Google fragen, z.b. Jüterbog 2. Weltkrieg

  15. 18.

    Wir sind Freitag dort noch laufen gewesen, der Brand von 2019 war noch beängstigend sichtbar. Man musste umgekippten Bäumen auf dem Weg ausweichen, ja, dort liegen Granaten, direkt neben den Wanderwegen!

    Nichtsahnend sind wir heute zur Düne zum Laufen, da sehe ich Rauch aus dem Auto. Mein liebstes Naturschutzgebiet brennt! Eine zauberhafte Landschaft, etwas ganz Einmaliges. Wir sehen die Hubschrauber und sind entsetzt. Hoffentlich kommt ein Gewitterguss. Hoffentlich.

    Hier an der Düne liegen immer "frische" Kippen am Wegesrand. Wer muss beim Laufen rauchen???

    DANKE allen unermüdlichen Einsatzkräften! Passt auf euch auf...

  16. 17.

    Hab ich mich auch schon gefragt, ob diese Munition jetzt rein technisch leicht hochgeht. Finde das wichtigste muss jetzt sein, endlich so viele Flächen wie möglich zu bereinigen. Scheint ja so, als wäre halb Brandenburg ehemaliger Truppenübungsplatz oder ehemaliges Weltkriegsschlachtgelände.

  17. 16.

    Da hat jemand wohl wirklich 'n bißchen Ahnung, vielleicht sollte der sich mit diesem Waldbrand-Spezialisten vom Land mal auf ein Bier treffen ...

  18. 15.

    Ich nehme mal an, daß Sie vom Fach sind nach Ihrem Namen. Was ist denn an deutschen Wäldern so grundsätzlich anders, daß hier (nicht speziell bei munitionsbelasteten Flächen, die sind sicher noch ein Spezialfall) keine Löschflugzeuge in Frage kommen, wenn es bei Nachbarländern wohl doch in Frage kommt?

  19. 14.

    Mir tun immer wieder die Betroffenen leid und die etlichen Einsatzkräfte. Sie kommen ja gar nicht zur Ruhe...
    Danke allen Einsatzkräften.

    Kann man da nichts machen, wenn immer wieder munitionsbelastete (Detonation?)Flächen brennen? Wo soll denn das noch hinführen?

  20. 13.

    Danke! Endlich jemand vom Fach. Ansonsten nerven hier ja immer die gleichen Besserwisser und erklären das für alles die Politik Schuld sei. Dann geht doch selber in die Politik. Zeit scheint ihr ja zu haben, da ihr immer die ersten seid, die wirklich jeden Artikel Kommentieren.

  21. 12.

    Sorry, Ihre Aussagen zur 1000 Meter-Abstandregel sind nicht zutreffend. Sonst müsste der Truppenübungsplatz in den amtlichen Luftfahrerkarten entsprechend als ED-R oder ED-D gekennzeichnet sein.

    Aus mehr als 1000 Metern Höhe wären Wasserabwürfe über einem flächigen Brandherd tatsächlich wenig sinnvoll, weil ein Großteil des Wassers den Boden überhaupt nicht erreicht.

    Die einstigen Agrarflugzeuge, die über diesem Truppenübungsplatz jahrelang sehr erfolgreich Brände bekämpft haben, haben ihr Wasser in der Regel aus deutlich niedrigeren Höhen abgeworfen. Und soweit ich das vor Ort beobachten konnte, trifft das auch für die Hubschrauber der Bundespolizei und der Bundeswehr zu.

    Im Übrigen ist dieser Truppenübungsplatz schon seit Jahrzehnten ein beliebter Hotspot für Notlandeübungen bei der Pilotenausbildung. Dabei fliegen Piloten im Leerlauf einen selbst gewählten Notlandeort an und starten erst knapp über dem Bewuchs wieder durch.

  22. 10.

    Hallo Karsten, explodierende Munition als Brandursache ist keine Neuentdeckung. Es werden regelmäßig Waldbrände darauf zurückgeführt. Bei ca. der Hälfte der Waldbrände kann keine Brandursache ermittelt werden.
    Weißer Phosphor bspw. wurde früher oft in Nebel oder Leuchtspurmunition verwendet. Zerfällt diese im Laufe der Zeit, zerfällt auch der Phosphor zu Pulver und kann sich bei Luftkontakt und knapp über Zimmertemperatur selbst entzünden.

  23. 9.

    Milliarden versickern überall hin.
    Dabei könnte man diese gut für Naturschutz, Bewässerung und Personal in der Forstwirtschaft verwenden.
    Am Ende schiebt man die Probleme wieder auf die Bürger, weil die sich nicht einschränken und zu viel heizen.
    Dazu werden ideologische Lösungen präsentiert, die in den nächsten Jahrzehnten nicht auf Erfolg kontrollierbar sind.
    Daher werden wohl immer mehr Wälder verbrennen und Dürren entstehen.

  24. 8.

    Hallo Reisender, hast du da mal eine Aufrechnung, die deine These unterstützt, oder sind das blos Vermutungen? Meine Info ist, dass die Beräumung der Brandenburger Flächen eine Jahrhundertaufgabe ist, die sich im Zuge des Fachkräftemangels nicht unbedingt verkürzt. Ich habe jedenfalls noch nicht davon gehört, dass der Kampfmittelräumdienst nicht ausgelastet ist. Bitte also keine Fake News verbreiten.

  25. 7.

    Brauchen wir auch nicht, weil Bundeswehr und Bundespolizei über ausreichend Hubschrauber verfügen, welche wesentlich flexibler eingesetzt werden können. Teure Löschflugzeuge, die ausschließlich der Brandbekämpfung dienen benötigen entweder sehr große Seen oder Flugplätze an denen sie Wasser laden können. Allerdings sollte die Einsatzstrategie dahingehend geändert werden, dass der Einsatz der Hubschrauber bei entsprechenden munitionsbelasteten Flächen sofort erfolgt und nicht Tage später. Das ist übrigens auch das Geheimnis der Löschflieger die überall am Mittelmeer eingesetzt werden.

  26. 6.

    "Ach Irrtum ..." auf welche Politiker beziehen Sie sich, auf Brandenburger, Berliner oder einfach generell auf irgendwelche Personen, um undifferenziert Stimmung zu machen?
    Schlagen Sie konkrete Lösungen vor oder sammeln Sie Geld für zusätzliche Ausrüstung zur Brandbekämpfung. Wie wärs mit Ihrer persönlicher Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr? Zweifel säen oder meckern hilft niemandem.

  27. 5.

    Alte Phosphormunition kommt als Brandursache durchaus schon mal in Betracht. Besonders rund um Berlin wo es viele Schlachtfelder aus dem zweiten Weltkrieg gibt sollte das nicht auszuschließen sein.

  28. 4.

    Auch für Luftfahrzeuge gilt bei mit Munition belasteten Flächen die 1000m Abstandsregel. Das gilt auch vertikal und schließt somit einen Luftfahrzeugeinsatz zur Brandbekämpfung über solchen Problemflächen aus. Das Löschwasser würde aus solch großer Höhe nicht wirksam eingesetzt werden. Selbst 500m wären noch zu hoch. Sinnvoller ist der Einsatz von kontrolliert gelegtem Feuer als so genanntes Vorfeuer um Schneisen zu verbreitern und dem Hauptfeuer die Wucht zu nehmen. So kann ein Überspringen auf andere Bestände von sicheren Wegen aus gut verhindert werden. Diese Taktik wurde letzte Woche in Beelitz erstmals erfolgreich in D eingesetzt. Dafür benötigt man allerdings speziell geschultes Personal etwa vom EFI (European Forest Institute Bonn), den Vereinen @fire, Waldbrandteam e.V. oder ähnlichen Spezialisten. Die Forderung nach Löschflugzeugen hört man immer wieder, jedoch sind diese kein Allheilmittel da Waldbrände letzlich nur vom Bodenpersonal nachhaltig gelöscht werden können.

  29. 3.

    Was macht eigentlich ein "Waldbrandschutzbeauftragter" ? Schützt er Waldbrände oder sorgt für solche? Bei dieser hohen Anzahl kann man schon diese Gedanken bekommen. Vielleicht sollte er der Regierung rigoros klar machen, dass die ständigen Feuerwehr-,THW-,Bundeswehreinsätze nicht günstiger sind als die Altlasten Entsorgung von Munition. Obendrein kommt ja auch noch die Vernichtung von Flora und Fauna.

  30. 2.

    Was mir auffällt ist, die letzten Brände waren in einem ehem. Truppenübungsplatz o.ä. Könnte es sich eventuell nicht doch um Detonationen von alter Munition handeln die diese Brände mitverursacht haben? Ist nur als eine vermutende Frage zu verstehen.

  31. 1.

    Nur gut das wir Politiker mit Weitsicht haben und wir Löschflugzeuge angeschafft haben. Ach Irrtum, das war ja zu teuer und das brauchen wir nicht.

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