Wiederholt Straßenblockaden in Berlin - Gewerkschaft der Polizei fordert Gewahrsam für Klima-Aktivisten

Di 12.07.22 | 21:28 Uhr
Symbolfoto. (Foto: IMAGO/Steinach)
Audio: rbb24 Abendschau | 12.07.2022 | Interview mit Benjamin Jendro, Gewerkschaft der Polizei Berlin | Bild: IMAGO/Steinach

Die Gewerkschaft der Polizei Berlin (GdP) hat die Justiz dazu aufgerufen, Klima-Aktivisten verstärkt in Gewahrsam zu nehmen, um Straßenblockaden zu verhindern.

Der GdP-Sprecher, Benjamin Jendro, sagte am Dienstag der rbb24 Abendschau, die Polizei sehe jeden Tag dieselben Leute, die sich auf den Straßen festklebten. Das führe auch zu wachsenden Spannungen in der Bevölkerung. Es entstehe der Eindruck, Berlin sei ein Wohlfühlbiotop für Straßenblockierer, den Aktivisten der Initiative "Letzte Generation" passiere nichts.

Die Ermittlungen zu den Fällen im Januar und Februar zögen sich hin, dort müsse noch nachjustiert werden, wie es auch die Staatsanwaltschaft verlangt habe, so Jendro. Beim Staatsschutz gebe es zur Zeit - auch wegen des Ukraine-Kriegs - Personalengpässe. Die entsprechende Ermittlungsgruppe sei aber inzwischen aufgestockt worden.

Sendung: rbb24 Abendschau, 12.07.2022, 19:30 Uhr

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