Aktionen an mehreren Orten in Berlin - Straßenblockade führt zu langem Stau auf der A114

Mi 06.07.22 | 14:05 Uhr
Archivbild: Demonstranten der Gruppe "Letzte Generation" blockieren eine Kreuzung am Kaiserdamm. (Quelle: dpa/P. Zinken)
Bild: dpa/P. Zinken

Klima-Demonstranten haben am Mittwochmorgen in Berlin erneut an mehreren Stellen Straßen und Autobahnauffahrten blockiert. Wie eine Polizeisprecherin dem rbb sagte, setzten sich am Morgen zehn Personen auf die Kreuzung Holländerstraße Ecke Markstraße in Reinickendorf. Mindestens eine Person hat sich demnach auf der Fahrbahn festgeklebt.

Langer Stau auf A114 stadteinwärts

Weitere Aktionen gab es laut Polizei in Prenzlauer Berg an der Kreuzung Ostseestraße Ecke Greifswalder Straße sowie an der Prenzlauer Promenade Ecke Pasewalker Straße in Pankow. Durch diese Blockade staute es sich auf der A114 stadteinwärts, Autofahrer mussten bis zu 75 Minuten mehr einplanen, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale auf Twitter warnte.

Am Zubringer zur A111 am Kurt-Schumacher-Damm gab es am Morgen ebenfalls eine Straßenblockade.

Alle Aktionen inzwischen beendet

Wie ein Polizeisprecher dem rbb am Mittwochmittag sagte, sind inzwischen alle Blockaden von der Polizei aufgelöst worden. Auf fünf Orte verteilt hatten sich demnach insgesamt mehr als 30 Demonstranten auf die Fahrbahn gesetzt und dort teilweise festgeklebt.

Die erneuten Straßenblockaden in Berlin laufen inzwischen in der dritten Woche. Bereits von Januar bis März hatten die Demonstranten der Gruppe "Letzte Generation" immer wieder Autobahnausfahrten blockiert und mehr Klimaschutz gefordert.

Sendung: rbb24 Inforadio, 06.07.2022, 9:20 Uhr

Nächster Artikel