Berlin - "Letzte Generation" blockiert erneut Autobahnzufahrten

Mo 04.07.22 | 13:17 Uhr
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Klima-Aktivist:innen der Letzten Generation blockieren die Zufahrt zur Autobahn A100. (Quelle: dpa/M.Kuenne)
Audio: rbb 88.8 | 04.07.2022 | Peter Klincke | Bild: dpa/M.Kuenne

Wegen einer Blockade-Aktion von Demonstranten der Klima-Initiative "Letzte Generation" gibt es auf der Berliner Stadtautobahn A100 weiterhin Behinderungen. Wie eine Polizeisprecherin dem rbb am Montagvormittag sagte, haben sich fünf Menschen an der Fußgängerbrücke Goerdelersteg festgeklebt. Aus Sicherheitsgründen ist die darunterliegende A100 derzeit zwischen Dreieck Charlottenburg und Seestraße in Richtung Wedding gesperrt.

Weitere Blockaden an den Ausfahrten Seestraße und Beusselstraße konnten demnach von der Polizei beendet werden. Dort hätten Demonstranten die Fahrbahn blockiert - einige hätten sich festgekebt, so die Sprecherin.

Die Initiative "Letzte Generation" will mit ihren Blockade-Aktionen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) dazu zwingen, eine Erklärung abzugeben, dass es keine neuen Ölbohrungen in der Nordsee geben wird.

Bereits in den vergangenen zwei Wochen hatten Anhänger der Klimaschutz-Initiative immer wieder vor allem an Autobahnabfahrten den Verkehr blockiert. Zahlreiche ähnliche Aktionen hatte es auch schon im Januar und Februar gegeben.

Sendung: rbb 88.8, 04.07.2022, 09:00 Uhr

43 Kommentare

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  1. 43.

    Das ist ohnehin ein lächerliches Schauspiel. Sekundenkleber geht mit dem rauen Asphalt ohnehin keine besonders feste und stabile Verbindung ein und das bisschen Hornhaut wächst innerhalb von Tagen wieder nach. Hier wird der Rechtsstaat vorgeführt und lächerlich gemacht, auch mit mehr oder weniger Unterstützung aus der Politik. Zu leiden haben darunter Arbeitnehmer, die nicht pünktlich zur Arbeit kommen und Patienten, die ihre Behandlung nicht rechtzeitig erreichen. Den Rest kümmern diese sinnlosen Aktionen nicht wirklich.

  2. 42.

    Vielleicht mal den aktuellen Klimabericht lesen , dann wüßte man das dieser Quatsch komplett unnötig ist alle Ziele sind auf den Weg gebracht , kein Grund hysterisch zu werden , und wenn man schon demonstrieren will , dann nicht indem man der Umwelt noch mehr schadet .

  3. 41.

    Ja das mag ja so sein, aber die überwältigende Mehrheit wollte das ja so. Und jeder der den Worten von Fr Giffey vor der Wahl vertraut hat war zumindest blauäugig (@RBB, ich hoffe dieser Kommentar ist korrekt)...

  4. 40.

    Basher, wenn man die demokratischen Werte vertritt und Straftaten verurteilt?
    Ich glaube in ihrem Wertekarton ist etwas durcheinander geraten.

  5. 39.

    "Das ist ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und sollte entsprechend des Strafgesetzbuches . Die VerursacherInnen sollten im Schnellverfahren von den Gerichten verurteilt werden."

    Bei den ganzen tagtäglichen "gefährlichen Eingriffen" kämen die Gerichte aber nicht mehr hinterher. Falschparker, Raser, Drängler und zu schnelle Rechtsabbieger.

  6. 37.
    Antwort auf [Ramon ] vom 04.07.2022 um 13:00

    Diese Blockierer wissen ganz genau dass die Polizei sie schützt und von der Straße löst.
    Wäre dem nämlich nicht so würde es dieses ganze Theater nicht mehr geben.
    Wurde nach der Polizeiaktion in Paris eigentlich ein neuer Versuch der Blockierer gestartet?
    Die Forderung wird sowieso nie erfüllt werden da sich ein Staat nicht erpressen lassen kann, das würde zu einer Kette ohne Ende führen. Das Ganze ist reine Schikane! :-(

  7. 36.

    Was mich betrifft, hat die „letzte Generation“ ihr Ziel erreicht. Ich habe meine Arbeit gekündigt und in Wohnortnähe etwas Neues gesucht. Ich muss nun nicht mehr täglich nach Berlin pendeln, die Berliner Straßen verstopfen und die Berliner Luft verpesten. Mir tut es nur um meine Kolleg*innen und Klient*innen leid, die nun noch mehr unter dem enormen Personalmangel im Sozialamt leiden werden.

  8. 35.

    Ich kann es nicht nachvollziehen daß diese Leute immer noch mit Sampthandschuhen angefasst werden die Polizei in Paris hat es uns doch vorgemacht wie man mit diesen Leuten umgeht. In Paris wurden die Personen ohne was weggeräumt ob festgeklebt oder nur so sitzend oder stehend. Da aber in dieser Stadt die Grünen daß sagen haben werden solche Leute noch hofiert und die Polizisten/innen müssen sich mit diesen Personen rumärgern.

  9. 34.

    Was ist mit dem CO2 der während der Blockladen durch laufende Motoren entsteht. Ist das denn auch Umweltfreundlich???????

  10. 33.

    Wie hätten Sie wohl berichtet, wenn Querdenker sich auf der Straße festgeklebt hätten?..."
    Ach, hättense doch.
    Dann wäre uns ne Menge rumgestreune in den Innenstädten erspart geblieben.

  11. 32.

    Es ist doch politisch gewollt......RRG unternimmt alles,um diese Straftäter zu schützen.
    Und der RBB ? Da erwarte ich schon lange keine objektive und neutrale Berichterstattung mehr. ....leider

  12. 31.

    Oder wie ein anderer großer Rechtsphilosoph sagen würde:
    Hörn se sofort uff sich anzukläbn. Das ist eine Strofdot.
    Das dürfense nisch.

  13. 30.

    Das ist ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und sollte entsprechend des Strafgesetzbuches . Die VerursacherInnen sollten im Schnellverfahren von den Gerichten verurteilt werden.

  14. 29.

    Rate allen Bashern hier bei Google Klimawandel einzugeben.
    Ihr werdet überrascht sein was auch euch erwartet.....
    Leider dringend notwendig solche Aktionen.

  15. 28.

    Mit jeder dieser sinnlosen Aktionen treibt man den mündigen Bürger in Richtung der gegenteiligen Meinung.

  16. 27.

    Was für ein affentheater, gibt es nicht noch Öffentliche Einrichtungen die gepflegt werden müssen ich würde die alle city klos schruppen verdonnern.
    Wenn die schon jede woche jeden tag zeit haben, leben tun die doch eh vom Steuerzahler als Studenten. (40sem)

  17. 26.

    Ich als Autobesitzer sage nur: "macht weiter so"
    Ich glaub zwar nicht, das dies zu dem Erfolg führt dem ihr euch verschrieben habt, aber allein die Kommentare hier sind es wert.

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