Polizeieinsatz - Zwei Menschen durch Messerstiche im James-Simon-Park verletzt

Sa 02.07.22 | 12:42 Uhr
Polizisten stehen in einem Park in Berlin-Mitte. (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Audio: radioeins | 02.07.2022 | Peter Klinke | Bild: dpa/Paul Zinken

Die Berliner Polizei ist in der Nacht zum Samstag erneut in den James-Simon-Park in Mitte ausgerückt. Dort hätten sich etwa 300 Menschen aufgehalten, es habe mehrere gefährliche Körperverletzungen gegeben, zwei Menschen seien durch Messerstiche verletzt worden.

Laut Zeugenaussagen soll eine sechsköpfige Gruppe gegen vier Uhr von mehrere Männern unvermittelt mit Pfefferspray besprüht und dabei verletzt worden sein. Einer der Täter stach einem 27-Jährigen mit einem Messer ins Gesicht. Alarmierte Polizisten konnten zwei Tatverdächtige festnehmen. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus.

Bereits zuvor soll ein 15jähriger einen 16jährigen mit einer abgebrochenen Glasflasche an Kopf, Hals und Händen verletzt haben.

In allen Fällen ermittelt die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung.

Senat will Kriminalität in den Parks in den Griff bekommen

Gewaltvorfälle hatte es in Berliner Parks schon im vergangenen Sommer mehrfach gegeben. In den vergangenen Wochen war die Polizei ebenfalls im Einsatz. Dabei wurde der James-Simon-Park nahe der Museumsinsel mehrfach geräumt.

Die aggressive Stimmung und die Kriminalität in einigen Berliner Parks beschäftigt auch Innensenatorin Iris Spranger (SPD). Sie brachte dabei ein mögliches Alkoholverbot in die Debatte ein. Wenn nötig, müssten Parks eingezäunt werden. Man müsse ein einheitliches Konzept finden, um die Kriminalität in den Griff zu bekommen.

Sendung: radioeins, 02.07.2022, 13:00 Uhr

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