Kleingärten im Klimawandel - Dürre Zeiten für Laubenpieper

Mi 13.07.22 | 06:09 Uhr | Von Sylvia Tiegs
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Eine Frau und ein Mann bewässern Pflanzen in einer Kleingartenanlage (Bild: imago images/Zoi)
Bild: imago images/Zoi

Gärtnern in trockenen Zeiten ist eine echte Herausforderung, vor allem für Laubenpieper. Sie müssen reichlich Obst und Gemüse anbauen, ob sie wollen oder nicht. Das verlangt das Bundeskleingartengesetz. Ist diese Vorschrift noch sinnvoll? Von Sylvia Tiegs

 

"Ich habe Kohlrabi, grüne Bohnen, Tomaten - und Zucchini und Erdbeeren!" - stolz zeigt Kleingärtnerin Marin Martin auf ihr selbst gezogenes Obst und Gemüse. Seit mehr als 50 Jahren hat die Berlinerin ihre Beete auf einer Parzelle in der Charlottenburger Kleingartenkolonie "Spreeblick". Schon die Eltern wühlten hier in den Beeten. "Ich kenne es nicht anders", sagt Marin Martin.

Die Trockenheit findet sie auch schwierig. Aber deshalb auf den Anbau von Obst und Gemüse verzichten, wenn es denn möglich wäre? Das müsse jeder selbst entscheiden, sagt die begeisterte Schrebergärtnerin, für sie sei das nichts: "Dann verkommt ja alles!"

Obst- und Gemüseanbau sind vorgeschrieben

Gartenexperten geben ihr Recht - und das Gesetz erlaubt es ohnehin nicht. Wer auf seiner gepachteten Schrebergartenparzelle nur Blumen und Rasen haben möchte, kann es vergessen: klarer Verstoß gegen das Bundeskleingartengesetz. Gleich in Paragraf 1 heißt es dort wörtlich:

"Ein Kleingarten ist ein Garten, der dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf (…) dient."

Diese Grundregel stammt noch aus einer Zeit, als frische Nahrungsmittel knapp und viele Bürger auf den Eigenanbau angewiesen waren. 2004 präzisierte der Bundesgerichtshof die Vorschrift zu einer Art Faustformel, die bis heute gilt und akzeptiert ist. Danach muss auf mindestens einem Drittel der Schrebergartenfläche Obst und Gemüse angebaut werden. Ausbleibender Regen oder allgemeiner Wassermangel spielen in der Gesetzgebung für Kleingärten keinerlei Rolle.

Dichte Bepflanzung hilft dem Boden

Gerade jüngere Schrebergärtner fragen sich, ob die Vorschrift noch sinnvoll ist. Wäre eine Lockerung in trockenen Jahren nicht umweltfreundlicher? Genügsame Wildblumen, statt durstiger Gurken?

"Vielleicht muss es ja nicht gerade die Schlangengurke sein, die man sich ins Beet holt", lacht Sandra von Rekowski. Die studierte Gartenbauerin arbeitet für den Bundesverband der deutschen Gartenfreunde, die Interessenvertretung der Kleingärtner. Sie empfiehlt, der zunehmenden Trockenheit eher mit dem Anbau genügsamerer Sorten zu begegnen: "Einfach mal was ausprobieren!"

Obst- und Gemüsebeete pauschal wegen Wassermangels abzuräumen, wäre in ihren Augen "total kontraproduktiv". Denn je reicher ein Boden bepflanzt sei, desto besser könne er Wasser speichern. Kleingärten seien dafür bekannt, dass sie Feuchtigkeit und kühle Luft abgeben. Müssten Laubenpieper nichts mehr anbauen, um Wasser zu sparen, wäre das demzufolge am falschen Ende gespart. Die Hitze würde sich in der Stadt noch viel stärker ausbreiten.

Expertin gibt Gießtipps

In der "Kolonie Spreeblick" ist der ausbleibende Regen natürlich dennoch ein Thema. Laubenpieper Peter Gauger war früher Landschaftsgärtner, und er weiß: "Den Rasen muss ich nicht sprengen, der kommt beim nächsten Guss von allein wieder!"

Für die Bewässerung der Himbeerbüsche hat er eine Drainage gelegt, die Erdbeeren und Tomaten aber muss er mit Wasser aus dem Hahn gießen. "Je weniger es regnet, desto höher ist meine Wasserrechnung", seufzt Gauger mit Blick auf seine schmale Rente. Nachbarin Angelika Steffen, schräg gegenüber, hat das Problem nicht: Sie besitzt einen Brunnen. Trotzdem spart sie Wasser, wo es nur geht: "Weil man ja Ungeziefer auch mit Spülmittel behandeln kann, kippe ich auch mein Spülwasser teilweise in die Beete rein – wenn es noch sauber ist."

Ihren Boden bedeckt sie mit reichlich Mulch, wie es Gärtner schon immer empfehlen. So verdunstet das Wasser nicht. Sandra von Rekowski vom Bundesverband der deutschen Gartenfreunde wiederholt dazu gerne auch die bekannten Gießtipps: Regen- und Nutzwasser auffangen, und klug einsetzen: "Frühmorgens gießen, bei starker Hitze die Pflanzen abdecken, und abends, wenn die Sonne untergeht, nochmal ein Schlückchen Wasser geben."

Anbauvorschrift passt – gerade in trockenen Zeiten

Kleingärtnerin Angelika Steffen hat auf ihrer Parzelle in der "Kolonie Spreeblick" auch gemacht, wozu Fachleute wie Sandra von Rekowski jetzt raten: hitzebeständigeres Obst und Gemüse anzubauen, wenigstens zum Teil. Und so wächst in einer Ecke von Angelika Steffens Schrebergarten seit zwei Jahren ein Feigenbäumchen. Früher undenkbar, heute einen Versuch wert, meint sie.

Als nächstes erwäge sie über den Anbau von Zitronen. Warum nicht, sagt Sandra von Rekowski. Der Bundesverband der deutschen Gartenfreunde denke überhaupt nicht daran, die “ein Drittel Obst und Gemüse“-Regel kippen zu wollen. Im Gegenteil: "Je mehr die Kleingärtner jetzt noch anbauen, desto besser!"

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Beitrag von Sylvia Tiegs

28 Kommentare

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  1. 28.

    Immer mehr Kleingartenanlagen werde zum Wohle der Wohnbevölkerung an den Stadtrand verlegt. Dort sollte es dann doch wieder möglich sein, dass man nicht das wertvolle Trinkwasser zum Blumen gießen missbrauchen muss, sondern auf Bracuh- und Regenwasser zurückgreifen kann.

  2. 27.

    Ich glaube sie haben Jana überhaupt nicht verstanden. Ihr eigener Bundesdachverband proklamiert schon seit einigen Jahren das ökologisch nachhaltige Gärtnern. Dazu gibts zahlreiche Artikel in der "Grünen Schriftreihe" und anderen Publikationen. Sowas können sie inzwischen auch in Hinterhöfen oder auf Dächern in Städten bewundern. Bei dieser Form des gärtnerns ist auch wieder Platz für Bienen, Schmetterlinge, Käfer und viele andere wichtige Lebewesen die ihren Boden und Garten überhaupt erst in ein Paradis verwandeln.
    Da ist der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. offenbar schon viel weiter als seine Landes- bzw. Regionalverbände.

  3. 26.

    Sie müssen sich schon an Regeln halten. Kein Nachbar will jemanden neben sich, der Unkraut beetweise züchtet, keinen Rasenmäher bedienen kann oder keine Ordnung halten kann.

    Wenn man einen Kleingarten bewirtschaftet, muss man sich an Regeln halten. Fällt man bei der Begehung auf, kann der Vertrag auch gekündigt werden. Gibt's bei uns in der Anlage oft, wenn Gespräche nichts fruchten

  4. 25.

    Vielleicht sollten Sie auf ihrem Grundstück bleiben und nicht den Nachbarn Vorschriften machen. Oder sind Sie der ABV?

  5. 24.

    Und wenn es nicht regnet, bleiben nur Brauchwasser und Trinkwasser zur Bewässerung übrig.

  6. 23.

    Und wenn ein Kleingärtner einen Brauchwasseranschluss zur Bewässerung hat?

  7. 22.

    Über die Auslegung des Bundeskleingartengesetzes lässt sich sicher streiten bzw. Bedarf es mw. auch angesichts der zunehmenden Wasserknappheit einer Novelle. Aber grundsätzlich finde ich es richtig, dass eine Anbaupflicht besteht und die Gärten nicht nur zum 'Grillen und Chillen' von nur zu diesem Anlass anreisenden "Partyvolk" genutzt werden sollen.

  8. 21.

    Zitat: "Ihr Kommentar widerspricht sich."

    Nicht unbedingt, Alfred. Denn die meisten Laubenpieper dürften wohl kaum bsw. Kartoffeln, Reis und Nudeln (kleiner Scherz), sondern eher Tomaten, Bohnen etc. und eben saisonales Obst nach eigenen Vorlieben anbauen. Und damit kann man keine 'Autarkie' erreichen. So war das gemeint. ;)

    Meine Eltern pachten übrigens auch einen Garten in Eberswalde - sehr schön dort.

  9. 20.

    Zur Ehrlichkeit gehört, dass das BKleingG an vielen Stellen nicht mehr zeitgemäß ist. Und die Verbände halten nur aus einem Grund daran fest, weil bei Infragestellung wohl eher die gesetzliche Abschaffung als eine zeitgemäße Anpassung des Gesetzes droht. Denn die Bodeneigentumsinteressen sind natürlich durch das BKleingG stark eingeschränkt und die Diskussion um die richtige Verwertung wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Trotzdem sind und werden die "billigen" Schrebergärten gerade für Menschen mit geringerem Einkommen als sinnvoller Freizeitausgleich immer wichtiger.
    Unterm Strich bleibt nur zu hoffen, dass die gängige Rechtssprechung, insbesondere die Rechtsauslegung des BGH, dem Klimawandel Rechnung trägt.

  10. 19.

    Womit wir bei Lebensmitteln für den täglichen Bedarf wären? Ihr Kommentar widerspricht sich.

  11. 18.

    Unregelmäßigkeiten sollten sofort gemeldet werden. Wenn grüner Rasen irgendwo zu sehen ist, bitte sofort melden. Unerlaubte Wasserentnahme kann auch anonym bei der zuständigen Behörde gemeldet werden.

  12. 16.

    Ach ja, dieser Horst'ige Hinweis hat noch gefehlt. Die meisten Laubenpieper dürften allerdings eher weniger Lebensmittel für den täglichen Bedarf, als vielmehr Saison bedingtes "Lieblingszeug" anbauen, welches nebenher genossen wird.

  13. 15.

    Wir Kleingärtner würden gerne nur mit Regenwasser aus den Regenfässern gießen, aber wenn es nicht regnet. Dann ist logischerweise auch kein Wasser in den Auffangbehältern.

  14. 14.

    Was ist mit den Golfanlagen? Was mit den strahlend grünen Rasengärten? Swimmingpools? Warum sollen Öko Gärten nicht mehr bewässert werden und endlos bewässerte Kartoffeln aus Ägypten im Discounter gekauft werden??? Da piepst doch irgendwo.

  15. 13.

    Hauptsache die Generation 80plus lässt endlich auch wassersparendes Gärtnern zu. Macht keinen Spaß jedes Mal abgemahnt zu werden weil der Rasen zu hoch ist, der Totholzhaufen das Bild verschandelt und ein Wildkräuterbeet als Wildwuchs gewertet wird. Die Vorstände von Kleingartenvereinen sollten entsprechend geschult werden, damit sie umdenken.

  16. 12.

    "Sie müssen reichlich Obst und Gemüse anbauen, ob sie wollen oder nicht. Das verlangt das Bundeskleingartengesetz. Ist diese Vorschrift noch sinnvoll?"
    Ja, weil man so ein wenig AUTARK bleiben kann bei den aktuellen Lebensmittelpreisen.

  17. 11.

    Man sollte hier bei Wasserknappheit das Gießen mit Frischwasser untersagen. Die Gärten müssen mit Regenwasser bewässert werden. Schließlich ist unser aller Trinkwasser viel zu kostbar dafür!

  18. 10.

    Das hört sich super und praktisch an, wenn man es in die Beet-Planung mit einbezieht! Kann man ja locker rollierend machen, und man trägt nicht alles zum Kompost (den man dann täglich - wöchentlich umgräbt) und dann wieder aufs Beet. Zumal wetterbedingt der Komposthaufen auch zu trocken wird zum Durchziehen, oft kippe ich Aquariumwasser da rein beim Wasserwechsel. Oder anderes stehendes Wasser. Gelacht habe ich über das Bentonit-Katzenstreu, dass Nachbarn zur Bodenverbesserung einsetzen ;-)

  19. 9.

    Vielleicht sollten die Tafeln mit den Vorständen von Kleingärten sprechen und nach Verfügbarkeiten von Obst und Gemüse nachfragen.
    Es gibt oftmals einen Überschuss an Produkten die zum wegwerfen einfach zu schade sind.
    Ist letztendlich alles nur eine Organisationsfrage.

  20. 8.

    Das ist totaler Quatsch! Die 1/3 Regelung beinhaltet auch Obst. Jeder Verband hat seine eigene Regel dazu. In Eberswalde wird sie mit Obst bebaute Fläche bis maximal 25 m² voll in der Drittelregelung berücksichtigt.

    Und ja, die Regelung zum Anbau von Gemüse ist zwingend und zeitgemäß; sonst ist es eben Naherholungsgebiet zu entsprechenden Preisen.
    Regenwasser sammeln, mulchen und Pflanzen nicht mit Wasser verwöhnen. Es gibt viele Wege, trotz Dürre eine reiche Ernte einzufahren.

  21. 7.

    Man darf auch nie den Gletscher-Ursprung unserer Landschaft vergessen - Sander, Urstromtäler, Endmoränen. Eher sowas, wo eh nix gut drauf wächst, Bereich Sandkasten... oder Geröllhalde, wahlweise. Hier bremste schon mal das warme Wetter das Eis aus. Dass Dünen hier nicht mehr wandern, ist auch eine neuere Erscheiunung. Überhaupt Dünen... Binnendünen. Das sagt es schon. Wenn dann regenarme Zeiten kommen, ist das Wort "Streusandbüchse" leider Programm. Wenn wir das, was sich die Natur selber bastelt (Primärwälder, Laubwälder) dann durch Kiefernholzplantagen auch noch stören, müssen wir uns nicht wundern, dass es trocken ist und bleibt. Das gilt nicht nur für Schrebergärten, sondern für die ganze Region. Der Schrebergarten ist ja nur eine Parzelle davon. Und Datschen-Besitzer dürfen auch etwas nachdenken und Natur beobachten, wenn es um Anbau geeigneter Gemüsesorten geht.

  22. 6.

    Wassermangel scheint nich überall angekommen zu sein. Denn bei mir gegenüber ist ein Grundstück, da läuft das Wasser fast Tag und Nacht. Damit der Rasen schön grün bleibt. Reden hilft da auch nicht, man wird denn nur beleidigt

  23. 5.

    Komposterde selber machen ist viel besser als gekaufte drauftun. Ich habe eine jährlich wechselnde Fruchtfolge und darin zwei Kompostbeete integriert, bei denen das Beet der Komposthaufen ist. Das baut das Mikrobiom des Bodens richtig gut auf und führt zu viel besser wasserspeicherfähigen Boden als der normale Sand unserer Region. Ich gebe jedoch immer auch etwas Bentonit und Urgesteinsmehl hinzu, das ist quellfähig. Mein Boden ist viel wasserspeicherfähiger als der meiner Nachbarn. Das Prinzip funktioniert! Die Frage ist nur, ob es ausreicht - irgendwann sind auch die Grenzen für diese Wirtschaftsweise überschritten. Wir werden es erleben.

  24. 4.

    Es ist total wichtig, dass die Drittelregelung NICHT gekippt wird! Das, was wir Kleingärtner jetzt tun müssen, ist nichts anders als Evoltion durch Ausprobieren und Weiterentwickeln! Ich bin seit 9 Jahren Kleingärtnerin und bin längst dabei, rumzuexperimentieren, wie ich Obst- und Gemüsebau unter den neuen Bedingungen erfolgreich umsetzen kann. Das ist doch für die Menschheit in Europa überlebenswichtig, dass sie herausfindet, wie wir unter neuen Bedingungen unser Essen anbauen können! Das bedeutet: Beschattung der Beete durch Wildkräuter - nicht jede Kulturpflanze braucht in jedem Wachstumsstadium ein cleanes Beet und Wildkräuter beschatten, durchwurzeln (wichtig fürs Myzel) und brechen Windeinwirkung: sprich sie unterstützen die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens. Kleinteilige Gestaltung des Gartens und ein Spiel aus Schatten und Sonne gewährleistet ein ausgeglichenes Mikroklima im Garten und trotzdem Anbaumöglichkeiten für sonnenliebende Pflanzen Zucchini zum Beispiel.

  25. 3.

    Die Vorschrift der 1/3 Nutzung gilt übrigens nur für Gemüse, nicht für Obst. Das ist im Grunde immer machbar, und wenn es eben " nur " Kartoffeln und Möhren sind. Leider gibt es eben viele Kleingärten, die keinen Brunnen haben, und das ist dann problematisch.

  26. 2.

    Ja, Feigen wachsen hier inzwischen gut. Auch tiefwurzelnde Salate sind genügsamer, wie Löwenzahn und andere Wildkräuter. Portulak wächst auf sandigen Böden sehr gut und wächst kräftig nach jedem Regen. Portulak ist eine leckere Alternative zu Gurken, kurz blanchieren und mit Olivenöl und oder Joghurt mit Knoblauch... mhh :)

  27. 1.

    Übrigens schreibt das Gesetz nicht vor, dass die angebauten Pflanzen auch Ertrag bringen müssen ;-) Und ja, ich habe meinen Garten vor ca 8 Jahren auf Prärie Garten umgestellt - selbst dafür ist es unterdessen zu trocken geworden :-( die hohen Laubbäume ringsum schützen an manchen Stellen vor Verbrennungen an den Blättern der Pflanzen, aber der Boden trocknet trotzdem aus, schon von dem häufigen Wind, der bei Sonnenschein dazu kommt. Komposterde ist das a und o, um aus Sahara-Sand in Brandenburg längerfristig wasserspeichernden Boden zu machen. Kann man auch auf kompostieranlagen kaufen, wenn's schnell gehen soll. Habe im Frühjahr vertretungsweise versucht, einen reinen Sand/Staub-Schrebergarten zu wässern - ging nicht, der Boden nahm gar nix auf! Wie imprägniert!

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