Nur wenige Anwohner betroffen - Weltkriegsbombe in Oranienburg muss gesprengt werden

Di 20.09.22 | 14:54 Uhr
Symbolbild: Kampfmittelräumdienst auf Einsatzfahrt (Quelle: IMAGO/Andreas Friedrichs)
IMAGO/Andreas Friedrichs
Audio: Antenne Brandenburg | 19.09.2022 | Christian Riedel | Bild: IMAGO/Andreas Friedrichs

In Oranienburg (Oberhavel) muss am Donnerstag (22. September) eine Weltkriegsbombe gesprengt werden. Die 250-kg-Bombe amerikanischer Bauart war am Sonntag im Wald östlich des Klinkerhafens entdeckt worden.

Weil die Bombe an einer morastigen Stelle liegt und sich in einem schlechten Zustand befindet, muss sie vor Ort gesprengt werden, wie die Stadt Oranienburg am Dienstag mitteilte. Für die Sprengung am Donnerstag wird morgens ab 9:45 Uhr ein Sperrkreis von 900 Metern rund um den Fundort eingerichtet. Der Sperrbereich kann voraussichtlich am Mittag wieder aufgehoben werden. Betroffen davon sind 23 Anwohner, ein Teil der Bundesstraße 273, ein Teil der Havel (inklusive Lehnitzschleuse) sowie einige Gewerbebetriebe.

Oranienburg nördlich von Berlin gilt wegen starker Bombardierung im Zweiten Weltkrieg als besonders belastet. Dort wurden bereits mehr als 200 Bomben gefunden und unschädlich gemacht.

Sendung: Antenne Brandenburg, 19.09.2022, 18:30 Uhr

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