Neue Regeln in Deutschland - Der Parkplatz der Zukunft soll größer werden

Do 19.01.23 | 06:23 Uhr | Von Kira Pieper
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Symbolbild: Parkplatz mit großen Parkbuchten für SUVs, auf einem Discounter-PP. (Quelle: imago images/H. Blossey)
Video: rbb24 Abendschau | 18.01.2023 | L. Thio | Bild: imago images/H. Blossey

Parkplätze sollen künftig breiter werden. Das empfiehlt ein zuständiges Fachgremium. Die Verkehrsplaner haben zwar einige Argumente, die dafür sprechen, andere Experten sagen aber: Das Problem der zu vielen Autos in Innenstädten wird das nicht lösen. Von Kira Pieper

  • Verkehrsexperten empfehlen für Parkplatz-Neubauten künftig eine Breite von 2,65 Meter, bislang hatte ein Wert von 2,50 Meter gegolten
  • Damit wollen sie dem Problem der immer breiter werdenden Autos begegnen
  • Kritiker sagen: Diese Herangehensweise werde nicht dafür sorgen, Innenstädte in Zukunft autofreier zu machen

Autos werden größer, schneller und breiter - was bedeutet das für die Verkehrsplanung? Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) rät in ihrem neuen Regelwerk, auch die Parkplätze zu vergrößern: Künftig wird für Parklücken nicht mehr die zuletzt geltende Breite von 2,50 Metern empfohlen, sondern 2,65 Meter.

Das bestätigt Petra Schäfer, Professorin für Verkehrsplanung an der Frankfurter University of Applied Sciences, auf rbb-Nachfrage. Schäfer wirkt an dem Entwurfsregelwerk für die FGSV mit, die Neuauflage soll noch in diesem Jahr erscheinen. Ihr Arbeitsausschuss blickt auf den ruhenden Verkehr, also auf alles, was mit Parken zu tun hat.

Neue Regel soll nur für Neubauten gelten

Größere Parkplätze für größere Autos - wie passt das zu den Themen Verkehrswende und das Bestreben beispielsweise des Berliner Senats, die Innenstädte möglichst autofreier zu machen? Gleich zu Beginn des Gesprächs stellt die Mobilitätsforscherin klar: Die Empfehlung ihres Teams beziehe sich ausdrücklich auf Neubauten, nicht auf bestehende Parkplätze. Im Straßenraum nehme das Parken ohnehin schon viel Platz weg, sagt sie. "Da lassen wir es bitte so, wie es ist. Aber für neue Parkplätze, Parkhäuser und Tiefgaragen sollte die Richtlinie angepasst werden, weil die Fahrzeuge nun mal größer werden."

Ihr sei klar, dass diese Empfehlung auf Kritik stoße. Sie und ihre Kollegen würden oft damit konfrontiert, sie würden dafür sorgen, dass sich Menschen mit ihren großen Autos wohlfühlten. Trotzdem verteidigt sie die 2,65 Meter breite Parklücke der Zukunft: "90 Prozent der Infrastruktur ist schon gebaut. Das heißt: Die großen Autos haben jetzt schon ein massives Problem. Und wenn wir uns jetzt vorstellen, es wird ein neues Parkhaus gebaut und es entspricht nicht den jetzigen Fahrzeugen, dann ist das Geld für das Parkhaus aus dem Fenster geworfen."

Es sei also besser, die großen Autos in die Zukunftspläne mit einzubeziehen. "Die Frage ist doch eher: Warum fahren die Menschen mit diesen riesigen Autos herum?", gibt Schäfer zu bedenken.

SUVs und Geländewagen sind besonders beliebt

Laut Kraftfahrtbundesamt nimmt die Zahl der zugelassenen Autos seit Jahren zu. Besonders beliebt sind SUVs und Geländewagen. In Berlin sind aktuell mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Die Anzahl steigt auch hier: Jährlich um drei bis vier Prozent.

In einer Studie mit dem Titel "Autos und Stadtraum" [tu.berlin] der Technischen Universität (TU) Berlin heißt es außerdem: Die Pkw seien seit 1950 immer länger geworden. Die maximale Länge betrage aktuell 6,80 Meter. Das seien 60 Prozent mehr als 1950. Auch die Breite der Fahrzeuge nehme seit 70 Jahren zu: Im Schnitt betrage diese mehr als 2,10 Meter mit Spiegel. Das sei eine Steigerung um fast 35 Prozent.

Problem wird schon länger diskutiert

Siegfried Brockmann, Leiter bei der Unfallforschung der Versicherer (UDV), ist das Problem ebenfalls bewusst: "Ich glaube, jeder hat sich schon mal darüber geärgert, dass ein Auto zwei Parkplätze belegt hat oder dass Fahrzeuge in die Fahrbahn hineinragen." Dies sei eine Folge davon, dass das Auto von heute nicht mehr in die Parklücke passe. Deswegen würden Experten das Problem auch schon länger diskutieren und man habe sich darauf geeinigt, dass man darauf reagieren müsse.

"Wir werden das Problem mit den großen und schweren Autos aber nicht anhand der Parkplatzfrage lösen", sagt er dem rbb. Solange der Verbraucher große, breite Autos fahren möchte, werde das Problem bestehen bleiben.

Umkämpfter Straßenraum

Wissenschaftler Oliver Schwedes hat zusammen mit seinem Kollegen Felix Huber an der oben genannten TU-Studie gearbeitet. In einer Pressemitteilung vom November schreibt Schwedes: "Es ist, als ob sich die deutsche Automobilindustrie der olympischen Idee verschrieben hätte – höher, schneller, weiter, im Fall der Autos – breiter. Nur ist es nicht das, was in der Stadt- und Verkehrsplanung gegenwärtig und künftig notwendig ist – nämlich kleine, leichte, sparsame und vor allem auch flächensparende Modelle zu bauen."

Das Gewohnheitsrecht 'freie Fahrt und freies Parken für freie Bürger' beschneide die Rechte Dritter, so Schwedes weiter. "Alle Nicht-Autofahrer sehen sich gezwungen, sich den städtischen Raum zurückerobern zu müssen. Das ist nicht sozial und nicht gerecht." Schwedes ergänzt: Diese Rückeroberung des städtischen Raums durch Nicht-Autofahrer werde von Autofahrenden als eine Art Enteignung erlebt.

Andreas Knie: Viele Autos, weil es viele Parkplätze gibt

Auch Andreas Knie, Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, sagt: Größere Parkplätze seien keine gute Idee für Innenstädte. Das Problem sei, es gebe zu viele Autos, weil es zu viele Möglichkeiten gebe, sie abzustellen.

"Im Moment ist Berlin ein Paradies für Autofahrende, und das muss man ändern." Die Idee, dass alle Menschen Auto fahren sollten, sei für die Städte schon lange nicht mehr leistbar. "Das heißt, wir müssen den Platz verknappen. Man muss den Menschen sagen, die Zahl der Parkplätze wird deutlich geringer werden und sie werden teurer. Und dann werden wir am Ende des Tages auch weniger Autos haben."

Verkehrsplanerin: Autos sollen in Parkhäuser fahren

Die Verkehrsplanungsexpertin Schäfer stellt sich die Stadt der Zukunft eigentlich auch anders vor, verrät sie zum Ende des rbb-Gesprächs. Künftig sei das Parken im Straßenraum massiv zu reduzieren, sagt sie. "Wer Auto fahren möchte, soll in die Parkhäuser fahren. Im Straßenraum brauchen wir den Platz für die anderen Verkehrsmittel. Das heißt, mein Stadtbild der Zukunft ist: Viel weniger Autoverkehr, viel weniger parken und Platz für die anderen umweltfreundlichen Verkehrsmittel."

Sendung: rbb24 Abendschau, 18.01.2023, 19:30 Uhr

Beitrag von Kira Pieper

163 Kommentare

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  1. 163.

    so ist es! da bin ich voll und ganz bei Ihnen. Mir geht das Verkehrskonzept des Berliner Senats leider auch nicht weit genug. Dies ist inkonsequent und einfach nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

  2. 162.

    Ein solches Gesamtkonzept vermisse ich aber weiterhin auf der politischen Agenda. Man verrennt sich in Kleingefechten.

  3. 161.

    Na Ihre Frage habe ich doch schon mehrfach beantwortet.
    Mittels regulatorischer Maßnahmen muss Eingriff in das Konsumverhalten genommen werden. In einer schon eng bebauten Stadt kann man eben nicht erwarten, mit einem überdimensioniertem Fahrzeug einen Parkplatz zu finden. Deshalb ist der hier im Artikel geforderte Weg der Anpassung von Regelwerken für Parkplatzgrößen absoluter Nonsens.
    Es kann nicht das Problem der Gesellschaft sein, wenn einzelne ihr Substitutionsprodukt nicht abstellen können.

  4. 160.

    Ich empfinde die SUV-Diskussion als eine Sackgasse und überhaupt nicht zielführend - schon weil diese Bezeichung gar nicht scharf definiert ist und auch gern mal nur als "Kampfbegriff" in der Diskussion benutzt wird; wenn, dann muß man unabhängig von der Fahrzeugklasse über konkrete Platzanforderungen diskutieren.

  5. 159.

    "richtigerweise die Bereitstellung und Nutzung öffentlichen Raums nach Verwendungszweck verändert wird." Ja, das ist legitim. Problem ist dabei, daß die Fahrzeuge nun mal da sind und irgendwohin müssen und sicher nicht genug Baulücken oder noch freie Flächen in den jeweiligen Straßen zur Verfügung sind, um die Fahrzeuge in Parkhäuser oder Tiefgaragen verschwinden zu lassen. Schon von der Optik wäre ich auch sofort dafür, daß der parkende Verkehr vom Straßenrand verschwindet - nur wohin in einer schon eng bebauten Stadt?

  6. 158.

    Da hier ja penibel drauf geachtet wird, den schlechten Ruf von SUVs zu retten:
    1. ja alle Autos werden breiter gebaut als früher, aber SUVs und Geländewagen liegen mittlerweile und je nach Quelle zw. 36 und 40 % bei den Neuzulassungen in D und sind daher ein Faktor. Das Dienstwagenprivileg ist hierbei ein großer Treiber.
    2. Die dicksten SUVS sind deutlich dicker als die von vielen hier als Vergl.-exemplar genannten, ebenfalls größer werdenden Mittelklassewagen -> Mercedes GLS: 5,21 m L x 1,96 m B; BMW X7: 5,18 m L x 2,00 m B.
    3. Höhe und Gewicht dieser Fahrzeuge sind relevant und ein Sicherheitsrisiko. Menschen IN diesen Fahrzeugen sind natrl sicher. Die phys. Auswirkungen von 2.2 t auf Menschen bei einem Unfall sind verheerender als 1.2 t. In Berlin leben ½ Mio Kinder und Heranwachsende und nicht nur Sie, die Erwachsenen. Zugeparkte Ecken durch Häuser auf 4 Rädern behindern (deren) Sichtachsen massiv.
    4. Breitere Parkpl. verschlimmern das Platzproblem in Berlin statt es zu lösen

  7. 157.

    Antwort auf Holgi
    Schade das Sie nicht geschrieben haben von Wo nach Wo?
    Nun dann hätte man es besser nachvollziehen können natürlich unter Einbezug der Uhrzeit.
    Aber ich denke wenn ich in der Bahn sitze kann ich schmökern in meinem Buch das ginge doch in einem Auto nicht.
    Oder an die Biertrinker im Auto undenkbar in der Bahn toleriert.

  8. 154.

    Ja, wieviele denn? Rechnen sie das mal bitte vor. Kleiner Tipp: kompakte SUV, die den Hauptanteil an SUV-Zulassungen darstellen, sind nicht breiter und länger als ein VW Golf. Die sind nur etwas höher. ;-)

  9. 153.

    "Sie verstehen den Zusammenhang gut."
    Danke ;-) gelernt ist gelernt.

    "Wenn Sie jetzt noch die Fahrzeughöhe in Bezug auf den Schwerpunkt so erklären können, dass man nicht unendlich flach und breit werden kann,..."
    Die Fahrzeughöhe hat nun mit dem Flächenbedarf, um den es hier bei immer breiter und länger werdenden Fahrzeugen geht, aber mal so gar nichts zu tun ;-) Dennoch zu Ihrer Erleuchtung. Der Schwerpunkt verlagert sich in richtung der Höhenachse eines Fahrzeugs nach oben, je Größe die Höhe des Fahrzeugs ist und je mehr Gewichtskraft in größeren Höhen über der Fahrbahn wirkt. Um Stabilität zu behalten, müssen höhere Fahrzeuge physikalisch bedingt eben auch länger und breiter sein. Eine Begrenzung von Länge und Breite ist durch die Höhe nicht gegeben. Man kann also unendlich lang und breit werden, wenn man dann noch mit einem so dimensionierten Fahrzeug zurecht kommt ;-)

  10. 152.

    Das sehe ich ganz anders. Die Nutzung des öffentlichen Raums wird eben maßgebend von den politischen Rahmenbedingungen bestimmt. Es war vielleicht über Jahrzehnte bequem und politisch gewollt, dass dem privaten Individualverkehr derartig viel Raum gegeben wurde. Inzwischen hat man glücklicherweise dazu gelernt und sich ein Stück weit von Lobbyarbeit unabhängig gemacht (auch wenn solche Experten wie hier von der FGSV nicht aufgeben wollen), was dazu führt, dass richtigerweise die Bereitstellung und Nutzung öffentlichen Raums nach Verwendungszweck verändert wird. Und den Blechbüchsen, die eh die meiste Zeit nur rumstehen, noch mehr wertvollen öffentlichen Raum zu überlassen nur weil die immer größer werden und die meisten Lenker nicht wirklich mit diesen umgehen können, ist eindeutig der falsche Weg.

  11. 151.

    Das sehe ich ganz anders. Die Nutzung des öffentlichen Raums wird eben maßgebend von den politischen Rahmenbedingungen bestimmt. Es war vielleicht über Jahrzehnte bequem und politisch gewollt, dass dem privaten Individualverkehr derartig viel Raum gegeben wurde. Inzwischen hat man glücklicherweise dazu gelernt und sich ein Stück weit von Lobbyarbeit unabhängig gemacht (auch wenn solche Experten wie hier von der FGSV nicht aufgeben wollen), was dazu führt, dass richtigerweise die Bereitstellung und Nutzung öffentlichen Raums nach Verwendungszweck verändert wird. Und den Blechbüchsen, die eh die meiste Zeit nur rumstehen, noch mehr wertvollen öffentlichen Raum zu überlassen nur weil die immer größer werden und die meisten Lenker nicht wirklich mit diesen umgehen können, ist eindeutig der falsche Weg.

  12. 150.

    Ja kann man so machen aber es bleibt nicht immer beim Schloss auswechseln wo nur ein Kreuzschraubenzieher gebraucht wird.
    Dabei bleibt es aber nicht Türen ,Zargen , Fenster wird kaum einer mit ein Lastenrad machen.

  13. 149.

    Parkplätze für kleine, leichte, sehr sparsame Autos wären ein Anreiz diese zu erwerben. Aber in Berlin möchte man alle Fahrzeuge reduzieren. Räumlich und zeitlich undifferenziert. Zwischen Kleinwagen und schweren Geländewagen wird nicht unterschieden. Auch wenn man ganz überwiegend nicht in der Innenstadt sondern außerhalb dieser fährt muss man irgendwo parken. Wer will anderen Menschen vorschreiben wie sie zu fahren und zu reisen haben? Erst sollte der Individualverkehr mit Verbrennungsmotoren wegen der Schadstoffe eingeschränkt werden. Wenn es danach ginge müsste ja für reine Elektrofahrzeuge überall freie Fahrt sein. Aber in Berlin will man offensichtlich die individuelle Mobilität grundsätzlich einschränken.

  14. 148.

    Es ist schlimm was hier untereinander passiert. Ich bin Auto, Radfahrer und Fußgänger. Hier vergessen das es Leute gibt die nicht mehr Rad fahren können? Ich gehöre nun auch dazu. Mit der Bahn einkaufen für eine Woche nicht möglich. Kinder stehen nicht mehr auf und die meisten Erwachsenen auch nicht (mußte zur Behandlung mit Krücken). Ausländer schon garnicht. Wenn ich zum Arzt will, muß ich 1x umsteigen und brauche 50 min., mit dem Auto 15 min. Noch 1 Frage?

  15. 147.

    Konservative Wahlkämpfer unterwegs? Wer der Meinung ist mit dem Stadt- Panzer fahren zu müssen, hat weder ein Recht noch einen Anspruch auf einen Parkplatz. Wie viele Parkplätze gäbe es mehr ohne diese 'modischen" Traktoren? Braucht es Prämien für Erwachsene die ein 'vernüftiges" Auto fahren?

  16. 146.

    Na sehen Sie, geht doch. Deshalb führt die Diskussion über öffentlichen Raum auch zu nichts. Er ist da und wird benutzt.
    Von wem auch immer. LG

  17. 145.

    Die Studie aus Dresden macht hier regelmäßig die Runde, weiß aber augenscheinliche Mängel auf. Zum einen werden diverse staatliche Einnahmen nicht berücksichtig. Gänzlich ausgeblendet werden z.B. die Einkommenssteuern, die die Mitarbeiter, die rund ums Auto tätig sind, zahlen. Zum anderen werden den betriebswirtschaftlichen Einnahmen aus ausgewählten Steuern volkswirtschaftliche Kosten gegenüber gestellt.

  18. 143.

    Die Rechnung ist zu kurz gseprungen. Welche Wertschöpfung wird durch den Pkw- und Lkw-Verkehr erzeugt und wieviele Steuern werden aus dieser Wertschöpfung abgeführt muß noch in die Rechnung.

  19. 142.

    Es wird beklagt, daß es zuviel Autos gibt, welche Alternativen gibt es denn?
    Für meinen Weg in den Feierabend brauche ich heute aktuell bereits eine Stunde und 20 Minuten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ich werde noch ca. 20 Minuten brauchen.Am Dienstag benötigte ich für die gleiche Strecke mit dem PKW 55 Minuten!
    Wenn nicht schnellstmöglich bei den öffentlichen Verkehrsmitteln nachgebessert wird, können sie kaum als Alternative betrachtet werden.

  20. 141.

    Guten Tag,
    vielen Dank für Ihre Nachricht und die damit verbundenen Fragen, die wir gerne beantworten: Die im Text beschriebene Empfehlung bezieht sich ausschließlich auf Parkplätze. Und hier auch nur auf Parkplatzneubauten und nicht auf bereits bestehende Parktplätze.
    Herzliche Grüße aus der rbb|24-Redaktion

  21. 140.

    Sie verstehen den Zusammenhang gut. Wenn Sie jetzt noch die Fahrzeughöhe in Bezug auf den Schwerpunkt so erklären können, dass man nicht unendlich flach und breit werden kann, ist der Physik genüge getan ;-)
    Es sei denn, alle wollen vorne sitzen.

  22. 139.

    Zitat: "Die Mehrheit der Berliner Haushalte haben Zugriff auf mindestens einen PKW."

    Diese "Rechnung" hätte ich gerne mal aufgedröselt. Denn bei ~1,24 Mio. PKW und ~ 2 Mio. Haushalten in Berlin, wobei nicht alle dieser PKW auf Privathaushalte zugelassen sind, kommt das m. E. nicht hin, ne Alfred.

  23. 138.

    Das Autofahren ist wohl kaum der teure Teil des Handwerkereinsatzes. Viele Dinge gehen übrigens auch ohne Auto: https://www.handwerk-magazin.de/lastenrad-einsatz-im-handwerk-ohne-fuehrerschein-voll-bepackt-und-schnell-am-ziel-278177/

  24. 137.

    Zitat: "Alles läuft auf die Kern-Frage drauf hinaus: Wer zahlt STEUERN? Radfahrer? Nein! Auto-Fahrer? Ja! Somit ist die Frage schon geklärt!"

    Das Thema hier ist ein ganz anderes. Aber da viele, so wie Sie, meinen, sich auf Radler einschießen zu müssen, weise gerne nochmal auf den rbb24 Artikel zum Thema hin, da Sie den Beitrag # 8 wohl 'überlesen' haben: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

    Dort ist u. a. zu lesen: "Laut einer Erhebung der TU Dresden standen 50 Milliarden Euro Steuereinnahmen aus KfZ-, Mineralöl- und Mehrwertsteuer 90 Milliarden Euro von Autoverkehr verursachten Kosten gegenüber [tud.qucosa.de]." Also die Frage wäre schon mal geklärt, Micky38.

  25. 136.

    Antwort auf Radfahrerin
    Ich fahre auch Rad aber dafür musste ich bisher keine Steuern bezahlen?

  26. 135.
    Antwort auf [Pepe] vom 19.01.2023 um 12:51

    Antwort auf Pepe
    Also ich zahle keine Steuer fürs Radfahren!
    Ich empfinde es als ungerecht.
    Ich würde mich gerne an den Kosten für Fahrradwege usw. beteiligen.
    Ausserdem Kennzeichen.

  27. 134.

    Die Studie aus Dresden macht hier regelmäßig seit Jahren die Runde, weiß aber augenscheinliche Mängel auf. Zum einen werden diverse staatliche Einnahmen nicht berücksichtig. Gänzlich ausgeblendet werden z.B. die Einkommenssteuern, die die Mitarbeiter, die rund ums Auto tätig sind, zahlen oder auch Gewerbesteuern, die die Firmen zahlen. Zum anderen werden den betriebswirtschaftlichen Einnahmen aus ausgewählten Steuern volkswirtschaftliche Kosten gegenüber gestellt.

  28. 133.

    "Physikalisch gilt: Länge läuft... "
    Das stimmt fast. Radstand gibt Längsstabilität ;-) Radstand und Fahrzeuglänge können korrelieren, müssen aber nicht.

    "So gesehen haben schmale Autos fahrdynamische Vorteile."
    das ist leider so nicht richtig. Spurbreite ist hier die relevante Kennzahl. Je größer die Spurbreite um so besser die Querdynamik. Auf die Längsdynamik hat die Fahrzeugbreite nur indirekt über den Luftwiderstand eher geringfügigen Einfluss.

    "Oder aber die Breiten müssen richtig länger werden"
    Das trifft es ganz gut. Das Verhältnis Radstand zu Spurbreite entscheidet über die Gesamtdynamik eines KFZ entscheidend mit.

  29. 132.

    Keine Sorge, ich möchte Ihnen keine Unterstellung andichten. Ich finde es gut und wichtig, sachlich aus verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.
    Natürlich ist der Wechsel vom Individualverkehr zum Öffentlichen Verkehr kein Schalter, den man irgendwann umlegt und dann gilt plötzlich nur noch das Eine. Es ist bereits heute ein Wandlungsprozess und gerade in Berlin entscheiden sich immer mehr gegen die Anschaffung eines eigenen Autos, weil für sie die Rahmenbedingungen bereits heute passen. Nur verschläft es der Senat, diesen Wandel kraftvoll voranzutreiben und versteift sich rein auf das Drangsalieren von Autos und die Ausrufung des Radverkehrs. Diese Strategie ist aber bereits an ihre Grenzen gestoßen, weil dieser Umstieg für Viele nicht realistisch ist und auch der vollständige Verzicht auf den PKW für viele nicht gewollt. Gründe gibt es viele dafür und dagegen. Am Ende ist allen schon viel geholfen, wenn weniger individuell mit dem PKW gefahren wird.

  30. 131.

    Weil sie, diese Frage, keinerlei Relevanz für die Diskussion hat und Ihrerseits doch eh nur als Ablenkung im destruktiven Sinne einer Verhinderung einer sachbezogenen Diskussion eingebracht wurde.

    Um diese Frage dennoch umfassend zu beantworten: Das kommt darauf an ;-) (feinstes Juristendeutsch, wa?)
    Die Spannweite reicht von "jeder qm" bis "kein qm". Öffentlicher Raum ist Gemeinschaftseigentum! Über das "zustehen" entscheidet nicht die Zahl der Individuen, sondern der Verwendungszweck.

  31. 130.

    Ihr Empfinden täuscht Sie etwas. Das Fahren 1.Klasse ist beliebt.
    Um spaßig zu bleiben: Physikalisch gilt: Länge läuft... So gesehen haben schmale Autos fahrdynamische Vorteile. Und jetzt wird's richtig Böse: Oder aber die Breiten müssen richtig länger werden ;-)

  32. 129.

    Ich kann es nur befürworten das viele selbständige alles was in den s-bahn ring fällt gar nicht mehr annehmen an Aufträgen.
    Es fängt bei den Parkplätzen an, es gibt keine und wenn dort welche sind, sind die extrem Teuer für 8h parken.
    Bei den Leuten die es befürworten sollten auch die Handwerkskosten 5x so hoch sein.

  33. 128.

    Danke für das lesen und die ausführliche Beschreibung Ihrer Fahrzeuge. Sie schrieben viel und emotional aber die satirische Frage: WIEVIEL m² öffentlicher Raum steht jedem zu, wurde von Ihnen in keiner Art und Weise berücksichtigt.
    MfG

  34. 127.

    Und dann? Innenstädte werden zu Wohnviertel und es bewegt sich keiner mehr in die Innenstadt.
    Wieviel Platz gibt es in den Straßen der Städte, Es wäre viel mehr, wenn die nicht die kleinsten Flecke zu versiegeln würden.
    Da ist die obrigkeit selbst schuld. Man siehe sich den Wahnsinn nur in Mitte an, da gibt es ja kaum noch Luft zum Atmen so unüberlegt wurde da alles zu gepflastert.

  35. 126.

    Autos werden breiter? Nein, wurden deutlich breiter gemacht, obwohl der Platz nicht da ist. Selbst auf Autzügen passen die verfetteten Luxus-Blechklumpen (die ohnehin vollkommen Ressourcen-ineffizient sind) seit einiger Zeit nicht mehr. Selbst die BSR muss Müllwagen 10 cm schmaler kaufen, damit die überhaupt noch in zugeparkte bzw zu enge Straßen passen, wo dies früher ohne weiteres möglich war.
    Wer sich eine zu breite Kalesche holt, muss sich dann eben mit der StVO auseinandersetzen, wo es eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die Kiste neben bzw auf die Begrenzungslinien zu stellen (so dass andere KFZ-Fahrer:innen nicht mehr ins Auto kommen).Übrigens galt der Vorschlag auf breitere Stellflächen wohl nur für Parkhäuser.Zitat aus dem Artikel: "Unsere Empfehlung, die Stellplätze auf 2,15 Meter zu verbreitern, gilt für Parkhäuser und Tiefgaragen! Am Straßenrand sollten Parkplätze weiterhin auf zwei Meter begrenzt werden." sagt die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen

  36. 124.

    Die Einnahmenpositionen, die Planungen dazu, die jährlichen Teuerungen sprechen im Senatshaushalt die Sprache, dass das "Autofahrerschröpfen" so wichtig ist, dass immer neue Überlegungen entstehen, die das "Verkaufen" von Nichts, ohne Gegenleistung also, keine Phantasiegrenzen kennt.
    Und nun stellen Sie sich vor, das alles fällt weg. Ich hoffe Sie sind kein Radfahrer, Hundebesitzer oder sonst ein erkennbarer Besitzender, wenn Sie verstehen was ich meine?

  37. 123.

    Ich hab' mir zwar nicht alles hier durchgelesen, aber schmalere Autos wären auch nicht schlecht. Wenn mich mein Empfinden nicht täuscht, hat sich der nutzbare Innenraum im Verhältnis zum äußeren Erscheinungsbild nur marginal vergrößert. Mehr Schein als Sein.

  38. 122.

    Steffen, Vielen Dank für die Anregung! Auch wenn ich nicht weiß, welche Studie Sie meinen. Ich geh da jedenfalls mal in den Faktencheck und reflektiere Ihr Feedback.

  39. 121.

    Die Mehrheit der Berliner Haushalte haben Zugriff auf mindestens einen PKW. Und wer die Ringbahnblase verlassen will, greift ähnlich häufig zum PKW wie Groß-Berliner umgekehrt.

  40. 120.

    Also besser einen kleinen Zweitwagen zum Pendeln und ein größeres Auto für die Familienausflüge?

  41. 118.
    Antwort auf [Mario] vom 19.01.2023 um 12:39

    Okay, Ihre Maßgabe für (Doppel)Moral ist also Konsequenz. Dann nehme ich den Argumentationsstrang mal auf und schlage (wie auch viele Verkehrsforschende) vor, ganz konsequent von der Doktrin "Benutzen=besitzen" abzurücken. Autos, die nicht 23 h 15 min am Tag rumstehen (dies ist der tatsächliche Durchschnittswert Berliner Stehzeuge), wie zB jene für den Wirtschaftsverkehr, für das Amtswesen, für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr, Ver- und Entsorgung, Polizei sind hiervon selbstverständlich ausgenommen. Ebenso wie Taxiunternehmen. Von all diesen Fahrzeugen und ihren Diensten haben alle etwas. Wenn private Autos geteilt werden (car sharing), reduziert sich auch automatisch die Anzahl der Fahrzeuge in dieser Stadt. Ausnahmen hiervon kann es natrl immer geben und sollen auch sein. Betrachten Sie das Thema nun also als entdoppelmoralisiert ;)

  42. 117.

    Ein SUV wie der T-Toc ist 1,82m breit, ein Passat 1,85m. Und nun?

  43. 116.

    Solange als Argument angeführt wird, dass Autofahrer doch alles über ihre Steuern bezahlen und daraus Ansprüche ableiten, sollte man klarstellen, dass dem nicht so ist.

    Dieses als "infantil" zu bezeichnen ist nicht angemessen.

  44. 115.

    "Ich verstehe nicht..." das ist das Problem. Kein Verständnis für das Gegenüber und schon kommen solche spaltenden Forderungen wie "alle Autos verbieten" aus dem Munde von einigen Radikalinskis.

    Für wen fahren eigentlich die ganzen Lebensmittellieferdienste? Für die 4-5 köpfige Familie mit Kombi, die einmal in der Woche zu Rewe fährt? Oder für die mit ihren Single Speed Tretern ohne Lastenrad?

  45. 114.

    Darum ging es in meiner Kritik ja auch gar nicht. Fakt ist, dass vor allem die Fahrzeugbreite über alle Fahrzeugklassen in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen hat. Ein Teil ist gewollt sicherheitstechnisch bedingt, ein Teil ist unnötiger Luxus für den Innenraum. Es ist aber unlauter, diese Diskussion ständig nur über SUV führen zu wollen, denn es betrifft Kleinwagen genau so. Der Fiat 500, der New Beatle oder der neue Mini sind beste Beispiele dafür und halten in Länge und Breite mit so manchem SUV locker mit. Der überwiegende Teil der SUV hat nämlich durchaus für heutige Verhältnisse kompakte Außenmaße. Man muss bzw. kann die Diskussion nicht über SUV vs. kein SUV führen sondern darüber, wie viel Platz ein Fahrzeug überhaupt in Anspruch nehmen muss und darf, unabhängig von der Fahrzeugklasse. Ab wann wird es einfach unvernünftig? Es ist, wie alles im Leben, immer ein Kompromiss.

  46. 113.

    Nun, als kindlich-naiv und weltfremd würde ich eher Ihre Interpretation, man müsse alles monetär aufrechnen, sehen. Dies hab ich nämlich nirgends geschrieben ;-)
    aber ja, ich bin bereit die tatsächlichen Kosten meines Lebens inkl. meiner Transportbedürfnisse zu tragen. Ebenso die Verantwortung dafür. Sollten Sie auch mal versuchen.

    und versuchen Sie doch bitte mit Ihrem kindlichen Gedankengängen mal den Unterschied zwischen privat veranlasster KFz-Nutzung auf gemeinschaftlichem Eigentum und der Bereitstellung und dem Betrieb einer öffentlichen Infrastruktur zu erkennen. Merken Sie was? Schon allein die Tatsache, dass das eine Ihrem Privatvergnügen dient, das andere jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe für jeden Bewohner und Gast darstellt, sollte Sie aufhorchen lassen. Sollte! ;-)

  47. 112.

    auch hier nochmal die Empfehlung den unten erwähnten Artikel zu lesen:

    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

    oder falls Ihnene das zu viel Text und Zahlen ist, hier die Key Message:
    "Laut einer Erhebung der TU Dresden standen 50 Milliarden Euro Steuereinnahmen aus KfZ-, Mineralöl- und Mehrwertsteuer 90 Milliarden Euro von Autoverkehr verursachten Kosten gegenüber" -> heißt die restlichen Steuerzahler stehen für ca. 40 Milliarden Euro Kosten ein, welche nicht über die KfZ- oder andere Steuern erhoben werden.

    beim Fahrradfahren ergibt sich sogar ein Gesellschaftlicher Nutzen pro gefahrenen KM.

  48. 111.

    Verzicht auf eine Auto und dann ein Taxi benutzen ist keine Doppelmoral. Meine Güte, sie werfen hier mit Begriffen umher, die sie selber nicht mal richtig verstehen. Statt ein Taxi kann er auch ein Carsharing-Auto nehmen, wäre auch keine Doppelmoral.

  49. 110.

    "SUV sind merklich breiter als Kangoos, Espaces oder Limousinen." Sagt wer?
    "Die Höhe (der Motorhaube) bei SUVs ist zwar auch ein Problem, aber ein anderes, nämlich für die Verkehrssicherheit" Ist so ebenfalls nicht korrekt. Für Fußgänger ist die höhere Motorhaube sogar mit mehr Sicherheit verbunden, weil sie durch den höheren Kipppunkt auf die weichere Motorhaube prallen und nicht direkt auf die harte Windschutzscheibe. Pauschale Aussagen sind nie korrekt, es kommt immer auf die Situation des Verkehrsunfalls an.
    Dass Autos heute wesentlich breiter sind, hat zudem zwei Ursachen. Zum einen ist es tatsächlich der höhere Komfort mit mehr Innenraumbreite. Zum anderen ist es aber auch die vorgeschriebene Seitenaufprallsicherheit, die wesentlich breitere Aufbauten im Seitenbereich erfordert. Ich bin selbst ein Gegner von immer breiteren Fahrzeugen, aber die gesetzlich festgelegte Parkplatzbreite hat das erforderliche Mehr aufgrund der Sicherheitsvorschriften nie berücksichtigt.

  50. 109.

    "totales Autofahrverbit" Können sie gar nicht lesen? Keiner hat sowas behauptet.

  51. 108.

    Auch Sie sollten nochmal den von RBB24 bereitgestellten Artikel lesen:
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

    dann würde Ihre Antwort richtigerweise heißen:
    Alles läuft auf die Kern-Frage drauf hinaus: Wer zahlt STEUERN? Auto-Fahrer? NEIN!
    Somit ist die Frage schon geklärt! PKWs müssen höher besteuert werden!

    übrigens danke @RBB24 für den interessanten und konstruktiven Kommentar nebst Beitrag.

  52. 107.

    Dann sind sie sicher auch bereit die tatsächlichen Kosten des ÖPNV zu tragen. Denn die sind auch nicht mit einem
    49€-Ticket abgegolten.

    Ein ziemlich infantiles und weltfremdes Argument von ihnen, dass man im Leben alles monetär aufrechnen muss.

  53. 106.

    Trotz vorhandener Tiefgarage unter fast allen Häusern in meiner Straße und Hofparkplätzen ist die Straße auf beiden Seiten jederzeit zugeparkt, und nicht von Auswärtigen. Tiefgaragenplätze kosten Miete, die sparen sich die Leute.

  54. 105.

    Ich kenne aber keine scharfe Definition von SUV, das bräuchten Sie dann aber. Außerdem sind nicht nur typische SUVs breiter, sondern auch die gehobene und Oberklasse der normalen PkWs. Einen Breitenbeschränkung wäre also für die Einfahrt in die vorgeschlagenen Bereiche dann sinnvoller. Aber dann bräuchten Sie viele Ausnahmen für andere weiterhin wichtige Fahrzeuge, welche trotzdem in diese Bereiche müssen.

  55. 104.

    Es geht um die Hardliner welche eine Autofreie Stadt wünschen, dass ist nicht mehr liberal.

  56. 103.

    Sie unterschlagen die Energiesteuern, Mehrwertsteuer sogar auf diese Steuer, Versicherungssteuer und eine Vielzahl an Beschäftigten rund ums Auto. Radfahrer zahlen dabei mit Sicherheit nur die Mehrwertsteuer, der Rest richtet sich nach deren persönlichen Verhältnissen. In der Fahrradindustrie der Bundesrepublik gehört man mit 150 Mitarbeitern schon zu den Branschengrößen.

  57. 102.

    Das mit den urbanen Mythen sollten Sie sich aber auch mal selbst zu Herzen nehmen!
    Fakt ist, die Steuern, die ein Fahrradfahrer derzeit bezahlt, zahlt ein Autofahrer auch bereits. Bei ihm kommen aber noch deutlich höhere Steuern oben drauf: eine vielfach höhere Mehrwertsteuer, Kraftfahrzeugsteuern und vor allem Energiesteuern. Diese Steuereinnahmen übersteigen die Ausgaben für den Kraftverkehr bereits deutlich, wobei nur ein geringer Teil der Ausgaben für den Straßenverkehr dem privaten Kfz-Bereich zugerechnet werden kann. In der angeblichen Studie passiert aber genau das und das ist schlicht unseriös und unwissenschaftlich. Der absolut überwiegende Teil der Infrastruktur muss nicht für den PKW-Verkehr sondern für die Versorgung errichtet und unterhalten werden. Diese Kosten entstehen damit ohnehin und sind nicht reduzierbar. Der kleine Rest fällt gar nicht ins Gewicht. Diese Kostendiskussion dient einzig und allein dem Aufbau von Fronten und bringt die Diskussion kein Stück weiter.

  58. 101.

    Dem Zitat des Andreas Knie basiert auf einer Ideologie - die da heißt: Autos werden nur aus Jux und Dallerei benutzt und sind verzichtbar!

  59. 100.

    Das ist die Kapitulation der Gesellschaft vor einer grundlegend falschen Entwicklung. Der individuelle Wunsch nach der Benutzung großer Autos bestimmt den gemeinschaftlichen Flächenverbrauch im öffentlichen Raum. Nicht nur, dass Kfz die meiste Zeit ungenutzt herumstehen, nein, nun wird ihnen dafür sogar noch mehr Platz eingeräumt.

  60. 99.

    Komisch. Da muss das Finanzamt irgendwas falsch machen.
    Ich bin Radfahrerin und habe noch nie ein Auto besessen, und trotzdem zahle ich reichlich Steuern. Und bevor das Argument auch noch kommt, ich habe auch eine Haftpflichtversicherung.

  61. 98.

    "Das Gewohnheitsrecht 'freie Fahrt und freies Parken für freie Bürger' beschneide die Rechte Dritter, so Schwedes weiter. "Alle Nicht-Autofahrer sehen sich gezwungen, sich den städtischen Raum zurückerobern zu müssen. " Das wird ein Zirkelschluß und führt nirgendwo hin. Wenn sich die Nicht-Autofahrer den Raum zurückerobern, sind nämlich die Autofahrer die Dritten, deren Rechte beschnitten werden und das Argument mit den beschnittenen Rechten Dritter beginnt sich nur noch im Kreis zu drehen.

  62. 97.
    Antwort auf [Knut] vom 19.01.2023 um 11:15

    Die Nomenklatura hätte gerne Verhältnisse wie damals, als nur wenige Autos unterwegs gewesen sind und man mit den Dienstwagen schnell in der Stadt voran gekommen ist.

  63. 96.

    "Wer Auto fahren möchte, soll in die Parkhäuser fahren. Im Straßenraum brauchen wir den Platz für die anderen Verkehrsmittel." Das wäre im Prinzip eine Lösung. Wieviel Platz gibt es in den Straßen der Städte, um die jeweils notwendigen Parkhäuser auch zu bauen bzw. welche Baulücken müßte man dafür durch Abriß anderer Gebäude schaffen?

  64. 95.

    Der von Ihn angeführte Verein "Changing Cities" hatte sich allerdings auch nicht mit Ruhm bekleckert, als er vor einiger Zeit vorschlug, die U-Bahn in den Wartungspause für Gütertransporte zu nutzen, um so die Geschäfte in der Innenstadt beliefern zu können.

  65. 94.

    Stimmt, dieses Beispiel ist tatsächlich keine Doppelmoral sondern eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative. Selbst gelegentliche Taxikosten sind oftmals in Summe billiger, als selbst ein Auto zu unterhalten, das bei ständiger Kurzstreckennutzung dann auch noch schneller verschleißt und mehr Abgase ausstößt.
    In Summe ist aber trotzdem ein großer Teil der Diskussion scheinheilig, weil meist nur die Anderen etwas beitragen sollen und man selbst ja gefühlt absolut unwiderlegbare Gründe für den Betrieb eines eigenen Autos hat. Oder aber die Moral derart überhöht und den absoluten Umweltengel vorspielt, während man in Wahrheit bei Bedarf sehr wohl auf die Annehmlichkeiten der individuellen Fortbewegung zurückgreift, die man Anderen absprechen will.
    Es braucht in der ganzen Diskussion aber kein Schwarz-Weiß-Denken, denn die Ansprüche sind es auch nicht. Wenn jeder Kraftfahrer jedes Mal die KFZ-Nutzung überdenkt, ist Allen viel mehr geholfen.

  66. 93.

    Ich bin anderer Meinung als "Holger"s Denkmodel:
    "Ich" baue Autos die "Ich" will und verkaufen kann;
    Anreize statt Bestrafung (in welcher Form auch immer);
    "Reisen" erster Klasse macht man nicht um eher anzukommen;
    Selbstbelohnung läuft immer, trotz Neid und Missgunst;
    Diversität im Verkehr ist nicht nur da sinnvoll;

  67. 92.

    Wurde schon das böse SUV erwähnt und ganz dolle viel bezahlen?

    Wenn ja, dann wurde alles gesagt, Diskussion kann geschlossen werden! :-D

  68. 91.

    Dann gucken Sie sich an einem normalen Wochentag mal um: In den meisten PKWs sitzt genau eine Person, die am Steuer. Am Wochenende mag das anders sein.

  69. 90.

    EinVergleich mit anderen Ländern wäre schön. Wie sieht es mit der Parkplatzbreite woanders aus (EU, USA)?

  70. 89.

    Tja da haben wir es wieder, wenn die zuverlässigkeit gegeben wäre mit den Öffis würden es auch viel mehr Leute nutzen.
    Die sollten auch mal lieber erst den öffentlichen Nahverkehr hinbekommen als stets und ständig irgendwas zu suchen gegen die Autofahrer.

  71. 88.

    Das wird an vielen Orten dann einfach zu weniger Parkplätzen führen, da insgesamt ja nicht mehr Platz wird. Das finde ich nicht Zielführend bei den oft jetzt schon vorhandenen Parkplatzproblemen (vorallem in Städten).

  72. 87.

    "Nicht SUV sondern Fahrräder gilt es aus den Innenstädten zu verbannen. Die behindern dort bloß den Verkehr und stellen eine erhebliche Gefahr dar.

    Genau. Und Fussgänger genauso. Ampeln abschaffen, tückisch übersehbare Fussgänger sollen nur noch in Tunneln unter den Straßen laufen, gemeingefährliche Fahrräder werden überhaupt generell verboten. Und dann hätt ich noch gerne schöne Denkmäler von SUVs (je größer desto besser) in der Mitte von jedem Kreisverkehr.
    Das wird schön....

  73. 86.

    sorry dass ich mich jetzt selbst zitiere :D aber da muss besitzen stehen im ersten Halbsatz, nicht benutzen. Gracias.

  74. 85.

    Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Die Infrastruktur dafür muss vorhanden sein. Gleichwohl - und ohne Ihnen dies persönlich unterstellen zu wollen - wird das oftmals an eine Wenn-Dann-Bedingung geknüpft: erst die Infrastruktur, dann die Reduktion des Autoverkehrs. Demnach könnte man dann im Jahr 2040 mal so langsam anfangen. Man kann beides auch parallel machen.

  75. 84.
    Antwort auf [Knut] vom 19.01.2023 um 11:15

    und dit is och jenau richtich so

  76. 83.

    In Berlin begann man in den 90ern die Straßenbahn wieder in den Westteil der Stadt zu bringen. Da die Bevölkerung zunächst geschrumpft ist, hat man zwar einige Vorleistungen erstellt, aber noch keine Bahnen fahren lassen. Später wurden dann wieder Maßnahmen wie die aktuell im Bau befindliche Tram zum U Turmstraße aufgegriffen. Leider erschöpfte sich der Elan für eine Verkehrswende unter Günther wie unter Jarasch dann im Weiteren aber auf Symbolpolitik wie die Friedrichstraße als illegaler Radschnellweg.

  77. 82.

    Nein, wir haben kein Auto mehr. Ich denke man sollte in Berlin Autoparkplätze beseitigen und zugunsten derer geschützter Fahradabstellmöglichkeiten schaffen.

  78. 80.

    Ich denke, ein sportlicher Wettbewerb um weniger Platzverbrauch entspricht nicht der menschlichen Natur, sondern stammt eher aus Li-La-Lummerland. Der Mensch "gönnt" sich Platz und Luxus, wo er nur kann auf Kosten anderer Menschen und Spezies. Vergünstigungen für die einen bringen automatisch Verteuerungen für die anderen mit sich.
    Wenn man einfach mal die tatsächlichen Kosten und Folgekosten für die Nutzung von "Dicken" oder "Dünnen" oder nichts davon, umlegen und die stille Quersubventionierung einstellen würde, kämen viele Menschen dahinter, dass Autos in der Stadt mal grundsätzlich Kacke sind ;-)

  79. 79.

    Es geht hier um Breite, nicht um Höhe. SUV sind merklich breiter als Kangoos, Espaces oder Limousinen.
    Die Höhe (der Motorhaube) bei SUVs ist zwar auch ein Problem, aber ein anderes, nämlich für die Verkehrssicherheit

  80. 78.

    Richtig, genau wie vegan. Nur dass das oft nicht intendiert ist und die Debatte um die korrekte Wortwahl Nebelkerzencharakter hat.
    Fernab der Begrifflichkeit bleibt ein fettes Auto ein fettes Auto. Und dass es derer ein vielfaches mehr gibt als anno 2005 wollen Sie ja hoffentlich nicht in Abrede stellen. Das Problem bleibt bestehen und es wird größer, während öffentlicher Raum kleiner (= weniger verfügbar für alle) wird.

  81. 77.

    @ Schmeling, wir sind noch da. Und zwar nicht nur(!) des Klimas wegen sondern auch wegen der Gesundheit. Und natürlich auch für Sie. Sie müssten sich ja sonst im Straßenverkehr andere Feindbilder suchen. Womöglich noch andere Autofahrer.

  82. 76.

    Wo bleibt eigentlich ein Tesla „Model XS“ ? … Made nearby Berlin für (zum Beispiel) Berlin … Aber jedenfalls sind die Autobauer sicher gut beraten damit, die Dimensionen ihrer schönen und guten (Mittelklasse-)Fahrzeuge wieder etwas „einzufangen“.

  83. 75.

    Parks und Erholungsanlagen haben mit Verkehrsflächen aber mal gar nichts zu tun.
    Ihr "Mimimi" zeigt eher den veralteten und zu recht immer mehr zurückgedrängten Anspruch der Autofahrer auf den weitaus größten Teil öffentlicher und privater Verkehrsflächen, um die es hier geht! Unterschied erkannt?

    ich bin selbst leidenschaftlicher Autofahrer. In meinem Zwei-Personen-Haushalt stehen ökologisch bedenkliche drei Fahrzeuge deutscher Premiumhersteller, ein Verbrenner-Spaßmobil (gönne ich mir), ein Verbrenner-Arbeitstier (brauchen wir) und ein vollelektrisches Kostenminimierungsmobil. Und ich bin der Meinung, dass motorisierter Individualverkehr im städtischen Raum weitestgehend zu reduzieren ist und der, der nicht vermeidbar ist, muss die tatsächlichen Kosten für Flächennutzung und -bereitstellung, Umweltbeeinträchtigung inkl. Folgekosten etc. tragen.
    Deshalb fahre ich in die Stadt mit ÖPNV, Rad oder eben elektrisch.

  84. 74.

    Wie wäre es mit kleineren Wohnungen, so wie früher, da waren für "Otto Normalverbraucher" mit seiner 4 köpfige Familie 65qm2 ausreichend.

    Ein Auto ist ein Transportmittel, und eine Wohnung ist ein Dach über dem Kopf.

  85. 73.

    Sie: "Alles läuft auf die Kern-Frage drauf hinaus: Wer zahlt STEUERN? Radfahrer? Nein! Auto-Fahrer? Ja!
    Somit ist die Frage schon geklärt!"
    -> falsch, und hören Sie auf, urbane Mythen zu verbreiten. Jeder Radfahrende zahlt ebenfalls Steuern. Die Kosten, die ANDEREN durch das Radfahren entstehen tendieren gegen Null, während die Kosten des Autofahrens für die Allgmeinheit die entrichteten KfZ-Steuern um ein Vielfaches übertreffen.

  86. 72.

    "Die Erfolglosigkeit Ihres Denkmodells ist doch längst erwiesen." -> Würden Sie das bitte erläutern? Den Rückschluss ziehe ich nämlich bei Leibe nicht aus dem Artikel.

  87. 71.

    Antwort auf Bettina
    Ich verstehe nicht eine Freundin von mir inzwischen auf Rente arbeitete jahrelang als Fotograf und hatte auch kein Auto?

  88. 70.

    "Das ist gelebte Doppelmoral. .." -> Nein Mario, das ist schlau. Man muss kein Auto benutzen um es nutzen zu können. Haben Sie sicher schonmal von gehört.
    Dieses Doppelmoralgeschwafel geht mir ohnehin auf den Zeiger. Dahinter steckt die Logik, nur wer 1000%ig astrein moralisch-ethisch lebt, darf auch nur irgendein Sterbenswörtchen Kritik äußern. Das ist ein ganz, ganz plumper Versuch, Menschen zu deligitimieren und Mundtot zu machen. Not on my watch.

  89. 69.

    Der ÖPNV muss für Shit-Wetter ausgelegt werden, schrieb Frau Günther dem Immobilitätssenat ins Gebetbuch. Hier in Berlin bricht nämlich bei feuchter oder kühler Witterung die Zahl der Radler deutlich zusammen. Anhand der automatischen Zählstellen kann man sogar erahnen, wann es im Sommer regnerisch gewesen ist. Der über das Jahr sinus-förmige Verlauf der Radwegnutzer hat sogar seinen Weg in den aktuellen Nahverkehrsplan gefunden.

  90. 68.

    "Wo sind denn jetzt alle Ökos mit ihre Räder?" -> auf den Straßen.
    "Warum zahlen Radfahrer keine Steuer wie Pkw Besitzer?" -> Tun Sie. & bei einer Gewichtsdifferenz vom Faktor 20 zwischen Rad- und Autofahrenden müssen Sie nicht mal die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen haben um zu erkennen, wer die Fahrbahnen über alle Maßen strapaziert. Da Sie auf die KfZ-Steuer anspielen: diese deckt die durch den Autoverkehr entstehenden Umweltkosten nicht mal im Ansatz.

  91. 67.

    Ehrlich gesagt, sehe ich keine Notwendigkeit, Anwohnern Parkhausflächen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Da das Auto gerade in der Innenstadt überwiegend ein Luxusgut für individuelle Mobilität und keine Notwendigkeit darstellt, ist es auch zumutbar, dass dem Autobesitzer damit entstehende Kosten auferlegt werden. Dafür braucht es aber zwei zwingende Voraussetzungen. Erstens muss es genügend Parkhausflächen geben und zweitens muss es rund um die Uhr ein alternatives Angebot an öffentlichem Nahverkehr geben, notfalls auch mit Rufdiensten, damit zum Beispiel auch Nachtpendler auf das Fahrzeug verzichten können. Beides ist derzeit nicht ansatzweise gegeben. Ich bin absolut dafür, Autos von der Straße in dafür vorgesehene Verwahrungsmöglichkeiten zu verbannen, dafür muss dann aber auch die Infrastruktur bereitstehen. Anders herum funktioniert es nicht und schürt nur Frust und Spaltung, weil Verkehrsraum immer umkämpfter wird.

  92. 66.

    D. h. also, dass Reiche sich alles leisten dürfen während Otto Normalbürger eingeschränkt wird. Für mich sind Regelungen, die durch Geld geregelt werden, einfach nur asozial.

  93. 65.

    Nicht SUV sondern Fahrräder gilt es aus den Innenstädten zu verbannen. Die behindern dort bloß den Verkehr und stellen eine erhebliche Gefahr dar.

  94. 64.

    Teil 2
    Warum wird nicht jeder Neubau mit Tiefgaragen gebaut, so wäre allen Verkehrsteilnehmern geholfen und jeder hätte Platz.
    Es können nicht alle Menschen mit dem Rad fahren, es gibt so viele Lebensmodelle und vor allem gesundheitliche Belange, die dem entgegen stehen können, ebenso wie Wettersituationen.
    Es sollte jedem Teilnehmer am öffentlichen Leben seine persönliche Situation zugestanden und akzeptiert werden.

  95. 63.

    Es wird hier sehr genau beschrieben, wie das Auto verdrängt wird, es werden einfach die Tatsachen geschaffen, durch falsche Baustellenplanungen, Wegfall von Parkplätzen u . v. m.
    Warum schafft man nicht in die andere Richtung Tatsachen, dass das Fahren von SUVs nicht mehr interessant ist, oder verbietet diese Größen für die Stadt? Leider können die meisten Fahrer/innen dieser Fahrzeuge ihr Auto nicht einmal vernünftig händeln, geschweige parken. Sie sind nun mal so breit und werden auch mind. einen halben Meter vom Bordstein geparkt. Die Steuer sowie Versicherungsbeiträge für diese Autoklassen sollten extrem angehoben werden.
    Warum werden nicht die alten Fahrradwege, die sich auf den Bürgersteigen befinden, vernünftig saniert? Nur dort, wo die Fortführung nicht mehr möglich ist, sollten sie auf die Fahrbahn geleitet werden. Warum werden nicht mehr Park&Ride-Plätze geschaffen, damit die Leute von dort in die Bahn steigen? Warum werden nicht mehr Parkhäuser errichtet?

  96. 62.

    Genau das, was Prof. Knie sagt.

    Zum FGSV: das ist schon ein selten komischer, gleichwohl gefährlicher Verein. Wenn man auf deren Internetseite geht, stellt sich das hiesige Gremium als gesellschaftlich divers vor, es sitzen vorwiegend junge, weibliche wie männliche, weiße wie schwarze Menschen an einem Tisch voller guter Laune und Tatendrang. In der Realität besteht der FGSV-Vorstand überwiegend aus alten weißen Männern (zB 13 % Frauenanteil; https://changing-cities.org/fgsv-die-baustelle-aller-baustellen/), die weder demokratisch gewählt noch gesellschaftlich repräsentativ sind. Dieses Gremium berät dann das Bundesverkehrsministerium, welches sich nahezu immer an die Vorschläge hält. Der geistige Impetus der Vorschläge stammt selbstredend, wie auch im Artikel oben aufgezeigt, von den Autoherstellern: sie geben die Größen vor, die Politik richtet sich danach aus. Verheerend ist untertrieben.

  97. 61.

    Ja man sollte die Autos kleiner machen, warum eigentlich nicht.
    Zum Ausgleich werden dafür ja die Fahrräder immer breiter und größer. Lastenräder mit und ohne Aufbauten für den Personen und Warentransport, mit und ohne Motor,
    mit Überdachung gegen die Witterung, mit Behältnissen für Warenlieferungen und und und…. Auch diese Geräte müssen abgestellt/ geparkt werden. Der Platzbedarf bleibt somit, egal wie breit die Parkplätze auch sein mögen.

  98. 60.

    Die Fahrzeuge werden nicht nur breiter, sondern auch länger. Fazit: Die Parkplätze insgesamt größer machen, dann gibt es demnach weniger Parkplätze. Genau das will doch eine Partei.

  99. 59.

    SUV ist halt in den Medien zum Kampfbegriff geworden, weil die einseitige Darstellung im Kopf der meisten Leser sofort eine der Straßenpanzer erzeugt und damit das Feindbild. Die überwiegende Mehrheit der SUV ist dagegen sogar kleiner, als viele Mittelklasselimousinen, eher Größe Kompaktwagen, nur eben höher. Das waren die lange beliebten Familienwagen a la Kangoo oder Roomster aber auch. Ein SUV beansprucht nicht automatisch mehr Platz.

  100. 58.

    Sie meinen mehr VW Passat als VW T-TOC? Förster und Co sind übrigens mit einem SUV eher schlecht bedient. Für die wäre ein M1G-Auto interessanter.

  101. 57.

    Zitat Paper zweier Verkehrsprofs der TU (Becker/Schwedes):
    „Die FGSV ist eine der einflussreichsten Organisationen im Politikfeld Verkehr. Die von ihr erstellten Richtlinien sind für die Verkehrsplanung handlungsleitend und prägen die Verkehrsentwicklung. Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung stellt sich die Frage, ob etablierte Organisationen wie die FGSV den damit verbundenen neuen Anforderungen gerecht werden. Im Falle der FGSV zeigt sich, dass in den letzten Jahren immer wieder Reformbedarf angemeldet wurde, ohne dass die Organisation darauf angemessen reagiert hat. In diesem Beitrag werden die FGSV […] sowie die Rolle im gesamtgesellschaftlichen Kontext beschrieben. Das Ziel ist es, damit eine […] notwendige Reformdebatte zu unterstützen, die auf eine Demokratisierung der verkehrswissenschaftlichen Standesgesellschaft gerichtet sein sollte.“
    https://www.static.tu.berlin/fileadmin/www/10002265/Discussion_Paper/DP16_BeckerSchwedes.pdf

  102. 56.

    Ihr letzter Satz regt an: Wie erzeugt man einen (sportlichen) Wettbewerb zu weniger Platzverbrauch? Da Neid und Missgunst ausscheiden. bleiben noch Vergünstigungen und Privilegien.... Ideen sind willkommen. (Aber nicht verteuernde Bestrafungen für „Dicke“, dass wird nichts)

  103. 55.

    Wenn die Norm auch in Bestandsplätzen im öffentlichen Straßenraum umgesetzt wird, wird es zwangsläufig deutlich weniger Autos in der Stadt geben. In vielen Straßen ist dann der verbleibende Raum zu klein, dass das Parken auf mindestens einer Richtung wegfallen wird. Verdrängung von Autos aus der Stadt nicht durch "Terrorrradler" oder "Linksgrüne", sondern durch die Maßlosigkeit der Autobesitzer...

  104. 54.

    "Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten" - sagte mal ein kluger Mann.
    Analoges gilt für Parkplätze. Ich weiß nicht wieso Verkehrsexperten zu größeren Parkplätzen raten und hierfür Regelwerke anpassen. Ist doch nicht das Problem der Behörden, wenn der Konsument praxisuntaugliche Produkte erwirbt und dann im Einsatz damit nicht zurecht kommt. Ebenso ist es nicht das Problem der Parkhausbetreiber, wenn ein Mega-SUV dort nicht ordentlich parkt. Dann gibt es eben Einfahrsbeschränkungen oder doppelte Gebühren. Kleinere Fahrzeuge benötigen ebenfalls Parkraum und über die Summe kann man mehr Umsatz erwirtschaften.
    Nach wie vor bin ich für eine spürbare Citymaut, Anpassung von Parkgebühren nach Fahrzeugkategorie und Antriebsart, Straßennutzungsregelungen nach Kategorie und Antriebsart und viele weitere Maßnahmen, die der tatsächlichen Belastung des Individualverkehrs für Umwelt, Stadt und Mensch entsprechen. Natürlich einhergehend mit der weiteren Verbesserung der alternativen Verkehrskonzepte.

  105. 53.

    Ich empfehle 4 Meter breite barrierefreie Gehwege und die Autos müssen sehr viel kleiner werden.
    Alternativ dürfen die Städte gerne exklusiv dem ÖPNV und dem Wirtschaftsverkehr vorbehalten werden :)

  106. 52.

    Ich finde es immer wieder interessant wie der Verbraucher am Ende als einziger Entscheider hingestellt wird. Man könnte auch einfach die Zulassungsordnung ändern, dann gibt es diese riesigen Autos einfach nicht mehr zu kaufen.

  107. 51.

    @rbb24: Wird man in der Konsequenz auch das Straßenlängsparken bei Neu- oder Umbauten mit den neuen Werten berücksichtigen müssen, also Straßen noch breiter bauen? Und wenn man schon beim Parken die Werte vergrößert, bei Fahrspuren auch?

  108. 50.

    Das ist gut. Hoffe das Sie dann dringend einen Handwerker benötigen und dann niemand mehr kommt da es ein totales Autofahrverbit gibt. Dann muss man selbst das Werkzeug in die Hand nehmen.....ist dann nochmal was anderes wie sinnlos Excel Tabellen zu befüllen

  109. 49.

    Anmerkung: Fr. Jarasch könnte sich nützlich machen in dem Sie eine Führerscheinpflicht für Radfahrer / E-Scooter-Fahrer verabschiedet. Das Gleiche bitte für Kennzeichen-Pflicht bei zuvor genannten Fahrzeugen. Erst wenn dies umgesetzt ist, kann man weiterdenken. Wozu sind denn die Grünen fähig?

  110. 48.

    Vergessen Sie nicht, dass mehr Platz für größere Autos weniger Platz für andere bedeutet. Liberal heißt nicht "Meine Freiheit auf Kosten der anderen".

  111. 47.

    Ich bin auch der Meinung das man Strecken die man mit Bus,Bahn, Fahrrad usw zurücklegen kann, auch nutzen sollte. Das macht mein Mann so. Er fährt mit Fahrrad und Bahn und ist so schneller auf Arbeit (er muss nach Berlin). Bei mir funktioniert das nicht. Ich nutze das Auto und bin 20 Minuten unterwegs. Mit der Bahn funktioniert das leider nicht. Da wird daraus 1-11/2 h (eine Fahrt). Obwohl ich im gleichen Landkreis unterwegs bin.

    Genauso ungünstig ist es, wenn man mit seinen Kindern regelmäßig zu Fachärzten nach Berlin fahren muss,die es bei uns nicht gibt. Da geht es nicht ohne Auto.
    Das würde viel zu lange dauern, sie hätten viele Fehlstunden in der Schule und müssten alles ohne Lehrer nacharbeiten. Das ist ziemlich blöd.

    Generell über alle Autofahrer meckern und das Auto verteufeln funktioniert nicht. Wo es geht, sollte man aber auf das Auto verzichten.

  112. 46.

    Insgesamt scheint es doch so, dass die Verkehrspolitik der 90er Jahre fortgesetzt wird und hierdurch versucht wird die Stadt autofreundlich zu gestalten. Doch das ist doch kein Weg in die Zukunft.

  113. 45.

    "Alle Nicht-Autofahrer sehen sich gezwungen, sich den städtischen Raum zurückerobern zu müssen. Das ist nicht sozial und nicht gerecht."
    Wo steht das eigentlich geschrieben? Was soll dieses ständige Gezeter um gefühlte Ungerechtigkeiten für Platz im öffentlichen Raum. Wieviel m² hat denn jeder Bürger zu beanspruchen? Mit der gleichen Argumentation könnte man sein Auto in einer Grünanlage abstellen. Da wird verschwenderisch für einige Erholungssuchende, dann mangels pflegenden Personals für Grünanlagen, mit dem öffentlichen Raum ungepflegt umgegangen. Oder hier und da traut man sich nicht hinein um den Drogenverkauf oder Alkoholmissbrauch nicht zu unterbrechen oder angepöbelt zu werden. Wo sind denn bitte die angesprochenen Parkhäuser? Bitte erst bauen, dann verdrängen. Dieses ständige MiMiMi bringt uns gesellschaftlich nicht weiter, sondern eher das Gegenteil.
    MfG

  114. 44.

    Und was ist meit dem volkswirtschaftlichen Nutzen, den Autos, Busse, Lkws und Kleintransporter erbringen, wenn diese in Gegenden fahren, die nicht mit dem Lastenrad erreicht werden?

    Das Ökodorf Brodowin bringt sein Gemüse mit dem LKW nach Berlin, nicht Lastenrad. Und im Sommer hört man immer die Klimaanlage laufen, die mit Diesel betrieben wird, damit regionale Lebensmittel auf Berlinern Tischen landen. Ist das jetzt volkswirtschaftlicher Nutzen oder Schaden?

  115. 43.

    Alles läuft auf die Kern-Frage drauf hinaus: Wer zahlt STEUERN? Radfahrer? Nein! Auto-Fahrer? Ja!
    Somit ist die Frage schon geklärt!
    Nur Fr. Jarasch möchte alles ändern.
    Besser wäre ein Amtsrücktritt. Sofort!

  116. 42.

    Aber nicht in Berlin wo Fahrräder jetzt auch auf Autoparkplätze in der Innenstadt abgestellt werden dürfen.

  117. 41.

    Es ist erstaunlich zu sehen, wie das unverzichtbare selbst gepackte Reisegepäck von Kindern wächst, wenn man ihnen erzählt, dass man statt mit dem Zug mit dem Auto fährt. In ein normales Lastenfahrrad passt gut gepackt mehr als in einen großen Einkaufswagen. Im Eigenversuch mit einem Audi A6 gewinnt für Einkäufe eindeutig das Lastenrad. Zusätzlich kommt der Einkauf zuhause dann bis an die Treppe. Und ohne Kinder einkaufen ist eh viel entspannter...

  118. 40.

    Genau so sehe ich es auch der Autofahrer ist die melkende Kuh der Gesellschaft Steuern, hohe Benzin-Dieselpreise und dem Radfahrer wird nichts abgezogen sind auch Verkehrsteilnehmer.

  119. 39.

    Sie haben also ein Haus. Sie wissen schon das die Masse in Berlin Wohnungsmieter sind? Da stellen Sie kein Lastenrad und Anhänger einfach auf die Strasse, selbst wenn der Platz da ist. Mit einer Akku Flex ist das schneller geklaut als Sie am Samstag Nachmittag den Rasenmäher aus dem Schuppen geholt haben. Weitere Frahe: Haben Sie ein Auto?

  120. 38.

    Was anderes wurde auch nicht behauptet. Natürlich passen ihre paar Drahtesel unter einen Carport.

  121. 37.

    Weil sie Autos hassen? Weil sie sich kein Auto leisten können? Es fehlt eine sachliche Begründung.

  122. 36.

    Wir fahren auch bei -10C° Fahrrad. Es kommt auf die richtige Kleidung an und im Winter ziehen wir Spikes rauf, dann hat man bei Glatteis sogar mehr Halt als bei einem Auto.

  123. 35.

    Ein Verkehrsmittel wie Ape -allerdings mit mehr als einem Sitzplatz- reicht in der Stadt völlig aus!

  124. 34.

    Ich erkenne darin ein rein bürokratisches Verfahren einer Normbreite, die sowieso niemand beachtet. Wer sich unbefangen die Stellplatzbelegung - wie es treffender heißen müsste - anschaut, der weiß eben auch, dass so gut wie keine weiße, dunkelgraue oder Sonstwie-Linie beachtet wird. Die Platzhirsche machen sich absichtlich breit, weil das zum zugelegten Image dazugehört, die anderen quetschen sich hinein, sodass trotz Belegung sämtlicher Sitzplätze nur von einer Seite ausgestiegen werden kann.

    Was real passiert: dass bei gleichgebliebenen Vorschriften, wieviel Auto-Stellplätze für welchen Zweck welchen Ausmaßes vorzuhalten wären, künftig 6 % mehr Fläche genutzt wird, die für andere Zwecke nicht mehr genutzt werden kann. Diese Vorgaben wären zu ändern, weil sich das Wahlverhalten geändert hat, weniger beim Einkauf, mehr beim Hinkommen zum Arbeiten.

  125. 33.

    Was für eine absurde Forderung. Die Innenstädte müssen autofrei werden statt immer mehr wertvollen Platz für diese blechernen Ungetüme zu verschwenden! Die meisten Berliner fahren nicht Auto. Die brauchen also mehr Platz. Parkplätze müssen deshalb weichen! Los jetzt!

  126. 32.

    Wir sind eine fünfköpfige Familie und für die drei Kinderräder, ein Lastenrad, drei Erwachsenenräder und Anhänger reicht locker ein Carport von 5m x 3m aus. Es wäre sogar noch Platz für weitere Fahrräder. Wir besitzen kein Auto und benötigen daher deutlich weniger Platz als eine Familie mit zwei Autos.

  127. 31.

    Die Erfolglosigkeit Ihres Denkmodells ist doch längst erwiesen. Wie auch der Artikel über das Kaufverhalten zeigt. Trotz der „Madigmacherei“. Erstaunlich nicht? Das Selbstbelohnungssystem wirkt immer. Umgedreht ist richtig: Erleichterungen und Anreize für günstiger werdende Fahrzeuge ist zielführender. Schauen Sie mal nach einem Opel Corsa-e oder e-Smart....

  128. 30.

    Nachdem nur Förster und Jäger einen SUV BRAUCHEN, können wir doch einfach das Einfahren von SUVs in den Berliner SBahnring oder in anderen Innenstädten in der "Umweltzone" verbieten für solche Fahrzeuge, die null Nutzen und viel Schaden bringen. Dann können die Parklücken wieder auf normale PKW, die nur dem Weg zur Arbeit und zum Einkaufen dienen, und NICHT dem Protz/Posing/Verlängerung, zugeschnitten werden. Wenn Firmenwagen nur noch nicht-SUVs sein dürften, und Steuerbegünstigung für solche Karren zur Steuerbelastung gekehrt würde, hätten wir auf einen Schlag sehr viele Probleme gelöst...

  129. 29.

    Das ist gelebte Doppelmoral. Sie schreiben das Sie gegen Autos sind, diese in der Stadt nichts zu suchen haben. Aber dann widersprechen Sie sich indem Sie aus rein egoistischen und vlt bequemen Gründen sich dann doch ab und an ein Taxi rufen. Weshalb nehmen Sie keine Ritschka?

  130. 28.

    Nur weil das eigene Lebensmodell anders aussieht und in Verzicht geübt wird ist es befremdlich dies als die Masterlösung für alle zu sehen. Wir leben zum Glück noch in einem liberalen Staat. Aber es scheint offensichtlich für viele nicht mehr lebenswert zu wenn man eigene Entscheidungen ungeachtet von anderen Menschen treffen darf

  131. 27.

    Wir sind eine fünfköpfige Familie und haben drei Kinderäder, einen Anhänger, ein Lastenrad und zwei Erwachsenenräder. Alle passen problemlos in einen Carport für ein Fahrzeug. Andere Familien haben dagegen gleich zwei Autos und benötigen daher mehr Platz.

  132. 26.

    Gutes Beispiel. Und dabei nicht zu vergessen das diese Eltern dann auch mit dem Auto in den Urlaub zum Bio Öko Hof nach Spanien fahren

  133. 25.

    Nur noch kleinere PKW sollten in der Stadt fahren dürfen. Außerdem muss die Steuer für SUV und andere große und PS-starke PKW massiv steigen. Da würde das Parkplatzproblem lösen und diesen Trend stoppen.

  134. 24.

    Ist das nicht verrückt? Ideologen handeln für die Menschen anders als auf dem eigenem Grundstück? Wie nennt man diese „Moral“?

  135. 23.

    Autos werden größer und breiter - zum Glück nicht genetisch bedingt. Oder indirekt vielleicht doch?
    Solange die Größe eines Autos auch als Statussymbol wahrgenommen werden kann, kann es tatsächlich immer größer werden. Mehr Sitzplätze? Nein, mitnichten, ein WC noch und eine Liegemöglichkeit für die immer öfter und größer werdenden Staus, vom Platz für die immer notwendiger werdenden Hamster-Einkäufe wegen zukünftiger Pandemien und des Klimawandels nicht zu schweigen ...

  136. 22.

    Die Frage, wieviel Platz man verbraucht, wird immer am Beispiel eines einzelnen Menschen, der mit Stadtrucksack unterwegs ist, diskutiert. Das ist es klar: Der nimmt auf dem Rad weniger Platz ein. Das gilt für das Fahren und auch für das Parken.
    Wenn man allerdings das Beispiel auf die klassische vierköpfige Familie im Wochengroßeinkauf oder Urlaubsfahrt anwendet, hätte man es (je nach Alter der Kinder) mit zwei Lastenfahrrädern zu tun, dazu noch zwei (Kinder-)Räder oder ein (Kinder-)Rad und einen Fahrradanhänger.
    In diesem Falle werden sowohl beim Fahren als auch beim Parken vermutlich ähnlich viel Platz wie bei einem Klein- oder kleineren Mittelklassewagen benötigt.

  137. 21.

    a1. wieso nicht Platz sparen --Parkhaus mit angrenzendem Wohnblock ??? b2. den gesammten Parkplatz unter die Erde voll / bzw . halbstöckig und oben drauf Wohnungen.

  138. 20.

    Also Preise runter in Parkhäusern und Tiefgaragen könnten ein Teil der Lösung sein."
    Die Logik erschliesst sich mir nicht.
    Autonutzung soll also billiger gemacht werden?
    Und damit der Anreiz zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel verringert werden?
    Dann sollten Sie aber auch gleichzeitig die generelle Verbreiterung auch der Nebenstraßen auf 4 Fahrspuren pro Richtung fordern, die Abschaffung von Tempo 50, die Beseitigung von Zebrastreifen usw usf.

  139. 17.

    Antwort auf Elmo
    Ich kenne diesen Journalisten nicht aber zu Fuß gehe ich seit meiner Geburt wüsste nicht warum ich ein Auto benötige ansonsten rufe ich mir ein Taxi

  140. 16.

    Also ich bin nach wie vor Autos haben in der Stadt nichts verloren.
    Deshalb baut diese Parkhäuser oder Parkplätze am Berliner Stadtrand möglichst als Park&Ride so können viele umsteigen auf ÖPNV und das hilft allen ob die nun breiter sein müssen keine Ahnung da ich kein Auto habe und das nicht beurteilen kann

  141. 15.

    Wir können ja einen Kompromiss machen: Die Gesamtparkfläche in der Stadt wird reduziert, aber der einzelne Parkplatz wird größer. Schon heute müssen Radfahrer ja die meisten Angebotsstreifen ignorieren, weil der vorgeschriebene Abstand zu parkenden Autos nicht mehr eingehalten werden kann, wenn man da fährt.

  142. 14.

    Die Erfahrung zeigt doch, dass die Leute parken, wwie sie wollen. Man kümmert sich höchstens dann um die vorgegebene Breite des Parkplatz, wenn sie baulich (durch Wände, Pfeiler o.ä.) vorgegeben wird. Insofern wird das mal wieder eine neue Regel sein, die kaum einer einhält.
    Dabei ist es grundsätzlich gar nicht schlecht, das Regelwerk der Realität anzupassen, statt mit immer neuen Regeln zu versuchen, die Realität in die eigene Ideologie zu zwingen.

  143. 13.

    Die Parkplätze werden breiter, die Häuser
    weichen auf die Innen-Höfe aus ?
    Der Gesetzgeber kann und muss
    die FahrzeugUmgrenzungen für Deutsche
    Städte vorgeben.
    Wo zwei Leoparden zu stehen kommen,
    findet keine Rettungsgasse mehr statt.
    ZuFußGehende, RadFahrende,
    Kinderwagen-, Rollstuhl-, Rollator-
    Nutzende sind Teil der Stadtbevölkerung..
    Baumscheiben müssen größer
    werden, nicht kleiner ! Was Länger-Breiter-
    Höher-Schwerer ist als HandWerkerAutoS gehört Nicht Ständig in Wohngebiete.

  144. 12.

    Ich bin früher recht viel Rad gefahren, auch regelmäßig Strecken bis ca. 20 km hin und abends zurück.
    Aber der Zahn der Zeit nagt auch an mir: im letzten Jahr könnte ich kaum das Rad nehmen, weil nacheinander Fuß, Knie, Ellenbogen, noch mal Knie und noch mal Fuß geschmerzt haben.
    Gerade jetzt hatte ich darüber nachgedacht, mal wieder die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Aber den Nachrichten durfte ich entnehmen, dass der Nord-Süd-Tunnel gesperrt ist und auf der Umfahrung die U2 deutlich länger braucht. Getsern habe ich mich mit jemand unterhalten, der mir sagte, dass auch die Option "Nordbahnhof zum Hauptbahnhof mit der Straßenbahn" gerade nicht funktioniert.
    Bleibt also das Auto: Das funktioniert, trotz allerhand Stau und Baustellen brauche ich (selbst wenn nicht so gut läuft) allenfalls die Zeit, die ich mit der Bahn brauche, wenn alles perfekt klappt.
    Macht den Nahverkehr attraktiver, dann benutzen die Leute ihn auch dann, wenn sie es nicht müssen.

  145. 11.

    Das wurde doch schon zu genüge diskutiert:

    "Weil letztlich der volkswirtschaftliche Nutzen des Radfahrens wesentlich höher ist als der des Autofahrens - und zugleich die Kosten für den Staat wesentlich niedriger sind. Denn: Radfahren ist im Vergleich umweltfreundlicher, gesundheitsfördernder und im Gegensatz zum Auto oder Lkw platzsparend. Durch den Verzicht auf schwere Verkehrsmittel wie das Auto tragen Radfahrende zu einer finanziellen Entlastung des städtischen Haushalts bei. Straßen- und Gebäudeschäden werden vermieden, die Luft- und Lärmbelastung sinkt."
    Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  146. 10.

    Mehr Platz für Menschen wäre sinnvoller

  147. 9.

    Wenn der Staat darüber entscheiden kann, dass Autos mit Verbrennerantrieb nicht mehr zugelassen werden dürfen, dann er auch darüber entscheiden, dass PKW mit einer Breite über 1,60 m nicht mehr zugelassen werden dürfen.
    Man muss sich nur mal vorstellen, dass Außenspiegel durch Kameras ersetzt werden könnten, und schon könnte die Karosserie 2 m breit werden.

    Nach der Garagenordnung Brandenburg (und auch MV) muss ein PKW-Stellplatz grundsätzlich nur 2,30 m breit.
    Ein Blick in die Baubeschreibungen vor dem Kauf einer ETW+TG ist immer hilfreich. Bei 12 Stellplätzen kann der Investor einen Stellplatz mehr verkaufen als bei 2,50m Breite.

  148. 8.

    Über ihre Frage haben wir auch schon nachgedacht ... und dazu recherchiert. https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/09/berlin-fragen-antworten-fahrrad-steuer-radweg.html

  149. 7.

    Was für eine dämliche Begründung...

  150. 6.

    Na, toll...
    Wieso sagt man nicht einfach, wenn euch das Auto für einen normalen Parkplatz zu groß ist, dann kauft euch das nicht.

  151. 5.

    Ja, Anreize setzen ist besser als diese vom Ansatz her mit Befrafung arbeitende Anti-Auto-Politik des Berliner Senats. Wenn es Parkhäuser mit genug Kapazität geben würde, die man mit dem Anwohnerparkausweis kostenfrei nutzen dürfte, dann hätten wir den stehenden Verkehr super schnell von der Strasse. Kann man Parkhausbetreiber hier nicht in die Pflicht nehmen? Ich würde mir sogar immer auch im Zentrum einen Tiefgaragenstellplatz nehmen, wenn diese nicht so unverschämt teuer wären. Also Preise runter in Parkhäusern und Tiefgaragen könnten ein Teil der Lösung sein.

  152. 4.

    Das SUV-Narreativ muss natürlich wieder herhalten. Dabei gehört der kompakte T-Roc zu den beliebtesten Fahrzeugen dieser unscharfen Fahrzeugklasse während Dinosaurier wie der GLE eher ein Nischendasein Fristen.. Man schaue sich nur das Grössenwachstum bei den anderen Fahrzeugklassen an und vergleiche als Extembeispiel den Fiat 500 von vor 65 Jahren mit seinem heutigen Gegenstück.

  153. 3.

    Bin Autofahrer und bleibe Autofahrer.
    Ein Fahrrad ist nur was für die warme Jahreszeit! Wo sind denn jetzt alle Ökos mit ihre Räder? Wer Grüne wählt schneidet sich ins eigene Fleisch. Warum zahlen Radfahrer keine Steuer wie Pkw Besitzer? Eine Radwegeabgabe wäre doch mal was neues. Radfahrer wollen doch gleichgestellt werden mit Pkw Fahrer...

  154. 2.

    Der Autojournalist Ernst B. Busch hat schon 1965 auf der Automobilmesse Frankfurt gesagt :Wir müssen das Auto den Städten anpassen, sonst gehen wir alle bald zu Fuß ". Hat man das beherzigt, Nein.

  155. 1.

    Baut nicht größere Parkmöglichkeiten, sondern kleinere Autos.

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