Wetter am Pfingstsonntag - Sturmböen lassen Bäume umstürzen - S-Bahn fährt gegen Ast

So. 08.06.25 | 17:48 Uhr
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Ein Mann steht mit einem Schirm im strömenden Regen. (Quelle: dpa/Sebastian Gollnow)
Bild: dpa/Sebastian Gollnow

Starke Gewitter und Sturmböen haben den Pfingstsonntag in der Region begleitet. In Teilen Brandenburgs wurden umgekippte Bäume gemeldet, die S5 musste in Strausberg kurzzeitig unterbrochen werden.

Sturmböen haben am Pfingstsonntag in Brandenburg für umstürzende Bäume und herabgefallene Äste gesorgt. Das berichten die Regionalleitstellen Lausitz und Nordwest.

In Strausberg (Märkisch-Oderland) fuhr eine S-Bahn laut Bundespolizei gegen einen heruntergefallenen Ast und kam auf offener Strecke zum Stehen. Der Verkehr der S5 war dort kurzzeitig zwischen Strausberg Nord und Strausberg unterbrochen unterbrochen. Verletzt wurde niemand, die S-Bahn wurde zur Reparatur gebracht.

Ein Sprecher der Berliner Feuerwehr sagte dem rbb am Abend, dass es in der Hauptstadt keine größeren wetterbedingten Einsätze gab. Man habe lediglich vereinzelt herabhängende Baumteile absägen müssen.

Wechselhaftes Pfingstwetter

Der Deutsche Wetterdienst hatte in Berlin und in weiten Teilen Brandenburgs vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 Kilometer pro Stunde gewarnt. Besonders heftig sollten diese demnach im Süden Brandenburgs sowie nordöstlich und nordwestlich von Berlin werden. Noch bis 20 Uhr seien in der Region Wind- bzw. Sturmböen möglich, hieß es.

Über die Gewitter und Böen hinaus erwarteten die Meteorologen am Pfingstwochenende unbeständiges Wetter: Der Himmel soll sich am Sonntag mit vielen Wolken bedeckt zeigen und es soll wiederholt zu Schauern kommen. Die Temperaturen erreichen maximal 21 Grad.

Die Nacht auf Montag wird wolkig, mit regionalen Schauern und Tiefsttemperaturen um die neun Grad. Auch am Pfingstmontag wird es den Angaben zufolge wechselnd bis stark bewölkt. Vereinzelt kommt es Schauern bei bis zu 19 Grad. Es weht ein teils mäßiger Wind mit vereinzelten Windböen.

Sendung: rbb24 Inforadio, 08.06.2025, 14 Uhr

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30 Kommentare

  1. 30.

    Diese Hoffnung wird in Erfüllung gehen. Diese Entwicklung zu immer heißeren Sommern ist Ausdruck des Klimawandels und kein Grund zur Freude. Gerne würde ich noch einmal einen erfrischend kühlen Sommer wie 1974 erleben, doch wird auch der kommende Sommer von widerlicher Hitze dominiert werden.

  2. 29.

    Auch wenn es früher in unserer Region gelegentlich heiße Sommer gab, hat der Klimawandel zu einer drastischen Zunahme der Häufigkeit und Ausprägung geführt. Nehmen wir einmal die immerhin bis 1893 zurückreichende Potsdamer Reihe, so traten die 12 wärmsten Sommer alle ab 1992 auf, davon alleine 11 ab 2003 und jeder Sommer ab 2018. Das 30-jährige Mittel der sommerlichen Jahreszeitenmittel stieg von 17.4°C für den Zeitraum 1961 bis 1990 auf 18.6°C für 1991 bis 2020, lag im 10-Jahres Zeitraum 2015 bis 2024 aber bereits bei 19.75°C. Besonders schlimm dabei die Sommer 2003, 18, 19 und 22 mit jeweils über 20°C, was noch nie zuvor gemessen wurde. Auch wenn dies auf anthropogene Einflüsse zurückzuführen ist, erscheint die Tendenz doch alarmierend und sollte nicht bagatellisiert werden.

  3. 28.

    Die Frankfurter Rundschau titelte am 01.06.2025:
    "Beunruhigende Vorbote:
    Wetter-Model prognostiziert bis zu 39 Grad an Pfingsten"
    Schwitzt ihr auch so?.
    Nur so nebenbei: ich bin über 70 und freue mich auf den Sommer und hoffe, dass es nicht nur drei Tage über 30 Grad gibt.

  4. 27.

    Wenn es bei diesen drei Tagen bliebe, kein Problem, doch wird es im Sommer noch viele weitere, deutlich längere Hitzewellen mit erheblich höheren Temperaturen geben. Das ist dann schon anders zu sehen und wird auch wieder zu zahlreichen Todesfällen führen.

  5. 26.

    Sie irren, es werden drei Tage über 30 Grad und wenn das für Sie kein Gesundheitsproblem ist, für mich schon!

  6. 25.

    "Alle haben gemeckert"

    Dat is doch nüscht neuet, es wird imma jemeckert:
    zu kalt
    zu warm
    zu nass
    zu trocken
    Wir können das Wetter nicht ändern aber die Natur hat uns dazu befähigt uns anzupassen....und genau das sollten wir auch tun......
    Erfolg macht Gute Laune! :-)

  7. 24.

    Alle haben gemeckert( wir brauchen Regen ) nun regnet es und wieder wird gemeckert!

  8. 23.

    Heiße Sommer gab es schon immer. Fragen Sie mal Bauern auf dem Lande, die sagen Ihnen wie das Heuwetter vor 50 und 70 Jahren war.
    Woher kommt denn das was auf dem Tisch steht. Unsere, Ansprüche, Bedürfnisse und Wünsche haben sich ebenfals drastisch geändert. Chillen in temperierten Zimmern, oder Urlaub mit Klimaanlage. Fragen Sie mal warum. Schauen Sie sich das Flugzeugnetz über unserer Erde an. Den Kerosinausstoß der im Minutenrakt startenden Flugzeuge, das gab es vor 50 Jahren noch nicht und da war das Wetter und Klima in Ordnung. Sollte sich jeder selber fragen wieviel hat er selber dazu beigetragen. Natur verschwinden lassen für Wimdräder und Solarfelder,was für ein Wiederspruch. Angst schüren, von Menschenhand gemacht alles.

  9. 22.

    In Reykjavik gab es bereits 30 Grad Celsius . Das ist alles Schnee von gestern. Was viele Menschen eben nicht verstehen: das Wetter wird vom Ausgleich der Kalt- Warmzonen bestimmt. Je weniger Eis, desto weniger Jetstream. Die alten Strömungsmuster sind längst obsolet. Wir hangeln uns an Strömungsmustern entlang, deren Vorhersagbarkeit im Kontext der klassischen Bauernregeln nicht funktioniert. Das sind die letzten Zuckungen eines ins Chaos geratenen Klimas. Wir berechnen gerade mit Hochleistungsrechnern die eintretenden Kipppunkte um in etwa vorhersagen zu können, ob wir in einer habitable verbleiben oder „umziehen“ müssen. Dabei spielt auch der Verbleib der A.M.O.C. eine sehr wichtige Rolle. Sollte es beispielsweise kälter werden, bekommen wir es mit Wetterextremen zu tun, auf die wir Infrastrukturseitig nicht vorbereitet sind. Wir befinden uns am Übergang.

  10. 20.

    Hä? Wann waren Sie zuletzt auf der Bahn? Überall auf den Strecken wurde Bäume gefällt und sogar Büsche entfernt, obohl das Quatsch ist. Die Stämme liegen noch da, Augen aufmachen!

  11. 19.

    3 Tage mal über 25 Grad und die Nächte unter 20 sollte selbst für Eskimos auszuhalten sein.
    Hoffentlich hat es mal auch in Berlin bissel geregnet. Hier zu Besuch in der alten Heimat Oberlausitz knapp 10 Liter in 2 Tagen. Nicht besonders viel, aber hier ist es in diesem Jahr auch nicht so ausgedörrt.

  12. 18.

    Nee, wenns draußen über 26 Grad sind, machts einfach keinen Spaß mehr, es ist zuuu warm. Geht mir auch so!

  13. 14.

    Alte Storchennester können wie Beton sein, da fließt kaum Wasser ab. Bei solchen Bedingungen ertrinken sehr junge Störche manchmal im Nest. Und klatschnasse Flaumfedern sind auch nicht gesund. Wenn sie schon richtige Federn haben und viel stehen, überstehen sie solches Wetter besser. Nicht meine Weisheit, hab ich aus einem Storchendorf, wo mal viele Jungstörche ertrunken sind.

  14. 11.

    "Bei uns hats jetzt anderthalb Stunden wie aus Eimern gegossen! Gut für Flora und Fauna, schlecht für die Storchennester und die armen Jungen!"
    Was willst Du nun oder was ist Dir wichtiger,
    Flora und Fauna oder die Störche (inkl. nasser Nester)?
    Auch das ist POLARISIEREN!!!
    Aber mal in Biologie aufgepasst, feuchtes und nasses Wetter erhöht den Nahrungsbedarf junger Störche.

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