Ein DJ legt im Volkspark Hasenheide bei einer Party. (Quelle: dpa/Christoph Soeder)
Video | rbb|24 | 21.09.2020 | Material: Abendschau | Bild: dpa/Christoph Soeder

Video | Hohe Corona-Zahlen bei jungen Berlinern - "Ich nehme das Risiko für mich in Kauf"

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10 Kommentare

  1. 10.

    Ich halte es für falsch, den Jugendlichen die Schuld und Verantwortung zuzuschieben, während sie sich in ihrem Alltag mit dem wohl größten Logikproblem der Corona-Pandemie konfrontiert sehen und eben dieses mittragen müssen: In den Schulklassen sitzen sie Schulter an Schulter ohne Maske, in der Mensa stehen sie dicht gedrängt in der Schlange und essen schließlich an Gruppentischen - weil die Schulen bzw. die Ministerin versäumt haben, hier einen funktionierenden Plan zu erarbeiten. Einen Infektionsschutz gibt es nämlich nicht.
    Und die gleichen Jugendlichen, die sich von Staats wegen jeden Tag in der Schule der Gefahr aussetzen müssen, infiziert zu werden oder andere zu infizieren, die keine Wahl haben, ob sie das Risiko eingehen möchten, weil Schulpflicht besteht, sollen in ihrer Freizeit die Rücksichtsvollen, Verantwortungsübernehmenden sein. Und es wird auf ihnen herumgehackt, sie werden als dumm und asozial beschimpft - ja, zurecht. Aber auch verdammt ungerecht.

  2. 9.

    "... so doof sind doch Jugendliche auch nicht ..."

    Die hellsten Sterne am Firmament bzw. große Intellektuelle sind sie aber auch nicht. Außerdem fällt mir immer wieder Einsteins Spruch ein, wenn ich mir die jungen Menschen, aber auch Corona-Leugner so ansehe und dabei innerlich grinse, weil er einfach wahr ist:

    "Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

  3. 8.

    "Ich nehme das Risiko für mich in Kauf".
    Diese Aussage und die Erfahrungen der Gäste,was in Berlin alles geht und bei ihnen Zuhause nicht,zeigt genau das Problem in Berlin.
    Viele Menschen halten sich nicht an die Abstandsregeln bzw. Maskenpflicht,wo immet viele Menschen zusammenkommen,egal aus welchem Grund.
    Und egal ob dort, in Parks oder z.B. beim Festival of lights. Berlin kontrolliert zu lasch und inkonsequent und wie selbst Herr von Dassel bereits feststellt,wegschicken alleine reicht nicht. Personalien aufnehmen,analog der Gästelisten im Außenbereich der Gastronomie. Hamburg hat nun Gaststätten im Schanzenviertel geschlossen- also nicht in ganz Hamburg. Wieso geht das nicht in Berliner Bezirken mit hohen Infektionszahlen.
    Es gibt durchaus Bundesländer die besser reagieren,nur in Berlin dürfen alle machen was sie wollen.
    "Ich nehme das Risiko für mich in Kauf". Das geht auf einer einsammen Insel. In einer Stadt hat man eine Mitverantwortung für seine Mitmenschen.

  4. 7.

    Die Überschrift sagt doch alles, wenn das alles so intelligente Meschen sind, die sich dort amüsieren, dann gute Nacht Deutschland.

  5. 6.

    Ich wohne in einem Randbezirk und bin fassungslos über die Aktion von Menschenmassen in den Citybereichen. Die letzte größere Aktion war das Festival of Ligths, ohne Rummel und Bier. Natürlich gibt es auch bei uns ein Paar verklemmte Intelligenzbestien mit der Einstellung „Ich setz doch keine Maske auf, wie sieht denn das aus!“, aber die überwiegende Mehrheit hält sich an die AHA- Regeln, ist ja wohl auch nicht so schwer.

  6. 4.

    Und wie verrückt waren die Gäste beim Festival of Lights? Dicht an Dicht ohne Maske...erklären Sie mir bitte den Unterschied. Ich sehe keinen, darum sind die Gäste solcher Veranstaltungen genauso "unsozial" oder?

  7. 3.

    "Ich nehme das Risiko für mich in Kauf"
    Ein weiterer Beleg für das zutiefst unsoziale Verhalten der partyverrückten jungen Leute.

  8. 2.

    Die reden immer von "Feier" auflösen - wo war denn da ne Feier? Unter Feier stelle ich mir was anderes vor als Jugendliche, die auf einer Brücke hocken, quatschen, trinken, ggf. Musik machen. Also selber Musik machen. Klar nerven die :-) total, weil die sind nicht leise... aber sorry, beim Festival of lights stand ICKE in genau so einer Menschenmasse, gleiche Stimmung, gleiches Bier, nur Bilder an den Häuserwänden, und da kam keiner Meckern.

    Wenn nicht immer mit zweierlei Maß gemessen würde, wäre ja alles ok, aber sorry, so doof sind doch Jugendliche auch nicht, sie fühlen sich gemobbt, weil SIE nicht "feiern" (wtf..)dürfen, nebenan die ollen Säcke aber das gleiche ungestraft tun! Weil die alten Säcke die Kassen klingeln lassen!

    Die Kinder und Jugendlichen werden bei Corona voll ausgespart, es geht nur um die Wirtschaft, die Lobbyisten, um die Kohle! Und Homeschooling ist da noch das geringste Übel...

  9. 1.

    Genau das ist es - in Berlin machen Berliner, was sie wollen und die Besucher erst recht, weil hier interessiert es ja niemanden.
    „Ich nehme das Risiko für mich in Kauf.“ Toll! Leider ist Nachdenken scheinbar nicht die Stärke der jungen Frau. Da sie nach der Party nicht in Quarantäne bleibt, gibt sie das Risiko weiter . Vielen Dank auch an alle Egoisten.

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