Little Homes am Mariannenplatz in Kreuzberg (Quelle: rbb|24)
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Video : rbb|24 | Stefan Oberwalleney | 09.01.2018 | Bild: rbb|24

Video | Minihäuser für Obdachlose - 3,2 Quadratmeter als neue Chance

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10 Kommentare

  1. 10.

    Es wäre wirklich beschämend, wenn sich die verschiedenen Hilfsorganisationen, anstatt gemeinsam an einem Strang zu ziehen und sich die Aufgaben zu teilen, gegenseitig anfeinden und regelrecht um die Gunst der Obdachlosen streiten würden. Dabei gibt es mittlerweile deutlich mehr Obdachlose, als eine Organisation allein zu stemmen in der Lage wäre. Esist doch okay, wenn mehrere sich diese Aufgaben teilen, die einen sich um Unterkünfte kümmern, die anderen um Verpflegung, wiederum weitere um ärztliche Versorgung und noch andere um soziale Beratung. Die sollten sich ergänzen und alle ZUSAMMEN arbeiten und nicht GEGENEINANDER. Traurig, wenn dasstimmen sollte, was hieram Ende des Beitrags gesagt wird.

  2. 9.

    Ein Unding, das sich im Steuerrecht ganz leicht ändern liesse, wenn denn nur der Wille bestünde ein Politik für Mieter und Lohnabhängige zu machen anstatt für Konzerne und Zocker!

  3. 8.

    doch. der vermieter hat was von leerstand, weil er ihn steuerlich absetzen und damit gewinne aus anderen objekten wegrechnen kann :( wäre das nicht so, würden sich manche geforderten utopischen mieten nicht ganz so leicht durchsetzen lassen.

  4. 7.

    Nun könnte so langsam die Erkenntnis des abschreckenden Institutionshandelns eintreten.

  5. 6.

    @Dagobart: durchaus richtig, was Sie sagen, auch ich bin durchaus kritisch. Stichworte "Verslumung", "Hilfe dieser Art ist Teil des Problems und nicht die Lösung". Aber als "first aid" ist das halt besser als nichts.
    Zu Ihrem Argument mit den leerstehenden Wohnungen: ich kenne persönlich keinen Obdachlosen, habe aber schon gelesen oder gehört, dass von denen Einige durchaus NICHT in einer Wohung wohnen wollen oder schlicht damit überfordert sind - entweder, einen Haushalt zu führen oder aber die dafür nötige zwischenmenschliche Kommunikation. Viele sind derart traumatisiert oder krank, dass das eine völlige Überforderung darstellt. Es bräuchte da so etwas wie "betreutes Wohnen", was aber wieder dem Autonomiebedürfnis Vieler widerspricht und damit einen Fluchtfaktor darstellt. Kein Mensch steht auf Entmündigung und wer schon massiv Entwürdigende Erfahrungen mit "Institutionen" gemacht hat, will sich ums Verrecken (!) nicht wieder so etwas aussetzen.

  6. 5.

    Sicher ist das besser als nichts, aber es gäbe für diese Leute auch genug richtige Wohnungen, die LEERstehen weil sie zu TEUER sind. Und davon hat keiner was, nicht mal der Vermieter... gesellschaftliche Verantwortungslosigkeit nenne ich das!

  7. 4.

    Ich verstehe die Kommentare nicht. Die Häuschen stellen eine erste Notlösung dar und sind gewiss besser, als eine Parkbank, zumindes jetzt im Winter. Immerhin bieten sie eine Möglichkeit, geschützt zu schlafen und wenigstens einen Hauch von Intimsphäre und Würde zu haben.
    Viel mehr bedrückt mich auch die Brennbarkeit des Materials, aber nicht so sehr wegen Zigaretten, sondern wegen derer, die ihre Aggressionen an den Obdachlosen auslassen wollen.
    Natürlich wäre noch gut, wenn die beheizbar wären (sind sie ja vielleicht sogar) und wenn irgendwo noch ein Dixieklo aufgestellt würde (dafür wird es ja wohl keine Baugenehmigung brauchen).

  8. 3.

    Das Hauptproblem beim Brandschutz sind Fluchtwege. Da die Häuser eine Tür haben dürfte der Fluchtweg nicht viel länger als 3 m sein. Das könnte zu schaffen sein. Leichter entflammbar als ein handelsübliches Zelt werden die Teile auch nicht sein.

  9. 2.

    Außen Sind OSB-Platten, Teichfolie und innen sieht es aus wie Styropordämmung- das brennt alles sehr gut und den Qualm wird niemand überleben-wird darin geraucht?

  10. 1.

    Zitat: "Neue Chance"- Wers glaubt, wird selig. Zur Erinnerung: Wirtschaftswunder HartzIV.

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