Video | Machbarkeitsstudie des Berliner Senats - Überdachung der A100 würde 300 Millionen Euro kosten

A100 zwischen Kaiserdamm und Knobelsdorffbrücke, Bild: rbb|24 / S.Oberwalleney
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Video: rbb|24 | 15.06.2021 | Autor: Stefan Oberwalleney | Bild: rbb|24

18 Kommentare

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  1. 18.

    Nö, auch Großstädte dürfen, können, ja müssen grün, lebendig und menschenfreundlich sein. Wer lebt denn in der Stadt? Autos oder Menschen? Vergleichen Sie mal die Anzahl und Verteilung von Spielplätzen und Parkplätzen. Kinder müssen drinnen spielen, damit Autos draußen 23 h/Tag rumstehen können (denn das ist tatsächlich der Durchschnitt)? Und Brücken sind übrigens kein Indikator für grün. ;-)
    Ich lebe seit 1985 in Berlin (davor in einer 8-Millionen-Stadt, also nix Landei), und seither ist diese Stadt definitiv lauter und autovoller geworden (auch wenn die Mehrzahl der Berliner Haushalte keinen Privat-Pkw besitzt). Vielleicht auch, weil viele, die es sich "leisten" können, ins frischluftige Umland gezogen sind und nun tagtäglich mit ihren 1,5-Tonnen-Panzern in die Innenstadt zu ihren schnieken Jobs pendeln.

  2. 17.

    Coole Idee... Deckel drauf!
    Verkehr, den man nicht mehr sieht, ist nicht da. So schaffen wir auch die Verkehrswende. ;-)

  3. 16.

    Wie abgehärtet müssen Menschen sein, wenn sie mit "Berlin" zuallererst die UNUMGÄNGLICHE Zerschneidung des Stadtraumes verbinden, so, als gäbe es städtebaulich keine anderen Lösungen?

    Mehr noch als die Reduzierung von Lärm und Schadstoffen halte ich, dass die "Weltenscheide", die die A 100 nicht nur an dieser Stelle darstellt, zurückgenommen wird. Das kann durch die Abdeckelung nach Hamburger (A 7) Muster geschehen oder durch eine Fahrspuren-Reduktion wie entlang der A 103, angedacht zwischen Schöneberg und Steglitz. Damit wäre auch für die A 103 die Aufgabe des Autobahnstatus verbunden, weil sie sowieso nicht nach Norden und Süden verlängert werden kann, analog der (Steglitzer) Schildhornstraße, die als Autobahn geplant, aber niemals als Autobahn ausgeführt wurde und aus dem geplanten Autobahnnetz herausgenommen wurde.

    Es gilt, die städtische Handhabe zurückzubekommen.

  4. 15.

    Benutzungspflicht der A100 einführen, gleichzeitig eine kostendeckende Maut und schon ist gut. Das Argument, wer in die Großstadt zieht, muß Lärm und Dreck ertragen, ist aus den sechziger Jahren. Wer heute noch so argumentiert, hat irgendwie die Zeit verschlafen.

  5. 14.

    Sorry, wie borniert muss man sein , um gesundheitschädlichen Verkehrslärm als geile Großstadt- Begleiterscheinung hinzustellen.
    Die A7 in Hamburg wird gerade auf 8 bzw.10 Fahrspuren ausgebaut und überdeckelt. FERTIG: Schnelsen 600m, Stellingen 900 m. Seit April im Bau
    Altona/Bahrenfeld 2200 m !!!
    Die zerstörten Stadteile wachsen wieder zusammen, Ruhe für die Anwohner, neue Grün- und Freizeitanlagen, Kleingärten
    Mit verbunden der Bau von drei Feuerwachen für Tunneleinsätze. Die insgesamt. 1 Milliarde Baukosten werden zu 83 % vom Bund getragen, 17% trägt Hamburg.
    Übrigens, die Anwohner haben 27 Jahre dafür gekämpft.

  6. 13.

    Das Thema Stadtautobahn wäre binnen Minuten vom Tisch, müssten die Autofahrer spürbare Teile ihrer Kosten selber tragen. - So aber zerstören wir die Stadtlandschaft immer weiter und bekommen Klima-Aufheizung.

  7. 12.

    Warum muss ich nur wieder an die Dame denken, die Anfang der 2000er in die Berliner Allee zog und sich bei der "Autofrei"-Aktion in RBB-Interview darüber beschwert hatte, dass dort auch viele Straßenbahnen fahren, die ihrem Bedürfnis nach Ruhe entgegenstehen.

  8. 11.

    Tja, dann versuchen Sie mal, die Linke und die Ringbahnblasen-Grünen wie Frau Jarasch davon zu überzeugen, dass ÖPNV mehr ist als nur ein neue paar Strassenbahnstrecken, deren Planungs- und Genehmigungsverfahren ewig dauern, weil wegen einer laut schreienden Minderheit
    bevorzugt abgehalfterte externe Berater bezahlt werden, die schon in Kopenhagen an der Verkehrswende gescheitert sind.

  9. 10.

    Ach kommen Sie, das machen wir so wie bei der anstehenden Bebauung des Tempelhofer Feldes (die kommt, jede Wette): Als Bonbon gibt's bei dem 700-Millionen-Projekt (Endpreis nach "unvorhergesehenen" Kostensteigerungen) neben den Luxuseigentumswohnungen und den Büros
    (gaaanz viele Arbeitsplätze!) zwanzig Prozent Sozialwohnungen, außerdem schönes Abstandsgrün und jede Menge "Bürgerbegegnungszonen". Und Radwege! Der RBB interviewt dann Leute, die dort ständig etwas baumeln lassen. Das wird ganz toll. Und nach fünf Jahren (kurz bevor die Anlage zum Schandfleck erklärt wird) bemerkt man die ersten Bauschäden (Beton ist ja auch sehr klimafreundlich) und muss die Sanierung planen. Spätestens.

  10. 9.

    Baut die doch erst mal zuende bevor man am Bestand rumdoktort. Das entlastet viele Wohngebiete. Wer in eine Sadt zieht soll sich damit abfinden oder gar nicht erst herziehen und wer an so eine Straße oder Bahnstrecke zieht und sich dann aufregt, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Warum Ökos und Grüne unbedingt immer in die Städte drängen statt aufs grüne, ruhige, autoarme, saubere Luft Land, ist mir unbegreiflich. Der rbb schrieb letztens über 50% Zugezogene... wenn ihr mit Stadt nicht klar kommt, dann kommt doch nicht her.
    Berlin ist eine der grünsten Städte und das schon in Zeiten, wo es noch gar keine Grünen gab. "mehr Brücken als Venedig hat die Stadt Berlin" sang Harald Junke. (mit 916 fast doppelt so viele)
    Wer an einen "falschen" Ort zieht, der hat eben Pech. Der soll nicht erwarten, dass sich für ihn alles ändert. Kann ja die Bude frei machen, ein anderer freut sich bestimmt.

  11. 8.

    Das schliessen der Autobahn wäre billiger und hätte den Vorteil, dass der Verkehr vermindert wird. Es gibt nicht viele, die sich dauerhaft durch den Stadtverkehr quälen. Stattdessen würden sie das Auto stehen lassen oder umziehen.

  12. 7.

    300 Millionen Euro??? Absurd und komplett sinnlos...

  13. 6.

    In wenigen Jahren kippt das Klima. D.h. Hitzewellen, Überschwemmungen, Stürme ohne Ende. Musk und Bezos stellen sich schon ihre Container auf den Mars. Im Bereich Verkehr sind nur die Bahn und das Fahrrad effektiv sinnvoll. Und die Menschen denken allen Ernstes darüber nach, ein kleines Autbahnteilstück für viele Millionen zu überdachen? Manche wollen partout nicht ihre Traumwelt verlassen. Das wird dann ganz einfach böse enden.

  14. 5.

    Dito. Bäume und Ruhe gibt es draußen ausserhalb der Stadt, wer hier wohnt weiß womit er rechnen muß oder ist nicht ganz richtig im Kopf. BERLIN ist Großstadt mit allel drum und dran und soll es auch bleiben.Dazu gehören aber auch Laerm, Licht, Musik, Autos, Menschen, aber auch leben und leben lassen und jeder so wie er es will. Halt Berlin
    Verbote nein Danke

  15. 4.

    300 Millionen Euro nicht für die Überdachung der a100, sondern für ein 300 Meter langes teilstück, habe ich das richtig verstanden?

  16. 3.

    Das hat was von „aus dem Auge aus dem Sinn - Problem erledigt“…

    Wenn man dann den Platz wenigstens nutzen würde, darauf auch Wohnhäuser zu bauen.

    Aber es ist ja erst eine Studie und im September sind Wahlen.

    Und was den Lärm angeht….
    Sorry…. Wer dahin zieht und überhaupt in eine Großstadt wie Berlin zieht, der sollte sich vorher überlegen, wie viel Lärme r erträgt, und nicht danach rummotzen.

    Wie sagte die Dame: wir sind eine Millionenstadt und das soll auch so bleiben.

    Alle anderen sollen aufs Land ziehen.

  17. 2.

    Ich weiß ja nicht, ob es derselbe Topf wäre, aber erstmal all die maroden Straßen und Radwege von Grund auf sanieren und optimieren, bevor man mit solchen Luxusprojekten anfängt. Wobei man in B ja davor nicht wirklich Angst haben muss, da passiert die nächsten 30 Jahr nüscht. Wahrscheinlich gibt's dasselbe Video dann wieder.
    Aber träumen darf man ja.

  18. 1.

    Das Geld wird aktuell und in Zukunft in Berlin an anderer Stelle wesentlich dringender benötigt. Die Überdachung ist ein "nice2have", aber absolut kein "musthave". Die Lokalpolitik sollte sich hier anderen Themen zuwenden!

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