Video | Initiative "Freiheitsfonds" kauft Häftlinge frei - "Niemand sollte ins Gefängnis, weil man ohne Ticket gefahren ist"

Mi 08.12.21 | 22:09 Uhr
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Stacheldraht vor Berliner JVA (Bild: imago/Jürgen Ritter)
imago/Jürgen Ritter
Video: rbb|24 | 08.12.2021 | Material: rbb|24/Jenny Barke | Bild: imago/Jürgen Ritter

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Nach meinem Kenntnisstand werden "Schwarzfahrer" erst nach dem 3. Vorfall zur Anzeige gebracht. Das gilt dann wohl als "Unbelehrbar". Wie oft muss man den ÖPNV nutzen, um 3 mal erwischt zu werden? Trotz allem finde ich eine Haftstrafe dafür als zu hart.

  2. 4.

    Ja, klar. "Wenn das keine Straftat mehr ist, dann tun das (Tickets kaufen) die Leute auch nicht mehr..." Ich gehe auch täglich im Supermarkt essen ohne zu bezahlen, weil Mundraub keine Straftat ist ;)
    Die obige Behauptung glaubt der GdP-Sprecher doch selbst nicht, oder hat die Gewerkschaft der Polizei wirklich ein derartiges Menschenbild. Niemand hält sich an irgendwelche Regeln, wenns keine Straftat ist?!
    PS: Hab über die Jahre auch schon öfter als BVG Abonennt die 60 EUR gezahlt, weil mir der Aufwand hinzufahren und das Ticket nachzuweisen zu groß war. Mal auf dem Weg zu einer Beerdigung, oder andere Jacke, Hose angezogen und schon ist die Geldbörse nicht dabei. Naja, Kundenfreundlichkeit sieht anders aus. An sich unglaublich, dass das nicht längst als Ordnungswidrigkeit eingestuft wurde. Dass, die BVG die Nachweismöglichkeit "des vergessenen Tickets" für Stammkunden nicht erleichtert ist auch ein Skandal.

  3. 3.

    Also ich verstehe das nicht so ganz. Werden die Personen gezielt ausgesucht, oder pauschal freigekauft. Natürlich sollte man das Problem an der Wurzel packen und keine oberflächlichen Lösungen anstreben. Auf der anderen Seite kann man sich auch nicht alles gefallen lassen. Was mir aber auch durch den Kopf schießt, die Personen kommen frei und sind dann wieder im selben Trott der Abhängigkeit gefangen. Damit kann der Freiheitsfonds doch auch überhaupt nicht zufrieden sein. Man bekämpft damit mMn eine oberflächliche Lösung mit einer anderen oberflächlichen Lösung und die leidtragenden sind die suchtkranken Obdachlosen. Wo ist mein Denkfehler?

  4. 2.

    Der Beitrag ist drastisch tendenziös, da fast 90 Prozent des Videos für die eine Position werben. Das darf ein pflichtgebührenfinanzierter öffentlich-rechtlicher Sender nicht tun. Der rbb muss ausgewogen berichten.

  5. 1.

    Vielleicht gleichen irgendwann die Ämter mal die Fahrtkosten für Hilfeempfänger mit den Ticketpreisen ab. Oder die Verkehrsunternehmen übernehmen die bundesweit einheitlichen Hilfen für den Preis ihrer Sozialtickets. Oder der Nachweis als Hilfeempfänger gilt gleichzeitig als Ticket. Das würde uns allen viel Geld sparen, das Justizsystem entlasten und den betroffenen Menschen helfen. Dann kann auch Herr Jendro zufrieden sein. Wer bis jetzt zwangsläufig schwarz fährt hat dann automatisch ein Ticket, wer ein Ticket kauft auch und und wer unbedingt kein Ticket kaufen möchte obwohl er odee sie es kann, kann dann weiterhin verfolgt werden. Aber die können die 60€ danach ja eh bezahlen und belasten nicht weiter die Justiz.
    (Ausser vielleicht ein Philipp Amthor. Der klagt dann, dass er das nicht war, selbst wenn es Beweisfotos gibt. Aber das ist ein anderes Thema...)

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