Menschenkette gegen Autoprämie, Quelle: rbb|24 / S.Oberwalleney
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Video: rbb|24 | 02.06.2020 | Material: Stefan Oberwalleney, Brandenburg aktuell | Bild: rbb|24

Video | Berliner Kanzleramt - Hunderte Demonstranten bilden Menschenkette gegen Autoprämie

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10 Kommentare

  1. 10.

    Eine Autoprämie halte ich grundsätzlich für einen Unsinn. Allerdings sollte klar unterschieden werden zwischen der Flächenerschließung auf dem Land, wo das Auto einen sehr hohen Nutzen hat und dem gebündelten Verkehr innerhalb der Stadt und auch zwischen den Städten, wo der Nutzen des Autos gegen null geht, seinen verheerenden Wirkungen allerdings ins Unermessliche steigen.

    Mit anderen Worten: Wo sowieso schon eine Bündelung ist - und das ist ja täglich zu sehen bei dem Abstand zwischen den Stoßstangen - da ist der Individualverkehr ein Paradox und das sichtbare Prinzip "Bahn" sollte in die tatsächliche, in die reale Bahn hineinmünden.

    Alle unterirdischen Schienenstrecken sind faktisch gebaut worden und es zeigt sich immer wieder der unermessliche Aufwand, Bahnhöfe sauber und betriebsbereit zu halten. Jetzt kommt es darauf an, die Schiene mehr und mehr oberirdisch, im Straßenraum, zu führen, wozu bislang der Mut fehlte.

  2. 9.

    Diese Zehntausende könnten dafür demonstrieren, dass ihre Führungsetage endlich mal die Produktion umstrukturiert auf klimafreundliche Endprodukte.

  3. 8.

    Wer ein Auto braucht, der braucht eben eins. Trotzdem ist es sozial-, steuer- und verkehrspolitischer Unsinn, Milliarden von Euro zurück an die Neuwagen kaufende Mittelklasse zu verteilen - und da schließe ich mich ein. Wenn man dann noch umweltschädliche Fahrzeuge bezuschusst, wird es völlig absurd.

  4. 7.

    Das ist den Aktivisten auch klar. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Wir müssen den Verkehr in Busse und Bahnen bringen, der möglich ist. Dafür gibt es noch viel Potential. @alle: Die Abgasbetrügerindustrie soll endlich pleite gehen, damit die dort sinnlos gebundenen Arbeitskräfte zu den dringenst benötigten Lokführern, Busfahrern, Fahrdienstleitern, Zugbegleitern, Fahrweg- oder Fahrzeuginstandhaltern umgeschult und eingesetzt werden können. Vielen Dank an die Demonstranten.

  5. 6.

    Die Zehntausene, die in den Fahrzeugfabriken und den Zulieferern arbeiten, konnten heute nicht vor dem Reichstag für ihre Arbeitsplätze demonstrieren. Sie haben gearbeitet um die Wirtschaft dieses Landes am Laufen zu halten.

  6. 5.

    Gibt es nicht die Möglichkeit in irgendeiner Weise eine Steuerabgabenstreik zu machen?

  7. 4.

    Alles schön und gut. Es wird dennoch weiterhin Menschen geben, die nicht auf ihr Auto verzichten können oder wollen. Für einige ist es eher ein Immobilitätsgesetzt.

  8. 3.

    Warum nicht einfach das Geld in sinnvolle Maßnahmen stecken? Energetische Gebäudesanierung, ÖPNV Ausbau, Brückensanierung? Da hängen doch genauso deutsche Arbeitsplätze dran.

  9. 2.

    Auch für die E-"Autos"(SUVs) sollte es keine Autoprämie geben!
    Wer sich keinen SUV leisten kann,der muss sich ein kleineres kostengünstigeres E-Auto zulegen,oder ein Jahresticket für Bus und Bahn kaufen.Alle Versuche,den Autoverkehr zu reduzieren,scheitert doch.Die Zahl der SUVs in Deutschland steigt unaufhörlich,sogar in Städten mit sehr gut ausgebautem Nahverkehr.
    Es ist also keine Lösung die 65,8 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge/Verbrenner gegen E-Autos zu ersetzen.Das hat nichts mit einer Verkehrswende zu tun.Der ÖPNV muss flächendeckend massiv ausgebaut werden.Nahverkehr schafft auch Arbeitsplätze.

  10. 1.

    Eine Abwrackprämie wäre ein klimapolitisches Totalversagen. Die klimazerstörende Industrie muss für die angerichteten Schäden zahlen und nicht belohnt werden! Vor allem darf es keinesfalls auch nur einen Cent für Verbrenner geben! Damit würde man die Klimakrise noch zusätzlich anheizen.

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