Fahrraederleiche-hbf
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Video: rbb|24 | 19.04.2021 | Autor: Stefan Oberwalleney | Bild: rbb

Video | Schrotträder - "Der Berliner Hauptbahnhof ist ein Fahrradfriedhof"

16 Kommentare

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  1. 16.

    Es dürften viele gestohlene Räder sein, die nur "ausgeliehen" wurden, um zum Bahnhof zu kommen. Der Senat, die Bahn und wer auch immer muten uns nun ja schon eine Ewigkeit diesen Katastrophenbahnhof zu. Fahrräder waren in der Planung nicht vorgesehen - wie die WCs. Hauptsache ist, es gibt ein paar Parkplätze und viele Autofahrspuren am Bahnhof vorbei. Am Roten Rathaus ist es ähnlich. Der Bauzaun war weg und sofort gab es die ersten PKW-Parkplätze, nichts sonst.

  2. 15.

    "So gut wie jeder Bahnhofsvorplatz ist und bleibt ein Fahrradfriedhof, wenn nicht regelmäßig den Schrott entfernt wird. "

    Ich möchte noch ergänzen. Wenn nicht sichere Parkplätze, sprich Unterstellmöglichkeiten angeboten werden. Andere Länder sind da schon weiter.

  3. 14.

    Was für ein Quatsch! Müllautos stehen dafür in den Straßen, in der Landschaft und werden nicht selten illegal entsorgt. Für die Kosten ein Schrottauto zu entsorgen können sie Hunderte von Fahrradleichen entsorgen lassen.

  4. 13.

    In einer Pauschalisierung liegt weder Überlegung noch Kunst.

    Eine radelnde Schicht der Bevölkerung ist rein imaginär und ggf. auf dem Papier stehend. Das Hosenklammer-Syndrom der 1960er und 70er, als dass diejenigen waren, die sich das Kfz. nicht leisten konnten, ist vorbei. Heute wird eine Kombination jedes Verkehrsmittels mit jedem praktiziert - gleich des Einkommens und zumeist auch gleich des sonstigen Hintergrundes.

    Nur eine ausgesprochen kleine Minderheit scheidet DIE Radfahrenden von den ÖPNV-Benutzenden und von DEN Autofahrenden. So gesehen ist es auch völlig logisch, dass sich der Verkehrsraum insgesamt anders aufteilen muss als in den 1960er und 70 Jahren, als mehr gedankliche Scheidung und einseitiges An-die-Wand-Drücken als Kombination war.

  5. 12.

    Das liegt in der Natur der Dinge. So gut wie jeder Bahnhofsvorplatz ist und bleibt ein Fahrradfriedhof, wenn nicht regelmäßig den Schrott entfernt wird. Ist sowas einen ganzen Aufregerartikel wert? Offensichtlich ja. Konzepte erarbeiten und nicht rummosern ;)

  6. 11.

    LOL wie sagen die Zaubergrünen aus dem Land Goethe "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los."

  7. 10.

    Fahrad das Verkehrsmittel der Zukunft? Autos stehen nicht zufällig ausgeschlachtet an den Bahnhöfen.
    Obwohl Preise für ein gutes Fahrad mittlerweile auch den Preis für einen preiswerten Pkw erreichen, rechnet man das auf die 4 Sitzplätze hoch.erreichen,werden diese einfach ausrangiert.( Also mal 4.)
    Man stellt wohl fest bzw. kapiert, das wetterunabhaengig
    keit und auch nicht der staendigen Gefahr der Ansteckung ausgesetzt zu sein auch Vorteile hat.
    Dazu kommt das die radelnde doch so ökologisch denkende Bevölkerungsschicht, doch nicht so nachhaltig
    ist. Mein Rad ist 40 und tut noch seinen Dienst.
    Bin in meiner Jungend jede Menge Rad gefahren, aber als alter Mensch will ich einfach nicht mehr dazu gezwungen
    werden, wie es somanche Initiativen und Pateien es jetzt
    formuliert haben in ihen Programmen.

  8. 9.

    Man sieht ja auch im Video unabhängig von der Zerstörung einiger Räder, dass es sich tatsächlich um absolute "Billigräder" handelt, das Problem ist viele Jahre alt, Touristen bzw. "Kurzzeit-Berliner" besorgen sich ein billiges Rad für 20 oder 50€ und lassen es dort dann stehen. Das zeift sich auch an den Tourihochburgen Kottbusser Tor etc.
    Jetzt, wo dort weniger Touristen-Rummel herrscht, fallen auch die Räder mehr auf.
    Hochwertigere Räder, die man dort für einige Stunden abstellen möchte, haben keinen Platz und es ist auch abschreckend, sein Rad dort zu lassen, wenn ringsherum nur Schrotträder baumeln.
    Was aber die Polizei oder Polizeipräsenz damit zu tun hat, weiss ich nicht...
    Sollen die vor dem Bahnhöfen stehen und schauen, wer welches Rad wie lange dort parkt?

  9. 8.

    Nicht nur dort, bei uns am S-U Bahnhof Wittenau ein ähnliches Bild. Wer ist Zuständig die Schrottfahrräder zu entfernen.

  10. 7.

    Okay die kaputten Fahrräder werden also irgendwenn von der Stadt entfernt. So weit so gut. Aber was ist mit den fehlenden ca 700 Abstellplätzen? Der Bedarf ist ja auch ohne durch Schrott belegte Plätze mit den existierenden Abstellmöglichkeiten ja bei weitem nicht gedeckt.

  11. 6.

    Ähnliches Bild am U-Bahnhof Kottbusser Tor. Dutzende, wahrscheinlich an die hundert Fahrradleichen rund um den Platz. Zum Teil noch so an Drängelgittern angeschlossen, dass die Fahrräder dort zum Teil in die sehr engen Gehwege und benutzungspflichtigen schmalen Radwege hineinragen. Unter der Hochbahn gibt es reichlich freie Berliner Bügel; allerdings ist dort alles mit einer mehr oder weniger dicken Schicht Taubenkot überzogen. Wer sein Rad dort "unwissend" ein paar Tage stehen lässt, will es danach möglicherweise nie wieder abholen ;) Ein paar mal im Jahr kommt die BSR mit einem Team in Ganzkörpergummianzügen und Atemschutzmasken mit Hochdruckreinigern und beseitigt den gröbsten Dreck.

  12. 4.

    Das ist Mischschrott. Es gibt genug Schrottsammler (ob angemeldet oder schwarz) die damit ihr Geld verdienen. Man muss sowas nichtmal unbedingt selber entsorgen.

  13. 3.

    Das glaube ich eher weniger..hier in Berlin ist es ja kostenlos seine Sachen zur BSR zu bringen..das schaffen die ganz faulen zwar auch nicht, aber es dann zum Bahnhof zu bringen, wäre viel zu aufwendig..

    Ich schätze eher, dass es zum einen mit Vandalismus zu tun hat und dort abgestellte Räder dann nicht mehr fahrtüchtig sind und vielleicht auch damit, dass Berlin für viele nur eine kurze Zwischenstation ist und das Fahrrad dann ebend nur ein kurzer Wegbegleiter, zu dem man keine große Bindung aufbaut. So ein Rad wird dann sicher auch gern so entsorgt.

    Es ist auf jeden Fall mehr als ärgerlich, weil immer noch zu wenig fahrradfreundliche Infrastruktur vorhanden ist, obwohl sie relativ simpel umzusetzen ist.

  14. 2.

    Das ist am Potsdamer Hauptbahnhof am Nordausgang auch so. Mehrere Dutzend Räder, die dort unabhängig von Tag & Nacht am gleichen Platz stehen, einen Aufforderungszettel an den Rahmen bekommen und erst nach einem Vierteljahr passiert dann etwas.

    Meine Vermutung ist, dass das sichtlich wohl die billigste Form der Fahrradentsorgung ist. Wenn das gute Gefährt keinen Abnehmer mehr findet und auf den Sperrmüll muss, einfach zum nächsten Platz fahren, wo massig Räder stehen und das Abgängige dann druntermischen. Ist zwar besser, als es im Wald zu schmeißen, doch bedeutet es auch eine Blickade der Einstellmöglichkeit für andere.

  15. 1.

    Iss es ein Wunder ?
    Wann habe ich dort das letzte Mal einen Polizisten gesehen ?
    Verdammt, erinnern kann ich mich nicht. Wo die wohl alle sind ?

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