Saufen oder kiffen? - Was ist besser fürs Klima? (Bild: rbb|24)
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Video | CO2-Bilanz im Vergleich - Warum ein Joint dem Klima mehr schadet als eine Flasche Bier

Feierabend-Bier oder Feierabend-Joint? Da gehen die Geschmäcker auseinander. Doch welches Suchtmittel hat eigentlich eine bessere Klimabilanz? Wie viel C0² verursachen Biertrinker und Kiffer mit ihrem Konsum pro Jahr?

Wir haben für die Ökobilanz eine Flasche Bier (Pfandflasche, 0,5 Liter) und einen Joint (mit 0,3g Cannabis) pro Tag verglichen und den C0²-Fußabdruck errechnet.

Cannabis hat einen "Product Carbon Footprint" (PCF) von ca. 4600kg C0²/kg. Der PCF-Wert ist der Studie "The carbon footprint of indoor cannabis production" (2012, Mills, E.) entnommen.

In dieser Studie wird von einem Indoor-Anbau von Cannabis ausgegangen, der auf künstliche Licht- und Wasserversorgung sowie Belüftungsanlagen angewiesen ist. Bei einem Joint pro Tag mit ca. 0,3g Cannabis ergibt sich demnach ein Jahreswert von 552 kg C0².

Bei Bier variiert die C0²-Menge je nach Verpackungsart stark. Am klimafreundlichsten ist das wiederverwendbare Fass, am schädlichsten sind Einwegflaschen und Dosen. Im Video wurde mit einer in Deutschland üblichen 0,5l-Mehrwegflasche ein Mittelwert von 676g C0²/l Bier errechnet. Dieser Wert leitet sich aus der Studie "Life cycle environmental impacts and costs of beer production and consumption in the UK" (2016, Amienyo, D. & Azapagic, A.) ab. Der Jahreswert für Bier beläuft sich demnach auf 123 kg C0².

Im Vergleich schneidet das Bier damit klar besser ab. Ein Joint schadet dem Klima rund vier Mal mehr als eine Flasche Bier.

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57 Kommentare

  1. 56.

    Mit Cannabis sind sie auf jeden Fall besser beraten als mit Schlaftabletten (fürchterliches Zeug, eigentl. eher Notfallmedikamente). Wenn man sich nicht den ganzen Tag mit dem Zeug zulötet, was sie ja offensichtlich nicht machen, sehe ich da auch keine med. Nachteile im Gegenteil. Egal was manche Ärzte sagen die keinerlei Bezug zu dieser Pflanze haben! Frohes Schaffen und gute Gesundheit weiterhin!
    liebe Grüße Hans

  2. 55.

    Oh ja, die Sorte Northern Light ist schon recht stark. Aber gilt noch als „mild“ laut Werbung von Sensi Seeds. Mir geht es nicht um den Rauschkick. Monatelang nahm ich zum Durchschlafen Schlaftabletten. Jetzt nach der Ernte u.dem Trocknen probierte ich meine neueste Errungenschaft und siehe da, ohne Tablette ging ich ins Bett, schlief hervorragend und lange durch. Nun habe ich noch zwei weibliche Ruderalis Indica Pflanzen die voll am Blühen sind. Die sind aus den Samen vom Vorjahr. Hier stimmt was Sie schreiben, denn diesmal blieben sie klein.Hier wird die Ernte erst im Oktober anfallen. Freu mich drauf:-)

  3. 54.

    Nochmal für die alle zum mitschreiben:
    Von der Prohibitionspolitik (auch die von Cannabis) profitieren vorallem:

    -Die Pharma- und erdölbasierte Industrie
    -die Kartelle
    -der internationale Terrorismus
    -die Banken
    -die Waffenindustrie

    und sonst niemand...
    sollten sie nicht Teil der oben genannten Gruppen/Verflechtungen sein, dann ist die Prohibitionspolitik ganz klar ein gegen ihre Bürgerinteressen gerichtetes Projekt zu dessen Finanzierung sie von Staatswegen genötigt werden!!!

    liebe grüße hans

  4. 53.

    Aber gerne gebe ich Ihnen noch einmal die Möglichkeit ein vernünftiges Argument einzubringen, also ganz konkret:
    Was bzw. wo sind die positven Effekte der Prohibitionspolitik für uns Staatsbürger (neuerdings ja leider oft nur noch Konsumenten)? Bzw. überwiegen die (für mich nicht erkennbaren) Vorteile klar die Nachteile? Also wo ist Ihre konsistente logisch nachvollziehbare Argumentationskette ? Die gibt es vermutlich nicht und genau deswegen wird es auch zu einem Paradigmenwechsel in der Drogen- und Suchtpolitik kommen, wenn es demokratisch zugehen soll! Das zeichnet sich ja jetzt schon ab und viele Fachleute auch oder gerade aus dem Umfeld der Suchtberatung unterstützen ebenfalls den Ausstieg aus der reinen Prohibitionspolitik, obwohl sie jeden Tag mit den schwersten Fällen zu tun haben! Und wissen sie warum? Weil die Prohibition einfach oft das Gegenteil von dem bewirkt, was mein eigentlich gesundheitspolitisch will bzw. wollen sollte...sprich Bullshit ist!!!

  5. 52.

    Von Gutheißen kann keine Rede sein. Es gibt problematische und weniger problematische Substanzen und problematische Konsummuster und weniger problematische (das ist sogar bei Games so) das wissen sie auch selber. Warum finanzieren sie die Benzodiazepinabhängikeit und den Entzug von ihrerer (fiktiven) Nachbarin dann mit und warum wird diese nicht kriminalisiert aufgrund ihres Verhaltensmusters? Ach stimmt die generiert ja Umsatz für ein großes legales Geschäft. Alle ! psychoaktiven und gut erforschten Substanzen müssen zurück in den Medizinschrank, unbedingt!!! Es kann nicht angehen, das Profitinteressen das Strafrecht in einem Rechtsstaat zur Gewinnmaximierung mißbrauchen!!! Das ist genau das was auch hier passiert. Kann man jetzt auch wieder in Indien bei dem Thema "E-Zigarette" beobachten...nur das Indien sich nicht damit schmückt es sei sowas wie ein Rechtsstaat...

  6. 51.

    Ich habe auch nicht über Kinder gesprochen sondern eher über das "wie"! Sie mögen meine Argumente abgenutzt finden bei Ihnen higegen kann ich kein einziges finden, ausser dass sie sagen "Nö nö, das ist schon alles ok so, wolln wa nich", warum das jetzt eine stärkere argumentative Position sein soll erschließt sich mir nicht.
    Und die Zahl der Unfallopfer und Todesfälle bei Motoradfahrern dürfte die von Cannabisnutzern bei weitem übersteigen, soviel dazu...und nein ich bin deswegen nicht gegen Motorradfahren!

  7. 50.

    Cannabisgebrauch in Maßen kann auch gesundheitsförderlich sein, sofern es nicht geraucht wird und nicht jede Art Sport zu machen ist gesundheitsförderlich. Desweiteren dürfte die Anzahl von Drogenusern, die keine oder kaum Folgeschäden zu erwarten haben statistisch höher sein wie die Anzahl derer die an der Nadel in der Gosse landen. Und wie gesagt die Folgekosten, die in einem Prohibitionssystem eben auch entstehen oder gerade erst Recht, trägt die Allgemeinheit heute schon...glauben sie ernsthaft sie können durch die Prohiubtion etwas einsparen? Im Gegenteil, die Prohibition ist extra dafür gemacht um Ihnen noch mehr aus der Tasche zu ziehen, aber glauben sie ruhig weiter, dass der Staat hier im Interesse der Bürger handelt! Wenn sie es nicht glauben, dann informieren sie sich wie und warum Hanf Verboten wurde (Stichwort Dupont unter anderem)...

  8. 49.

    Sport hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit, doch warum um Himmels Willen sollen drogenverweigernde Normalsterbliche mit auch nur einem Cent für die Folgekosten von Rauschmittelmißbrauch aufkommen?
    Solidarität darf einfordern, wer unverschuldet in Not gerät.
    Doch wer wider besseren Wissens seine Hand in den Rachen eines Löwen steckt, muss mit den eventuellen Konsequenzen selbst fertig werden.
    Und ihre beschönigenden Worte bez. der von Abhängigen selbst bezahlten Folgekosten halte ich leider nur für einen frommen Wunsch.
    Es dürfte wohl eher auf ein "Heute ein Süchtiger - morgen ein Penner oder eine Leiche" hinauslaufen (was bez. der Abschreckung sicher mehr bewirkt als tausend Fernsehdokus).
    Wer unvernünftig sein will, möge es sein.
    Doch werde ich das nicht gutheißen und will es nicht mitfinanzieren.

  9. 48.

    Ehrlich gesagt sehe ich bez. Drogenaufklärung tatsächlich kaum Handlungsbedarf (als ich ein Schüler war, hat mir nie jemand irgendwelche Rauschmittel angeboten) und finde, dass so etwas bis zum Beginn der Pubertät Zeit hat.
    Es gibt keinen Grund, schon Kinder auf etwas neugierig zu machen und dann zu hoffen, dass sie bereits erwachsen und umsichtig genug sind, sich dagegen zu entscheiden.
    Ihre Argumentation bleibt sich treu und ist leider sehr abgenutzt:
    Da MANCHES Üble existiert (seien es Substanzen, Kriminalität, gesundheitliche Folgen oder Kosten) und nicht hundertprozentig abgeschafft werden kann, kann man ruhig noch die eine oder andere Kröte zusätzlich schlucken.
    Motorradfahrer sind für gewöhnlich versichert und dieses Hobby führt bei Weitem nicht so häufig zu Gesundheitsschäden wie Drogenmißbrauch.
    F. f.

  10. 47.

    Und ja: es dürfte auch viele Drogenabhängige geben, die nicht auf der Straße leben, die ihre Krankenkassenbeiträge selbst bezahlen, so wie bei sog. "funktionierenden Alkoholikern" eben auch...Cannabiskonsum ist da eh eher unproblematisch
    mit freundlichen grüßen

  11. 46.

    Sehr ungewöhnlich...aber wie groß die Pflanze werden kann hängt halt auch mit dem Wurzelsystem zusammen und den Lichtverhältnissen...bei Northern Lights ist aber nicht soviel los mit CBD :-) Das geht schon ganz schön ab...ob das so alltagstauglich ist? Naja zur Not können sie ja auch CBD-Gras zukaufen falls ihnen das NL-Weed zu lustig werden sollte...viel Spaß....

  12. 45.

    Ein gewisses Restrisiko wird immer bleiben im Leben. Das ist wie mit Sexualaufklärung. Aber irgendwann müssen sie den Kindern/Jugendlichen reinen Wein einschenken (was ja bei Drogenaufklärung oft verbesserungswürdig ist)und es ist erfahrungsmäß besser das rechtzeitig zu tun als zu spät.
    Wenn sie sich Sorgen machen wegen möglicher Kosten von Gesundheitsschäden:
    1. Bezahlen sie die auch jetzt schon mit, zusätzlich zu den überflüssigen Kosten der Prohobition
    2. Müssen sie dann auch andere möglicherweise riskante Verhaltensweisen miteinbeziehen (Motorrad fahren, gewisse Sportarten usw...), dass führt entweder zur Abschaffung des europ. Sozialstaatsmodells oder zu einem Leben im Glaskasten, wollen sie das?

  13. 44.

    Zuerst mal bedanke ich mich für Ihre Informationen. Das die Ruderalis Indica eine kleinwüchsige Pflanze ist, kann ich nicht bestätigen. Trotz kleiner Töpfe( ich benutze gebrauchte Plastikeimer v.Curry 36) schossen letztes Jahr bei mir auf dem Balkon die Pflanzen nur so in die Höhe. Breite 80 bis 100cm. Photos sind ja hier nicht möglich gezeigt zu werden. Ein Bekannter von mir hat die Ruderalis Indica auf sein Grundstück in die Erde gepflanzt und Sie schossen nur so in die Höhe. Diese Jahr pflanzte ich eine Sorte die sich Northern Light nennt und die blieb klein. Dafür bekam sie aber sehr harzige satte Blüten.

  14. 43.

    Machen Sie es Sich da nicht etwas zu leicht?
    Einerseits wird Ihnen jeder Psychologe bestätigen, dass Kinder neugierig, impulsgesteuert und unreif sind. Andererseits aber sollte man ihnen so bald wie möglich von Rauschmitteln und deren Folgen erzählen und an ihre Vernunft und geistige Reife appellieren?
    Ja was denn nun?
    Und ich hätte kein Problem mit Rauschmitteln, Rauschgiften und Drogen, würden deren Folgen ausschließlich die (erwachsenen) Konsumenten betreffen.
    Doch spätestens wenn es zu den gesundheitlichen Konsequenzen dieses Unsinns kommt, will man auch Nichtkonsumenten in die Tasche greifen.
    Oder meinen Sie, viele Kokser, Kiffer und Fixer bezahlen ihre Behandlungskosten selbst?
    Und dagegen wehre ich mich.

  15. 42.

    Eben bla bla blub "vielleicht" "umstritten" "möglicherweise" usw...Kohlenmonoxid und Teer (krebserregend) entsteht bei Verbrennung von Material...ist doch logisch...dann erlauben sie halt Hanf, aber verbieten nur das rauchen in der Öffentlichkeit so wie in Colorado...;-)

  16. 41.

    Ja von mir aus gerne...nur ein kleiner Hinweis: Bei Ruderalis Hybrid-Sorten handelt es sich um eher kleinwüchsige Hanfpflanzen, die den Vorteil haben lichtunabhägig zu blühen (also ab einer gewissen Lebenszeit)..Der Ruderalhanf kommt eher in nördlichen Breiten mit kurzen Sommern vor und hat sich evulotionsmäßig darauf eingestellt. Mit der Einkreuzung Indicadominanter Sorten wollte man den Wirkstoffgehalt erhöhen und gleichzeitig die Erbinformation für das "Autoflowering" erhalten. Am meisten in die Höhe schießen dürfte hierzulande der sogenannte "Nutzhanf", also Cannabis Sativa (lat. sativus: nützlich) weil er vorallem für die Fasergewinnung gezüchtet wurde. Das Cannabinoidprofil muss aber nicht unbedingt von der Herkunftssorte abhängen, sondern kann bei der Zucht gezielt selektiert werden. Wenn Ihr Hanf zu groß wird benutzen sie kleinere Töpfe oder fangen sie später an ihre Keimlinge zu ziehen, dann wird da auch nix 3 Meter groß...gruß

  17. 40.

    Was spricht denn ihrer Meinung nach für dieses großartige Verbot? Für mich sieht es im Moment eher so aus als ob die Prohibition weit mehr negative Folgeerscheinungen für uns alle hat als wenn vielleicht ihr Nachbar legal Gras auf seinem Balkon rauchen würde. Nur weil man etwas verbietet verschwindet es nicht einfach(was bei Cannabis zugegeben ein riesiger Verlust für die Menschheit wäre)oder wird dadurch irgendwie weniger "negativ" "schädlich" usw...das ist in etwa die Denkfigur in ihrem Kommentar als ob man mit einem Verbot irgendetwas zum besseren wenden könnte...Die Zauberworte heißen aber Regulierung/Aufklärung/Prävention...Verbote sind oft einfach nur dumm und kontraproduktiv! Nur Wissen kann unsere Kinder schützen!

  18. 39.

    Lade sie gerne zu einem emprischen Experiment ein: Sie können sich ein halbes Jahr lang jeden Tag betrinken und ich rauche mich jeden Tag zu und am Schluss sehen wir ja dann ob sich das "nichts nimmt"...Cannabis wird nicht verharmlost hier in Deutschland sondern leider immer noch als übermäßig gefährlich dargestellt, was hierzulande massiv verharmlost wird ist der Alkohol (wenn man bedenkt das man hier schon ab 14 in Begleitung Erwachsener trinken kann) so sieht es aus. Und zu den Gehirnveränderungen bei Jugendlichen gab es vor Kurzem eine Folgestudie aus Kanada, mit dem Ergebnis, dass es zwar strukturelle Veränderungen gibt (man weiß aber nicht was diese genau zu bedeuten haben), diese aber bei den Probanden im Erwachsenenalter nicht mehr nachweisbar waren. Soviel zu ihrem "schwerste Schäden".
    Natürlich wäre es gut wenn Jugendliche die Finger von psychoaktiven Substanzen lassen würden aber haben sie dafür irgendwelche sinnvollen Vorschläge?

    gruß

    g

  19. 38.

    Prävention könnte und sollte man trotzdem betreiben, weil es sich bei den sogenannten "Drogen"...korrekter wäre eigtl. "psychoaktive Substanzen" teilweise! um gefährliche Stoffe handelt...aber man muss auch sehen, dass nicht jeder Substanzgebrauch gleich supergefährlich ist...zB. ist der Cannabisgebrauch wesentlich weniger schädlich (auch oder gerade für dritte) als der hierzulande übliche Alkoholgebrauch usw...auch wenn weiter unten anscheinend irgendwelche Drogen-Experten das Gegenteil behaupten.

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