Das Tesla-Gelände in Grünheide ist inzwischen komplett gerodet. (Quelle: rbb/Tino Schöning)
rbb/Tino Schöning
Video: rbb|24 | 28.03.2020 | Bild: rbb/Tino Schöning

Video | Der BER und Tesla - Zwei Brandenburger Baustellen aus der Vogelperspektive

21 Kommentare

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  1. 21.

    Wahnsinn, die Wasserentnahme wird streng überwacht. So wie man NACH einer Baugenemigung beginnt zu bauen? So wie Tesla? Dann bin ich ja beruhigt. Aber wo das ZUSÄTZLICHE WASSER herkommen soll, nachdem wir hier in der Region JETZT SCHON massive Probleme haben, das bleibt ein Rätsel. Aber da beißt sich die Katze in den Schwanz. Das Thema ist ja längst bis zum Erbrechen durchgekaut worden. Zahlen interessieren mich nicht. Mir reichen meine 6 Sinne um das zu begreifen.

  2. 20.

    Teil 2 hatte ich übersehen: Tesla wurden mindestens 3 weitere geeignete Flächen in Brandenburg angeboten. Die genauen Standorte erfragen Sie bitte beim Wirtschaftsministerium. Bezeichnenderweise findet sich im Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung des Vorhabens die lapidare Feststellung, dass keine weiteren Standorte geprüft wurden. In dem Falle hätten die Umweltauswirkungen der Standorte verglichen und abgewogen werden müssen und da hätte nur schwerlich eine Entscheidung für Grünheide Bestand gehabt. Aber das wussten Sie sicherlich auch schon.

  3. 19.

    Blöd, wie sie es nennen, ist lediglich, dass trotz entsprechender Absprachen versäumt wurde, das Industriegebiet nach nicht erfolgter BMW-Ansiedlung 2001 wieder in das LSG zurückzuführen. Nun muss sich Tesla mit den Problemen auf dieser ungeeigneten Fläche herumschlagen. Einen Gefallen hat man dem Unternehmen damit nicht getan!
    Wenn ich eine Party veranstalte, besorge ich jedenfalls vorher die Getränke und schicke die Gäste nicht abends in den Späti!

  4. 18.

    Blöd, dass man das als Industriegebiete beplante Gebiet als dem alten LSG schon längst herausgelöst hatte. Aber das haben Sie sicherlich schon gewusst.

    Die Behauptung, dass es andere geeignete Industriebrachen in Brandenburg gäbe, wurde schon oft hier verbreitet. Auf Nachfrage war dann aber immer - Stille. An welche Industriebrachen haben Sie konkret gedacht?

  5. 17.

    Wissen Sie, was für mich ein trauriger Anblick ist ? Bestimmt kein Industrie-Gebiet mit tausenden Arbeitsplätzen oder ein neues Autowerk. Ein trauriger Anblick sind, riesige Raps,-Getreide, bzw. Maisfelder, das sind nämlich trostlose Monokulturen, die mit Pestiziden und Gülle behandelt werden. trostlose Mononadelwälder als Nutzplantagen, Riesige Schweine,- Rinder,- und Hühnerställe zur Massentierhaltung, Windparks und Solarfelder-deren Strom nach Süddeutschland geht. In Grünheide, verbraucht Tesla Einen bis Drei Quadratkilometer Fläche. Das ist sehr wenig und auf dieser kleinen Fläche, arbeiten tausende Menschen. Das Wasser für Tesla, wird mehrfach aufbereitet und die Wasserentnahme wird streng überwacht.

  6. 16.

    Zum Begriff Wald würde ich gern noch etwas anmerken, Herr Baar: Bei dem gefällten Wald handelte es sich um Altersklassenbestände überwiegend von Kiefern, laut Antragsunterlagen im Alter von 25 bis 99 Jahren.
    Das abgeholzte Waldgebiet war bis 2001 Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes "Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet", welches seit 1965 besteht und 2006 in ein LSG nach bundesdeutschem Recht umgewandelt wurde. In der Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet finden Sie eine Menge Gründe für den Erhalt dieses Waldes, der sich in nichts von dem umgebenden noch unter Schutz stehendem Wald unterscheidet.
    Ich denke, dass es diese Fabrik nicht wert ist, dieses Landschaftsschutzgebiet zu zerstören, zumal es in Brandenburg genug Industriebrachflächen gegeben hätte.

    Wollen Sie mir was zahlen, Herr Schulz? Ich könnte mir ne Menge Leute vorstellen, die für Jubelberichte zahlen würden, aber leider niemanden, der für kritische Berichterstattung was zahlen würde.

  7. 15.

    Entschuldigung aber Sie vergleichen da verschiedenes Obst, das nicht einmal alles auf dem Baum wächst. Das Eine soll einmal ein Flughafen werden, den täglich zig tausend Leute nutzen. Hier geht es um die endgültige Abnahme und damit die
    Sicherheit von vielen Menschen.
    Das Andere sind Vorbereitungsarbeiten für einen Bau. Wenn die Genehmigungen nicht kommen sollten, müssen wieder Bäume gepflanzt werden. Das Gelände ist allerdings seit gut 20 Jahren für den Bau einer Autofabrik vorgesehen. Wenn man damals nicht zu sehr geschlampt hat, sollte man annehmen, das das dann auch zulässig ist.
    Ob der Zirkus mit den Dübeln in Schönefeld angebracht ist oder verrückte deutsche Bürokratie ist eine Frage, die man nicht Tesla anlasten kann.
    Ab wann man etwas im Deutschen Wald nennen sollte, wäre eine andere gute Frage.

  8. 13.

    Herr Kidnapper,
    sind Sie Lohnschreiber? Drei Kommentare über das gleiche Thema mit ähnlichem Inhalt. Dank, es wurde verstanden.

  9. 12.

    Wirklich erstaunlich, wurden hier Mitglieder einer bestimmten Gruppe zur Kommentierungen aktiviert?
    Gibt es wirklich keine positiven Äußerungen zu diesem Thema oder wurden die etwa selektiert?
    Wahrscheinlich gibt es nur noch Radfahrer, hoffentlich frei von e-Unterstützung.

  10. 11.

    Um nochmal auf das ursprüngliche Thema des RBB-Berichtes zurückzukommen:
    Der Vergleich zwischen den Bauvorhaben Flughafen-Schönefeld und Tesla-Gigafabrik ist wirklich sehr aufschlussreich: Beim einen Vorhaben führt buchstäblich jedes fehlende Zertifikat für Dübel und jedes nicht 100%ig vorschriftsmäßig verlegte Kabel zu Verzögerungen, die in der Summe nun schon Jahre ausmachen und den Steuerzahler Milliarden kosten -
    beim anderen, privat finanzierten Bauvorhaben darf ohne endgültige Genehmigung und ohne die sonst übliche Rücksicht auf den Naturschutz ein ganzer Wald - auch noch mitten in einem Landschaftsschutzgebiet gelegen - gefällt werden,
    dürfen weitere umfangreiche Bauvorbereitungen erfolgen und darf in kürze vermutlich fleißig Stück für Stück weitergebaut werden, damit ja nicht eine einzige Woche Verzögerung eintritt und zur Verärgerung des Investors führen könnte
    - ist das keine Ungleichbehandlung ?

  11. 10.

    Schon zu anderen Berichten hier beim rbb wurde von vielen und auch von meiner Seite das Ausmaß der Zerstörung und auch spätere Folgen durch die Industrialisierung in Grünheide angeprangert. Dazu gehören das komplexe Thema Grundwasser und Trinkwasser Verbrauch, Flächenverbrauch durch benötige Infrastruktur, das Roden riesiger Waldflächen und der damit verbundenen Zerstörung von Lebensraum auch für besonders geschützte Tierarten, dazu die Genehmigung für das Einebnen der schon gerodeten Fläche und der damit verbundenen Tötung der sich noch in Winterstarre befindenden Tierarten. Und so weiter... parallel dazu das Absolut undemokratische Verfahren, welches DAS erst möglich macht. Oft genug habe ich meine Zweifel an der derzeitigen Potsdamer Regierung geäußert sowie meine Vertauensverlust in die von jenen Potsdamer Ministern viel beschworenen Demokratie. An die Verantwortlichen: BEENDET ENDLICH DIESEN WAHNSINN! @ rbb bringt bitte mehr aufklärende Informationen dazu trotz Corona.

  12. 9.

    ... das alles passiert ohne endgültige Baugenehmigung, ohne ein Mindestmaß an ernsthafter Bürgerbeteiligung, nur auf der Grundlage "vorläufiger Genehmigungen" des Landesamtes für Umwelt, und dies bei einem solchen Riesenprojekt mit erheblichsten Umweltbeeinträchtigungen.
    Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, lieber RBB, ob es schon einmal in der Geschichte der Bundesrepublik bei irgendeinem Bauvorhaben ein auch nur annähernd vergleichbares Vorgehen gab?

  13. 8.

    1. Wie kann man sich sicher sein, dass die Baugenehmigung erteilt werden wird? Jedenfalls wenn sie rechtmäßig erteilt werden soll, im ordnungsgemäßen Verfahrensgang, u.a. mit einer rechtmäßigen Umweltverträglichkeitsprüfung, bestehen da einige Zweifel.
    2. Das öffentliche Interesse wird darin gesehen, Tesla möglichst schnell anzusiedeln. Die Öffentlichkeit aber hat kein Interesse an Immateriellen Einbußen wie z.B. Luftverschmutzung durch das Werk sowie Lärm- und Verkehrsstress in der Region des ehemaligen Naherholungsgebietes. Zudem besteht absolut kein Interesse daran, dass Qualitätseinbußen beim Trinkwasser riskiert werden und damit die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt wird.
    3. Wie kann sich der Antragsteller verpflichten, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen? Ein Teil des Waldes war bereits über 100 Jahre alt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, einen alten, gewachsenen Wald mit komplexen Verbindungen von Flora und Fauna wiederherzustellen.

  14. 7.

    Ja , auch der Erhalt von regelmäßig genutzten Horsten gehört zum Artenschutz. Der Verstoß gegen den Artenschutz, wie auf dem Tesla Gelände mehrfach und unzählig durchgeführt ist kein Kavaliersdelikt. Hier wurden unzählige Zauneidechsen und Schlingnattern (weil in Winterstarre)absichtlich und wissentlich getötet, ganze Populationen einfach ausgelöscht. Das alles mit Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde und des Landesamtes für Umwelt! Können Sie noch morgens noch in den Spiegel schauen?
    Ist es nicht auch fehlender Artenschutz gewesen, welcher uns nun das wundersame Coronavirus beschert hat?! Verschiedene Arten kommen sich näher, weil ihr Lebensraum zustört wird, folglich kann das Virus mehr Arten und mehr Individuen einer Art befallen und schwupps ist der Mensch dazwischen, ach, wie günstig.
    Stoppt diesen sinnlosen Wahnsinn!!!

  15. 6.

    naja, die 3 Mio. m³, die jährlich mehr an Wasser genutzt werden sollen, als an Dargebot da ist, werden bestimmt nicht als die Ursache in Frage kommen. Wie sollte man denn auch auf diese Idee kommen? Das ist doch nur ca. so viel Wasser, wie der Dämmeritzsee fasst - und das jährlich!
    welch absurde Gedanke wäre es, dass sich dies auf den Grundwasserspiegel auswirken könnte...
    ...und damit auch z.B. auf den grundwassergespeisten Störitzsee (geschütztes Biotop), oder das Niedermoor im Löcknitztal (FFH-Gebiet und erhaltungspflichtig), wobei Niedermoore ja auch grundwasserabhängig sind.
    Hauptsache man kann in der Endausbaustufe 80% von 300ha versiegeln und damit auch noch die Grundwasserneubildung negativ beeinträchtigen.

  16. 5.

    Hallo Herr Gerhard, haben sie etwa hinter die Kulissen geschaut und klar und deutlich erkannt, welches ökologische und ökonomische Desaster hier in Grünheide abläuft? Ich kann nur empfehlen, diese Jahr noch eine Paddeltour auf der Spree zu machen, nächstes Jahr wird es nicht mehr möglich sein. Die Gier nach Wasser wird der Spree, der Löcknitz, dem Störitzsee und viele andere das Wasser abgraben. Aber was soll`s?! Sicher ist dann wieder der große Unbekannte "der Klimawandel" schuld. Nein, ist er nicht, liebes LfU in Frankfurt / Oder, bitte stoppen Sie diesen zu großen Eingriff in Natur und Landschaftswasserhaushalt! Es ist eine Katastrophe und das wissen Sie, spätestens seit dem Ende der Einwendungsfrist.

  17. 4.

    "komplett gerodet"?!
    Es sind "nur" 90ha von 150ha, die für die erste Ausbaustufe geplant sind. Das ist erst der Anfang.
    Es sind noch weitere Ausbaustufen geplant, sodass am Ende ca. 300ha gerodet werden. Das ist übrigens mehr als 3x so viel, wie jetzt schon weg ist.
    Vielleicht kann man sich jetzt aber langsam im Ansatz auch mal vorstellen, was das eigentlich für eine gigantische Fläche ist!
    Obwohl, selbst wenn man vorbei fährt, ist es kaum möglich sich vorzustellen, was das 3fache von dem ist, was dort an Zerstörung geschehen ist. Zerstörung von Boden, von einem Baumbestand, der begonnen wurde in einen Mischbestand umzubauen, Zerstörung von Horsten (bei denen übrigens bereits ab dem 1. Januar in einem Umkreis von 300m kein Baum mehr hätte gefällt werden dürfen, da die Arten, die nach dem Gesetz (§ 19 BbgNatSchAG) so geschützt werden an diesen Horststandorten aufgrund der unzureichenden Untersuchung nicht ausgeschlossen werden können und auch nicht ausgeschlossen wurden!)

  18. 3.

    Herr Kienappel, recht haben Sie!
    Landesamt für UMWELT dürften die sich eigentlich nicht mehr nennen. Landesamt für Ressourcenverschwendung (Vollversiegelung/Bodenzerstörung, Wasserverbrauch über dem Dargebot und Erdgasverbrennung als angeblich nachhaltige Energie)

  19. 2.

    Wir bauen die Fabrik mit VORLÄUFIGEN Genehmigungen ENDGÜLTIG fertig!
    Ihr Landesamt für Umwelt... Brandenburg.

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