Moorlandschaft im Oderbruch (Bild: imago/alimdi)
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Video: rbb|24 | 10.07.2019 | Hannah Demtröder | Bild: rbb/Demtröder | Bild: imago/alimdi

Video | Landwirtschaft als Problem - So krank sind die Moore in Brandenburg

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5 Kommentare

  1. 4.

    Wir sind in unserer Energieversorgung eh schon komplett anhängig von Rußland. Sibirien war aber eh nur beispielhaft genannt. In einer globalen Wirtschaft muss man aber nicht mehr alles an jedem Fleck produzieren/anbauen. Der Preis, den das Beharren auf eine einheimische Landwirtschaft fordert, der wird in Zeiten des Klimawandels einfach zu hoch. Ökonomisch, vor allem aber auch ökologisch. Natürlich ist das starker Tobak, aber eine Abkehr von der jetzigen Flächennutzung ist geboten. Erst warens Jäger und Sammler, dann kamen die Ackerbauern und Viehzüchter, jetzt wirds Zeit für neue Wege. Packen wirs an.

  2. 3.

    Selber falsch. Sie wollen sich von Rußland abhängig machen? Haben Sie die Rußlandsanktionen, die die Amerikaner der EU aufgezwungen haben, schon vergessen? https://www.freitag.de/autoren/julian-k/biden-obama-musste-eu-zu-sanktionen-zwingen Die sind gerade verlängert worden. Haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie viel deutsche Milchbauern deswegen Pleite gingen?

    Was glauben Sie wohl, warum die ostpreußische Landwirtschaft in den 20ern und 30ern vor die Hunde ging? Eben - weil das Baltikum und die Sowjets plötzlich auf Autarkie setzten und man nicht mehr in den Osten exportieren konnte.

    Den Träumen von einer idealen Landwirtschaft steht regelmäßig auch immer die Realpolitik im Wege.

  3. 2.

    Falsch: Gerade, WEIL Deutschland dichtbesiedelt ist, sollte man da anbauen, wo man Anbaufläche hat. Z.B. in dem von Ihnen favorisierten Sibirien. Die Bauern würden in Zukunft durch den immer weiter steigenden Anteil künstlich zu bewässernder Fläche immer mehr zum Konkurrenten der Trinkwassergewinner werden. Und da zählt Trinkwasser mehr als z.B. ein Spargelbauer, oder? Ausserdem: Wie herrlich wäre die Natur voller Wald, wilder Wiesen etc. und ohne die heutigen Agrarsteppen? Warum sollten wir hier also weiterhin aufwendig Landwirtschaft betreiben? Das kann man doch anderswo viel besser.

  4. 1.

    Aber essen wollen die Moorschützer schon, oder? Bauen die sich ihre Lebensmittel selber an, oder lassen sie sich Tag für Tag von der bösen Landwirtschaft versorgen? Haben die schon mal versucht, ein morastiges Feld zu bearbeiten? Oder halten diese "Moorschützer" es für sinnvoll, wenn Zugmaschinen auf dem Feld im Schlamm versinken? Deutschland ist nun mal eines der dichtbesiedeltsten Länder Europas. Und diese Menschen wollen ernährt werden. Das geht nicht ohne intensive Landwirtschaft. Wem das nicht paßt, der kann nach Sibirien auswandern.

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