Menschen steigen morgens in Brieselang in die Regionalbahn 10.
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Video: rbb|24 | 26.09.2019 | Material: Brandenburg aktuell | Bild: rbb

Video | Tausende Pendler zwischen Nauen und Berlin - Regionalbahn 10 überfüllt

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16 Kommentare

  1. 16.

    Ja, aber viele dieser Menschen kommen aus dem Rand Brandenburgs und da fehlen sie. Wenn Brandenburg die Öffis wieder aufbaut, kommen die Menschen auch aus der Stadt zurück in die Fläche, wenn auch die andere Infrastruktur Stück für Stück zurückkehrt. Das würde Steuern bringen. Diese unsinnige Enge in Berlin und die sinnlose Leere am Rand Brandenburgs wäre beseitigt.

  2. 15.

    Ihr beschreibt ja alle schön die Probleme, aber niemand hat den Mut die Ursachen zu benennen geschweige denn sie zu beseitigen. Es gibt zu viele Menschen in den Städten und besonders in Berlin und es werden immer, immer, immer mehr.
    Die Kapazitäten sind schlicht erschöpft oder kurz davor. Ob es ÖPNV ist oder Straßenverkehr, Wohnungen, Versorgung.. alles pfeift auf dem letzten Loch. Aber weil es Kohle bringt, gucken alle weg.

  3. 14.

    Auf Regionalzüge braucht nicht verzichtet werden, um Druck für die S-Bahn zu machen - die Regionalbahn ist seit Jahren aus anderen Gründen problematisch und ausgereizt. S-Bahn und Regionalverkehr ergänzen sich überall im Berliner Raum. Im Havelland wird man das auch noch begrüßen, wenn die Rückständigkeit durch Bau der S-Bahn beseitigt ist. Bei ausreichend Nachfrage besteht auch weiter Regionalbahnangebot, so simpel ist das.

    Spandau braucht keine Regionalbahnen, die hier wie heute durch die Wohngebiete zwischen der Stadtgrenze und dem Rathaus ohne Halt lärmen und nichts erschließen, das ist klar. Die Hamburger Bahn wurde als Fernbahn angelegt und natürlich hat der ICE dort weiter Vorrang. Der ICE ist neben der S-Bahn für Spandau wichtiger. In Falkensee wird die S-Bahn ein besseres und gleichmäßig vertaktetes Zugangebot bringen, das bei weiterem Wachstum wie in Erkner auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet werden kann. Die Regionalbahn bietet dagegen keine Entwicklungsperspektive.

  4. 13.

    Also ich denke auch das Angebot bestimmt die Nachfrage. Man sollte nicht auf die Regionalbahn verzichten weil man Druck für eine noch entfernte S-Bahn aufbauen will. Auch deshalb nicht weil ich nicht einsehe, dass mehr als halbstündig ICE s durch die Ortschaften nach Hamburg donnern, weil die Strecke frei ist. Da muss erst einmal sehr viel in Richtung Lärmschutz unternommen werden, ohne dass die Orte noch mehr durchschnitten werden. 2 schnelle Busse, immer zur gleichen Abfahrtszeit in der Stunde als Ergänzung zur Regionalbahn könnte doch auch mehr Menschen in die Öffis locken..mit durchgesetzter Busspur...

  5. 12.

    In Zeitungen steht viel, aber: Termine zur S-Bahn gibt es noch nicht. Zur Zeit läuft erst einmal eine Prüfung der Strecke Berlin - Nauen. Klar ist: S-Bahn-Bau dauert dort keine 10 Jahre.

    Der Plan zum Regionalverkehr ab 2022 ist eine Notlösung und Mogelpackung. In Falkensee legt man lediglich als RE 8 die Züge wieder ein, die 2006 mit dem damaligen RE 5 weggefallen waren. Man stellt also nur frühere Angebote wieder her, die schon 2006 nicht ausreichten.

    In Spandau benutzen vergleichsweise wenig die Regionalbahn Richtung Berlin. Die Züge bieten zu wenig Verbindungen und Platz, können die Spandauer gar nicht wegschaffen. Die Last im Bezirk Spandau tragen die leistungsfähigere U-Bahn und S-Bahn sowie die Buslinien auf der Heerstraße bzw. Richtung U-Bahnhof Ruhleben - mit dichteren Takt bis zu 3 Minuten! Die Regionalbahn ist nur interessant zum anderen Ende Berlins oder nach Schönefeld, zugleich aber unzuverlässig - deshalb letzte Wahl in Spandau.

  6. 11.

    Also laut Zeitungsartikel würde die S-Bahn über Falkensee 2030 fertig sein.
    Bei der Regionalbahn ist bereits ein weiterer RE (8) auf der Strecke ab 2022 geplant, der alle Bahnhöfe (auch Albrechtshof?) anfahren soll (warum das erst 2022 möglich ist, weiß man nicht). Dann hätten wir schon 3 Züge die Stunde, wenn dann bis zum S-Bahn-Bau oder Tram-Bau, 1-2 Busse eingesetzt würden, die nach Spandau sehr zügig fahren, voila-alle 15 Minuten eine schnelle Verbindung. Allerdings wenn die Massen von Leuten an den Regionalbahnhöfen stehen, halte ich es für unsinnig den Bus auf weit entfernten Strecken zu leiten. Der wird dann vielleicht leer bleiben und bald wieder abgeschafft.
    In Spandau steigen wirklich ganz viele Menschen Richtung Berlin in die Regionalbahn, statt die S-Bahn zu nutzen.

  7. 10.
    Antwort auf [zippy] vom 27.09.2019 um 17:59

    Der Lückenschluss Spandau - Albrechtshof wurde 1993 / 1995 realisiert, der Bau einer S-Bahn dauert kaum länger. Die Strecke ist bereits für die Aufnahme der S-Bahn vorbereitet!

    Eine durchgehende S-Bahn Falkensee - Alexanderplatz bräuchte 38 Minuten. Umsteigen von der Regionalbahn verliert Zeit. Ihre ungünstigen Halten benachteiligt alle, die ihr Ziel mit der S-Bahn ab Falkensee besser erreichen könnten. Das dürfte die Mehrzahl der Pendler sein.

    In Spandau steigen Havelländer aus der Regionalbahn aus, die zuverlässiger und häufiger mit der S-Bahn fahren könnten. Das würde die Regionalzüge entlasten! Dazu muss man im Havelland aber wohl erst einmal das Prinzip der Arbeitsteilung von S-Bahn und Regionalzug begreifen.

    Das es zu wenig Signale gibt, ist Unsinn. Weil die langsamen Regionalbahnen auf einer ICE-Strecke fahren, müssen sie für Überholungen Platz machen und warten. Bei mehr Zügen entstehen weitere Überholungen. Wer gegen die S-Bahn ist, wird also weiter schmoren.

  8. 9.

    Das Problem ist doch vom Land Brandenburg selbst verursacht. Die Kapazitätsprobleme bestehen schon seit Jahren und werden auch durch andere Wagen, die es auch schon gab, nicht wesentlich verbessert. Man hat schlichtweg versagt, eine nachhaltige Lösung zu schaffen.

    Es war seit Lückenschluss der Hamburger Bahn zwischen Spandau und Falkensee in den 90er Jahren klar, dass Regionalzüge nur vorübergehend ausreichen würden und eine S-Bahn wie an den anderen Berliner Vorortstrecken nachgelegt werden muss, wenn die Schiene mit ausreichend Zugangebot leistungsfähig bleiben soll. Als man dann 2006 an die S-Bahn-Planung heran ging, wurde das positive Ergebnis für die S-Bahn aber von CDU, Grünen und Lokalpresse zerredet, die lahme SPD knickte ein.

    Genau diese fehlende Investition in die S-Bahn und politische Fehlentscheidung baden die Leute nun aus. Ob die S-Bahn gebaut wird, ist die entscheidende Frage, wie ernst es die Parteien mit dem Klimaschutz wirklich nehmen.

  9. 8.

    Dazu passt dann auch der Artikel in der Süddeutschen Zeitung von heute:
    "Wohin nur mit den Milliarden für die Schiene?"

    Lieber DB-Vorstand einfach mal selbst im Regionalverkehr in Berlin-Brandenburg unterwegs sein. Dann fällt euch vielleicht was ein! Nee, wahrscheinlich nicht.

  10. 7.

    U7 Mehringdamm <-> Rathaus Neukölln morgens und nachmittags immer überfüllt.

  11. 6.

    Erschwerend kommt hier auch noch dazu, dass die DB regelmäßig - ja auch vor den Bauarbeiten - nur verkürzte einstöckige Züge im Berufsverkehr einsetzt, was wiederkehrend zu unhaltbaren Zuständen führt! Diese lassen sich im Übrigen auch nicht damit auflösen, dass der Zugführer die Leute anpöbbelt den Türraum frei zu machen.

    Abgesehen davon sind die einstöckigen Züge der DB konstruktiv wirklich eine Katastrophe. In diesen Zügen können maximal zwei Kinder nebeneinander sitzen, ohne sich total auf die Pelle zu rücken. Auch diese schwachsinnigen Mülleimer, die im Tausch gegen Beinfreiheit installiert wurden, entbehren wirklich jedem Verstand!

    Die ODEG macht es vor, wie es um Längen besser geht!

  12. 5.

    Die Bahn könnte ja einfach die Leute, die zu viel sind von der Fahrt ausschließen !? Ich glaube Sie betrachten das zu egoistisch aus Ihrer eigen-Vorteils-Perspektive. Ich werde mal ganz gemein sein: verzichten Sie doch aufs Mitfahren, dann ist mehr Platz für die Anderen. Wenn sich 5000 Menschen gleichzeitig entscheiden ausgerechnet mit diesem Zug zu fahren, da kann die Bahn auch nichts machen. Wenn 50 Leute gleichzeitig in einen Fahrstuhl wollen, dann geht das auch nicht. Und gebaut werden muss, sonst fährt bald gar nichts mehr. Ein Ausweg währe Platzkartenpflicht.
    Mein Büro liegt an der Strecke RE1... wenn ich sehe, was da Tag ein Tag aus an Menschenmassen in die Stadt gekarrt werden und im Gegenzug wieder hinaus... Tauscht doch einfach mal die Arbeitsplätze, das wäre besser fürs Klima. Aber genau da fängt es mit der Uneinsichtigkeit an. Mein Job, mein Ansehen, ich bin wichtig, ich bin mir zu fein, ich kann nur diesen Job und nur an diesem Ort machen. Ausreden !

  13. 4.

    Freut euch, bald werden nicht nur die Tickets teurer sondern es werden noch mehr Menschen den ÖPNV verstopfen. Die RRG Regierung arbeitet dran.
    Es soll 42 Mio Autos geben, macht 42 Millionen, vielleicht nur 20 Millionen mehr Fahrgäste. Täglich. Also doppelt so voll wie jetzt. Da bricht alles zusammen.
    So viele Busse und Züge können gar nicht fahren. Dafür gibt es weder Fahrzeuge noch Fahrer noch Verkehrskapazitäten.

  14. 3.

    Es ist schon eine Katastrophe und das nicht nur wegen der Baustelle wie die DB behauptet. Ich fahre nun schon extra früh zur Arbeit, um in einen nicht ganz so vollen Zug zu sitzen. Aber der Rückweg ist die Hölle. Es ist nicht das Problem von Berlin nach Hause zu stehen. Es kann nun mal nicht jeder einen Sitzplatz haben, aber so dicht gedrängt das man sich nichtmal die Nase putzen kann ist schon eine Unverschämtheit der Bahn. Ich frage mich ob so ein Viehtransport überhaupt zulässig ist und ob die Bahn da nicht ihre Sorgfaltspflicht zur Beförderung von Personen verletzt. Hier muss was passieren und zwar schnell, sonst verliert die Bahn wieder Kunden.

  15. 2.

    Freut Euch, bald werden die Tickets teurer.

  16. 1.

    Traurig, aber wahr, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. So bekommt man die Leute nicht vom Auto auf die Schiene.
    Die Bauarbeiten auf der Stadtbahn und der damit hergehenden Verkürzung der RB14 verschärfen die Situation zudem, so dass schon in Albrechtshof Leute zurückgelassen werden mussten. So geht ÖPNV nicht.

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