Ein Piktogramm im Kurfürstenkiez, das sich an Prostituierte richtet (Quelle: rbb/Goltz)
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Video: rbb|24 | Tobias Goltz | 15.03.2019 | Bild: rbb/Goltz

Video | Nachbarschaftsprojekt im Kurfürstenkiez - Piktogramme als Hinweis für Prostituierte

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12 Kommentare

  1. 12.

    Hallo Peterle, zum Sprphen auf Gehwehgen bedarf es natürlich einer Genehmigung durch das Strassen- und Grünflächenamt. Dort wird übrigens auch festgelegt was für Farbe benutzt werden darf. Wer sich nicht daran hält muss Strafen zahlen. Es ist also davon auszugehen, dass die Sozialarbeiter eine entsprechende Genehmigung beantragt haben.

  2. 11.

    Einfach nur absurd!!!

    Die mit Steuergeldern unterstütze soziale Einrichtung sorgt dafür, dass sich (minderjährige) Zwangsprostituierte im Kiez wohler fühlen und ihrer Arbeit nachgehen können. Die einzigen Gewinner sind die Zuhälter.

    Die armen Mädels werden wie Vieh ausgenutzt und alle schauen zu...

    Liebes rbb-Team, wollt ihr nicht mal über die menschenunwürdigen Umstände Berichten, in denen sich die Mädels befinden? Wieso greift die Politik hier nicht ein, wenn vor Kitas benutzte Kondome liegen?

  3. 10.

    Dürfen Leute die Bürgersteige mit Farbe verschönern? Danach folgen sicherlich die u Bahn Züge?

  4. 9.

    Den Begriff Sexarbeiter gibt es doch gar nicht. Das klingt ja fast wie Sozialarbeiter ??

    @ Phil: So toll ist der Bericht von Herrn Goltz nun auch wieder nicht

    @ Ilkan: Lassen Sie Ihren Sohn doch die Erfahrung machen. In dem Alter sind die Teenager doch längst aufgeklärt

    Ich wünsche mir dass diese Prostitutierten einfach in Ruhe gelassen werden. Die haben sicherlich auch eine Familie zu versorgen. Immerhin haben sie eine Beschäftigung und liegen dem Staat nicht auf der Tasche.

  5. 8.

    Hallo Herr Mayer,

    das war ironisch gemeint.

    Ich werde auch regelmäßig auf der Oranienburger angesprochen. Aber ich habe noch nie erlebt,
    dass da Minderjährige angesprochen werden. Mir wäre es total peinlich wenn mein Vater mich mit 16 Jahren noch durch die Straßen zur Schule begleitet hat.

  6. 7.

    Die Piktogramme an sich, die dahinter stehende Absicht, aber auch die Bezeichnung Sexarbeiterinnen für zum allergrößten Teil Zwangsprostituierte, offenbaren das infantil-naive Weltbild der Organisatoren dieser Aktion im Kindergartenstil. Und genauso wird sie ja auch umgesetzt. Der größte Erfolg davon, ist der Spaß der Kinder beim Spielen mit den Spraydosen. Man kann wirklich nur noch staunend mit dem Kopf schütteln.

  7. 6.

    Ich bin auch dafür, dass es verboten werden muss. Wurde selber mit meinem Ehemann angesprochen, als wir Hand in Hand dort lang gelaufen sind. Uns wurde hinterhergerufen, ob wir nicht mal eine Frau ausprobieren wollen. Ich finde das nicht lustig und kann Herrn Ilkan Mayer nur zustimmen. Es wird jeder angesprochen, eigentlich schon belästigt. Da helfen auch Piktogramme nicht mehr. Die Eltern der Kita müssten sich an die BVV wenden.

  8. 5.

    Die Piktogramme sind eine gute Idee, auch sinnvoll für viele andere Orte an denen Kinder gefährdet werden. Doch gut gemeint ist leider nicht gut gemacht. Der Warnhinweis "Gesundheitsgefährdend" (Ausrufezeichen in Raute) auf den Sprühdosen ist im Video gut erkennbar. Was lernen die Kinder - die geschützt (!) werden sollen - und ihre Eltern und die Zuschauer (@rbb) hier? Es sei o.k. und selbst für kleine Kita-Kinder ungefährlich mit Sprühfarbe zu sprühen?! Sogar die meisten Sprayer tragen inzwischen geeignete Atem-Schutzmasken gegen den lungengängigen Farbsprühnebel (Treib-/Lösungsmittel und zerstäubte Farben/Lacke). Im "Arbeitsschutz" für Erwachsene ist das Tragen von Atemschutzmasken, Schutzbrillen und lösungsmittelresistenten Handschuhen (nicht Latex) vorgeschrieben ;)
    https://commons.wikimedia.org/wiki/ECB_hazard_symbols?uselang=de
    Gibt es die vorgeschriebene Sicherheitsbeauftragte in der Kita - Gesundheitsschutz ?!

  9. 4.

    Sie wollen Ihren 16(!)-jährigen Sohn begleiten, damit er nicht von Prostituierten belästigt wird? Sie verwenden ja sogar das Wort "gefährlich". Entschuldigen Sie, aber meinen Sie nicht, dass das albern ist? Glauben Sie nicht, dass Ihr Sohn alt genug ist um alleine damit umzugehen?

  10. 3.

    Hallo Phil,

    das ist doch Unsinn. Die haben doch keinen Sex vor der Kita. Aber mein Sohn (16) wurde auch schon auf dem Weg nach Hause angesprochen. Es ist wirklich gefährlich! Es sollte verboten werden, dass die Prostituierten Minderjährige ansprechen. Ich hätte auch nicht geglaubt, dass es so viele Freier in dieser Straße gibt und diese Frauen verstehen doch alle kein Deutsch. Denen ist es egal wo sie die Männer ansprechen. Hauptsache die Kasse klingelt am Ende es Tages.
    Ich werde meinen Sohn jetzt immer begleiten, damit er nicht nochmal belästigt wird.

  11. 2.

    Ich finde es schade, dass die Politik hier nicht tätig wird. Die oft minderjährigen Prostituierten werden von ihren Zuhältern ausgebeutet. Sie verdienen kein Geld und werden durch Drogen gefügig gemacht.
    Es ist unmöglich, dass so etwas in Schul - und Kitanähe geduldet wird.

    Am Ende profitiert nur einer: Der Zuhälter der sich abends das Geld abholt und mit dem Porsche nach Hause fährt.

    Prostituierte und Anwohner sind die Leidtragenden.

  12. 1.

    Ein wirklich schöner und differenzierter Beitrag. Schön wäre es gewesen, wenn man vielleicht auch noch die Sexarbeiterinnen interviewt hätte und vielleicht gefragt hätte, ob sie das System, die Problematik und den Hintergrund verstehen. Denn wenn es ums Geld geht und ein Freier halt vor der Kita gerne Sex haben will, was soll die Sexarbeiterin dann machen? Sie hat sicherlich schon genug Druck von ihrem Zuhälter ...
    Gerne einen 2. Beitrag mit Interview der Sexarbeiterinnen.
    Danke Herr Goltz!

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