Bunte Fassade von Berliner Hotels am Stuttgarter Platz, Quelle: rbb|24
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Video: rbb|24 | 23.06.2020 | Bild: rbb|24

Video | Berlin-Charlottenburg - Streit um bunte Hostel-Fassade

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21 Kommentare

  1. 20.

    Ja, Berlin braucht Farbe. Bei der nächsten Wahl sollten wir allerdings einige Farben entfernen.

    Mit gefällt das Haus. Endlich mal was Fröhliches.

  2. 19.

    Hier darf der klassische Amtsschimmel wieder einmal wiehern. Während andere Hauseigentümer durch regelmäßig veranstaltete Pseudotätigkeiten in puncto Renovierung immer wieder Duldungen erreichen, scheint es hier eine juristische Handhabe zu geben, um die Wirkmächtigkeit eines Amtes unter Beweis zu stellen.

    Im Vergleich zu anderen, durchaus auch benachbarten Fassaden, sieht diese Fassade gut erhalten aus.

  3. 18.

    So sieht es aus! Die Fassade ist ja nicht sinnlos besprüht worden. Ich finde, dass das Kunst ist. Und gerade in der Nähe vom Stutti ist es doch schön, wenn da mal etwas Farbe hinkommt. Ich habe das Gefühl, dass viele denken, dass alle Gründerzeithäuser (in der Umgebung) jetzt bunt gemacht werden. Aber so ist es eben nicht.

  4. 17.

    Kann ich nur unterstreichen. Diese Vorgaben überwiegend Pastelltöne an die alten Häuserfassaden anzubringen, gehört endlich der Vergangenheit an. Zudem gibt es so viele kreative Künstler, zu denen insbesonders auch die Sprayer gehören(siehe abgebildete Hotelfassade).

  5. 16.

    Auch mir gefällt die Fassade. Wer die graue Farbe bevorzugt: Dafür gibt es viele Beispiele in der Stadt; besonders bei den sehr oft seelenlosen Neubau-Schuhkartons. Wir brauchen mehr Hundertwasser in der Stadt!

  6. 15.

    Der deutsche Amtsschimmel wiehert mal wieder. Als wenn wir sonst keine Probleme haben. Zur Zeit ist die Fassade alles andere als verwittert, sondern ziemlich frisch und bunt. Das Übermalen kann die Behörde vielleicht anordnen, wenn in 20 Jahren das Haus tatsächlich ungepflegt aussehen sollte. Aber doch nicht jetzt. Andere Hauseigentümer, die wirklich versiffte Wände haben, werden ja auch nicht zum Neuanstreichen verdonnert. Obwohl es bei denen vielleicht wirklich angebracht wäre. Ich habe eher den Eindruck, dass sich das Amt generell an der bunten Gestaltung der Hauswand stört. Man findet dagegen aber keine rechtliche Handhabe, also probiert man es auf diesem Weg ....

  7. 14.

    ganz schmaler Pfad, oder? Der Eigentümer hat für das Kunstwerk Fassade ordentlich gezahlt. Nun soll er es auf seine Kosten übermalen, weil es den Grauköppen von nebenan ein Dorn im Auge ist. Oder er soll nach Grauköppen-fadenscheinigen regelmäßigen Inspektionen und Gutachten bezahlen, wenn die sagen, das muss überstrichen werden. Ja hallo? Gibt's das auch bei anderen Geschäften? Kommt beim Rewe am Hindenburgdamm auch regelmäßig einer um und sagt, dass ihm das Rewe-Rot nicht mehr gefällt und auf eigene Kosten das Rot gegen Blau getauscht werden soll? Hä?
    Geht mal in die Nebenstraßen und schaut euch wirklich kaputte Fassaden an...
    (Gut, über die Farbgestaltung kann man, wie Lothar schon schrieb, geteilter Meinung sein, es war halt ein "bunter Künstler")

  8. 13.

    Berlin braucht Farbe, es gibt es keine anderen Probleme. Farbe bringt gute Laune in diese Stadt.

  9. 12.

    Sie schreiben, man dürfe nicht "sehenden Auges einen weiteren [hässlichen Ort] zulassen". Okay. Nur: Es ist ja eben gar nichts hässliches zu sehen! Alle Anordnungen des BA beruhen auf puren Vermutungen.

  10. 11.

    Und genau das will er eben nicht tun. Laut dem Bericht hat er es abgelehnt sich alleine um die Instandhaltung kümmern zu wollen und nur deshalb soll er jetzt übermalen. Schade eigentlich. Und wie hier mehrere schreiben, da es ja auch seine Visitenkarte ist, wird er sich drum kümmern: Warum will er denn dann nicht alleine für die Instandhaltung sorgen? Und ja, es gibt noch viele hässliche Orte, aber das ist doch kein Grund sehenden Auges einen weiteren zuzulassen oder hinzunehmen.

  11. 10.

    p.s.: Wie ich älteren Berichten zu diesem älteren "Problem" entnehme, fordert der Betreiber eine öffentliche Beteiligung an Renovierungskosten - allerdings wohl in Reaktion auf die Forderung des Amts, auf Anordnung eines Gutachters ggf Malerarbeiten vorzunehmen. Diese Forderung des Amts finde ich tatsächlich falsch; sie besteht bei anderen Gebäuden so ja auch nicht. Die Fassade ist ein paar Leuten im Bezirk einfach seit Jahren ein Dorn im Auge. Argumentiert wurde, dass es sich um eine Werbemaßnahme handelt, was korrekt ist. Das aber ist ja erstmal nicht schlimm. Mir persönlich gefällt die Fassade z.B. weit besser als der BMW-Klotz ein paar hundert Meter weiter am Kaiserdamm: Auch der trägt die Aufforderung zum Kauf von Dingen bzw Dienstleistungen ganz massiv nach außen. Falls also die Hostel-Fassade getüncht werden muss, fordere ich 'Rauhfaser weiß' auf den Schaufenstern des Autohauses.

  12. 9.

    Niemand verlangt, dass das aus Steuern finanziert wird! Das Amt behauptet nur einfach, dass die Fassade in weiteren 5 bis 10 Jahren "fürchterlich" aussähe und ordnet nur auf Grundlage dieser These die Übermalung der Bilder an. Erstens aber ist es graue Theorie, dass die Bilder zeitnah unansehnlich würden. Zwotens könnte das dem Amt egal sein, wenn es so wäre, denn es gibt unzählige weit hässlichere Orte, wo jahrzehntelang niemand einschreitet. Und drittens wird der Hostel-Betreiber schon selber für eine Renovierung sorgen, falls die Fassade so "fürchterlich" aussähe, dass er keine Gäste mehr kriegt.

  13. 8.

    Ich verstehe die Drangsalierung durch die Bezirksebene nicht, es gibt in Berlin so viele Mietobjekte die leer stehen und verfallen, warum wird da nicht der Hebel viel rigoroser angesetzt? Der Besitzer des Hostels wird schon dafür sorgen das seine Fassade weiterhin top aussieht, sie ist schließlich seine Visitenkarte!

  14. 7.

    Die Fassade finde ich voll in Ordnung, aber es ist doch klar, dass der Besitzer für die Wartung und Instandhaltung selber verantwortlich ist. Dafür verdient er ja Geld mit dem Gebäude. Warum sollen die Steuerzahler dafür bezahlen?

  15. 5.

    Ich verstehe aber hier den Eigentümer überhaupt nicht, weshalb er nicht seine Zusicherung gibt, die Fassade selbst instand zu halten. Das nenne ich ein rein bockiges Verhalten der Verwaltung gegenüber. Nun hat er den Salat. Selber Schuld. Im übrigen finde ich die Fassade(als gelernter Maler/Lackierer)schon etwas überladen in seiner ganzen Farbpracht. Da habe ich schon gestalterisch bessere Fassaden i.Berlin gesehen. Aber trotzdem ein echter Hingucker. Mir gefallen einige Elemente daran besonders gut.

  16. 4.

    Wer ist denn scharf auf die Immobilie? Die Fassade ist doch in Ordnung. An die Redaktion: interessant wäre die Argumentation des Gerichts gewesen.

  17. 3.

    Auweia, ist das spiessig, kleingeistig und an den langen Haaren herbeigezogen: Viele Wandbilder in Berlin sehen auch nach 20 Jahren noch prima aus - und auf jeden Fall 10 x besser als 90% der restlichen Fassaden der Stadt. Der Hammer aber ist in diesem Zusammenhang die Website des Hrn Bezirksstadtrats: In ihrer seit über vier Jahren topaktuellen Fassung von 2016, damals war Schruoffeneger noch in Steglitz, fordert er doch tatsächlich: "Unsere Wände brauchen Kunst":
    https://oliver-schruoffeneger.de/startseite/
    - Was in aller Welt spricht dagegen, die Fassade erst dann zu überstreichen, wenn sie irgendwann vllt tatsächlich mal (Zitat) "fürchterlich" aussieht??

  18. 2.

    Charlottenburger Verwaltung! Bei allem Respekt, diese Fassade wird in 10-15 Jahren immer noch wesentlich besser aussehen als sehr sehr viele in Berlin. Sie ist ein Rennpferd unter Salatschnecken.

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