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Video | Grundrechte für alle Tiere gefordert - Tierrechtler kettet sich vor dem Roten Rathaus an

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53 Kommentare

  1. 53.

    Rainer, bei allem Verstaendnis fuer Ihre Motive: Bitte unterstellen und verallgemeinern Sie mglst nichts! Ich habe NIE gesagt, dass ich die 'Kasernierung' von Tieren bevorzuge. Nur, dass es SEHR VIELE 'Wohnformen' ZWISCHEN Wildnis und Kastenstall gibt. Und dass ich, ausser bei offensichtlich quaelenden Formen, NICHT WEISS, was Tiere jeweils wollen. Weil ich das nicht beurteilen kann! Sie dagegen glauben das zu wissen, weil Sie nach 14 h Flug mal in Outdoor-Klotten ein paar Wochen durch Kanada gestromert sind; mit Rucksack voll Fertignahrung, wie ich jetzt unterstelle. Auf solch einer Basis behaupten Sie nun, DEFINITIV entscheiden zu koennen, dass Huhn und Rind lieber lebenslang nur im Wald stuenden, statt in einem Freigehege mit Stall. Vllt ja, vllt nein. Aber so eine Alternative ist NICHT das draengendste Problem: Wir sollten uns erst auf jene Haltungsformen von Tieren konzentrieren, die hoechstwahrscheinlich heftige QUAL sind, statt Rundumschlaege auf filosofischer Basis zu fuehren.

  2. 52.

    @Frank
    Ich will Ihnen gar nichts Böses - Sie sind bestimmt ein guter Typ. Natürlich will ich Änderungen erreichen und ich tue auch was dafür. Ich bin selbst Aktivist (im Rahmen meiner Möglichkeiten), weil ich das von Menschen gemachte Martyrium der Tiere nicht mehr ertragen kann! Aber ich tue nicht genug. Wenn ich 30 Jahre zurückspulen könnte mit dem Wissen von Heute, dann würde ich das Thema ganz anders angehen. Ich habe mich sicher etwas "hochgeschaukelt", da Sie die "sichere Kasernierung" von Tieren ihrer "gefahrvollen Freiheit" vorziehen. Das war die Message, die mir widerstrebt. Die Aspekte, die ich aufgezählt habe, sind alles Elemente von Gefangenschaft und Kasernierung! Das Sie kein Leid für die Tiere haben wollen, habe ich sehr wohl verstanden. Alles gut!
    Nur...wasch mich, aber mach mich nicht nass, geht eben nicht. Nichts für Ungut, ich schätze Ihre sachliche Diskussionsfreude sehr!

  3. 51.

    Rainer, es ist sehr schade, dass Sie ueberhaupt nicht auf das eingehen, was ich in vielen vorigen Beitraegen hier gesagt habe: Immer wieder habe ich herausgestellt, dass ich die Aktion von Heiko Raisch gut finde. Immer wieder habe ich herausgestellt, dass ich viele Arten des Umgangs mit Tieren schrecklich finde und hier ebenfalls dringend Aenderungen will. In Ihrem Fanatismus aber (und als nichts Anderes sehe ich Ihre Agitation) wollen Sie mich - also ausgerechnet jemanden, der eigentlich auf derselben Seite wie Sie steht - belehren und vor allem anklagen. Dazu ist Ihnen jedes Mittel recht; da wird dann auch mal ein Kastenstand und ein Tiertransport bemueht, obwohl mich gegen beides z.B. hier in #26 ausgesprochen habe. Falls Sie wirklich Aenderungen erreichen wollen, sollten Sie m.E. ganz schnell aufhoeren, Menschen zu verprellen. Denn nicht anderes tun Sie, so lange Sie alles und jeden, der nicht 100% Ihrer Meinung ist, abwerten und dogmatisch und selbstherrlich anprangern.

  4. 50.

    @ Frank
    ....Oder legen Sie sich doch einfach mal 6 Wochen in einen Kastenstand einer Schweinemastanlage, unfähig sich zu bewegen. Fahren Sie mal in einem Tiertransporter auf der Ladefläche mit, der quer durch Europa kurvt, bei höchsten Temperaturen und ohne ausreichend Wasser! Oder gehen Sie in einen Zirkus und lassen sich "domptieren" - machen Sie Männchen, springen Sie durch einen brennenden Reif oder lassen Sie auf sich reiten, während die Menge grölt!
    Also...wie würden Sie entscheiden Frank? Tja...der Unterschied ist einfach! Der Mensch hat immer eine Wahl - das Tier nicht! Was nützt die höchste Intelligenz, wenn man in so unermessliche menschliche Abgründe schauen kann...? Ich würde alles dafür hergeben, wenn ich damit die Massentierhaltung in Deutschland sofort beenden könnte. Gerne würde ich dann auch (mit einer kl. Bedeckung) in der Wetterau nach Beeren suchen. Pilze mag ich nicht. Würden sie das auch tun?

  5. 49.

    Mit dem Wolf, dem dem Hund, dem Schaf oder dem Huhn zu tanzen - das ist ein Basiserlebnis, dem ich mich zwecks Resetting gerne mal hingeben würde, wenn ich die Möglichkeiten dazu hätte! Dieses puristische Erlebnis würde den meisten Menschen - erst Recht Ihnen - sicher sehr gut tun, um das "Krönchen der Schöpfung" einfach mal in die Ecke zu werfen. In Kananda hatte ich zumindest dieses ursprüngliche Gefühl in der Wildnis!
    Ich habe nie behauptet, dass alles schlecht ist, was der Mensch hervorgebracht hat! Ich nutze diese Errungenschaften selbstverständlich auch. Aber ..., um Ihre Frage..."was die kasernierte Kreatur wählen würde"...zu beantworten: gehen Sie in einen Zoo, lassen Sie sich mal ein paar Tage in einen Raubtierkäfig oder ein Affenhaus einschließen, vergnügen Sie sich auf einer aus Beton geformten Eisbärenlandschaft und lassen sich von morgends bis abends von unbelehrbaren Eltern mit ihren Kinderchen begaffen.

  6. 48.

    Nun, Rainer, da Sie offenbar in Hessen der sind, der mit dem Wolf, dem Hund, dem Schaf & dem Huhn tanzt - sagen Sie's mir: Was wuerde die kasernierte Kreatur waehlen? Ich bin da leider ueberfragt. Interessant jedenfalls finde ich im Zusammenhang mit ihrer harschen Kritik am Suendenfall der Menschheit, also dem Verlassen des reinen Instinktdaseins, dass Sie hier mit mir im www plaudern, statt nackt die Wetterau auf der Suche nach Beeren und Pilzen zu durchstreifen...

  7. 47.

    Frank, auch ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Zum einen für Ihren Input, zum anderen für Ihre Bereitschaft zu einem respektvollen und auch überlegten Austausch, obgleich wir, wie sich zeigte, nicht in allen Punkten d'accord gehen. Dies ist mir persönlich bei diesem Thema selten begegnet.
    Es gibt noch vieles nachzuforschen, zu hinterfragen und auch zu entdecken, was den ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt angeht, sowie unserer ethischen Positionierung und auch Rolle in all dem. Bleiben wir gespannt darauf und gestalten nach Möglichkeit mit.

  8. 46.

    @Frank:

    ....."sondern wie sein Leben bis zum Tod war"! Seehr gut lieber Frank. Denn würdest du jede einzelne Kreatur befragen, die in von Menschen gemachter Kasernierung lebt, für was würden sich wohl alle entscheiden??
    Und noch etwas: grundsätzlich gehört der Mensch zur Natur! Aber das war mal! Seit er vor ca. 70.000 Jahren den Afrikanischen Kontinent verlassen hat, um die Welt "zu erobern", hat er ALLES dafür getan, aus dieser Symbiose auszutreten. Der ach so intelligente Mensch hat heute mit der Natur nichts mehr zu tun, ist längst nicht mehr Bestandteil von ihr. Er hat sich sich selbst rausgekegelt, weil er sie nicht respektiert und nur seiner Gier folgt. Alles, was die Erde je hervorgebracht hat, unterliegt dem Prinzip "Trial and Error" - Versuch und Irrtum! Und der Mensch ist sicherlich der größte Error der Evolution!!!

  9. 45.

    Kathrin, danke fuer den Input und den Link. Werd ich mich bei besserer Gelegenheit gern mit befassen. Und auch oefter mal in mich fuehlen, ob ich Eier, Milch und gelegentlich ein Scheibchen Wurst wirklich brauche, oder ob es nur Gewohnheit ist. Momentan glaube ich ja noch immer ersteres...

  10. 44.

    Ein Meinungsaustausch ist was hier stattfindet und dies schließt auch konträre Positionen ein. Dem kann ich mich nur anschließen. Jede Meinung und Argumentation ist damit aber auch grundsätzlich erlaubt in Frage zu stellen, wenn wir uns alle hier auf diesen Konsens einigen. Darunter auch Ihre oder meine. Ich persönlich finde Ihre vorhergehende Aussage, es handele sich um Follower-Erheischung von Herrn Raisch ebenfalls kritikwürdig, da es sich um eine Unterstellung ohne Nachweis handelt. Als Selbst-&Alleinzweck ist das zweifelhaft. Ob sich jeder nun anketten muss/sollte usw. steht doch nicht wirklich zur Debatte. Interessant ist jedoch, dass seine Handlung zu einem Austausch führt, wodurch sein Zweck ja bereits erschließbar wäre: Wir reden über Tierrechte und stellen bisherige Konventionen in Frage durch diesen Austausch. Das begünstigt zudem eine persönliche Verhaltensänderung, welche Sie bereits selbst an den Tag legen und weiter ausbauen hoffentlich auch bei anderen.

  11. 43.

    Fr Constructa, Sie und viele andere sollten dringend den Unterschied lernen zwischen fundierten Meinungen einerseits und grundlosen Unterstellungen oder gar Diffamierungen andererseits. Ist eine Frage von Respekt. Zudem sollten Sie sich damit befassen, wann Toleranz angemessen ist und wann nicht. Angemessen ist sie immer dann, wenn durch die Handlungen eines Menschen andere Wesen nicht beeintraechtigt werden. Wenn Heiko Raisch sich ankettet, werden Sie dadurch nicht beeintraechtigt und auch keiner sonst. Warum also bewerten Sie sein Handeln negativ?

  12. 42.

    Eben. Weil ich in einer Demokratie lebe, darf ich auch hier meine persönliche Meinung äußern. Denn nichts weiter geschieht hier. Oder glauben Sie allen Ernstes, das diese Person es nicht darauf ankommen läßt seine Ansichten über die Sozialen Medien kundzutun. Was der Mann anregt und vor allem damit aussagen möchte, bezweifle ich ja nicht einmal. Aber deswegen kette ICH mich nicht irgendwo an. Ich kann aber mein Verhalten ändern, indem ich viel weniger, oder gar kein Fleisch mehr esse. Bin auf den besten Weg zum Vegetarier zu werden.

  13. 41.

    Zu 1. und damit auch #38: Ich kann das nicht ganz teilen und nachvollziehen. Menschen sind durchaus Teil der Natur, scheinen doch trotzdem eine Art Sonderstellung einzunehmen, da sie diese über ihre eigentlichen Grundbedürfnisse hinaus mitbestimmen. Lassen sich Ameisen mit Blattläusehaltung & Menschen mit domestizierter Tierhaltung wirklich vergleichen? Zu 2.: Auch wenn Demeter meines Erachtens sehr viel richtig macht, möchte ich sie darauf hinweisen, dass es mehr als eine Expertengruppe gibt, die sich mit nachhaltiger Landwirtschaft beschäftigt. Ein Beispiel: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/bio-veganer-landbau Zu 3.: Ich stelle diese Aussage in Frage, denn es gibt Hinweise darauf, dass es vorallem das Kochen, damit auch das Verfügbarmachen von Stärke war, die die menschliche Entwicklung beeinflüsste. Ferner weist unser Gebiss auf Herbivorie hin. Lässt sich das "Brauchen" von tierischen Produkten ohne kulturelle Prägung wirklich nachweisen. Nicht nur subjektiv?

  14. 40.

    In manchen Pkten d'accord. Aber: 1. Grundsaetzl Trennung zwischen Menschen und anderen Wesen halte ich nur fuer gut, wenn hierdurch echte Nachteile fuer die sonstigen Wesen verschwinden (hierzu hab ich in #38 was gesagt). 2. Leute, die viel von Landwirtschaft wissen, sagen, ECHT nachhaltiger Anbau ist nur unter Einbezug von Tieren moeglich (Demeter-Filosofie). Das klingt fuer mich plausibel. 3. Ihre Aussage zur veganen Ernaehrung bezweifle ich: Der menschliche Koerper ist in Jahrmillionen Evolution so entwickelt, dass er gelegentlich, mindestens bis zum Erwachsenenalter, tierische Produkte braucht. Evtl kommen Sie jetzt mit Buechern irgdwelcher Quacksalber. Ich aber komme mit Erfahrung: Ich esse seit Mitte der 80er vorwiegend vegetarisch; damals war ich zwoelf. Dennoch sagt mir mein Koerper immer wieder, dass er gelegentlich (!)Milchprodukte und Fleisch will. Und dem traue ich. Wenn man Fleisch mikrobiologisch herstellen kann, ist's mir recht. Ganz verzichten will ich darauf nicht.

  15. 39.

    Ich bemühe mich gerne um ausführende Formulierungen. Richtig von Ihnen gedeutet ist, dass jegliche Domestikation des Menschen langfristig gänzlich(weil nicht von heute auf morgen möglich)abzulehnen ist, da sie rein menschlichen Zwecken dient (Verzehr, Belustigung, Transport usw.). Tierarten, die wir zwangsweise immer wieder und zunehmend vermehren und nach eigenen Wünschen modifizieren, sterben nicht zwangsläufig gleich aus. Auch hier ist eine "Verwilderung" bzw. Anpassung durchaus möglich. Eine Zunahme an Wildtieren und damit auch eine Aufforstung, wie es auch vor der Ausrottung vieler Arten der Fall war, begrüße ich ebenfalls.
    Und allumfassend vegan sollte langfristig das Ziel sein. In Ländern wie unseren ist das auch deutlich schneller und nachhaltig umsetzbar als in anderen, von der westlichen Welt ausgebeuteten (Ressourcenverschwendung&Diebstahl Bodenverseuchung...) Eine vegane, rein pflanzlich ausgewogene Vollkost, ist problemlos möglich auch ohne "Mangelerscheinungen".

  16. 38.

    Rainer, zwei wirklich wesen-tliche Dinge: 1. Es gibt nicht "die Natur" gegenueber "den Menschen": Auch Menschen sind Naturwesen und verhalten sich wie alle Naturwesen im Rahmen ihrer Moeglichkeiten erstmal so, wie es ihnen zur Befriedigung der Grundbeduerfnisse sinnvoll scheint (vgl etwa Ameisen, die sich Blattlaeuse halten). Ihre hohe Intelligenz koennen Menschen dabei zu verschiedensten Zwecken einsetzen. Z.B. fuer besondere Effektivitaet - jedoch auch fuer Humanitaet, also Guete oder gar gegenseitiges Vergnuegen beim Umgang mit sich und anderen Wesen.
    2. Ueberleben an sich ist noch nichts echt Positives: Sterben muss in ueberschaubarem Zeitrahmen jedes Wesen. Daher ist nicht die Frage entscheidend, ob es dem Tod (in welcher Form auch immer) gerade mal wieder knapp entkommen konnte. Sondern wie sein Leben bis zum Tod war.

  17. 37.

    @Frank, Montag, 02.09.2019
    Es kommt ganz drauf an, an welcher Stelle der Nahrungskette man sich befindet! Natürlich kann die Natur sehr grausam und brutal sein und manche Szenen in Dokumentationen sind sogar unerträglich. Aber das ist gar nicht das Entscheidende! Wenn ein Mensch wie du versucht, sein Verhalten und seine Denkweise in die Gesetze der Natur einzubinden und mit Tieren gleichzusetzen, hat das Wesentliche nicht verstanden. Die Natur unterscheidet nicht zwischen von Menschen kreierten, idiotisch- manipulativen Klassifizierungen wie Nutztieren, Arbeitstieren, Zirkus- u. Zootieren, Sporttieren, Streicheltieren usw.. Quasi jede Kategorie wird in irgendeiner Form missbraucht, gebraucht und verbraucht! In der Natur hat jeder Organismus im Rahmen seines genetischen Programms eine realistische Chance zu "überleben". Je nachdem, wie es das Schicksal (oder der Zufall) es will! Bei uns Menschen haben die Tiere diese nicht! WIR bestimmen, ob, wann, wie und für was sie getötet werden!

  18. 36.

    Bitte formulieren Sie doch etwas einfacher, ich kann Ihnen teilweise nicht folgen. Aber wenn ich Sie recht deute, ist Ihr Hauptziel die Minimierung der Kontakte zwischen Mensch und Tier zwecks Beendigung von Dominanz, korrekt? Hieraus folgt dann: 1. Alle Zucht- und Hausformen von Tieren müssen möglichst aussterben. 2. Es soll nur noch Wildtiere geben, die mit geringstmöglichem menschlichen Einfluss leben und sterben. 3. Wir ernähren uns künftig rein pflanzlich, und pflanzliche Nährstoffe werden mikrobiologisch oder anderweitig modifiziert, damit wir in allen Lebensphasen alles kriegen, was wir brauchen. - Ist das grob korrekt umrissen?

  19. 35.

    “Natürlichkeit“ und “artgerechtes Halten/Leben“ erscheinen zunächst als zwei Kategorien, die in diesem Kontext angebracht sind.
    Ich stimme der Aussage zu, dass “Natur“, hier als Rückführung von einem Zustand und von Bedingungen ohne vom Menschen gestaltete Zivilisation, negative Auswirkungen und auch “Ekliges“ verursacht. Das jedoch als Argument für “Nutztiere“ aufzuführen, halte ich für zynisch und auch nicht schlüssig.
    Zum einen Leben wir eben nicht in diesem “Naturzustand“ als Höhlenmenschen oder ähnliches- warum sollten wir das auch so anstreben wollen? Weil hier von nicht-menschlichen Tierrechten und dem Umgang mit anderen Spezies die Rede ist? Wieso, bitte?
    Zum anderen handelt es sich bei “Nutztieren“(Erzwungene, zum Gebrauch geborene Tiere) vom Menschen gezüchtete Tiere, welche NICHT “natürlich“ sind und daher auch NICHT “natürlich“ gehalten werden können.
    “Artgerechte Haltung“ hingegen ist der Versuch, Domestikation zu regeln und auch zu rechtfertigen.

  20. 34.

    Zur Frage des Toetens bzw des "artgerechten" Lebens: Ein wirklich "natuerliches" Leben ist fuer kaum ein Wesen schoen. Natur an sich ist brutal und ein staendiger Kampf. Alle Lebewesen sind in permanenter (!) Angst, gefressen zu werden oder in der Herde nach unten zu rutschen, und werden von Parasiten geplagt. Auch ich haette null Bock, in einer Rotte durch die Gegend zu rennen, bestenfalls in Hoehlen zu pennen und für/von Bä/eren zu leben. Insofern ist ein Leben als "Nutztier" in einer "humanen" Haltung, also mit Stall, Platz und Freigang, bestimmt nicht das schlechteste Los, was man sich so wuenschen kann. Daher denke ich, wir sollten momentan klar anstreben, den aktuellen Fleischkonsum deutlich zu reduzieren und klare Standards fuer eine gute Haltung von "Nutztieren" zu verankern. Gegen "kuenstliches" Fleisch hab ich persoenlich nichts einzuwenden, aber die Mehrheit ist wohl noch nicht soweit und findet das weit ekliger als Antibiotika-Schnitzel aus Qualzucht.

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