Video | 20 Jahre Wowereit Coming-Out - "Ich bin schwul und das ist auch gut so"

Klaus Wowereit macht seine Homosexualität öffentlich, Bild: rbb
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Video: rbb24 | 09.06.2021 | Material: Abendschau & Archiv | Bild: rbb

7 Kommentare

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  1. 7.

    Lotte, da Sie offensichtlich noch sehr jung sind, möchte ich Ihnen erklären, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen noch vor sehr kurzer Zeit eine bedeutende Rolle für sein öffentliches Ansehen gespielt hat - und wenn sie von der Norm abwich, wurde das massiv negativ bewertet. Das konnte Karrieren zerstören; in kleinbürgerlich dominierten Bastionen wie dem Fußballsport tut es das auch heute noch. Und auch und gerade im Privaten Bereich ist es mit echter Toleranz oft noch immer nicht weit her. Daher war Wowereits Satz zum ersten sinnvoller Selbstschutz - und zum zweiten ein sehr wichtiger, ermutigender Schritt für viele Menschen mit nicht "normgerechter" Sexualität. Ich halte die von Klaus Wowereit mitzuverantwortende Finanzpolitik zwar für teilweise katastrophal und habe als ehemaliges SPD-Mitglied keine politische Sympathie für ihn, aber sein öffentliches Coming-Out rechne ich ihm noch immer hoch an. 

  2. 6.

    Toska, sicherlich wollten Sie auf Ihre Weise Anteilnahme daran bekunden, dass Klaus Wowereit 2020 nach 27 Jahren seinen Lebenspartner Jörn Kubicki durch dessen Tod verloren hat. Das ist sehr respektvoll von Ihnen.

  3. 5.

    Welche Bemerkungen meinen Sie denn ? Ich habe Tatsachen geschrieben . Ich weiss jetzt wirklich nicht was Sie mir sagen oder schreiben wollen, oder schreiben Sie nur hier um Ihren Senf dazuzugeben.

    Und an wem ich mir ein Beichspiel nehme und wo ich mich zurückhalten sollte überlassen Sie mir bitte. Ihre Belehrungen können Sie für sich behalten.
    Das können Sie ja in Ihren Männerkreis diskutieren.
    Schönen Abend noch

  4. 4.

    Wenn man den Sinn und Zweck dieser wie ich finde sehr bedeutenden Äußerung nicht versteht, sollte man sich mit solch Bemerkungen wie der Ihre tunlichst zurückhalten. Denn dieser Satz hat nicht nur einen sehr positiven Eindruck insbesondere auf die Schwul/Lesbische Community gehabt, sondern auch bei vielen anderen Mitbürger in und außerhalb Berlins. Nehmen Sie sich u.a. auch ein Beispiel an die Ausführung hier von Herrn Krüger.

  5. 3.

    Wen interessieren die sexuellen Vorlieben alter Männer?

  6. 2.

    Und ich bin 47 Jahre mit ein und den selben Mann verheiratet und das ist auch gut so.

  7. 1.

    Vielen erschien das als Selbstverständlichkeit in einem landläufigen u. beiläufigem Sinne, doch das war es m. E. nicht. Angesichts über 150 Bürgermeister vor Groß-Berlin und über 30 nach Gründung von Groß-Berlin incl. der beiden eh. Stadthälften, hätten also rein statistisch mindestens 5 Bürgermeister bzw. einer nach Gründung von Groß-Berlin gleichgeschlechtlich orientiert sein müssen. Mindestens 10 Bürgermeister hätten sich vor und zwei nach Gründung von Groß-Berlin LGBTTI zugehörig fühlen müssen.

    Das blieb im Verborgenen und im Stillschweigen angesichts des übergroßen Anderen. Dahinter steckt auch ein verstecktes Leiden an den jeweiligen Gesellschaften.

    Insofern war Wowereits Äußerung etwas Außerordentliches. Ole von Beust, seinerzeit Erster Bürgermeister in Hamburg, wand sich gegenüber seiner Partei da schon etwas mehr und auch Guido Westerwelle kam erst später mit seinem Outing heraus. Im öff.k. wirksamen Profifußball steht bislang nur einer auf weiter Flur.

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