Ein Pop-Up Radweg in Berlin (Quelle: rbb/Fabian Stratmann)
rbb/Fabian Stratmann
Video: Abendschau | 21.05.2020 | S. Wassermann/Studiogespräch Changing Cities | Bild: rbb/Fabian Stratmann

Video | Sechs tote Radfahrer in diesem Jahr - Die fahrradfreundliche Verkehrswende lässt auf sich warten

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21 Kommentare

  1. 21.

    Der rbb "bietet der Fahrradlobby eine breite Plattgorm" ich glaube Sie haben da etwas verpasst! Der rbb ist ein Medienunternehmen das unter anderem über die neuesten Geschehnisse in der Stadt und in Brandenburg berichtet. Und das hier etwas großes passiert bzw. der Radverkehr ein großes Thema darstellt, ist ja wohl unumstritten! Hoffentlich steigen jetzt die Spritpreise wieder ! (darüber würde der rbb bestimmt auch berichten)

  2. 20.

    Es wäre schon gut wenn geltendes Recht mal durchgesetzt würde. Raserei, enges Überholen, Halten und Parken auf Radstreifen. Alles jetzt schon illegal, alles praktisch straffrei. Wenn Autofahrer Rücksicht auf Radfährer nehmen würden, bräuchte es die ganze teure Infrastruktur ja gar nicht.

  3. 19.

    Der rbb "bietet der Fahrradlobby eine breite Plattgorm" ich glaube Sie haben da etwas verpasst! Der rbb ist ein Medienunternehmen das unter anderem über die neuesten Geschehnisse in der Stadt und in Brandenburg berichtet. Und das hier etwas großes passiert bzw. der Radverkehr ein großes Thema darstellt, ist ja wohl unumstritten! Hoffentlich steigen jetzt die Spritpreise wieder ! (darüber würde der rbb bestimmt auch berichten)

  4. 18.

    Hallo rbb24, im Großen und Ganzen mag ich eure Radio-Kanäle, wie inforadio und 88.8.
    Aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie ihr hier zum einen der Fahrradlobby solch eine breite Plattform bietet und ich jedoch bei 88.8 alle 30 Minuten ein Auto kaufen soll oder als Highlight in ein Autokino fahren könnte !?
    Vertritt der rbb24 eine ganz andere Linie wie z.b. 88.8, welcher offensichtlich speziell auf eine breite Akzeptanz in der werberelevanten Autofahrer-Zielgruppe ausgerichtet ist ?
    Wie passt das zusammen, sollte der RBB nicht als Ganzes klare Linie fahren ?

  5. 17.

    Ja, herrlich diese Argumente, die immer wieder kommen, wenn es um das Thema der Einschränkung des motorisierten (Individual-) Verkehrs in der Innenstadt geht. Als erstes wird dann gefragt, wie Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr zu ihren Einsätzene gelangen, oder wie Handwerker und Lieferdienste ihrer Arbeit nachgehen sollen. Und dann sind ja da noch noch die Bewegungseingeschränkten, denen dann die Möglichkeit der öffentlichen Teilhabe genommen wird, nicht wahr?!

    Diese grundehrlichen, sorgenschweren Gedanken der Autoverfechter sind einfach entwaffnend überzeugend . . .

  6. 16.

    Das man Kopenhagen nicht mit Berlin vergleichen kann, wollte ich mit meinen Kommentar auch nicht sagen, jedoch wollte ich zum Ausdruck bringen das die Dänen vor 40 Jahren schon feststellten, das in diesem Punkt etwas getan werden KANN.
    Wir bereisen dieses Land seit mehr als 40 Jahren und es ist unglaublich was dort im ganzen Land geschaffen worden ist.
    Bei uns habe ich das Gefühl, das wir jetzt erst aus einer Art Dornröschenschlaf erwacht sind und nun alles mit der Brechstange von heute auf morgen ohne Rücksicht auf Verluste bewerkstelligen MÜSSEN.

  7. 14.

    Dem Klimawandel, den Dürren, dem Hochwasser sind die genaue Vergleichbarkeit von Kopenhagen und Berlin herzlich egal.

  8. 13.

    Kopenhagen oder auch wie vielfach zitiert Amsterdam als Fahrradstädte auch nur annähernd mit Berlin vergleichen zu wollen ist sowas von unsinnig. Immer und immer müssen diese beiden Städte als Vorzeigestädte herhalten, was sie auch sind, aber man wird es nie auf Berlin übertragen können.

  9. 12.

    Was bzw. wie Sie da schreiben, kann niemand nachvollziehen!. Wird da etwa zum Wohle der Fußgänger und Radfahrer eine Baumaßnahme realisiert und ein Autofahrer sucht Argumente dagegen?

  10. 11.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht.
    In Lichtenrade wird gerade ein Musterbeispiel für eine radikale Verkehrswende realisiert.
    Im Rahmen des Ausbaus der Dresdner Bahn wird an Stelle des bisherigen Bahnübergangs Wolziger Zeile extrem aufwändig eine Untertunnelung nur für Fußgänger und Fahrräder errichtet. Damit wird jede Möglichkeit von den nötigen Einsatzfahrten von Polizei und Feuerwehr unterbunden und so zu erheblichen Umwegen gezwungen.
    Damit verbunden wird der Verkehr aus dem Umland noch enger kanalisiert, das Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich erschwert, da parallel dazu die Parkplätze massiv vermindert werden.
    Schöne neue Welt.

  11. 10.

    Gerne erinnere ich mich an die vollmundigen Ankündigungen des Senates, Berlin wolle "Fahrradhauptstadt" werden. Leider kann ich die Umsetzung dieser Phantasie in der Stadt selbst nur schwer erkennen.
    Ich vermute daher, dass das auf unabsehbare Zeit auch nichts werden wird.

  12. 9.

    Ich frage mich, warum es immer noch nicht möglich ist, getrennte Ampelphasen einzurichten. Bei den Unfällen mit Fußgängern, Rad und Lkw handelt es sich mehrheitlich um Abbiegeunfälle. Dabei gibt es ja auch in Berlin Ampeln, bei denen nur dann abgebogen werden kann, wenn Fußgänger und Radfahrer rot haben. Es scheint also technisch zu gehen. Oder ist das auch Neuland?

  13. 8.

    Von allein ändert sich halt ganz sicher nichts. Dafür bedarf es Menschen, die den Mut zu Veränderung und Aufbruch haben. Die die Umwelt und unseren Planeten schonen wollen - schlussendlich, um den Menschen zu schützen. Der MIV ist das Ergebnis einer Weltsicht von immer weiter, schneller, höher - kurz: dem Irrglauben an das immerwährende Wachstum. Nicht Lieferfahrer und Schwer(st)behinderte sind das Ziel von zukunftsweisenden Maßnahmen. Sie sind die Profiteure. Denn wenn der Beruf des LKW-Fahrers so stressig und das Risiko Dritter, durch LKW überrollt zu werden, so hoch ist, dann vorallem weil zu viele von den Anderen unterwegs sind. Die mit dem Auto fahren, weil sie's KÖNNEN - nicht weil sie's MÜSSEN. Diese Klientel macht den größeren Teil auf der Straße aus - und dieser Verkehrsanteil muss massiv zurückgedrängt werden.

  14. 7.

    Und diese wenigen km Radweg sind in einem desaströsen Zustand. Man schaue sich beispielsweise die Residenzstraße an: Das ist lebensgefährlich! Und das Bezirksamt unternimmt - nichts.
    Ein schöner Vergleich dazu (weil straßentechnisch direkt daran anschließend): Das Bezirksamt Mitte markiert derzeit die gut ausgebauten Radfahrstreifen in der Reinickendorfer Straße farbig, ab Stadtbezirksgrenze Reinickendorf erfolgt eine Zeitreise um mehrere Jahrzehnte in die Vergangenheit. Einfach nur noch gruselig diese altbackenen CDU/AfD-Untätigen in der Gegend.

  15. 6.

    Das ist absolut zutreffend. Gerade in Reinickendorf ist das eine absolute Katastrophe. Hier haben die Verantwortlichen im Stadtbezirk einen Autofahrerorientierten Blick der den 60er Jahren gleichkommt. Liegt natürlich letztlich auch an Teilen der Wählerschaft und wird sich naturgemäß hoffentlich irgendwann mal ändern.

  16. 5.

    Wir reden....Kopenhagen hat 40 Jahre gebraucht um Fahrradhauptstadt zu werden. Ja die Dänen haben aber auch vor 40 Jahren schon erkannt, das etwas passieren muss und haben damals angefangen etwas zu tun.
    Vielleicht sollten wir uns darüber nicht lustig machen, sondern darüber mal nachdenken, wie es hätte anders laufen können.
    Jetzt ist da Geschrei groß.

  17. 3.

    Immer wieder die gleichen falschen Argumente! Warum immer wieder gleich auf Lieferverkehr und Behinderte die auf das Auto angewiesen sind, verweisen? Um diese geht es garnicht. Es geht hier um den MIV!! Solche Verkehrsteilnehmer die am lautesten schreien, wenn man Ihnen klar machen muss, dass es mit dem Verkehr nicht mehr so weiter gehen kann!!

  18. 2.

    Nur mal ein Bezirksbeispiel: Reinickendorf hat 472,4 km Straßennetz und davon 2,5 % Radwege, das sind 11,8 km. Das hat mit Corona nichts zu tun, das hat nichts mit geringem Personal zu tun. Das ist politischer Wille. Angeblich fehlt der Plan, weil eine beauftragte Firma absprang, bevor es einen Plan gab. Warum erstellt die Berliner Verwaltung nicht selbst einen Plan. Ich könnte helfen und es gibt sehr viele andere Menschen in der Stadt, die das noch viel besser können, nicht zuletzt der ADFC. Aber die Stadt hat ja nicht einmal mehr einen Fahrradbeauftragten. Der letzte ist völlig entnervt auch abgesprungen, wenn ich es recht erinnere.

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