Video | Anwohner protestieren - Deutsche Bahn präsentiert Pläne für Nutzung des Gasometers

Blick auf den Gasometer Schoeneberg und den Berliner Fernsehturm. (Quelle: imago images/Frank Sorge)
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Video: rbb24 | 08.06.2021 | P. Höppner | Bild: imago images/Frank Sorge

6 Kommentare

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  1. 6.

    "Augen zu und durch" war einmal. Fortschritt ist eine beschreibende Vokabel, keineswegs aber eine, die etwas begründen kann. Der Baufortschritt kann beobachtet werden, wenn sich die Gesellschaft auf einen Bau hin einigt, der Genesungsfortschritt kann beobachtet werden, wenn das angemessene Heilverfahren gefunden worden ist.

    Ansonsten ist der pauschal gemeinte Fortschritt m. E. eine recht sinnlose Vokabel, weil sie unterschiedliche Alternativen jeweils ausblendet.

    Die bestehen hier. Einfach einen Ring tiefer bauen, den Gasometer damit erkennbar lassen, dann geht der Bau der Dt. Bahn AG in Ordnung.

  2. 5.

    Diese unentwegte Nörgel- und Klagekultur in Deutschland bei Neu- und Bestandsbauten verzögert den Fortschritt und damit das Wohl Aller.

    Alle wollen
    E Autos aber keine Fabrik
    Grünen Strom aber keine PV, Windräder ...
    Mehr Bahnverkehr aber keine Trassen vor der eigenen Haustür
    Etc

  3. 4.

    Mich stört eher das Ausgeben von Geld was man gar nicht hat.

  4. 3.

    Auch zu Ihnen: Die Kritik entzündet sich an der Bauhöhe, nicht am Projekt als solches. Also anders als bspw. beim Bahnprojekt in Lichtenrade, wo die Bahntrasse zwar immer dagewesen ist, sich aber ein Großteil der dortigen Bevölkerung paradoxerweise an den Nichtbetrieb der Fernbahn gewöhnt hat.

    Konkret geht es hier um einen zusätzlich freibleibenden Ring. Sie können sich das mal mit ihrem "inneren Auge" einfach vorstellen. Zu keiner Zeit war der Gasometer dauerhaft so hoch befüllt, dass nur EIN Ring konstant freiblieb.

    Daraus resultiert denn auch der Denkmalstatus.

    Wer eine zeichensetzende Vergangenheit nicht achtet, schöpft eben nur aus dem hohlen Bauch. Eine EUREF-Überformung von Venedig, Lissabon oder Prag möchte ich mir ehrlich gesagt nicht unbedingt vorstellen.

  5. 2.

    Die Kritik an der Bebauungshöhe ist mir zu stiefmütterlich dahergekommen. Der burschikose Umgang mit der Ästhetik von Gebäuden scheint mir mehr und mehr ein Erkennungsmerkmal des EUREF-Campus geworden zu sein - Hauptsache es ist "grün", es ist ökologisch, was hinten rauskommt, gleich aller ästhetischen Entstellung. Von der Dt. Bahn AG erwarte ich zugestandenerweise nichts anderes.

    Ich stimme dem Denkmalschutz sehr wohl zu und Menschen, die ein Mindestmaß an Empfindung in sich tragen und nicht nur vom Kopf her agieren, dürften das auch so sehen: Der Gasometer verkommt zu einem simplen Dachaufbau eines Hochhauses. Die Architektur-Kunst, Altes & Neues zu versöhnen und in Einklang zu bringen, hatte schon mal bessere Werke zustandegebracht.

    Zwei freibleibende Ringe, damit die Gasometer-Konstruktion erkennbar bleibt, sind unabdingbar. Auch die unterschiedliche Höhe der Befüllung hat von diesem Spiel gelebt.

  6. 1.

    Das Gasometer bleibt so erhalten, es sieht eher so aus wie früher im Betrieb und es ergibt sich die Chance für eine begehbare Dachterrasse, um mehr Leuten einen Blick über die Stadt zu geben. Und Arbeitsplätze. Aber natürlich finden finden sich wieder ein paar NIMBYs um dagegen zu klagen.

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