Anwohnerinnen und Anwohner stehen vor einem leerstehenden Wohnhaus in Berlin-Friedenau. (Bild: rbb)
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Video: rbb|24 | 19.11.2020 | Material: Abendschau | Bild: rbb

Video | Berlin-Friedenau - Zäher Kampf um ein leerstehendes Wohnhaus

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5 Kommentare

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  1. 5.

    Felix, es ist sicherlich ein Versehen, dass Sie Ihren Wohnort nicht nennen, stimmts? Sicherlich wohnen Sie nicht in Berlin? Und was genau hat die Eignerin des Hauses in Friedenau finanziell davon, es verfallen zu lassen? Und warum regen Sie sich über Singles auf, die angeblich alle eine eigene Wohnung haben (ich bin zwar kein Single, lebe aber mit einem zusammen), finden es aber offenbar legitim, wenn allein in der Friedenauer Geisterimmobilie über 20 Mehrpersonen-Wohnungen leerstehen und vergammeln? Bin gespannt!

  2. 4.

    Vermutlich finden Sie Ihre Frage beantwortet, wenn Sie dem Link oben unter dem Video folgen. Dort ist auch ein interessanter Kommentar der Vorsitzenden der Friedenauer Initiative zu den möglichen Gründen. Valide allerdings sind diese Gründe m.E. nicht. - Wir wollen hoffen, dass zumindest das Haus es bleibt.

  3. 3.

    Es herrscht kein Wohnungsmangel. Wahr ist, dass viele Wohnungen und Häuser in vielen Dörfern, Gemeinden und kleineren Städten, auch rund um Berlin, verfallen und/oder abgerissen werden müssen, weil niemand drin wohnt. Fürstenwalde, Storkow, Frankfurt Oder.. es gibt ausreichend Wohnraum. Alles andere sind Ausreden und Bequemlichkeit.
    Vermieter sollen die Melkkühe und Wunschfeen für die ungebremsten Zuzugs-Massen sein, die möglichst direkt neben ihren Clubs, Bars und Kneipen ein bequemes Spaßleben führen wollen. Dafür soll enteignet und Zwang ausgeübt werden.
    Mit einem Zuzugsstopp, könnte man den Wohnungsmangel gut in den Griff bekommen, auch wenn dieser schon 15 Jahre überfällig ist.
    Es können nicht 40 Mio Menschen im Friedrichshain wohnen. Seit 2000 ist die Einwohnerzahl in der Stadt der Singles um gut 600.000 gestiegen, Das sind umgerechnet 2 bis 3 komplette Bezirke. Und die Singles belegen alle 1 Wohnung. So einen Luxus gab es früher nicht.

  4. 2.

    Vielleicht haette der rbb einmal die Eigentuemerin nach ihren Gruenden fuer den Leerstand fragen koennen.

    Wir hoeren hier an der Stelle nur die eine Seite, die Gegenseite kommt ueberhaupt gar nicht zu Wort. Vielleicht gibt es ja tatsaechlich valide Gruende, dass das Haus gerade leersteht.

    @rbb: Haben Sie mal dazu recherchiert, warum das Haus leersteht?

    Maik

  5. 1.

    Es heißt "Eigentum verpflichtet". Soll heißen, dass der Gebrauch des Eigentums dem Gemeinwohl nicht entgegenstehen sollte. In Zeiten des Wohnungsmangels und oft Verwahrlosung von Immobilieneigentum ist die Politik und der Gesetzgeber mehr denn je gefordert. Wenn ein Eigentümer ein ganzes Haus verwahrlosen lässt, dass es unbewohnbar ist, schadet es sehr wohl dem Allgemeinwohl. Das Recht des Einzelnen sollte nach meiner Meinung zweitrangig sein. Liegt weder eine Sanierung noch ein Verkauf im Interesse des Eigentümers/Eigentümerin sollte das Land Berlin die Sanierung/Vermietung übernehmen und der Eigentümerin in Rechnung stellen. Die Immobilie sollte, wie bei einer Bank, als Sicherheit dienen. Eine Änderung der Gesetzgebung wäre für zukünftige Fälle dieser Art zwingend erforderlich. Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand, obwohl ich von Rechtsgrundlagen keine Ahnung habe.

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