Olaf Sundermeyer (Quelle: rbb)
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Video: Abendschau | 03.05.2021 | Im Studio: Olaf Sundemeyer | Bild: rbb

Video | Tag der Pressefreiheit - "Bei Rechts- und Linksextremisten gelten wir Journalisten als Feinde"

10 Kommentare

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  1. 10.

    So gespalten die Gesellschaft ist - nicht zuletzt entlang so verstandener Internet-Blasen -, so ruppig, das muss ich sagen, ist die Tendenz beim Journalismus insgesamt. Die fundierten Recherchen Olaf Sundermeyers und von einigen anderen will ich da ausnehmen. Einige Journalisten sind da noch Leuchttürme in rauer See.

    Der erst einmal nachvollziehbare Wunsch, Nachrichten nicht nur staubtrocken und stocksteif vorzutragen, sondern legerer daherzukommen, ist mittlerweile umgeschlagen in die Tendenz, Nachrichten auf den Unterhaltungswert abzuprüfen. Wo kein solcher Unterhaltungswert existiert, gilt die Nachricht als langweilig und keinesfalls als Quotenbringer; wo die Chance besteht, sie entsprechend aufzupeppen, geht sie dann ggf. durch.

    Nach meiner Empfindung haben sich seriöser Journalismus und Boulevard-Journalismus tendenziell angenähert. Kein gutes Zeichen. Ich wäre froh, etwas anderes zu schreiben. Rechtfertigen tut das allerdings nichts i. S. erwähnter Anfeindungen.

  2. 9.

    https://www.welt.de/wirtschaft/article230840997/Immobilienverband-will-klare-Distanzierung-des-ZDF-von-Gewalt.html

    Da passt Ihnen bestimmt die Springerpresse nicht. Aber egal, haben ja auch andere berichtet. Da werden Sie schon fündig.

  3. 8.

    Ja klar, Steine-/Flaschenwerfer und Schläger haben sicher die von Ihnen genannten Beispiele im Kopp, wenn sie Journalisten angreifen. Und auch die gerade auf eher rechtsgerichteten Demos gerne geplärrte Parole: "Lügenpresse" ist wahrscheinlich Ausdruck einer dezidierten Auseinandersetzung mit unsauberer Recherche einzelner Journalisten.

  4. 7.

    "Siehe die kürzliche gelöschten Tweets bei ARD und ZDF."

    Welche bitte?

  5. 6.

    Auch die Jounalisten machen nicht alles richtig und müssen sich zeitweilig Kritik anhören.
    Siehe die kürzliche gelöschten Tweets bei ARD und ZDF.

  6. 5.

    "Journalisten gelten nicht als Feinde, dem widerspreche ich."

    Und dem muss man widersprechen.

    "Was jedoch die scharfe Kritik verursacht, ist unseriöse Arbeit und Falschberichterstattung."

    Die übliche Leier aus der wohl bekannten Ecke, den Rest bracht man nicht zu kommentieren, Zeitverschwendung.






  7. 4.

    Pressefreiheit ist sehr wichtig.
    Wenn Journalisten angegriffen werden, ist das zunächst mal Gewalt, die man sehr verurteilen muss, was ich hiermit ebenfalls tue.
    Die Absicht dahinter ist zu pöbeln oder prügeln.
    Schlimm genug, aber:
    Ist das Einschränkung der Pressefreiheit?
    Die Pressefreiheit wird in Deutschland von Journalisten und Medien eher selbst eingeschränkt, indem man über Sachen nicht oder nur unzureichend berichtet, Kampagnen fährt um Leuten eine Meinung aufzudrücken oder gewisse Parteikorridore nicht verlässt.
    Ich finde es gut, dass sich Journalisten trotzdem die Mühe machen "aus der Höhle der Löwen" zu berichten - allerdings habe ich auch schon Berichte in den Qualitätsmedien gesehen, wo unliebsame Menschen vorgeführt werden oder sie als radikal abgestempelt werden bzw. Menschen als rechtsextrem und verantwortungslos bezeichnet werden.
    Bei anderen Themen hingegen wird alles als gut und toll beschrieben.

  8. 3.

    Auch wenn ich nicht immer mit der Berichterstattung konform laufe. Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut - das muss sie bleiben. Jedem kann man es nicht recht machen ... EMI ... einer meckert immer - ist halt Ansichtssache, soweit das meckern fair bleibt. Frei nach den Ärzten - Lasse redn.
    Ihr macht einen guten Job - macht ihn weiter.

  9. 2.

    Macht eure Arbeit und schreibt nicht nur die Presseerklärungen der Polizei ab. Dann geltet ihr zumindest bei den "Linksextremisten" auch nicht als Feinde. Und die Herren, die eure in Kollegen in Malta, der Slowakei und kürzlich in Griechenland ermorden ließen, waren vermutlich auch keine politischen Extremisten, sondern einfach nur Geschäftsmänner aus der Mitte der Gesellschaft.

  10. 1.

    Journalisten gelten nicht als Feinde, dem widerspreche ich.

    Was jedoch die scharfe Kritik verursacht, ist unseriöse Arbeit und Falschberichterstattung.

    Zum Beispiel:

    - Relotius beim SPIEGEL
    - Der Fall Diogo beim MDR
    - Der Fall der gefälschten Story über eine Prostituierten beim NDR
    - Die Falschdarstellungen bei “Monitor” im Fall Ahmad A. und im Fall Aman A.

    Viele Journalisten kommen heutzutage leider nicht mehr ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht nach und machen sich dadurch angreifbar.

    Selbstverständlich rechtfertigt das niemals gewalttätige Angriffe. Aber ich kann die Wut und Empörung der Zuschauer zumindest nachvollziehen.

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