Video | Wildbienensterben in Brandenburg - "Liebe Leute, mäht nicht jede Woche den Rasen"

Eine Biene beim Nektarsammeln, Bild: rbb
rbb
Video: rbb|24 | 07.06.2021 | Material: Brandenburg aktuell | Bild: rbb

12 Kommentare

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  1. 12.

    Leute, wo habt ihr alle die Riesengrundstücke her - da kann man vor Neid echt erblassen!

  2. 11.

    Ohoh - meine Nachbarn gucken schon ganz besorgt auf ihre eigenen raspelkurz gemähten Rasenflächen und dann wieder auf meine Grünfläche..... Ich habe in meinem Vorgarten auf ca. 20qm Wildblumensaat gestreut, und mähe dort auch nicht :-)) Wenn es bloss nicht manchmal so windig wär.... Und hinten habe ich jede Menge insektenfreundliche Stauden, die sich auch noch vermehren können....

  3. 10.

    OT: Auch bei 4500 qm hole ich die Post ohne Verpflegung ab ;-)

    Bei der Grundstücksgröße ist schon aus Zeitgründen ein "gepflegter Rasen" unmöglich - und auch nicht gewünscht von mir. Zur Zeit lebe ich sozusagen in einem Meer aus Mohnblumen, die sich irgendwann mal ausgesäht haben müssen

    Wir haben jedes Jahr in unserer Scheunenmauer unzählige Wildbienen gehabt, dies Jahr kaum welche - ich vermute es lag am sehr kalten und zu spätem Frühling ?

    M.

  4. 9.

    "Nach dem Krieg"? "alles ist nu fast wieder bebaut"? Ihnen ist schon klar, dass das Kriegsende fast 80 Jahre her ist? Und dass die Stadt in der Zeit gewachsen ist? Dass Menschen gerne nach Berlin kommen, um hier zu wohnen? Und dass diese Menschen Wohnungen zum Wohnen, Arbeitsplätze zum Arbeiten, Supermärkte zum Einkaufen und Schulen zum Lernen brauchen? Ihnen mögen die Trümmerfelder nach dem Krieg vielleicht gefallen haben - erstaunlich, dass ihr Gedächtnis so weit zurück reicht - aber ich lebe gerne in einer lebendigen, quirligen Metropole. Es geht hier auch nicht im zugebaute Brachflächen, sondern darum dass Menschen die einen Garten besitzen sogenanntem "Unkraut" nicht gar so konsequent den Garaus machen sollen.

  5. 8.

    Auf Auto-Frontscheiben sterben so viel mehr unzählige Insekten.

  6. 7.

    "1200 qm" ... Ist das die Größe, wo man die Post nie ohne Verpflegung abholt? ;-) Ja, das wär ein Träumchen.

  7. 6.

    Ich weiss nicht, was es für Turbobienen in der Lausitz gibt. Aber die kleinen Arbeitpferde fliegen etwa 30 - 50 Meter hoch - wenn sie müssen. Die durchschnittliche Nabenhöhe von neuen Windrädern liegt bei rd. 140 Meter. Zieht man den Radius des Rotors (Durchmesser angenommen 70 Meter)also 35 Meter von der Nabenhöhe ab, bleibt doch irgendwie noch Platz nach unten - oder? ... und rd. 100 Meterchen ... da passen 'ne Menge Bienen durch.

  8. 5.

    Also mein Garten hat 1200 qm gepflegte Unordnung. Ich mach so wenig wie möglich. Ringelnattern, Zauneidechsen, Kröten, Molche, auch ein Fuchs sind vorhanden. Laubsauger lehne ich vollkommen ab. Ich kann jedem nur eine Totholzhecke empfehlen; da kommt echt Leben in die "Bude". :-)

  9. 4.

    Ich glaube, des Deutschen liebste Hobbys sind Freitagabend Hecke stutzen, Samstag Rasenmähen und Sonntag Autowaschen. Rasenmähen in manchen Gegenden aber nur dann, wenn der Rasenmährobotor defekt ist oder nach einem Zusammenstoß mit einem stabilen Löwenzahn Totalschaden hat. Menno - muss ja kein Acker sein, aber gepflegte "Unordnung" kann echt anregend sein. Nicht nur für die Viecher.
    Getoppt wird das nur durch Laubsauger - möglichst mit Häckselwerk. Der Garten ist dann nicht nur sauber, sondern klinisch tot.

  10. 3.

    Liebe Leute, stellt nicht so viel unzählige Windräder auf, dann würden es ein paar Bienen mehr überleben.

  11. 2.

    würde man nicht jede sich bietende Lücke zubauen und zupflastern, wäre auch schon viel gewonnen. Berlin hatte nach dem Krieg viele Brachflächen, alles ist nu fast wieder bebaut, schade drum, das ergebnis: wenig grün und viel zu viele Menschen in der Stadt, die täglich die Infrastruktur an ihre grenzen bringt.

  12. 1.

    Moin Moin,

    kaum strahlt die Sonne ein paar Stunden länger, werden überall die Rasenmäher in Betrieb genommen. Obwohl das Gras noch überhaupt nicht wächst.
    Hauptsache es wird Lärm gemacht, und zwar um Nix im wahrsten Sinne des Wortes.

    Mancheiner schafft es sogar dreimal wöchentlich, was für ein Schwachsinn.
    Und zum Ausgleich werden dann noch an JEDEM verfügbarem Straßenbaum Nisthilfen angebracht, damit die Vögel auf den rasierten Kahlflächen überhaupt kein Futter finden!

    Hauptsache das grüne Gewissen wird beruhigt. Ich nenne das blinden und sinnfreien Aktionismus.
    Ist leider sehr weit verbreitet.

    Mfg

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