Der Flugpionier Robert Thelen (l) in einem Albatros-Doppeldecker auf dem Flugplatz Johannisthal (undatiert). (Bild: dpa-Report)
Video: Abendschau | 02.05.2021 | Ulli Zelle | Bild: dpa

Video | Denkmalschutz vor Neubebauung - Johannisthal - eine Wiege der deutschen Luftfahrt

4 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 3.

    Da gebe ich Ihnen Recht. Aber warum schaut Herr und Frau Berliner*in dabei zu? Für alles wird protestiert – aber was Geschichte und Kultur angeht, da kümmert sich der Berliner bzw. Berlinerin selten drum. Vor allem hier im Süden. Ich verstehe es nicht. Aber nachher rumjammern und die Schuldigen suchen, das geht...
    Man kann nicht immer alles den "neureichen Zugezogegen" in die Schuhe schieben. Die, die das Sagen haben, dass sind in der Regel die eingeborenen Berliner...

  2. 2.

    Leider geht Rendite und Betongold vor Kultur, Geschichte und Erhalt von Denkmälern - siehe beispielsweise auch den Rundlokschuppen in Pankow/Heinersdorf, der seit Jahren immer mehr verfällt und Herr Krieger, dem das Areal des ehem. Güterbahnhof gehört und es mit tausenden Wohnungen und einem Möbelhaus zupflastern will, aber im Verfahren noch nicht wirklich weiterkam, dann mal äußerte, dass der Schuppen dann halt verfallen würde und ihm Denkmalschutz eh uninteressant sei. Dem sind Natur-/Denkmalschutz doch egal und der Senat verhökert immer mehr Flächen, die als Stadtgrünflächen wichtig wären - aber Berlin "muss" ja angeblich immer weiter wachsen. Was vielen Zuzüglern und Neureichen ja ein großes Anliegen ist - hauptsache Geld - Kultur und Geschichte haben kaum noch Platz hier..... und das ist schändlich

  3. 1.

    Tatsächlich ist es so, dass man sich fragt, warum in Berlin so wenig für die Geschichte, vor allem in den Randbezirken, getan wird. Einerseits hängen die Bilder von Melli Beese & Co am Ku'damm in schicken Restaurants, aber die Gebäude und alles was dazu gehört, wird nicht geschützt. Ich frage mich da tatsächlich, was mit den Politikern, aber auch Anwohnern los ist, dass nicht gesehen wird, was für einen kulturellen Schatz wir hier vor der Nase haben. Schade, dass da nur an Wohnungsbau gedacht wird. Wenn ich das vergleiche mit Köln oder anderen Städten, da wird aber ganz schön scharf drauf geachtet, dass Denkmäler weder verfallen, noch abgerissen werden. Und dann wundert sich der Berliner, dass sich alles zum Negativen ändert – man muss halt auch was dafür tun, dass ein bißchen Berlin, wie es mal war, erhalten bleibt.
    Danke für den Bericht, RBB.

Nächster Artikel

Mehr Videos