Symbolbild: Ein Wolf (Canis lupus) am 20.04.2020 in einem Gehege im Wildpark Schorfheide. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
dpa/Patrick Pleul
Video: Brandenburg Aktuell | 07.04.2021 | A. Meyer | Bild: dpa/Patrick Pleul

Video | Kühe angegriffen - Landwirte fordern härteres Vorgehen gegen Wölfe

20 Kommentare

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  1. 20.

    Ich denke , der Wolt ist ein Tier der Wildnis und diese ist hier sehr begrenzt! Wer glaubt, der Wolf findet Platz zwischen Kiefernschonung, Einfamilienhaussiedlung, Feld und Bauernhof, der irrt. Schafft Wildnis Schutz Regionen und in denen dann die Weidetiere besonderen Schutz erhalten.
    Eine unkontrollierte Ausbreitung ist unverantwortlich! Alle die dafür sind, muss die Frage gestellt werden, wieviele Menschen/Kinderleben die Ansiedlung wert ist. Denn das es Opfer geben wird, ist eine Frage der Zeit. Dann spielt es auch keine Rolle, ob durch Tollwut oder beim Fütterungsversuch.
    Den ganzen Natur- und Wolfs-Romatikern empfehle ich mal in Regionen zu fahren und mit Wildtieren oder verwilderten Tieren zu leben. Vlt hilft dies bei der Erkenntnis, das da draussen ein stöndiger Kampf tobt. Dem der Bauer weitaus mehr ausgesetzt ist als ein Stadtbewohner.

  2. 19.

    Dass Menschen nicht ins Beuteschema der Wolfe passen ist eine , die gerne von der Wolfslobby verbreitet wird. Der Wolf als Nahrungsopportunist nimmt so ziemlich jede Beute, die er bewältigen kann, wobei es sicher bestimmte Vorlieben gibt. Immerhin gehört auch der Elch ins Beutespektrum der Wölfe, un der ist größer als ein Mensch. Die gegenwärtig noch bestehende Scheu der Wölfe ist auf Jahrhunderte lange scharfe Bejagung zurückzuführen. Entfällt der Jagddruck, schwindet auch die Scheu.

  3. 18.

    "Die Angst vor Wölfen ist unbegründet
    Wolfsangriffe sind vermeidbar. Die Tatsache, dass in früheren Zeiten auch in Europa Wolfsangriffe stattgefunden haben, sagt nichts aus über die Gefahr, die heute von Wölfen ausgeht." ... und die Erde ist eine Scheibe? Wie eingeschränkt muss die reale Wahrnehmung sein, um solch einen Unsinn wirklich zu glauben???

  4. 17.

    Die Angst vor Wölfen ist unbegründet
    Wolfsangriffe sind vermeidbar. Die Tatsache, dass in früheren Zeiten auch in Europa Wolfsangriffe stattgefunden haben, sagt nichts aus über die Gefahr, die heute von Wölfen ausgeht. Die Umstände, unter welchen es zu Wolfsangriffen kommen kann, wurden untersucht und sind gut bekannt. Der Mensch passt nicht in das Beuteschema des Wolfes und ist durch diesen damit grundsätzlich nicht gefährdet. Angriffe setzen stets spezielle Situationen voraus. Drei Faktoren wurden eruiert, die solchen Ereignissen stets voraus gingen:
    Tollwut (Symptome der Tollwut sind u.a. eine veränderte Verhaltensweise mit Angst und Aggressivität)
    Aktive Fütterung durch Menschen (Folge ist eine Futterkonditionierung, d.h. der Wolf bringt Menschen mit Futter in Verbindung)
    Fehlen von natürlicher Beute (der Wolf ist gezwungen, auf Beute auszuweichen, die nicht seinem Beuteschema entspricht)

  5. 16.

    Für den Schutz der Weidetiere ist es völlig unerheblich, ob sich einer, zwei, fünf oder 10 Wölfe in einem Territorium aufhalten - sind sie unzureichend geschützt, macht sich jeder Wolf drüber her, einfach, weil die Gelegenheit da ist. Selbst wenn man das Revier leerschießt, stehen die nächsten Durchzieher wieder vor den ungeschützten Schafen.

    Also entweder rottet man die Wölfe wieder aus -dann bitte auch ehrlich fordern und nicht sagen, wir wollen sie ja lediglich "männetschen" - oder man setzt seine Energien beizeiten mal dafür ein, einen vernünftigen Herdenschutz flächendeckend zu praktizieren. Je öfter Wölfe die Erfahrung machen, wie leicht sie an Schafe kommen können, desto findiger werden sie, um an die wie ein Buffet dargebotene Mahlzeit zu kommen. Und nicht vergessen: Gerissene Weidetiere zahlen auch immer den Preis für die Nachlässigkeit ihrer Halter bzw. deren Kollegen.

  6. 15.

    Ohne scharfe Bejagung werden die Wölfe rasch ihre Scheu vor Menschen verlieren un erkenn, dass dieser massenhaft vorkommende Zweibeiner als solcher harmlos und wohlschmeckend ist.

  7. 14.

    Man kann es nur immer wieder sagen: Fangprämie für jeden erlegten Wolf und wir haben wieder unsere Ruhe! Nicht umsonst haben unsere Vorfahren den Wolf hierzulande ausgerottet.

    Ja, das kann die Menschheit ganz gut, lieber Geld für ausreichenden Schutz sparen, und Lebewesen töten / ausrotten.
    Dann aber davon reden weniger Fleisch zu essen...
    Was ist das nur für eine traurige Gesellschaft die so etwas fordert?

  8. 13.

    "45% aller in Brandenburg 2020 grissenen Schafe waren geschützt, teilweise mit HSH. Was belegt, Herdenschutz bringt eigentlich nichts! "

    das belegt genau gar nichts ohne weitere Daten. So geschrieben sind das nur Behauptungen ohne irgendwelche Aussagekraft.
    Quelle?
    Geschützt? Wie?
    Teileweise HSH? Wieviel ist denn teilweise? Ist viel Platz zwischen 0,1-99,9%. Und waren das überhaupt geeignete Tiere für den Herdenschutz? Welche Rasse? Wie ausgebildet?

    "Schafe reißen" hört sich natürlich auch immer ganz furchtbar an. Hat man gleich Grimms Märchen und allerliebste Szenen mit Lämmern vor Augen. Dabei wird vergessen, dass das Nutzvieh ist, das, dem Wolf gerade noch so entkommen, anschließend in die Schlachterei kommt.
    Man sollte es als das bezeichnen, was es ist: der Wolf soll weg, damit ich das Schaf wieder selber schlachten kann. Es geht nicht um Tierschutz, es geht ums Geld.

  9. 12.

    Ob alle gejubelt haben als sich der Wolfangesiedelt hat, möchte ich bezweifeln. Aber darum geht es garnicht. Der Wolf ist ein interessantes und schönes Tier. Die einen lieben ihn und die anderen hassen ihn. Er muss die Angst vor dem Menschen behalten sonst geht es nach hinten los. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo es viele große Wälder gab und relativ wenig Menschen. Der Wolf ist klug und wird immer wieder Wege finden um an Nahrung (weidetiere) zu kommen. Es kann aber auch nicht sein, dass der Bauer seine Tiere nur noch im Stall halten kann. Egoistisch sind eher die, die keinen Kompromiss zulassen. Einfach mal überlegen. In unserer Region gibt es sehr viele Wölfe und man sieht sie auch, was ja nicht schlimm ist.

  10. 11.

    Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Erst konnte nicht genug gejubelt werden, dass der Wolf sich hier wieder angesiedelt hat und nun wollen sie ihn mit aller Macht an den Kragen. Typisch Mensch, egoistisch und extrem eingebildet.

  11. 10.

    Ich habe kürzlich im NDR einen Bericht über Wolfsforscher gesehen. Anhand der Losung der Wölfe konnte man nachweisen, dass diese sehr viel an Schwarzwild gehen.

  12. 9.

    Man kann es nur immer wieder sagen: Fangprämie für jeden erlegten Wolf und wir haben wieder unsere Ruhe! Nicht umsonst haben unsere Vorfahren den Wolf hierzulande ausgerottet.

  13. 8.

    45% aller in Brandenburg 2020 grissenen Schafe waren geschützt, teilweise mit HSH. Was belegt, Herdenschutz bringt eigentlich nichts! In Gebirgsregiinen ist oft garnicht möglich!

  14. 7.

    Rettet die Wale,
    Und stürzt das System
    Und trennt euren Müll,
    Denn viel Mist ist nicht schön.

  15. 6.

    Wölfe gehen ungern an Schwarzwild, weil es recht wehrhaft ist.

  16. 5.

    Herdenschutzhunde!

  17. 4.

    Erst mit Beginn der Viehhaltung änderte sich die Einstellung zum Wolf grundlegend und wurde der Wolf bei uns zum Symbol des Bösen. Tierhalter/Landwirte stehen vor der Herausforderung, ihre Weidetiere schützen zu müssen, mit damit verbundenem höherem Arbeitsaufwand und wirtschaftlichen Konsequenzen. Und wenn Weidevieh auf den Weide- oder Almflächen sicher vor Angriffen des Wolfes sein sollen, dann geht das nur mit entsprechende Sicherungsmaßnahmen.
    Herdenschutz ist fast überall möglich, wenn man es richtig und sorgfältig macht. Wölfe rotten das Wild nicht aus, sie halten es gesund. Es bleibt mehr als genug für die menschlichen Jäger übrig. Abwegig übrigens, für gerissenes Wild Entschädigung zu fordern. Denn es gehört nicht den Jägern, sie haben bloß ein Aneignungsrecht wie der Wolf auch.

  18. 3.

    Laut offizieller Statistik ist Brandenburg das Bundesland mit der höchsten Wolfsdichte. Selbstverständlich ist die Existenz jeder wieder vorhandenen Tierart ein Gewinn. Jedoch muss der Bestand kontrolliert und auch dezimiert werden.
    Da sollte und da muss einfach Konsens helfen. Jedoch geht es um Interessenausgleich .Der Landwirt welcher seine Tiere pflegt ,behütet und liebt hat das Recht auf Schutz seiner Tiere .Dazu gehört die Entnahme und die Dezimierung der Population.
    Im allgemeinen geht es Ihnen ,lieber Günther , wie so vielen Zeitgenossen , ohnehin nur um Bauernbasching. Herzlichen Glückwunsch dazu ! Und das ist das Pervide. Wölfe sind Raubtiere .Sie sind es und sie bleiben es!

  19. 2.

    Natürlich der Mensch ist der König und die Tiere sollen weichen, was bildet sich der Mensch eigentlich ein wer er ist.
    Zudem ist der Wolf kein Tier, was Menschen angreift, der Wolf erobert nur seine Gebiete zurück, die ihm der Mensch genommen hat, aber für die Sichtweise sind viele einfach nur zu oft mit ihrer rosaroten Brille unterwegs.

  20. 1.

    Füchse springen aus dem Stand locker 2 Meter auf eine Zaunkrone.

    Ein Wolf überspringt mit kurzem Anlauf locker 2 Meter.

    Das wird weiterhin eskalieren.
    Wann geht denn nun der Wolf an die Wildschweine?

    Bei solchen Leckerbissen (Kalbsfilet) wird er nie an die Wildschweine gehen, eher schon an den Menschen.

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