Video | rbb-Talk "Wir müssen reden" - CDU-Politikerin Ludwig fordert Genderverbot: "Wir brauchen klare Regeln"

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig im rbb-Bürgertalk "Wir müssen reden". (Bild: rbb)
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Video: rbb|24 | 09.06.2021 | Material: Wir müssen reden | Bild: rbb

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38 Kommentare

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  1. 38.

    Danke..
    Es geht um die Endung -en,die bei "Polizisten" oder "Studenten" auf einmal für nur männlich stehen soll,was sie aber nicht tut. Durch das Gendern wird aber immer ein Bild bei einer bestimmten Endung im Kopf erzeugt. Dadurch denke ich auch bei Studierenden an männlich,was vorher bei Studenten nicht so war.. Es ist so unsinnig..

    Konstruktionen wie Kolleg:innen sind aber noch schlimmer..

  2. 37.

    Für mich persönlich ist Gendern Zeitgeist, ähnlich wie Puder, Perücken und Nichtwaschen in der Rokoko-Ära.
    In ein paar Jahren ist Gendern obsolet. Die nächsten Generationen werden sich das Divers nicht mehr antun.
    Unisex ist im Grunde gar nicht umgesetzt, zumal es z.B. immer noch getrennte öffentliche Toiletten gibt.
    Und wer weiß wie ich mich gerade vorm Geschäft fühle, vielleicht bin ich urplötzlich ein Hund und mache vors Klo...

  3. 36.

    Trotz der schnelllebigen Zeit bricht sich nach meinem Dafürhalten niemand einen Zacken aus der Krone, wen sich die Zeit genommen wird, z.B. die "Kolleginnen und Kollegen" anzusprechen. Das beinhaltet zudem noch die Ehrerweisung, dass die Damen zuerst angesprochen werden.
    Allerdings hat das Gendern aber auch einen Vorteil: Spricht jemand die Kolleg:innen an, fühle ich mich nie angesprochen...

  4. 35.

    "die Mehrheit der Deutschen (ups,wie ist denn da die weibliche Bezeichnung?)"
    Und ebenso: Ist ganz einfach: der Deutsche, die Deutsche, die Deutschen. (substantiviertes Adjektiv, wenn ich mich recht erinnere?)

  5. 34.

    "Obdachloser*innen";
    Machen wirs nciht komplizierter, als es ist: der Obdachlose, die Obdachlose, die Obdachlosen.

  6. 33.

    Gendersprache muss nicht kann aber sein......am besten ist jeder macht es so wie er will.

  7. 32.

    "Für mich sind "die Schüler" nun mal nicht nur männlich,"die Schülerinnen" dagegen schon."
    Ich hänge mal noch 'nur weiblich' an den Satz. Das klingt sonst etwas komisch XD

  8. 31.

    Das ist mal wieder so ne schöne verlogene Scheindebatte elitärer Wichtigtuer. Was ändert Gendern? Fühlt sich die Alleinerziehende dadurch besser wahrgenommen und im Lebensalltag unterstützt? Bekommen Rentnerinnen dadurch mehr Respekt und die finanzielle Anerkennung ihrer Lebensleistungen? Nada. Also, wer sich für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzen will, tue das bei wirksamen Themen.

  9. 30.

    Sehr gute Kommentare von Thorsten und Wossi hier. An meiner Einrichtung gibt es auch den besagten Leitfaden zur geschlechtergerechten Sprache und dies verursacht im Grunde genommen nur Mehrarbeit, weil man ganze Dokumente noch einmal absuchen muss, ob man nicht irgendwo irgendwen vermeintlich diskriminiert hat. Überflüssig, unnötig - das sehen übrigens vor allem meine weiblichen Kollegen so.

  10. 29.

    Eine sehr vernünftige Forderung, Frau Ludwig. Ich hoffe, das ist Ihre unverrückbare politische Agenda, und nicht nur eine (wahl)taktische Erwägung mit Blick auf einschlägige Erhebungen über den allgemeinen Volksverstand. Im übrigen muss es beim Genderverbot nicht nur um "klare Regeln" gehen. Deshalb fordert die größte Oppositionspartei schon lange und nicht zuletzt auch in ihrem aktuellen Wahlprogramm, dass die deutsche Sprache als zentrales Element deutscher Identität als verbindliche Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben wird. Das ist m. E. die angemessene Deutlichkeit, mit der der "gendergerechten" Verunstaltung unseres wichtigsten gemeinsamen Kulturgutes und bewährtem Denkinstrumentariums entgegenzutreten ist.

  11. 28.

    Danke!
    Der Kommentar des rbb spricht echt Bände.

    Für mich sind "die Schüler" nun mal nicht nur männlich,"die Schülerinnen" dagegen schon. Erst dieser Genderkram führt dazu,dass man nach Geschlecht unterteilt. Daher trägt gendern für mich auch zur Geschlechtertrennung bei.
    Wer hat denn bitte bei "die Berliner" stets nur Männer im Kopf gehabt?

    Übrigens will die Mehrheit der Deutschen (ups,wie ist denn da die weibliche Bezeichnung?) im Land soziale Verbesserungen,interessiert die Politik nicht.
    Die Mehrheit ist auch gegen gendern und trotzdem wird es gemacht. Da sieht man,was die Politik von den Interessen der Bürger hält..
    und ja Politik und ÖR sind eng miteinander verflochten.

  12. 27.

    "CDU-Politikerin Ludwig fordert Genderverbot" jetzt zeigt sich wer wirklich Verbote und staatliche Bevormundung will: die CDU.

  13. 26.

    Die Frage der angemessenen sprachlichen Berücksichtigung von Frauen ist ganz einfach: angemessen ist, wenn man diese direkt anspricht - soviel Zeit muss und sollte sein. Die meisten Frauen finden es auch oft beleidigend, wenn nicht "genug Zeit" verwendet wird, um die weibliche Endung richtig und vollständig anzuhängen/auszusprechen. Eine "Abkürzung" durch das Sternchen wirkt auch als Solche. Aber noch besser ist es für die Wertschätzung von Frauen, wenn man die weibliche Form durch den Plural ganz weglässt, damit eine "Doktorin oder Professorin" sich nicht "ein bisschen gehänselt" fühlt - weil es (titel-)abwertend sein kann und die Männer nicht einschließt. Eine Breitenwirkung der feministischen Sprachkritik gibt es deshalb nicht. Im Gegenteil, es werden 80% "vor dem Kopf gestoßen", auch Frauen.

  14. 25.

    Weil 1+1=2 bleibt; man bei Rot aus Einsicht an einer Kreuzung stehen bleibt, haben "Trumpsche Fake News", wonach es auch mehrere Wahrheiten gibt, in der deutschen Grammatik keine Chance. Übrigens, z.B. das ZDF mit Klaus Kleber, der Duden oder eine Uni können keine Leitmedien sein und sind völlig ungeeignet verbindlich zu sein. Und weil es nach unseren Gesetzen nicht möglich ist, falsche Sprachformen anzuordnen, werden Leitfäden erdacht. Diese geben scheinbar Anregungen, wirken aber wie Anordnungen, weil man intern Probleme bekommt, wenn man sich nicht daran hält. Das ist juristisch zu recht jederzeit sehr einfach angreifbar, da schriftlich verfügbar/belegbar.

  15. 24.

    Ich werbe für eine richtige, diskriminierungsfreie wie effiziente und elegante Ausdrucksform, mit fehlendem Geschlechterbezug modern, kurz, einfach. Falsche Ausdrucksformen können schon deshalb keine "Weiterentwicklung" sein, weil das weder Journalisten, eine Uni/Institut bestimmt, weil sie elitär, "von oben herab" daherkommt, auch so wahrgenommen wird und sofort öffentlich macht: wer gehört dazu und wer nicht. Eskalierend ist es, absichtlich nur positiv besetzte Ansprachen mit "*innen" zu verwenden, um negativ besetzte Ansprachen diskriminierend nur den Männern zuzuordnen, wenn solche Begriffe nicht verwendet werden: "Putschisten*innen"; "Obdachloser*innen"; "Autoraser*innen"; "Pöbeler*innen"; "Mörder*innen"; "Täter*innen" usw. Und nun stellen Sie sich vor, was für Bilder dies im Kopf von Kindern unnötig erzeugen kann?

  16. 23.

    Die ständige angreifbare Sichtbarmachung des biologischen Geschlechts führt zu einer unangenehm sexualisierten, technokratischen Sprache, die die Menschen nach körperlichen Eigenheiten in Gruppen trennt. Es beschleicht einem sogar der Verdacht, dass unter dem Deckmantel der Diversität, mit sogenanntem "Wohlstandsgendern", Leistungen ohne eigene Anstrengungen, "erschlichen" werden sollen (Quoten für die kleinste Marotte?). Zur Zeit ist der Zeitgeist eher umgedreht: die Sprache soll sich gegen jede Art von Unterscheidung nach Abstammung, Hautfarbe oder anderen unabänderlichen Eigenschaften wehren.

  17. 22.

    Das Gendern spaltet, ist rückwärtsgewandt, weil es beleidigend ausschließt/kenntlich macht, wer da nicht mitmacht. Diese falsche Grammatik führt zu emotionalen Irritationen. Warum?... "alten weißen Männern" der Generation "Fuck You Greta" im respektlosem Zusammenhang mit allgemein anerkannten positiven und modernen liberalen Werten, ja und auch solider aufwendiger Bildungsabschlüsse, wird oft unterstellt, nicht für Gleichberechtigung zu sein; obwohl sie es überwiegend (!) sind und eine entsprechende Lebensleistung haben. Um nicht lächerlich "in diese Ecke gestellt zu werden" neigt das Unterbewusstsein zu heftiger emotionaler Gegenwehr. Insbesondere dann, wenn einzelne Beiträge, dieses ausgrenzende Klischee unter dem Deckmantel "ernsthafter Verbesserungen" immer wieder neu bedient werden, mit dem selbstherrlichen Anspruch Deutungshoheit zu besitzen, was eine Verbesserung überhaupt ist.

  18. 21.

    Mir persönlich ist diese Gendersprache vollkommen egal. Für mich gibt es dass was ich gelernt habe und wenn jemand der Meinung ist da irgendwie zu gendern kann er oder sie dass gerne tun. Ich bleibe bei dem alt hergebrachten Sprachgebrauch.

  19. 18.

    Ich setze da mehr auf Sprachfluss.

    Im Kleinen ist das ja auch wunderbar erkennbar. Vor Jahrzehnten gab es nur das überlieferte "Woanders."
    Seit wenigen Jahrzehnten ist dies selbstredend bereichert worden um das etwas salopper klingende "Anderswo". Jede/r nach eigener Facon. Das empfinde ich als Sprachspiel, was es seit jeher gab und immer geben wird.

    Sperrig klingen mir allerdings Begriffe, die quasi mit Macht hineinschwappen und mir all zu abgestimmt erscheinen. "Frankreichs Ministerpräsident" und "Berlins Bürgermeister" sind zwar von der Form her keineswegs lang, wecken aber Assoziationen, hier gäbe es einen Menschen namens Frankreich oder namens Berlin, der sich einen Ministerpräsidenten oder einen Bürgermeister hält.







  20. 17.

    Lächerliche Wohlstandsprobleme. Dieser ganze sprachlich aufgebauschte Irrsinn wird irgendwann sowieso im Sande verlaufen. Anstatt sich um wichtigere Sachen zu kümmern, versucht man die deutsche Sprache aus übertriebener Rücksicht auf jeden Hansel anzupassen. Im Radio klingt das alles höchst peinlich, geschrieben sieht es peinlich aus.

    Da hat Dieter schon einen passenden Vergleich gefunden. "Ja, die Zeiten ändern sich und werden substanzloser. In den 70er Jahren hatten Menschen Visionen und fragten sich z.B., ob es Leben auf dem Mars gibt und wie man dorthin kommt."

    Wie habt ihr das bloß all die Jahre ohne gendern ausgehalten?

  21. 16.

    Sie spiegelt die Meinung der Mehrheit wider. Das nimmt kaum jemand Ernst, viele machen sich nur noch lustig darüber. Es ist keine Entwicklung einer Sprache sondern das Vorschreiben oder Verbieten, was man sagen muss und nicht mehr darf. Und es löst nicht ein einziges Problem, im Gegenteil, die Leute sind genervt. Niemand spricht so. Die Menschen haben andere Probleme.

  22. 15.

    Weil alles ins Gegenteil verkehren nicht zu mehr gleichberechtigung führt, sondern wieder zur Benachteiligung anderer Gruppen.
    Es ist zudem falsch und nicht haltbar zu sagen, dass bisher alles männlich ausgesprochen wurde. Wir haben eine Trennung m/w und als Plural weibliche Artikel mit männlicher Wortendung. Können wir gerne umdrehen, also der Busfahrerin, klingt dann halt nur kacke. Interessant wie sich hier seitens des RBB positioniert wird. Wenn sich die 4 Gewalt von der Landessprache abwendet, ist das undemokratisch,denn ihr seid keine einzelpersonen sondern eine Macht und so solltet ihr auch agieren! Möchte man das ändern, brauchen wir eine Reform, die vorher demokratisch erarbeitet wird und nicht einfach medial diktiert wird! Das ist der einzige Knackpunkt!

  23. 14.

    Frau Ludwig hat Recht. - Bitte verwenden Sie die hergebrachten Sprachregelungen.

  24. 13.

    Und ich dachte erst die CDU fordert klare Regelungen bei Parteispenden, Nebentätigkeiten von Abgeordneten oder Lobbyregeln. Aber Gendern ist für die CDU wichtiger?

  25. 12.

    Und ich dachte erst die CDU fordert klare Regelungen bei Parteispenden, Nebentätigkeiten von Abgeordneten oder Lobbyregeln. Aber Gendern ist für die CDU wichtiger?

  26. 11.

    Da "muss" ich Ihnen jetzt auch etwas widersprechen:

    Aufgeschlossenheit ist doch nicht, vorherige, zweifellos dikriminierende Verhältnisse einfach spiegelverkehrt umzudrehen, sondern sich jenseits davon zu begeben.

    Dass ein Jahrtausend Männerdominanz nun mit einem folgenden Jt. Frauendominanz beantwortet werden müsste, kann folglich nicht die Lösung sein. Wir kennen das leider aus sehr vielen Umstürzen, die berechtigt waren, aber im Endeffekt in sich gescheitert sind, weil nicht die Methoden andere geworden sind, nur die Menschen, die sie ausführten.

    So weit will ich jetzt nicht gehen und das mithin nicht aufblähen. So weit Herr Schulz bspw. sich als Anhänger von Saskia Ludwig bekennen würde, gehe ich nicht mit, denn sie hat ja bisher überhaupt nichts getan in Richtung Abbau sprachl. Männerdominanz. Soweit es aber in Richtung Sprachempfinden und Sprachlyrik geht, springe ich ihm einfach bei.

    Mensch*in wäre schließlich auch logisch.

    Herzliche Grüße
    Helmut Krüger

  27. 10.

    Zweifellos ist die Kritik daran berechtigt, wenn sie auf solche Blüten abhebt, doch ist der Hintergrund keineswegs egal. Diejenigen, die jetzt Kritik vorbringen, wie bspw. S. Ludwig, sind nicht gerade tätig geworden, die Liebe zur Sprache zu fördern u. die Lust, sie spielerisch anzuwenden.

    Stattdessen ein Hineinpressen in korrekte sprachliche Schemen.

    Bürger*innenmeister*innen ist ja tatsächlich gendergemäß logisch, ebenso wie auch der Bürger*innensteig und die Bürger*inneniniative.

    Polemisch wird es bei denen, die das i. S. eines Kampfes dagegen vorbringen, aufschlussreich könnte es sein seitens derjenigen, die von Sprachlyrik beseelt sind. Diese Menschen stellen sich die Frage nach den Möglichkeiten, die es insgesamt gibt, von einer männerdominierten Sprache wegzukommen, ohne die Lyrik der Sprache dabei infragezustellen.

    Hans-Joachim Schellnhuber bspw. benutzt in seinen Vorträgen und Aufsätzen wechselseitige, alternierende Benennungen. Ein sehr sympathisches Vorgehen ...

  28. 9.

    Ja, die Zeiten ändern sich und werden substanzloser. In den 70er Jahren hatten Menschen Visionen und fragten sich z.B., ob es Leben auf dem Mars gibt und wie man dorthin kommt. Heute fragt man sich, warum es nicht Bürgerinnensteig heißt. Tolle Aussichten!
    Und wenn im September der Super - GAU eintritt und Frau (oder Herr:in?)Giffey oder Frau (Herr:in)Jarasch die Wahl gewinnt: Haben wir dann eine Regierende Bürger:innenmeister:in???

  29. 8.

    Ich empfinde es als unerträglich, dass gerade die, die durch das "Gendern" mehr Geschlechtergerechtigkeit wollen, immer vergessen, dass es mehr als nur ZWEI Geschlechter/Gender gibt.

    Warum wollen wir mit "Besucher:in" nur die beiden binären Geschlechter ansprechen und all die anderen ignorieren?
    Wäre es nicht gerechter, hinter jedes personenbeschreibende Hauptwort die Abkürzung "jG" - für "jeglichen Genders" zu setzen?
    Statt dem in Stellenanzeigen gerne genutzten (m/w/d) ?

    Mit "Besucher(jG)" oder "Redakteur(jG)" wären alle Gender gemeint, keiner wird ausgeschlossen!
    Man könnte dann eine Ausbildung zum Kaufmann(jG) abschließen, egal, zu welchem Gender man sich zugehörig fühlt...

    Und die meisten hätten nach kurzer Zeit verstanden, dass bei personenbeschreibenden Hauptworten IMMER ALLE Gender angesprochen werden!
    Und das dann überflüssige Anhängsel (jG) wäre bald wieder verschwunden!

  30. 7.

    Das mußte ja hier unbedingt mit rein. Herrn Spahn auch noch das weibliche zu unterstellen. Nachtigall ich hör dir Trapsen.

  31. 6.

    Bleiben wir mal nur bei einigen Berufen: Maurer, Schornsteinfeger, Zimmermann. Maurerin- bissel komisch. Schornsteinfegerin- nicht besser. Zimmermännin ? Zimmerfrau ? Zimmermannfrau ? Viel Blödsinn dabei. Ärztin-alles klar. Verkäuferin ebenfalls. Im Osten hätte man es belassen wie es ist und daran halte auch ich mich als Ossi. ?? wbl. Ossifrau ? Ossiin ? Warum ist Herr Spahn keine Gesundheitsministerin ? Wollt ihr nicht endlich umkehren ?

  32. 5.

    in dieser ganzen Gendern-Debatte wird eines ganz klar vergessen: Dass das biologische Sexus ungleich dem grammatikalischen Genus ist. Bedeutet, dass wir Wörter die auf "er" enden nur deshalb als generisches Maskulinum empfinden, weil es der Wortstamm ist. Oder kennt ihr einen/e Bäck? einen/eine Lehr? Also ich nicht.
    Wenn Menschen, die vehement fürs Gendern werben, sich an die Sekundarstufe 1 zurückerinnerten und damit verstehen würden, dass unsere deutsche Sprache sehr wohl feinsäuberlich unterscheidet, was biologisches Geschlecht und ein vereinfachendes Stilmittel ist, wäre die Scheindebatte zur Gleichberechtigung von Frauen schnell vom Tisch und man müsste sich dem Gender-Paygap, der tatsächlich real ist, befassen. (und ja, ich bin eine 30jährige links-liberale, anti-liknslifesytle Frau)

  33. 4.

    Lasst mal "die Kirche im Dorf" lautet meine Feststellung. Es gibt ja schon Unterschiede in der Aussprache vieler Begriffe zwischen alten und neuen Bundesländern. Diese Gendersprache ist etwas für ganz Schlaue, gehört jedoch nicht für den allgemeinen Sprachgebrauch. Es war wohl ein Sommerlochfüllthema. Da muss ich Frau Ludwig zu ihrer Meinung voll und ganz zustimmen. Außerdem hat jedes Bundesland seinen eigenen Dialekt. Und den sog. Normalbürger interessiert dieses Thema wohl kaum.

  34. 3.

    Warum denn nicht? Wenn alles männlich ist, finden sie es doch auch ok?
    Ansonsten übliches CDU Gerede um vom eigenen Unvermögen abzulenken. Als gäbe es keine wichtigeren Themen. Und was die Sprache angeht:Die ist stetig im Fluss und verändert sich laufend und passt sich den Zeiten an. Aber die CDU hätte es hallt gerne wieder wie 1950. Nicht nur Sprachlich.

  35. 1.

    Gendern bringt Probleme. Beispiel inforadio: Anfangs wurde beim Binnen-I noch brav das Päuschen gesprochen. Jetzt wird es meist weggelassen und damit wird alles weiblich.

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