Anwohner protestieren in Berlin-Kreuzberg (Quelle: rbb)
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Video: Abendschau | 09.02.2019 | Sabrina Wendling | Bild: rbb

Video | Kreuzberger protestieren gegen Hotelbau - "Wir werden dieses Drecksding gemeinsam verhindern"

Kommentar

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14 Kommentare

  1. 13.

    Ich kann den Unmut verstehen, doch fehlt mir das Verständnis für die Argumentationskette. Wem Lärm und Müll ein Dorn im Auge sind ,der mache sich doch bitte mal Gedanken in welchem Stadtteil er sich befindet bzw in welcher Stadt er lebt. Berlin ist schon seit Anfang des 19 Jahrhunderts legendär für sein Nachtleben und nicht für ein striktes Nachtruhe reglement. Was ist aus dem Wilden Osten geworden ? Die legendären Nächte im Prenzlauer Berg..... ? Nein , eine neue Touriauffanganlage braucht keiner, einen Kinderspielplatz mit dem Slogan NO DRUGS aber auch niemand. Pankow ist bestimmt die bessere Wahl für ruhesuchende Kleinfamilien.

  2. 12.

    Wenn die Entwicklung so weiter geht, dann werden die für diese Dienstleistungen im Hotelgewerbe präker Beschäftigten ganz weit draussen wohnen. Falls die Radschnellwege dann fertig sind, werden sie diese statt des überlasteten und kostenpflichtigen ÖPNV nutzen.

  3. 11.

    Man muss auch sehen, welche Art Arbeitsplätze damit in der Stadt aufgebaut werden: zuvorderst das Billiglohnniveau. Das ist die Folge davon, wenn der Tourismus als Wirtschafts- und Einnahmezweig immer weiter ausgeweitet wird. Hat Berlin nicht schon genug präkere Beschäftigungsverhältnisse? Und wo sollen diese Leute wohnen, wenn das Wohnen in der Stadt immer teuerer wird und im preiswerten Segment kaum neu gebaut wird? RRG macht Politik, die in sich nicht stimmig ist.

  4. 9.

    Was ist denn ein "Drecksding"? Bei uns gibt es zuviele Hostels, aber "Drecksdinger" sind das nicht. Wird jetzt immer ein symbolischer Aufschrei je Projekt inszeniert oder schaffen es die Protestler mal, den Senat aufzufordern, eine sinnvolle Stadtentwicklung mit nicht zu vielen Hotelbauten zu gewährleisten? Der Senat will doch die Stuern von den Dingern einnehmen, wissen die Protestler das nicht oder hat man eh mehr Hass auf Investoren?

  5. 8.

    Was mich wundert, dass in dem Beitrag nicht von "Aktivisten" die Rede ist. Weiß man noch nicht, ob das die "Guten" oder die "Bösen" sind?

  6. 7.

    Wenn gleichzeitig airbnb in die Schranken gewiesen wird, ok. Bei Zweckentfremdung von Wohnraum kann Kreuzberg von Paris lernen: "Die Stadt Paris zieht gegen den Unterkunftsvermittler Airbnb vor Gericht und verlangt nach eigenen Angaben eine „Rekordstrafe“ von 12,5 Millionen Euro. „Illegale Touristenunterkünfte, die die Mietpreise erhöhen und die Bewohner belästigen: Es reicht! Ich habe beschlossen, die Websites zur Verantwortung zu ziehen“, teilte Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag via Twitter mit." Gleichzeitig frage ich mich, wo die Protestierenden im Urlaub unterkommen. Immerhin besser als die bisherige Nutzung durch einen Autohändler ;)
    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/es-reicht-airbnb-droht-in-paris-strafe-von-12-5-millionen-euro/23970182.html

  7. 6.

    Bezahlbare Mietwohnungen werden gebraucht. Dann sollten sie auch gebaut werden. Zum Beispiel hier.

  8. 5.

    Wie kleinkariert!

  9. 4.

    Aufwachen! Die "Grünen" machen schon lange Politik für eine Minderheit. Immer mehr Parkplätze statt Busspuren, kaputte Rad- und Gehwege, nach dem bekannten Motto der BVG "Ist mir egal!" vermüllte Spielplätze mit Kippenteppichen, ähnlich verdreckte Grünanlagen, Drogenkonsum in den Raucher-U-Bahnhöfen statt Prävention ... Hotels statt Wohnungen und Bildungseinrichtungen passt doch wunderbar dazu.

  10. 3.

    Das "Drecksding" will doch nur mal den selbsternannten "Kiez" erkunden LOL.

  11. 2.

    Da würde ich schon noch unterscheiden wollen zwischen dem Orania-Hotel am Oranienplatz, was sozusagen auf historische Bezüge aufbaut und in meinen Augen die sinnfälligste Lösung für diesen Bau darstellt und dem Hotel an der Skalitzer Straße. Ersteres ist Anknüpfung an die Geschichte, Zweites ist reine Spekulation, quasi aus der Luft gegriffen.

  12. 1.

    Selber schuld

    Die von den Anwohner gewählten Politiker hätten ja offensichtlich nichts gegen den Neubau.

    Im Übrigen darf sich niemand wundern, dass der von ihm mitgestaltete Zoo Besucher anzieht.

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