Ein LkW räumt in Krampnitz Schutt ab (Bild: rbb)
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6 Kommentare

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  1. 6.

    Allerdings gibt es bei der Tram-Anbindung eine Kapriole: Gleich von Anbeginn der Straßenbahnplanung wurde bekundet, dass alle dafür nötigen Grundstücke Freihaltegrundstücke wären, auch, dass ein Erwerb, wenn überhaupt, nur sehr geringfügig wäre. Dann gab es ersichtliche eine Umplanung und die betrifft die Kreuzung der B 2. Diese soll jetzt nicht auf gleichen Niveau passieren, sondern in Form einer Unterführung. Die braucht natürlich Platz.

    Wo liegt die Sinnhaftigkeit solcher Unterführung, wenn doch die B 2 bereits in Höhe Viereckremise niveaugleich gekreuzt wird?

    Und: Dieses Land hätte bei weitem nicht ein so dichtes Eisenbahnnetz, ggf. würde es nur ein Zehntel davon betragen, wenn es seinerzeit von Staats wegen nicht zu Enteignungen gekommen wäre. Wenn Klimaschutz und Verkehrswende angepackt werden sollen, sollten Enteignungen leichter vonstatten gehen. Es darf keine Schlechterstellung von städtischen Schienenverkehrsprojekten gegenüber bspw. Autobahnprojekten geben.

  2. 5.

    In der Tat gehört Krampnitz ebenso wie Fahrland nebenan zu Potsdam. Von daher werden die dort Wohnenden erst einmal nach Potsdam wollen und in zweiter Linie nach Berlin. Den Verkehr in seiner Vielgestaltigkeit sehe ich nicht unbedingt als Problem an, weil eine leistungsfähige Straßenbahnanbindung sogar vier Neubausiedlungen in der Größenordnung bewältigt bekommt - wie Schlaatz, Stern, (Neu-)Drewitz und Kirchsteigfeld - und der Autoverkehr ohnehin schon an seine Grenzen stößt.

    Das sollte Jedem bewusst sein, der auf die Insel Potsdam zieht. Dieses Eiland muss zum Paradies werden, so hatte es schon der Gartenbau-Zugetane Fürst Pückler-Muskau seinerzeit formuliert und war damit einer der Inspiratoren, ohne die Potsdam nicht dasjenige wäre, was es heute ist.

  3. 4.

    Oooch, das regelt bestimmt die Firma, die auch die Erdbewegungen für den ostwärtigen Teil der Wasserstadt Spandau gemacht hat. Da standen früher richtig dicke Öltanks, so roch es manchmal auch. Wo die "schmucken" Reihenhäuser hingezimmert wurden, wurde der Boden plus ein paar Meter in der Breite ausgekoffert, Häuschen gebaut, dunkle Erde in die Grube, bisschen Mutterboden rauf und über den Rest kam halt Strasse und Gehwege. Das Zeug, was damals die Erde versifft hat bleibt natürlich da und wabert nicht so'n bisschen rum. Wer weiss, vll. gibt es dort in einigen Jahren dann Ölbäume.
    In Kladow ist auch so'ne Stelle. Früher war da 'ne Kiesgrube, dann wurde die Senatskohlenreserve dort verklappt, Bauschutt vom Hess-Gefängnis rauf, Erde rüber, Kohlebrand löschen, Erde rüber, Kohlebrand löschen, Erde rüber, Häuschen rauf - tolle Wurst. Vll. hat man dort mal eine Fußbodenheizung der anderen Art.

  4. 3.

    Vor allem erst einmal die Altlasten. War letzte Woche mal da ist ja schön grün aber ueberall gucken iregewelche Reste der Besatzer hervor. Die waren nicht besonders fein in der Muellentsorgung Schuhe und alte Autoreifen snd da noch niedlich. Alles schön verbudeldet, heute
    ueberwuchertet, in den Boden versickert, 1a Wohnqualitaet. Aehnlich sieht es aber auch teilweise im Naturschutzgebiet aus, man muß nur mal an den richtigen Stellen suchen und hingucken. Da ist noch viel zu tun und zu investieren.

  5. 2.

    Die Verkehrsanbindung von diesem "Grüne-Wiese-Projekt" wird, wie im Bericht erwähnt, mehr als nur spannend. Eingerahmt von Naturschutz-, militärischen Sperrgebieten und div. Wasserflächen, relativ dicht an einem Weltkulturerbe. Anbindung an Berlin über B2/B5 - naja - tangiert auch Naturschutzgebiete, ggf. einen Friedhof, der auch einen islamischen Teil beinhaltet und viel Altbebauung kurz vor der B5, die auch schon am Limit läuft. "Umweg" über Ritterfeld- und Kladower Damm / Gatower Str. - Leute nehmt euch was zu essen mit. Ortsumfahrung Seeburg, rauf auf die B5 und ganz hinten anstellen - Toll. Andere Seite - zur A10 muss man auch erstmal kommen - dieser "kleine" Umweg - was solls. Quer durch Potsdam? Die Anwohner an der möglichen Strecke haben doch jetzt schon berechtigt die Nase voll. Ok - 'ne Straßenbahn solls richten - für über 5000 Anwohner dann im Minutentakt? Westlich läuft die RB 21, nordöstlich die RB 13 / RE 4 - eine Querverbindung wäre u.U. machbar und das geringste Übel.

  6. 1.

    Wie wäre es, wenn eine grüne Regierung Baumaterial recycelt, statt abzureißen und mit viel Beton und Glas (Sandmangel!! CO2 bei der Produktion!!) alles neu versiegelt? Greenwashing

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