Das Mühlenberg Center in Berlin (Quelle: rbb)
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Video: Abendschau | 13.04.2019 | Sabrina Wendling | Bild: rbb

Video | Mühlenberg-Center Greifswalder Straße - Rentner kämpfen für ihre Postbank-Filiale

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15 Kommentare

  1. 15.

    Hi Lothar, ich finde es super, wie offen Sie mit den Gegebenheiten umgehen. Bargeld braucht man ja heute eher selten, fast alles kann man mit Karte zahlen. Zur Not kann man sich inzwischen sogar im Supermarkt mit frischem Geld eindecken, man braucht noch nicht mal mehr zum Geldautomaten laufen. Ob man nun Online-Banking nutzt oder nicht, muss man für sich selbst entscheiden. So oft muss man auch nicht zur Bank, wenn die Rechnungen per Dauerauftrag oder Lautschrift erledigt werden. Insgesamt finde ich das Thema Jammern auf hohem Niveau. Klar ist es eine Einbuße an Komfort, aber der Trend lässt sich durch geändertes Kundenverhalten nicht mehr umkehren. Das müssen leider auch ältere Leute akzeptieren und einen Weg finden, damit umzugehen. Auch Banken müssen knallhart kalkulieren, da ist der tägliche Schwatz mit dem Kassierer über Gott und die Welt nicht mehr drin. Ist schade, aber Fakt.

  2. 14.

    Sicher wird vom Konto nichts weggebucht. Die Zahl bleibt gleich. Nur der Wert, der dahinter steht, sinkt rasant, weil die erzielbaren Zinsen nicht mal mehr ansatzweise an die Inflation heranreichen. Was nützen mir 1.000,00 EUR, deren Kaufkraft in 10 Jahren nur noch 800,00 EUR entspricht? Das ist schleichende Enteignung. Jeder, der für die Rente anspart, verliert damit Geld durch Kaufkraftverlust.
    Zum Punkt "Schließung" Bankfilialen schauen Sie sich gerne mal die Bilanzen und den Aktienkurs der deutschen Banken an. Dann erkennen Sie auch, warum diese so radikal sparen müssen. Es trifft Sparkassen und Genossenschaftsbanken im Übrigen genau so. Es gibt im deutschen Bankenmarkt aufgrund der Nullzinspolitik schlicht nicht genug zu verdienen, um sich den Luxus von mehr als unbedingt notwendigen Filialen weiter leisten zu können.

  3. 13.

    Zu den Bezahl-Apps kann ich wenig sagen, das kommt sicher auf die Entwickler an, wie sicher diese sind. In Skandinavien werden diese aber beispielsweise von den Banken selbst unterstützt, so dass ein Missbrauch nicht zu Lasten der Kunden geht. Über Google oder Apple würde ich persönlich aber nicht zahlen wollen.
    Das Online-Banking selbst ist bei Nutzung aktueller Verfahren wie HBCI (Kartenleser) oder Foto-TAN sogar sicherer als papierhaftes Banking, weil Uberweisungen nicht mehr gefälscht werden können. Wichtig ist nur, dass das Banking selbst und die Generierung des TAN immer auf verschiedenen Geräten ausgeführt werden sollten. Beherzigt man das, ist Online-Banking absolut sicher.

  4. 12.

    Die Bankfiliale wird auch nicht das Problem sein, sondern eher das der ganze Postbetrieb dann flach fällt und mit den Packstationen es eigentlich nur Generve gibt und man auch Internetzugang benötigt + gerne mal Pakethinterlegung in Kilometer entfernte Packstationen (selber erlebt)

  5. 11.

    Bieten Sie auch zufällig Crashkurse für ältere Personen an? Oder sollen diese vorher Alexa, Siri befragen. Ironie Ende.
    Es geht überwiegend hier um einen bestimmten Personenkreis und bitte zeigen Sie mehr mitmenschliches Gefühl. Schon mal was von Altersarmut gehört oder gelesen? Von alleinstende Rentner ganz zu schweigen. Viele dieser Betroffenen sind auf die Serviceleistungen dieser Filialen angewiesen. So einfach wie Sie sich das vorstellen ist es nun einmal nicht.

  6. 9.

    Das Filialsterben der Post geht wie bei anderen Banken auch immer weiter. Das liegt nun mal auch daran das Bankgeschäfte heute anders getätigt werden. Den muss und kann man sich auch als Rentner anpassen. Ich habe kein Problem mit Onlinebanking .
    Die Zukunft ist nun mal bargeldlos. Ich kaufe auch Fahrscheine über BVG App. Man muss das auch wollen und annehmen. Nicht immer nur meckern sondern mit der Zeit gehen und wenn man was nicht kann die Enkel fragen- oder auch den RBB:-)

  7. 8.

    Hi Steffen,
    Sie beschreiben es schon richtig, wollte ähnliches auch schreiben. Ich habe mich auf mein Rentenalter gut vorbereitet. Benötige nichteinmal das Onlinebanking oder sone APP. Bekomme zweimal im Monat meine Kontoauszüge zugesandt u.einmal für meine Kredit Card, wofür ich auch gerne extrakosten übernehme. Ich besitze zwei Karten. Eine Kredit Card und meine EC Card. Damit fahre ich sehr gut und benötige so gut wie kein Bargeld mehr. Viele ältere Herrschaften bei uns verweigern aber solch ein Bezahlsystem, stehen weiterhin an Kassen und suchen nach passendem Kleingeld. Sie werden aber auch zunehmend weniger. Das die Postfilialen dennoch schließen, finde ich schon deshalb unverschämt, weil der Servicecharakter, den diese noch inne haben, insbesonders für ältere Menschen wichtig ist. Die Deutschen Bank und vor allem die DPAG kann es nur recht u.billig sein, sparen somit Mitarbeiter*innen ein. Postbankangestellte i.den kl. Beratungsbüros werden regelmäßig durch andere ersetzt.

  8. 7.

    Wen hat die EZB konkret in den Ruin geführt? Bis jetzt wurde niemandem auch nur ein einziger Cent vom persönlichen Konto weg genommen.


    Was hat die EZB konkret mit der Schließung einer einzigen Bankfiliale zu tun? Nichts. Das ist eine geschäftliche Entscheidung in Folge des sich ändernden Kundenverhaltens und der modernen Technik. Es stellt ja auch keiner mehr Verrechnungsschecks aus oder zahlt bei Aldi per Scheck.

  9. 5.

    Ich würde sagen, klarer Fall von Altersdiskriminierung. Mit freundlichem Hinweis auf die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Home/home_node.html Viel Erfolg! P.S. Was die verantwortlichen Entscheidungsträger des Dienstleistungsunternehmens scheinbar nicht besitzen, ist nachfolgend zu entnehmen ... https://www.youtube.com/watch?v=qnvOji16MV4

  10. 4.

    Ja, das ist nun mal die Folge aus einerseits der ruinösen Geldpolitik der EZB und andererseits der Erwartung der Kunden, für Bankdienstleistungen immer weniger zu zahlen bereit sind. Beides zwingt die Banken dazu, immer weiter zu sparen und Filialen sind dabei einer der größten Kostenblöcke, die sich am leichtesten reduzieren lassen, ohne das Geschäft insgesamt erheblich zu beeinträchtigen. Als Bankkunden werden wir uns daran gewöhnen müssen, das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Leider gibt es dabei durchaus die von Ihnen genannten Verlierer dieser Situation. In Skandinavien hat man dem schon vor Jahren entgegen gesteuert, nahezu jeder Rentner nutzt dort ganz selbstverständlich Online-Banking und Bezahl-Apps. Die Wege zur nächsten Filiale sind dort noch um ein Vielfaches weiter als hier in Deutschland. Also haben sich die Menschen angepasst. Auch hier werden wir nicht darum herumkommen.

  11. 3.

    Wir hatten in Tempelhof dasselbe Problem mit einer anderen Bank, die ohnehin kaum Filialen in der Stadt hat. Da sind es nun 5 km zur nä Filiale. Ich frage mich seit langem, wie alte Menschen, die kein Internet haben, vielleicht noch gehbehindert sind, einen Überweisungsträger auf den Weg bringen sollen... Da ist eine ganze Generation von wichtigen Menschen in unserer Gesellschaft komplett vergessen worden.

  12. 2.

    In Spandau-Hakenfelde ging das Ringen um die Postfiliale erbarmungslos verloren.

  13. 1.

    In Spandau-Hakenfelde ging solch ein Kampf erbarmungslos verloren.

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