Flughafen Tegel in Berlin (Quelle: rbb)
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Video: Abendschau | 20.05.2020 | Ulli Zelle | Bild: rbb

Video | Abschied von Tegel - Der "Flughafen der Herzen" schließt

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16 Kommentare

  1. 16.

    Vielen Kmomentaren möchte ich gern zustimmen....Berlin löst sich schon seit Jahren von vielen Dingen,die die
    Stadt auszeichnete.Man sollte das Grosse und Ganze sehen und nicht nur die eigenen Belange.

  2. 15.

    Ist schon traurig. Auch ich bin immer gerne geflogen,von Tempelhof nach London, damals noch mit dem Studententicket voN Artu mit der BEA ,später von London nach Tegel und zurück. Ich habe nicht nur meine Urlaube in Andalusien genossen,sondern auch die Flüge nach Almeria mit Condor und Fensterplatz war Pflicht.
    Nachdem ich aus England zurückkam hatte ich schreckliches Fernweh,Heimweh nach der Insel. Dann bin ich zum TXL gefahren,hab dort Sandwiches gegessen und sehnsüchtig die Abflüge beobachtet.
    Fliegen fand ich toll. In Maßen und nicht mit Billigfliegern. Tja, und mein Flughafen Tegel hatte damals noch keine geschundene Seele. Die Zeiten ändern sich und leider nicht immer zum Guten,wie man ja auch an Großbritanien sieht.
    Der TXL war für mich immer mehr,als nur ein Flughafen.
    Schönes Wochenende und bleib gesund.

  3. 14.

    Sämtliche Kommentare von Dir unterschreibe ich. Danke hierfür. Von Tegel bin ich immer sehr gerne abgeflogen u.angekommen. Doch das ist schon sehr lange her. Meinen allerersten Flug überhaupt trat ich in Tempelhof an, nach Hannover. Von Schönefeld aus in den 90er Jahren mit Linienflug nach Australien. Seitdem fliege ich nicht mehr. Billigfliegen lehne ich grundsätzlich ab. Ein bisschen Wehmut habe auch ich zum Tegel Airport. Doch die Vernunft hat gesiegt und das ist auch gut so.

  4. 13.

    "Stimmt. Von dem hässlichen Palast der Republik ist hier nicht die Rede."

    Hässlich war er nicht. Wäre er in Hohenschönhausen, in Weißensee oder meinetwegen auch in Moabit oder Lankwitz errichtet worden, kein Mensch hätte den Bau "vor seiner Zeit" abgerissen.

    Nur stand er an dieser nicht gerade unwichtigen Stelle, die dem Straßenzug "Unter den Linden" quasi den Auftakt gibt. Da muss schon was Ansprechenderes hin. Das Brandenburger Tor an Ende der "Linden" verlangt geradezu nach einem gegenüberstehenden Auftakt.

    Es ist mir zu viel ideolog. Aufgeladenheit in der Debatte drin. Es hat nur etwas mit Unbezogenheit auf den Ort zu tun. Gleich, wer da gebaut hat.

    Zu Tegel: "Westalgie" - die unausgesprochene Sehnsucht nach der Insel West-Berlin - sollte mittlerweile ebenso überwunden sein wie hoffentlich Ostalgie, die Verklärung eines Staates mit eher rein zufälliger Präsenz einer SED.

  5. 12.

    Weder Tegel noch Schönefeld haben den Namen Flughafen verdient. Kaum Verkehrsanbindung, dreckig und überfüllt mit völlig überhöhten Preisen. Bis Anfang Mitte der 80,iger Jahre sicherlich für beide Teile Berlins noch einigermaßen in Ordnung, danach nicht mehr.

  6. 11.

    Seit wann sind Ost-Berliner denn Brandenburger.
    Und ja, man hätte mehr dafür tun müssen,dass Tegel nicht völlig überfordert wird mit diesen Fluggastmengen,als klar war,dass der BER nicht öffnet. Statt dessen wurde es in Tegel immer mehr und in die Instandhaltung wurde trotzdem nicht mehr investiert. Es war ja auch kein Zufall,dass die Kofferbänder immer wieder streikten und Passagiere sich über lange Wartezeiten bei der Gepäckabholung beschwerten.

  7. 10.

    Was dem einen der asbestverseuchte Lanpenladen war, ist dem anderen heute noch das asbestverseuchte ICC.

  8. 9.

    Stimmt. Von dem hässlichen Palast der Republik ist hier nicht die Rede.

    Und glaube mir, lieber Alfred, es sind mehr als ein paar Dutzend "Altwessis", wie Du es so respektlos bezeichnest. Aber immer schön Fronten aufbauen, nie ausgleichend schreiben.

  9. 8.

    Hätte jemand aus Ost-Berlin ab Tegel fliegen dürfen oder hätte derjenige Ihrer Meinung nach auch nach Schönefeld fahren müssen? Auch Schönefeld Alt wurde nahe der Kapazitätsgrenze betrieben. Gerade ausländische LCC bauten dort den Verkehr nach Berlin aus. Das hätte man konsequenterweise Ihrer Meinung nach auch besser selektieren müssen. In Tegel wuchs vor allem die Air Berlin.
    Allein schon die Standortfindung für einen Hauptstadtflughafen, der diesen Namen ansatzweise verdient, dauert schon viel zu lange. Jetzt sind die Arbeitsplätze von zig Lokaljournalisten akut bedroht.

  10. 7.

    Tegel wäre bis unter 2 Voraussetzungen nicht so überlastet und runtergewirtschaftet worden:
    1. Wenn die Brandenburger nach der Wende bei der Entdeckung der Welt weiterhin nur den Flughafen Schönefeld zur Verfügung gehabt hätten bzw.
    2. der Flugverkehr nach dem Eröffnungsdeasaster des BER nicht vornehmlich auf Tegel abgewälzt worden wäre sondern Schönefeld und Tegel zu gleichen Teilen belastet worden wäre.
    Jetzt kommen bestimmt gleich Erklärungen,warum das nicht ging. Tatsache ist aber, dass der TLX eigentlich ein Opfer der Wiedervereinigung wegen des Ansturms von Fluggästen wurde unf dann der Politik, wegen der Unfähigkeit der Zuständigen,den BER halbwegs planmäßig fertigzustellen.

  11. 6.

    Der Flughafen war für ein Einzugsgebiet von 2 Mio. Menschen ausgelegt. Er war nie für die gesamte Region geschweige den als Hauptstadtflughafen geplant. Das Gewese der Boulevardmedien um den "Flughafen der Herzen" erinnert mich an die Schließung Tempelhofs. Dabei war der zwar noch geschichtsträchtiger, aber noch viel mehr aus der Zeit gefallen. Ein Flughafen ist ein Ingeniuerbauwerk und muss der Funktion genügen. Das tat Tegel seit den Maschinen mit 150 und mehr Sitzplätzen üblich wurden schon längst nicht mehr.

  12. 4.

    Das war ja nicht immer so. Ich kenne Tegel seit der Eröffnung,noch ohne Billigflieger und nimmersatter Fluggäste. Es war ein gepflegter Flufhafen mit kurzen Wegen, sauber und mit intakten Sanitätanlagen. Dann kam der Boom der Fluggäste,Geiz war plötzlich geil und so wurde billig geflogen auf Deubel komm raus. Der BER wurde nicht fertig und Tegel regelrecht verheizt und runtergewirtschaftet. Ich bin letztmalig 2013 dienstlich von Tegel nach Köln/Bonn geflogen und war über den Zustand von Tegel entsetzt. Die Sanitäranlagen waren verdreckt und man sah,dass dort und insgesamt kein Geld mehr investiert wurde,denn es ging ja nur noch um den BER. Viele Menschen verhalten sich leider auch wie Schweine,egal ob in den WC-Räumen oder sonstwo. Alles wird auf den Boden fallen gelassen oder sonstwie verdreckt. Hat man davon ganze Scharen und spart auch bei den Reinigungsfirma,sieht man schnell das Ergebnis. Tegel war mal toll ,hatte Flair und Charm. Das haben Benutzer und Betreiber kaputt gemacht.

  13. 3.

    Zeit wird es. Mir ist vollkommen unklar, wie man diesem komplett verschlissenen, verdreckten und insgesamt überaus unerfreulichen Dorfflughafen nachweinen kann. TXL weckt als großes Gefühl maximal Magenkrämpfe und noch nicht mal in Ansätzen Hauptstadtassoziationen. TXL ist wirklich peinlich: Weg damit!

  14. 2.

    Wer einmal im Tiefflug über den Kutschi nach Hause kam, wird ihn nicht vergessen.

  15. 1.

    Es wird ja fast soviel Nostalgie aufgefahren als ginge es um den Abschied vom Palast der Republik, dabei ist es nur ein kleiner hässlicher Flughafen. Die Schließung ist ein Grund zur Freude, außer für ein paar Dutzend Altwessis.

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