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Video: Abendschau | 22.05.2019 | Frank Drescher | Bild: rbb

Video | Berliner Verkehrssituation - Nicht alle sind vom Fahrrad überzeugt

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12 Kommentare

  1. 12.

    Tja, habe heute Oma mit dem Auto zum Wahllokal gefahren. Wäre mit Fahrrad nicht möglich, die BVG wäre auch kein Mittel gewesen. Taxi? Ja klar... Wer das mag. Und nein, Oma kann nicht mehr gut laufen. Und nein, Oma will keine Briefwahl. Ach ja, zum Einkauf etc fahre ich sie auch mit dem Auto, sie möchte nämlich auch mal unter Menschen sein. Arzt etc. geht auch nur mit Auto .... Aber wen interessieren die Älteren wenn es um den Klimaschutz geht....

  2. 11.

    Natürlich sind nicht alle vom Umstieg aufs Rad überzeugt, wie sollte es auch anders sein?
    Das Problem ist, dass der Städtebau halt leider nicht den Platz hergibt, um allen Verkehrsteilnehmern der Jetztzeit auch gleichberechtig und genügend Raum zur Verfügung zu stellen. Dort, wo möglich, wollte man sich dem wenigstens annähern.
    Zu den Kommentaren hier: "als mich über ausgefallene und dann überfüllte Züge und Busse, Bettler, Musiker, verdrecktes und beschädigtes Mobiliar, Bedrohungsszenarien, etc. herumzuschlagen" (Kai) Das ist einer der Hauptgründe für mich, Rad zu fahren, neben den Kosten, die ich dann für dieses Szenario bezahlen soll.
    (Gazette): Ich glaube, Sie würden staunen, wie viele Senioren Rad fahren, bzw. sehr freudig darauf umsteigen. Gehen Sie mal in einen Radladen um die Ecke (mittlerweile gibt es in B wirklich an jeder Ecke einen!) und achten Sie mal auf das Publikum in der E-Bike-Abteilung oder am Radständer vorm Discounter.


  3. 10.

    Ja, ganz meiner Meinung. Manche Kollegen freuen sich nur deswegen auf die Rente, weil sie dann nicht mehr in die Innenstadt müssen. Sie fahren jetzt noch Auto und können parken, aber wenn eine Citymaut kommt und überall Parkraumbewirtschaftungen, dann müssen sie den ÖPNV nehmen. Und dazu haben die meisten keine Lust.

  4. 9.

    Darf nicht sein? Also verbieten wir das was die Leute wollen? Ich frage mich langsam, was die Mehrheit will. Es kann nicht sein, dass nur auf die gehört wird, die am lautesten schreien. Wenn ich Ältere höre, dann kommt nur ein „ach die Grünen...“, aber natürlich demonstrieren die Älteren nicht mehr. Dabei haben wir zunehmend eine Seniorengesellschaft. Und die wollen nicht auf das Fahrrad für den täglichen Bedarf umsteigen. Ich weiß nicht, aber ich glaube, zzt. läuft die Politik in Berlin in die falsche Richtung.

  5. 8.

    Die Leute wollen das Verkehrsmittel benutzen, was sie am besten von A nach B bringt. Das ist zur Zeit das Auto, dank der autofreundlichen Politik der letzten Jahrzehnte, aber das muss nicht so bleiben. In wachsenden Städten darf es nicht so bleiben.

  6. 7.

    Der Großteil der Radfahrer sind einfach Schön-Wetter-Fahrer. Das ist nicht böse gemeint, sondern nachvollziehbar. Viele Radler fahren nur kleine Strecken, den Rest legen sie mit U-oder S-Bahn zurück. Ich vermute das der Anteil an Langstreckenradlern recht gering sein dürfte. Aus meinem eigenen Umfeld kenne ich extrem viele Menschen (und auch ich selbst), die überhaupt kein Fahrrad besitzen.

    Macht den ÖPNV attraktiver, zuverlässiger und sicherer, baut mehr P&R Parkplätze, holt die Leute mit Argumenten aus den Autos, nicht mit Ideologie. Kein Autofahrer wird umsteigen, wenn ein Grüner mit erhobenem Zeigefinger vor ihm steht.
    Und im Moment stehe ich lieber morgens geplant im Stau, als mich über ausgefallene und dann überfüllte Züge und Busse, Bettler, Musiker, verdrecktes und beschädigtes Mobiliar, Bedrohungsszenarien, etc. herumzuschlagen.
    Fragt mal in anderen Bundesländern an, wie die das hinbekommen.

  7. 6.

    "Der hat offenbar noch nicht verstanden, dass mehr Straßen nicht gegen den Stau helfen, sondern einfach zu mehr Autofahrern führen". Das bedeutet, die Leute wollen eig Auto fahren, aber es wird ihnen verboten. Ergo gibt es wohl mehr Leute als vermutet, die lieber Auto fahren würden. Vlt. ist das ja sogar die Mehrheit?

  8. 5.

    Aus eigenen Erfahrungen in DK bzw. von Freunden dort weiß ich, dass viele 2 Räder haben. Mit einem fahren sie von zuhause an die Bahn, dann mit der Bahn ins Zentrum und dort mit Rad Nr. 2 weiter. Dort gibt es auch Fahrradparkplätze (zweistöckig).

  9. 4.

    Bei kühlen oder nassem Wetter sind die meisten Radfahrer sind von ihrem Fahrzeug nicht überzeugt. Die Zählstellen sprechen eine eine klare Sprache. Als es vorige Woche eine Tag geregnet hatte, brach die Zahl um die Hälfte ein. Leider ignoriert der Senat bei seiner Verkehrsplanung dieses Verhalten.

    Der Tagesspiegel berichtet gerade über die Suche nach einem Standort für ein Radparkhaus am Bahnhof Spandau. Der Bedarf wird auf fast 2.000 Räder zusätzlich zu den vorhandenen 560 Plätzen im Freien geschätzt. Das zeigt auch auf, dass das Rad für die meisten ein Verkehrsmittel für eher kürzere Strecken ist. Längere Wege legt nicht nur der Berliner gerne mit dem ÖPNV oder zu oft mit dem PKW zurück. Neulich gab es auf einem Nachrichtensender eine Wiederholung über den U-Bahn-Bau in Kopenhagen. Die Grünen schauen aber solche Sendungen offensichtlich nicht. "Das Auto ist jedoch immer noch das am häufigsten genutzte Transportmittel" schreibt der ADFC zu Kopenhagen.

  10. 3.

    @rbb Warum hat hier "die S-Bahn überhaupt keine Priorität"? Der ÖPNV sollte doch Vorrang bekommen? Warum regt sich der Politiker für den Autostraßenausbau auf? Wir brauchen weniger Autos in der Stadt, und mehr Bahnverbindungen!

  11. 2.

    “Wir müssen einen Mix herstellen”…”Aber bitte keine Infrastruktur für Fahrräder bauen!”

    Klasse Politiker. Der hat offenbar noch nicht verstanden, dass mehr Straßen nicht gegen den Stau helfen, sondern einfach zu mehr Autofahrern führen. Vielleicht sollte er mal mit einem Verkehrsplaner reden, die haben das schon vor zwanzig Jahren gelernt. Oder er fährt mal in eine amerikanische Großstadt. Da gibt es Straßen ohne Ende, aber die Leute stehen trotzdem jeden Tag drei Stunden im Stau auf ihrem Arbeitsweg.

  12. 1.

    Fahrradweg soll kommen, S-Bahn soll kommen. Tatsachen schaffen! Je mehr sichere Radwege, umso mehr trauen sich auch Fahrrad zu fahren. Und je sicherer die S-Bahn umso mehr fahren auch. Ich hoffe eines Tages wird auch die CDU Fahrradfahren cool finden!

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