Adventskalender (Quelle: rbb|24/Marcus Behrendt)
Bild: rbb|24/Marcus Behrendt

Advent, Advent - 3. Tür: Zwei Worte, die unser Leben verändern

"Merry Christmas" steht in der allerersten Kurznachricht, ins Handy getippt von einem jungen Briten. Lange Zeit war sie kaum noch wegzudenken, mittlerweile ist sie schon fast wieder passé: die gute alte SMS.  

Zugegeben, sie ist kein regionales Phänomen. Im Gegenteil. Aber welcher Berliner oder Brandenburger kann sich ein Leben ohne sie vorstellen?

Kaum etwas ist so grenzüberschreitend international wie der Short Message Service, kurz SMS. Ihre unglaubliche Erfolgsstory beginnt am 3. Dezember 1992. "Merry Christmas" steht in der allerersten SMS. Verschickt hat den Weihnachtsgruß vor genau einem Vierteljahrhundert der Brite Neil Papworth. Was daraus entstanden ist, hat den Alltag von Milliarden Menschen revolutioniert – auch in Berlin und Brandenburg.

Fast schon altmodisch

Wer von uns hat nicht schon unzählige Male per hastig per Handy Termine geklärt, Verabredungen festgeklopft, ein Auto gekauft oder Beziehungen geklärt. Keine Abgeordnetenhaus- oder Landtagssitzung, in der nicht fleißig gesimst wird – ob es dabei immer um Politik geht, sei dahingestellt. Dass der Kurznachrichtendienst seine Nutzer per se dazu anhält, sich kurz zu fassen, hat zudem eine ganz eigenes Kürzelkommunikation geschaffen: BVID (Bin verliebt in dich) oder dubido (Du bist doof) – effizienter und simpler kann man seine Gefühle wohl kaum ausdrücken.

Mittlerweile laufen allerdings andere Messager-Dienste der guten alten SMS den Rang ab. Wurden 2012 in Deutschland fast 163 Millionen SMS am Tag verschickt, sind es 2015 nur noch schlappe 40 Millionen. Schuld daran ist Whatsapp.

Alte Handys und Smartphones liegen in einem Container (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)
Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Übersichtskarten

Montage: Karte von Berlin Brandenburg vor einem Foto des Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt in Cottbus (Quelle: dpa/Frank Molter, Grafik: rbb)
dpa/Frank Molter, Grafik: rbb

- Hier finden Sie die Weihnachtsmärkte in Berlin und Brandenburg

Gebrannte Mandeln, Glühwein und Dean Martin aus dem Lautsprecher: In Berlin haben am Montag die meisten der über 80 Weihnachtsmärkte geöffnet, in Brandenburg gibt es unzählige große und kleine Märkte im Advent. Unsere Übersicht mit einer Auswahl.

Der Kalender

Adventskalender (Quelle: rbb|24/Marcus Behrendt)
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Advent, Advent - 2. Tür: Die Detektive kommen

Was für eine nette Berliner Geschichte – eine ganze Horde Berliner Gören stellt einen heimtückischen Dieb. Kein Wunder, dass Erich Kästners Kinderbuch "Emil und die Detektive" kurz nach Erscheinen auch schon Kinopremiere feiern kann.  

Adventskalender (Quelle: rbb|24/Marcus Behrendt)
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Advent, Advent - 1. Tür: Der Stolz von Schöneberg

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ja und mittlerweile erlebt die SMS wieder Aufwind. Denn... über WhatsApp und Co wird zunehmend nur noch dusselig unterhalten. Wenns wirklich wichtig ist, blimmt wieder die SMS.