(Quelle: rbb/Marcus Behrendt)
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Advent, Advent - 20. Tür: Die Mauer wird durchlässiger

Es müssen berührende Szenen gewesen sein, als die Westberliner erstmals ihre Verwandten in Ostberlin besuchen durften. Möglich wurde das weihnachtliche Wiedersehen durch das Passierscheinabkommen.

Sich nach über zwei Jahren endlich wieder in die Arme schließen: Darauf gefreut haben sich die Westberliner, die ihre Verwandten im Ostteil der Stadt über die Weihnachtsfeiertage besuchen.

Der Passierschein gilt nur für Verwandte und - mit Ausnahme von Silvester - nur für einen einzigen Tag.

Ein erster Schritt zur neuen Politik

Am 17. Dezember 1963 haben der West-Berliner Senator Horst Korber und der DDR-Staatssekretär Erich Wendt das Abkommen unterzeichnet. 730.000 Menschen nehmen lange Wartezeiten bei der Antragstellung in Kauf. 28 Monate nach dem Mauerbau können sie erstmals wieder die Sektorengrenze überqueren.

Das Passierscheinabkommen ist ein wichtiger Schritt, um die steinerne Mauer zwischen Ost- und Westberlin zeitweise etwas durchlässiger zu machen.

Weitere Passierscheinabkommen für Zeiträume von jeweils zwei bis drei Wochen folgen in den Jahren 1964, 1965 und 1966.

Berlin, Passierscheinabkommen 1963 (Quelle: dpa/Gert Schütz)
Bild: akg

Übersichtskarten

Montage: Karte von Berlin Brandenburg vor einem Foto des Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt in Cottbus (Quelle: dpa/Frank Molter, Grafik: rbb)
dpa/Frank Molter, Grafik: rbb

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Beitrag von Ula Brunner

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