Stolpersteine (Quelle: EJS)
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Video: Sofie Czilwik und Laura Eßlinger | Bild: EJS

Video | Stolpersteine - Damit die Erinnerung nicht verblasst

Sie sind auf ganz Europa verteilt: die Stolpersteine. Sie geben den einzelnen Opfern des Nationalsozialismus einen Namen. Michael Friedrichs-Friedländer stellt die Stolpersteine her. Und sorgt dafür, dass die Erinnerung an die Ermordeten bei den Menschen ankommt. Von Sofie Czilwik und Laura Eßlinger

Michael Friedrichs-Friedländer ist gelernter Bildhauer. Seine eigene Bildhauerei verfolgt er heute aber kaum noch: Er stellt die Stolpersteine her, seit 13 Jahren. Sie erinnern an die Verfolgten, Deportierten und Ermordeten des NS-Regimes.

Mittlerweile ist es das größte dezentrale Holocaust-Mahnmal der Welt, auch wenn die Steine kaum größer sind als die Fläche einer Hand. Eingelassen in Gehwegen und an Orten, von wo aus Menschen deportiert wurden, muss sich jede:r, die:der die Inschriften lesen will, verbeugen: eine symbolische Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus.

Weit über 60.000 Namen hat Friedrichs-Friedländer in die Messingplatten auf den Steinen geschlagen. Und er denkt nicht ans Aufhören.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Ich finde die Stolpersteine gut und wichtig. Wenn ich sie sehe, lese ich mir die Namen durch und poliere den Stein, wenn es nötig ist. Ich habe jedoch auch von Juden gehört, dass sie diese Steine missbilligen, weil man darauf herumläuft. Kann ich auch verstehen.

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